Konfliktgespräche

Konfliktgespräche

By Institut für interdisziplinäre Konflikt- und GewaltforschungScienceSocial SciencesEducation
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Konfliktgespräche episodes

  • Autorität lernen: Wie Polizistinnen zwischen Ausbildung und Straße ihre Rolle finden

    Was macht die praktische Arbeit der Straße mit jungen Polizistinnen und Polizisten, wenn sie den sicheren Rahmen der Hochschule verlassen? Gerrit Weitzel spricht mit Matthias Weber, der an der Uni Bielefeld zu Polizei und Autorität promoviert und Studierende von der Ausbildung bis in die ersten Berufsjahre begleitet hat.

    Matthias Weber erklärt, warum Autorität an den Hochschulen kaum gelehrt wird, wie Uniform und Auftreten Erwartungen steuern – und warum manche Kolleginnen und Kollegen einem Narrativ vom gesellschaftlichen Verfall anhängen.

    🎧 In dieser Episode: Wie lernen Polizistinnen Autorität wirklich? Welche Rolle spielt Unsicherheit dabei? Und wie geht man mit dem Ruf nach „mehr Härte“ um?

    Weitere Infos & Ressourcen:

    - Veröffentlichungsdatum 8.9.2026

    - Aufnahmedatum 8.7.2026

    Literatur:

    Skolnick, Jerome (1966). Justice without trial: law enforcement in democratic society. New York: Wiley.

    Peer-reviewed Journal Articles

    • Weber, M. & Schophaus, M. (2024). Personal theories of police officers about authority. International Journal of Police Science and Management, 27(2), 168–181.

    Journal Articles

    • Weber, M. (2020). Relevance of Authority and Respect for Police Action. SIAK Journal, 4, 13–23.

    • Weber, M. (2020). New Authority in Policing: Developing a Model of New Authority in the Police. Polizei und Wissenschaft, 2, 50–61.

    • Schophaus, M. & Weber, M. (2019). Reflexionskompetenz in der Polizei. Polizei und Wissenschaft, 1, 57–63.

    Book Chapters

    • Weber, M. & Conrad, J. (2026). Authority and Leadership in the Police. In J. Albrecht et al. (Eds.), Führung in der Polizei. Heidelberg: Springer Nature.

    • Schützeichel, R.†, Weber, M., Dietz, A., & Grutzpalk, J. (2024). Akademisierungsprozesse und ihre Konsequenzen im Professionsfeld der Rettungsdienste. In Akademisierung – Professionalisierung. Springer VS.

    Conference Proceedings

    • Weber, M. (2025). Vulnerability Beyond Violence: A Sociological Analysis of Status Threats in Emergency Medical Services and Public Administration. In M. Heying et al. (Eds.), Verschwiegener Alltag (pp. 185–203).

    • Weber, M. (in press). Mental Representations of Police Authority. Proceedings of the 2024 Conference of the Working Group on Empirical Police Research.

    • Weber, M. (2021): Autorität in der Polizei. Wie lässt sich Autorität in der Polizei unterrichten? In: Clemens Arzt, Nathalie Hirschmann, Daniela Hunold, Sven Lüders,Christoph Meißelbach, Marschel Schöne, Birgitta Sticher (Hrsg.): Tagungsband Arbeitskreis Empirische Polizeiforschung. 133-146.

    Edited Volume

    • Weber, M. (Ed.). (2021). Autorität für die Polizei. Polizei.Wissen.

    Working Paper

    • Weber, M. (2024). Violence against Public Administration and Emergency Services: Findings and Recommendations for Prevention. Hans Böckler Foundation Working Paper No. 321.

    25 min
  • Haltung zeigen – Antifeminismus und Antisemitismus in der politischen Bildung

    Was passiert eigentlich im Raum, wenn im Jugendzentrum oder Seminar über Geschlechterrollen und „die da oben“ diskutiert wird? Gerrit Weitzel spricht mit Alina Jugenheimer, die als politische Bildnerin gearbeitet hat und jetzt dazu promoviert, wie sich Antifeminismus und Antisemitismus in der Bildungspraxis zeigen – und wie beide Phänomene zusammenhängen.

    Jugenheimer erklärt, warum antifeministische Erzählungen von einer übermächtigen „Gender-Lobby“ oft auf antisemitische Verschwörungsmuster zurückgreifen, und warum politische Bildung dabei nicht neutral bleiben darf.

    🎧 In dieser Episode: Wie erkenne ich diese Phänomene im Alltag? Was bedeutet professionelle Haltung – und kann man sie lernen? Und wo genau endet gelebte Tradition, wo beginnt Ausgrenzung?

    Weitere Infos & Ressourcen:

    Alina Jugenheimer: https://alinajugenheimer.de/

    Das Forschungsprojekt „Antisemitismus im Kontext Schule“: https://www.uni-bielefeld.de/zwe/ikg/projekte/bmbf-antisemitismus/

    Aufnahmedatum: 08.07.2026

    Veröffentlichungsdatum - 18.08.2026

    Literatur:

    Jugenheimer, Alina (2025). Constructions of Threats to the “Volk” in Right-Wing Online Discourses and Their Reinforcement by Cosmopolitan Processes. In: Lenehan, Fergal & Lietz, Roman (Hrsg.), Reimagining Digital Cosmopolitanism. Perspectives from a Postmigrant and Postdigital World. Bielefeld: Transcript, S. 223-242.

    Schwarz-Friesel, Monika. 2020. Judenhass im Internet. Antisemitismus als kulturelle Konstante und kollektives Gefühl. Bonn: Sonderausgabe für die Bundeszentrale für politische Bildung, S. 50

    Staub-Bernasconi, Silvia. 2018. Soziale Arbeit als Handlungswissenschaft. 2. vollst. überarb. u. aktual. Aufl. Stuttgart, Deutschland: Verlag Barbara Budrich. doi:10.36198/9783838547930

    Cremer, Hendrik. 2019. Das Neutralitätsgebot in der Bildung. Neutral gegenüber rassistischen und rechtsextremen Positionen von Parteien? Deutsches Institut für Menschenrechte; Link: https://www.institut-fuer-menschenrechte.de/publikationen/detail/das-neutralitaetsgebot-in-der-bildung

    Arbeitskreis deutscher Bildungsstätten e. V. (Hrsg.). 2025. Kompetenzprofil für Fachkräfte der politischen Jugendbildung. Berlin: AdB; Link: https://www.adb.de/service/publikationen/weitere-veroeffentlichungen/kompetenzprofil-fuer-fachkraefte

    24 min
  • Erinnerungskultur – Gegen das Narrativ vom erfolgreichen Schlussstrich

    Wie erinnert sich Deutschland an den Nationalsozialismus – und was verdrängen wir dabei? Gerrit Weitzel spricht mit dem Psychologen und IKG-Forscher Michael Papendick über Erinnerungskulturen, blinde Flecken im kollektiven Gedächtnis und die Frage, wer in der deutschen Erinnerungskultur eigentlich die Hauptrolle spielt.

    Papendick hat jahrelang an den Memo-Studien gearbeitet – repräsentativen Befragungen zum Stand der Erinnerungskultur in Deutschland. Die Ergebnisse sind ernüchternd: Viele Menschen überschätzen ihr Wissen, ganze Opfergruppen werden kaum erinnert, und das bequeme Narrativ vom erfolgreichen Schlussstrich hält sich hartnäckig.

    🎧 In dieser Episode: Was sagen die Daten wirklich? Warum wollen gerade junge Menschen mehr wissen, als wir ihnen zutrauen? Und wie begegnet man Geschichtsrevisionismus mit Haltung und Fakten?

    Weitere Infos & Ressourcen:

    • Veröffentlichungsdatum - 14.07.2026

    • Aufnahmedatum - 3.11.2025

    Literatur:

    Michael Papendick, Jonas Rees, Maren Scholz & Andreas Zick: MEMO Deutschland – Multidimensionaler Erinnerungsmonitor - Studie V. Institut für interdisziplinäre Konflikt- und Gewaltforschung (IKG) Universität Bielefeld:

    evz_brosch_memo_2022_de_final.pdf

    29 min
  • Warum Kinder politisch übersehen und gesellschaftlich vernachlässigt werden - und was sich ändern muss

    Kaum eine politische Diskussion verläuft ohne den Verweis auf die kommenden Generationen. Dann heißt es, Kinder seien unsere Zukunft. In der Realität fallen deren Interessen in der öffentlichen Diskussion aber häufig hinten runter.

    In der aktuellen Folge der Konfliktgespräche spricht der Leiter des Instituts für interdisziplinäre Konflikt- und Gewaltforschung (IKG), Andreas Zick, mit Sebastian Kurtenbach, Professor für Sozialpolitik an der FH Münster, über die Rolle von Kindern in Politik und Gesellschaft. Sie diskutieren darüber, dass Kinder als Minderheit in der Gesellschaft eigentlich einen besonderen Schutz brauchen – diesen aber oft nicht bekommen. Und es geht darum, was passieren müsste, damit Kinder wieder stärker in den Fokus der öffentlichen und politischen Diskussion geraten.

    Literatur:

    El-Mafaalani, Aladin; Kurtenbach, Sebastian; Strohmeier, Klaus-Peter (2025). Kinder: Minderheit ohne Schutz. Köln: Kiepenheuer & Witsch

    Veröffentlichungsdatum - 16.06.2026

    Aufnahmedatum - 19.12.2025

    34 min
  • Was Vergebung leisten kann – und warum es so schwer ist, zu vergeben

    Auf dem Weg zu einer gesunden Konfliktkultur: Was Vergebung leisten kann und warum es so schwer ist zu Vergeben

    Vergebung – ein großes Wort, das uns alle betrifft. Was bedeutet es eigentlich, zu vergeben? Warum fällt Vergebung oft so schwer – und welche gesellschaftliche Funktion hat sie?

    In der aktuellen Folge der Konfliktgespräche spricht Gerrit Weitzel mit Dr. Sonja Fücker, wissenschaftlicher Mitarbeiterin bei ConflictA an der Universität Bielefeld, über Vergebung in ihrer individuellen wie gesellschaftlichen Dimension. Es geht um die Emotionen, die dabei eine Rolle spielen, darum, weshalb Rache in modernen Rechtssystemen keinen Platz hat, und um die Frage, ob es Taten gibt, die sich im Grunde niemals vergeben lassen.

    Am Ende macht Sonja Fücker deutlich: Echte Vergebung lässt sich nicht einfordern, sie kann nur freiwillig geschehen und gerade so ebnet sie den Weg zu einer gesunden Konfliktkultur.



    Weitere Infos & Ressourcen:

    Veröffentlichungsdatum: 23.09.2025
    Aufnahmedatum: 16.09.2025


    Fücker, Sonja. (2025). Vergebung revisited – Plädoyer für eine andere Konfliktkultur, In: Urlike Peisker, Umgang mit emotionaler Verletzlichkeit und Verletzungen. Karl Alber Verlag, S. 177-199

    Fücker, Sonja. (2020). Vergebung: Zu einer Soziologie der Nachsicht. Frankfurt a.M.: Campus

    Fücker, Sonja & von Scheve, Christian. (2017). „Welch’ eine arme Sau“: Fremdverstehen, Emotionsregulation und die kommunikative Konstruktion interpersonaler Vergebung, Zeitschrift für Soziologie 46(1): 22-38.


    Hier ist ein Presseartikel zum Thema.

    Mehr über Dr. Sonja Fücker finden Sie hier.

    42 min
  • Über Konflikte erzählen – Journalismus zwischen Verantwortung und Schlagzeile

    Journalismus sollte nicht nur neutral berichten, sondern sich auch seiner Wirkung bewusst sein. Medienschaffende sollten genau hinschauen, wie Konflikte entstehen, wie Machtverhältnisse verteilt sind, welche Dynamiken sie haben und vor allem, wie die Berichterstattung diese Dynamiken beeinflusst.

    In der aktuellen Folge der Konfliktgespräche spricht Anna-Lisa Müller vom Institut für Interdisziplinäre Konflikt- und Gewaltforschung (IKG) mit der Journalistin Sigrun Rottmann, die wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Journalistik (TU Dortmund) ist, über konfliktsensiblen Journalismus. Gemeinsam diskutieren sie, welche Rolle der Journalismus in einer Gesellschaft spielt, in der Konflikte allgegenwärtig sind. Und wie man jenseits von reißerischen Schlagzeilen verantwortungsvoll über Debatten, Auseinandersetzungen und sogar Kriege berichten kann.

    Zudem wird thematisiert, warum konfliktsensibler Journalismus in der journalistischen Ausbildung bislang kaum vorkommt, welche strukturellen Veränderungen in Redaktionen nötig wären und was Mediennutzer:innen selbst zu einer kritischeren Öffentlichkeit beitragen können.



    Weitere Infos & Ressourcen:

    • Veröffentlichungsdatum - 22.07.2025

  • Aufnahmedatum - 12.06.2025



  • Hier ein lesenswerter Essay von Sigrun Rottmann zum Thema:

    „Friedensjournalismus reloaded – Plädoyer für eine bessere Berichterstattung über Debatten, Streit und gesellschaftliche Konflikte“
    erschienen in Journalistik. Zeitschrift für Journalismusforschung, Heft 1/2024, S. 87–93 (Herbert von Halem Verlag)

    DOI: 10.1453/2569-152X-12024-13934-de

    Mehr zu Sigrun Rottmann.

    41 min
  • Unsichtbare Opfer: (Rechtsextreme) Morde an wohnungslose Menschen

    Der Folgende Podcast enthält explizite Schilderungen psychischer und physischer Gewalt. Diese Inhalte können belastend auf Zuhörende wirken. Bitte hören Sie die Episode nur, wenn Sie sich damit wohl fühlen.

    Gewalt ist ein wesentlicher Bestandteil des Alltags wohnungsloser Menschen und bleibt dennoch häufig unsichtbar. Besonders erschreckend sind Tötungsdelikte mit rechtsextremem oder sozialchauvinistischem Hintergrund. Dennoch wird diese Gewalt kaum als politisch motiviert erkannt oder systematisch erfasst.

    In der aktuellen Folge der Konfliktgespräche spricht Gerrit Weitzel mit Merle Stöver über ihre Forschung zu Morden an Menschen ohne Wohnung. Merle Stöver erklärt dabei, warum wohnungslose Menschen so häufig zum Ziel werden, wie Tätergruppen agieren und was ihre Taten motiviert.

    Außerdem gibt Sie Einblicke in ihren aufwendigen Forschungsprozess mit Presseanalysen, Akteneinsicht und Fallprofilen. Am Ende kommt Sie kommt zu dem Schluss, dass die politische und gesellschaftliche Anerkennung dieser Gewalt fehlt – ebenso wie wirkungsvolle Maßnahmen zum Schutz der Betroffenen.


    Weitere Infos & Ressourcen:

    Veröffentlichungsdatum - 24.06.2025

    Aufnahmedatum - 05.06.2025

    https://www.bagw.de/

    https://www.amadeu-antonio-stiftung.de/

    31 min
  • Wie radikal sind Klimaproteste?

    Klimaproteste sind in den letzten Jahren ein häufig zu beobachtendes Phänomen. Eine Reihe von Protestbewegungen wie „Ende Gelände“, „Fridays for Future“ und die „Letzte Generation“ haben sich gegründet. Diese Gruppen stehen häufig im Mittelpunkt medialer und politischer Diskussionen. Im Kern geht es dabei oft um ihre (Protest-)Verhaltensformen, die nicht selten als radikal bezeichnet und scharf kritisiert werden.

    In der aktuellen Folge spricht Gerrit Weitzel (IKG, Universität Bielefeld) mit dem Wirtschafts- und Sozialwissenschaftler Dr. Helge Döring (FH Münster) über seine Erfahrungen in Protestcamps und darüber, was die Protestierenden bewegt, wer sie sind, wie die Protestierenden mit der medialen Kritik an ihnen umgehen und wo die Grenzen des legitimen Protests liegen.

    Dr. Döring hat im Rahmen seiner Forschung im Projekt „Klimaextrem“ verschiedene Klimaproteste untersucht, um herauszufinden, wie radikal das Verhalten und die Denkweisen der Klimaprotestierenden tatsächlich sind und wie sich der Protest sozial organisiert.


    Hier geht’s zur Website des Berichts des Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC).


    Weitere Infos:

    • Veröffentlichungsdatum - 29.04.2025

  • Aufnahmedatum - 22.04.2025

  • 49 min
  • Migration, Identities, and Social Cohesion: Insights from research and practice

    Migration and social cohesion are key topics in political discourse in Germany. While migration is sometimes perceived as a challenge to social cohesion, it is also presented as a cornerstone of a diverse and democratic society.

    In this episode of the Conflict Talks, social psychologists Dr. Elif Sandal Önal (moderator / IKG Bielefeld) and Dr. Aydin Bayad (guest IKG Bielefeld / FGZ) discuss the complex relationship between migration and social cohesion, including transnational influences and migrant identities.



    Literature:

    Sandal-Önal, E., Bayad, A., Zick, A., & Düzen, N. E. (2022). Transnational influences on migrant identities and social cohesion: A study protocol. Genealogy, 6(1), 9. https://doi.org/10.3390/genealogy6010009 

    Bayad, A., Sandal-Önal, E., & Düzen, N. E. (2022). How Diaspora Policies of Turkey are Reflected in the Media: A Content Analysis. TransMIGZ Working Paper Series No. 01, Transnational Conflicts, Belongings, and Social Interactions-Focus: Turkish Postmigrants. https://doi.org/10.4119/unibi/2967223


    Düzen, N. E., Sandal-Önal, E., & Bayad, A. (2022). Almanya ile Türkiye arasında Türklük ithalat-ihracatı: Sahipli ve sahipsiz milliyetçilikler. Birikim Dergisi, 398– 399, 177–185. https://birikimdergisi.com/dergiler/birikim/1/sayi-398-399-haziran-temmuz-2022/10074


    Additional information:

    Publishing date: 11.03.2025
    Recording date: 04.03.2025

    More about the TransMIGZ Project:
    https://www.uni-bielefeld.de/zwe/ikg/projekte/transmigz-1/#comp

    47 min
  • Theater trifft Konfliktforschung

    Wie funktionieren Theater als Orte der Begegnung in der heutigen Zeit? Wie kann Theater als Instrument der Konfliktbearbeitung gedacht werden?

    In der heutigen Folge spricht PD Dr. Anna-Lisa Müller (IKG, Universität Bielefeld) mit der Theater- und Filmwissenschaftlerin Esther Rüßler (ConflictA, Universität Bielefeld) im Themenschwerpunkt „Raum & Konflikt“ darüber, wie das Theater zur Konfliktbearbeitung und Wissenschaftskommunikation beitragen kann.

    Dabei berichtet Esther Rüßler von der Klimabahn Bielefeld - dem fahrenden Theaterlabor - das sich mit der Frage beschäftigt hat, wie Theater in Zeiten von Klimakrise und Verkehrswende zur Konfliktlösung beitragen kann. Worum es in den Dialogen der Fahrgäste ging, welche Herausforderungen in der Vorbereitung zu meistern waren und wie das rollende Theaterlabor zum Nachdenken angeregt hat, erfahrt ihr in dieser Folge.



    Literatur:

    Roderer, Johannes & Vobruba, Martha. (2023). Konfliktfelder bei der Mobilitätswende im Wrangelkiez.

    Open access: https://www.researchgate.net/publication/372167005_Konfliktfelder_bei_der_Mobilitatswende_im_Wrangelkiez#fullTextFileContent



    Weitere Infos:

    Veröffentlichungsdatum: 11.02.2025
    Aufnahmedatum: 18.12.2024

    • Details zum ConflictA-Projekt sind unter folgendem Link verfügbar: https://conflict-a.de/

  • Informationen zum Klimabahn-Projekt der Scientists4Future Bielefeld gibt es hier: https://de.scientists4future.org/klimastadtbahn-fur-bielefeld/

  • Ein Überblick über Klimabahn-Projekte in Deutschland findet sich unter: https://de.scientists4future.org/klimabahnen/

  • Weitere Informationen zum Theaterworkshop „Das ist MEIN Raum. MEINER auch!“ stehen hier bereit: https://aktuell.uni-bielefeld.de/event/das-ist-mein-raum-meiner-auch-wie-kann-theater-konfliktloesung-in-zeiten-von-klimakrise-und-verkehrswende-unterstuetzen/ 

  • Mehr zur Theaterwerkstatt Bethel, dem Kooperationspartner des Workshops, ist hier zu finden: https://www.theaterwerkstatt-bethel.de/de/start.html

  • Die Filmreihe ConFlicks wird unter folgendem Link vorgestellt: https://www.uni-bielefeld.de/zwe/ikg/projekte/filmclub/index.xml

  • 37 min

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In den Konfliktgesprächen greifen wir Beobachtungen und Erkenntnisse zu zentralen gesellschaftlichen Konflikten auf. Dabei geht es um Fragen des gesellschaftlichen Zusammenhalts, der politischen Partizipation, der Demokratie und des Friedens: Wie stabil oder fragil sind Gesellschaften? Wo und wie eskalieren Konflikte zu Gewalt? Wie entstehen Radikalisierungen? Wie können Konflikte konstruktiv bearbeitet werden? Wie können Konflikte zu positiven Veränderungen führen?