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Die Substanz steckt im berühmten Duft von Chanel No. 5, die Parfümindustrie nutzt den Stoff seit Jahrzehnten für ihre Rezepturen: den Naturstoff Linalool, der aus einem Baum im Amazonas-Regenwald stammt. Dieses sogenannte Rosenholz war zeitweise derart gefragt, dass der Bedarf den Baum fast ausrottete. Der Duft machte die Parfümwelt reich, aber die Wälder arm.
Riff-Autorin Ulrike Prinz erzählt in dieser Folge von ihrer Reise in den Norden Brasiliens zu den Sateré-Mawé. Die Geschichte dieser Indigenen ist voller Leid und kolonialer Ausbeutung. Aber nun gibt es Hoffnung: In ihren Waldgärten, einem naturnahen Wald, pflanzen sie viele Nutzpflanzen, darunter auch das begehrte Rosenholz.
Die Sateré-Mawé wollen es möglichst ohne Zwischenhändler vermarkten. Die Bäume müssen längst nicht mehr abgeholzt werden, denn dank wissenschaftlicher Studien ist klar: Auch Blätter und Zweige sind voll vom gefragten Linalool.
Moderation, Redaktion und Produktion: Karl Urban
Das Gespräch wurde am 10. Februar 2026 aufgenommen.
Coverfoto: Ulrike Prinz
By RiffReporterHier findet ihr weitere Podcasts der RiffReporter
Die Substanz steckt im berühmten Duft von Chanel No. 5, die Parfümindustrie nutzt den Stoff seit Jahrzehnten für ihre Rezepturen: den Naturstoff Linalool, der aus einem Baum im Amazonas-Regenwald stammt. Dieses sogenannte Rosenholz war zeitweise derart gefragt, dass der Bedarf den Baum fast ausrottete. Der Duft machte die Parfümwelt reich, aber die Wälder arm.
Riff-Autorin Ulrike Prinz erzählt in dieser Folge von ihrer Reise in den Norden Brasiliens zu den Sateré-Mawé. Die Geschichte dieser Indigenen ist voller Leid und kolonialer Ausbeutung. Aber nun gibt es Hoffnung: In ihren Waldgärten, einem naturnahen Wald, pflanzen sie viele Nutzpflanzen, darunter auch das begehrte Rosenholz.
Die Sateré-Mawé wollen es möglichst ohne Zwischenhändler vermarkten. Die Bäume müssen längst nicht mehr abgeholzt werden, denn dank wissenschaftlicher Studien ist klar: Auch Blätter und Zweige sind voll vom gefragten Linalool.
Moderation, Redaktion und Produktion: Karl Urban
Das Gespräch wurde am 10. Februar 2026 aufgenommen.
Coverfoto: Ulrike Prinz