ch, als geschäftsführende Gesellschafterin, unterhalte mich im Durchschnitt mit 200 Personen am Tag. 200 Menschen, die mir etwas erzählen möchten, die etwas von mir erwarten oder in den Klatsch & Tratsch mit mir treten möchten. Ohne das nötige Filtern von Informationen, die für mich zu dem derzeitigen Zeitpunkt relevant sind, würde ich schnell einer bodenlosen Überwältigung an Informationen zum Opfer fallen.
So war für mich in den Hoch-Zeiten des Geschäftes vorrangig von Interesse: Was benötigt jetzt gerade meine Aufmerksamkeit? Und was muss ich wirklich wissen, um ein vorhandenes Problem zu beseitigen?
Insofern kann ich der Pandemie etwas Positives abgewinnen: Ich kommuniziere derzeit mit maximal 10 Personen am Tag und merke, dass ich offen für anderen Informationsinhalte werde. Dass ich den nötigen, geistigen Freiraum und die Zeit dafür habe, um nun auch auf einer persönlichen Ebene mit meinen Mitmenschen in den Kontakt treten zu können. Qualität statt Quantität. Wie ist das bei Dir?