
Sign up to save your podcasts
Or


Greifen die USA den Iran an – oder endet alles in einem Deal? Seit Tagen wirkt die amerikanische Außenpolitik wie ein Spiel mit offenem Ausgang. Donald Trump zögert öffentlich, während hinter den Kulissen längst konkrete Szenarien vorbereitet werden. Im Weißen Haus liegen mehrere militärische Optionen auf dem Tisch, parallel wächst die amerikanische Präsenz im Nahen Osten: Flugzeugträger, Kriegsschiffe, Kampfjets, Munition. Eine Eskalation, die bewusst sichtbar gemacht wird – und genau darin ihre politische Wirkung entfaltet.
In dieser Folge von THE WILD HOUSE analysiert Angela van Brakel, wie Donald Trump Entscheidungen trifft, wer ihn dabei berät – und wie viel Kalkül hinter diesem Spiel mit der Eskalation steckt. Zu Gast ist Julius van de Laar, einer der bekanntesten deutschen Kampagnen- und Strategieberater für US-Politik und ehemaliger Wahlkampfstratege von Barack Obama. Gemeinsam rekonstruieren sie die Entscheidungswege im Machtzentrum der USA: vom mobilen Situation Room über das Pentagon bis in den engsten Kreis um den Präsidenten. Im Fokus steht dabei Marco Rubio, zugleich Außenminister und National Security Advisor – und damit eine der einflussreichsten Figuren in Trumps Sicherheitsarchitektur.
Warum also das öffentliche Zögern, wenn militärisch so vieles vorbereitet scheint? Weil Eskalation nicht nur militärisch, sondern auch politisch funktioniert. Ein Angriff auf den Iran birgt enorme Risiken: mögliche Gegenschläge, die Gefährdung amerikanischer Stützpunkte, die Angst vor einem neuen Forever War. Genau diese Unsicherheit ist Teil der Strategie.
Angela van Brakel bringt in dieser Folge auch Stimmen von der Straße mit – diesmal aus Rhode Island. Selbst dort, wo Trump besonders kritisch gesehen wird, zeigt sich ein klares Muster: Außenpolitik wird unmittelbar mit Alltagsfragen verknüpft. Preise, Mieten, wirtschaftlicher Druck. Große geopolitische Entscheidungen treffen auf eine Gesellschaft, die innenpolitisch unter Spannung steht.
Parallel zur Iran-Frage rückt eine zweite Front in den Fokus: die neuen Veröffentlichungen im Epstein-Komplex. Millionen Seiten an Dokumenten, neue E-Mails, neue Namen – und immer wieder Donald Trump. Julius van de Laar ordnet ein, wie sich die Beweislage verdichtet, warum Unterstützer aus dem eigenen Lager abspringen und weshalb selbst Teile der MAGA-Basis beginnen, Loyalitäten zu hinterfragen. Auch hier geht es um Kontrolle: Wer steuert Informationen? Wer entscheidet, was öffentlich wird? Und wer behält die Deutungshoheit?
Am Ende zeigt diese Folge, wie eng Außenpolitik, innenpolitischer Druck und persönliche Machtstrategien miteinander verwoben sind. Trumps Spiel mit der Eskalation ist mehr als eine Frage von Krieg oder Frieden. Es ist ein Test dafür, wie Entscheidungen im neuen Amerika getroffen werden – und wie viel Instabilität dabei bewusst in Kauf genommen wird.
THE WILD HOUSE – Das neue Amerika verstehen.
Ein ALL EARS ON YOU Original Podcast.
By Angela van Brakel / ALL EARS ON YOUGreifen die USA den Iran an – oder endet alles in einem Deal? Seit Tagen wirkt die amerikanische Außenpolitik wie ein Spiel mit offenem Ausgang. Donald Trump zögert öffentlich, während hinter den Kulissen längst konkrete Szenarien vorbereitet werden. Im Weißen Haus liegen mehrere militärische Optionen auf dem Tisch, parallel wächst die amerikanische Präsenz im Nahen Osten: Flugzeugträger, Kriegsschiffe, Kampfjets, Munition. Eine Eskalation, die bewusst sichtbar gemacht wird – und genau darin ihre politische Wirkung entfaltet.
In dieser Folge von THE WILD HOUSE analysiert Angela van Brakel, wie Donald Trump Entscheidungen trifft, wer ihn dabei berät – und wie viel Kalkül hinter diesem Spiel mit der Eskalation steckt. Zu Gast ist Julius van de Laar, einer der bekanntesten deutschen Kampagnen- und Strategieberater für US-Politik und ehemaliger Wahlkampfstratege von Barack Obama. Gemeinsam rekonstruieren sie die Entscheidungswege im Machtzentrum der USA: vom mobilen Situation Room über das Pentagon bis in den engsten Kreis um den Präsidenten. Im Fokus steht dabei Marco Rubio, zugleich Außenminister und National Security Advisor – und damit eine der einflussreichsten Figuren in Trumps Sicherheitsarchitektur.
Warum also das öffentliche Zögern, wenn militärisch so vieles vorbereitet scheint? Weil Eskalation nicht nur militärisch, sondern auch politisch funktioniert. Ein Angriff auf den Iran birgt enorme Risiken: mögliche Gegenschläge, die Gefährdung amerikanischer Stützpunkte, die Angst vor einem neuen Forever War. Genau diese Unsicherheit ist Teil der Strategie.
Angela van Brakel bringt in dieser Folge auch Stimmen von der Straße mit – diesmal aus Rhode Island. Selbst dort, wo Trump besonders kritisch gesehen wird, zeigt sich ein klares Muster: Außenpolitik wird unmittelbar mit Alltagsfragen verknüpft. Preise, Mieten, wirtschaftlicher Druck. Große geopolitische Entscheidungen treffen auf eine Gesellschaft, die innenpolitisch unter Spannung steht.
Parallel zur Iran-Frage rückt eine zweite Front in den Fokus: die neuen Veröffentlichungen im Epstein-Komplex. Millionen Seiten an Dokumenten, neue E-Mails, neue Namen – und immer wieder Donald Trump. Julius van de Laar ordnet ein, wie sich die Beweislage verdichtet, warum Unterstützer aus dem eigenen Lager abspringen und weshalb selbst Teile der MAGA-Basis beginnen, Loyalitäten zu hinterfragen. Auch hier geht es um Kontrolle: Wer steuert Informationen? Wer entscheidet, was öffentlich wird? Und wer behält die Deutungshoheit?
Am Ende zeigt diese Folge, wie eng Außenpolitik, innenpolitischer Druck und persönliche Machtstrategien miteinander verwoben sind. Trumps Spiel mit der Eskalation ist mehr als eine Frage von Krieg oder Frieden. Es ist ein Test dafür, wie Entscheidungen im neuen Amerika getroffen werden – und wie viel Instabilität dabei bewusst in Kauf genommen wird.
THE WILD HOUSE – Das neue Amerika verstehen.
Ein ALL EARS ON YOU Original Podcast.