Am Pult des Konzerthausorchesters stand gestern Dmitrij Kitajenko. Der ehemalige Erste Gastdirigent ist dafür bekannt, mit Vorliebe russisches Repertoire auf die Bühne zu bringen. Gestern dirigierte er Prokofjews "Romeo und Julia"-Suite und von Tschaikowsky die "Rokoko -Variationen" und die "Manfred-Sinfonie" nach Lord Byron. Ein - auf den zweiten Blick - doch nicht so russischer Abend, von dem unser Kritiker Andreas Göbel berichtet.