Küchen-Psychologie

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Küchen-Psychologie episodes

  • #11_Pragmatischer Aktivismus und seine Grenzen
     

    Pragmatischer Aktivismus hat zum Ziel, möglichst effektiv die Schwierigkeiten zu bewältigen, die die meisten Menschen noch davon abhalten, sich vegan(er) zu ernähren. Heute fasse ich euch zusammen, was dabei laut Tobias Leenaert beachtet werden sollte, was pragmatischen Aktivismus also ausmacht, und wo aber auch die Grenzen des pragmatischen Aktivismus erreicht werden können. Dazu stelle ich euch den single action bias vor. 

    Infos zu Datenschutz und Impressum: https://kuechen-psychologie.letscast.fm/

    Bei allen genannten und empfohlenen Personen/Produkten/Büchern/Websites/… handelt es sich um unbezahlte Nennung/Werbung. 

    Quellen und Links: 

    Blanken, I., van de Ven, N. & Zeelenberg, M. (2015). A Meta-Analytic Review of Moral Licensing. Personality and Social Psychology Bulletin, 4 (4), 540-558.

    Die Drachen der Untätigkeit von Robert Gifford: http://www.dragonsofinaction.com/limited-behaviour/

    Leenaert, Tobias (2017): How to Create a Vegan World: A Pragmatic Approach. Lantern Books, US

    Auf Deutsch erscheint das Buch voraussichtlich im Januar 2022 unter dem Titel: „Der Weg zur 

    veganen Welt: Ein pragmatischer Leitfaden“ . 

    27 min
  • #10_Wie pragmatisch sollte veganer Aktivismus sein?
    Wie pragmatisch sollte veganer Aktivismus sein und wie viele Kompromisse sind für das übergeordnete Ziel zu rechtfertigen? Warum Tobias Leenaert in seinem Buch „how to create a vegan world“ dafür plädiert, beim Aktivismus manchmal die eigenen Ideale hintenanzustellen und pragmatischer vorzugehen, darum geht es in der heutigen Folge. Denn er argumentiert dafür, dass soziale Bewegungen zunächst einmal eine breite Unterstützung in der Bevölkerung und ein hohes Bewusstsein für die Problematik brauchen, bevor eine wirkliche Veränderung stattfinden kann. Und für diese breite Unterstützung sind seinen Ausführungen nach nicht wenige Vollblut-Veganer*innen nötig, die nur in ihren „Club“ lassen, wer zu 100% ihren Vorstellungen entspricht, sondern es ist wichtig, die breite Masse da abzuholen, wo sie gerade steht  - und dafür sind zu Beginn manchmal Kompromisse nötig und hilfreich. Denn letztendlich geht es uns doch allen um die Frage: Wie können wir so schnell und so nachhaltig wie möglich die Situation von „Nutztieren“ verbessern?

    Den Nicht-Veganer*innen unter euch versuche ich euch heute etwas näherzubringen, warum es meiner Erfahrung nach Veganer*innen schwerfällt, Kompromisse einzugehen, so dass ihr auch etwas besser verstehen könnt, was in eurem Gegenüber vorgeht und wie ihr wertschätzender miteinander reden könnt. 

    Ergänzender Hinweis zur Folge: Ich habe beim raus suchen der Quellen gesehen, dass auch der englische Titel den Hinweis auf einen pragmatischen Leitfaden enthält :-) 

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    Quellen:

    Leenaert, Tobias (2017): How to Create a Vegan World: A Pragmatic Approach. Lantern Books, US

    Auf Deutsch erscheint das Buch voraussichtlich im Januar 2022 unter dem Titel: „Der Weg zur veganen Welt: Ein pragmatischer Leitfaden“ . 

    32 min
  • #09_Psychologische Distanz verringern
    Psychologische Distanz kann durch die empfundene räumliche, zeitliche, soziale und hypothetische Entfernung zu einem Ereignis entstehen. Sie führt dazu, dass wir das Ereignis als abstrakter und weniger bedrohlich wahrnehmen  - und dass wir seltener aktiv werden, um es zu verhindern. Mit zwei beispielhaften psychologischen Experimenten möchte ich euch deutlich machen, wie erschreckend weit es kommen kann, wenn wir eine zu große psychologische Distanz zu wirklich ernst zu nehmenden Ereignissen aufrechterhalten.
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    Quellen und weiterführende Links

    Psychologische Distanz verringern

    Zum Beispiel hier: Dokumentationsfilm Dominion auf Youtube: https://www.youtube.com/watch?v=LQRAfJyEsko&t=220se


    Statistik zu Bio-Fleisch

    übersichtliche Zusammenfassung: https://www.foodwatch.org/de/informieren/bio-landwirtschaft/zahlen-daten-fakten/

    Originalquelle: https://www.boelw.de/fileadmin/user_upload/Dokumente/Zahlen_und_Fakten/Brosch%C3%BCre_2020/B%C3%96LW_Branchenreport_2020_web.pdf

    Psychologische Distanz und Umweltpsychologie:

    Jones, C., Hine, D. W., & Marks, A. D. (2017). The future is now: Reducing psychological distance to increase public engagement with climate change. Risk Analysis, 37(2), 331-341.

    Psychologische Distanz bei Tötungsbefehlen:

    Rutchick, A. M., McManus, R. M., Barth, D. M., Youmans, R. J., Ainsworth, A. T., & Goukassian, H. J. (2017). Technologically facilitated remoteness increases killing behavior. Journal of Experimental Social Psychology, 73, 147-150.

    Die Milgram-Studie:

    Zusammenfassendes Lehrbuchkapitel : Hewstone, M., & Martin, R. (2014). Sozialer einfluss. In Sozialpsychologie (pp. 269-313). Springer, Berlin, Heidelberg. 

    Milgram, S. (1974). Obedience to authority: An experimental view. New York: Harper & Row.

    Definition psychologische Distanz (Dorsch-Lexikon):

    https://dorsch.hogrefe.com/stichwort/distanz-psychologische

    Dr. Melanie Joy über Karnismus:

    Joy, M. (2013). Warum wir Hunde lieben, Schweine essen und Kühe anziehen. Karnismus–eine Einführung. Aus dem Amerikanischen von Achim Stammberger. Münster: compassion media.



    27 min
  • #08 Reaktanz : Wenn du es mir verbietest, dann mache ich es erst recht!
     Na, auch schon mal trotzig reagiert, wenn dir jemand was verbieten wollte?;) Menschen sind laut der Reaktanztheorie von Brehm (1966) danach bestrebt, ihre Freiheit zu bewahren. Wenn sie diese in Gefahr sehen, dann kann Reaktanz auftreten, was den Dialog zwischen veganen und noch-nicht-veganen Menschen ziemlich erschwert. Darüber sprechen wir in der heutigen Folge! Da die Folge eigentlich schon vor 2 Wochen raus sollte, habe ich drei Punkte nicht im Podcast thematisiert, die mir inzwischen noch eingefallen sind und diskussionswürdig erscheinen: 

    -          Wollen wir denn als Gesellschaft überhaupt, dass jeder Mensch die Freiheit hat, andere Lebewesen und unsere Zukunft durch seinen Konsum nachweislich zu schädigen? -          Bei Fleischalternativen habe ich tatsächlich zunächst v.a. an Ersatzprodukte gedacht. Dazu wollte ich noch ergänzen, dass man wenn man Ersatzprodukte vermeiden möchte auch viel selbst mit Hülsenfrüchten machen kann (zb Kichererbsenburger) oder insgesamt darüber nachdenken kann, warum in vielen „herkömmlichen“ Rezepten Gemüse immer nur als Beilage gesehen wird. Insgesamt zu zeigen, wie vielseitig eine vollwertig pflanzenbasierte Ernährung sein kann, gehört also zu diesem von mir im Podcast genannten Aspekt dazu! -          Diese „Grenze“, von der ich spreche, habe ich natürlich überspitzt dargestellt. Ich wollte damit ausdrücken, dass sich meiner Erfahrung nach die Wahrnehmung nach Auseinandersetzung mit den Zuständen in der Tierindustrie usw. sehr stark verändern kann und man daher nach gewisser Zeit + gewissem Informationsgehalt viele Dinge anders bewertet als zuvor und dementsprechend auch seine Freiheit anders nutzen möchte als zuvor. Mit der Grenze meinte ich den Moment, in dem man sich nicht mehr aus einem Zwang heraus verbietet, etwas bestimmtes zu essen, sondern in dem sich diese Entscheidung ganz natürlich anfühlt (was aber auch nicht heißen muss, dass es einem nicht trotzdem manchmal schwer fallen kann und dass man es mit hundertprozentiger Konsequenz immer und überall umsetzt). 

    Du hast Fragen, Anmerkungen, möchtest deine eigene Erfahrung teilen oder  mir Feedback geben?Du findest mich auf Instagram:  https://www.instagram.com/kuechen_psychologie/ oder schreib mir eine Mail: [email protected] 

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    Bei allen genannten und empfohlenen Personen/Produkten/Büchern/Websites/… handelt es sich um unbezahlte Nennung/Werbung. 

    Quelle: 

    Miron, A. M., & Brehm, J. W. (2006). Reactance theory-40 years later. Zeitschrift für Sozialpsychologie, 37(1), 9-18. 

    Reaktanztheorie von Brehm: 

    Brehm, J.W. (1966). A theory of psychological reactance. New York: Academic Press. 

    33 min
  • #07 Emotionsarbeit
     Wie viel von meiner Trauer, Wut und Hilflosigkeit kann und darf ich zeigen? 

    Heute erkläre ich euch den Begriff der Emotionsarbeit (Hochschild, 1983). Darunter versteht man, wenn man in einer sozialer Situation seine Gefühle nicht ausdrückt, sondern ein bewusst anderes Verhalten entgegensetzt. 

    Wieso es so wichtig ist, dass wir authentisch mit unseren Gefühlen bleiben und diesen Ausdruck verleihen und wieso das nicht im Widerspruch damit steht, verständnisvoll auf andere einzugehen, ergibt sich aus der Unterscheidung zwischen zwei Arten von Emotionsarbeit: 

    Deep acting: Man „arbeitet“ mit seinen Emotionen, indem man sich in andere hineinversetzt und dadurch andere Emotionen der Situation gegenüber entwickelt. Dadurch muss man beispielsweise seine Wut nicht "explosiv" ausdrücken und kann trotzdem authentisch bleiben . 

    Surface acting: Man unterdrückt seine Emotionen und überspielt die Wut/Trauer/… Dadurch bleiben diese ja aber trotzdem erhalten, d.h. man befindet sich in einer Stress-Situation und erhält das negative Gefühl aufrecht. 

    Ich hoffe, dass durch  diese Folge auch nochmals klarer wird, welche Ziele ich mit diesem Podcast verfolge! 

    Viel Spaß beim Anhören! 

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    Quellen: 

    Semmer, N. K., & Zapf, D. (2018). Theorien der Stressentstehung und -bewältigung. In R. Fuchs & M. Gerber (Hrsg.): Handbuch Stressregulation und Sport (pp. 23-50). Springer: Berlin, Heidelberg. 

    Hochschild, A. R. (1983). The managed heart. Berkeley. CA: University of California Press. 

    Barnow, S., Reinelt, E., & Sauer, C. (2016). Emotionsregulation. Springer: Berlin, Heidelberg. 

    Rosenberg, M. B. (2016). Gewaltfreie Kommunikation: Eine Sprache des Lebens. Junfermann Verlag: Paderborn. 
    31 min
  • #06 Wissensvermittlung in Gesprächen: Handlungswissen
      So viele Probleme  - wo fange ich denn da an etwas zu verändern? Und was kann ich kleiner Mensch denn schon bewirken? 

    Vorab: Eine ganze Menge! 

    Trotzdem kennt wohl jeder von uns solche Gedanken und das damit verbundene unangenehme Gefühl von Resignation. Wenn wir kein Gefühl von Selbstwirksamkeit haben (Bandura, 1977), dann sinkt die Wahrscheinlichkeit, dass wir uns engagieren und unser Verhalten ändern (Haman et al., 2016 für einen Studienüberblick). 

    Diese Podcastfolge knüpft daher an die vorherige zum Thema Wissensvermittlung an. Heute geht es darum, wie wir Problemwissen mit Handlungswissen gut kombiniert vermitteln können, um Menschen nicht nur mit Problemen zu konfrontieren, sondern ihnen dabei auch zu helfen, diese zu lösen. 

    Besonders diese Folge zum Thema Handlungswissen dürfte auch für die Nicht-Veganer*innen unter euch spannend sein. Denn dort sammle ich auch ein paar Vorschläge, wie ihr einen motivierenden und selbstwirksamen Einstieg in Richtung vegane Lebensweise gestalten könntet. 

     

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    Quellen und Links: 

    Bandura, A. (1977). Self-efficacy: toward a unifying theory of behavioral change. Psychological review, 84(2), 191. 

    Hamann, K., Baumann, A., & Löschinger, D. (2016). Psychologie im Umweltschutz. Handbuch zur Förderung nachhaltigen Handelns. München: Oekom. 

    Kostenlose Online-Version: https://ipu-ev.de/umweltpsychologie/ 

    Vegan Buddy: https://www.vheft.de/veganbuddy/ 

    Facebook Gruppen, zum Beispiel: vegan für Anfänger 

    Veganuary: https://veganuary.com/de/

     
    38 min
  • #05 Wissensvermittlung in Gesprächen: Problemwissen

    In den nächsten zwei Folgen geht es um Problem- und Handlungswissen, eine Unterscheidung aus der Umweltpsychologie. Dafür nutze ich als Quelle das Buch „Psychologie im Umweltschutz - Handbuch zur Förderung nachhaltigen Handelns“ von K. Hamann, A. Baumann und D. Löschinger (unbezahlte Werbung & Leseempfehlung! Der Link zum kostenlosen Download für alle Umweltschützer*innen unter euch ist unten bei den Links). 

    Die heutige Folge ist besonders für die Veganer*Innen unter euch spannend, denn es geht darum, wie wir Problemwissen gut vermitteln können, wie wir also besonders effektiv über die Missstände in der Tierindustrie aufklären können und was wir dabei bedenken sollten.

    In der nächsten Folge geht es dann darum, warum Problemwissen aber nicht alles ist: Warum es nicht reicht, Menschen zu sagen, WARUM sie ihr Verhalten ändern sollten. Genauso wichtig ist zu vermitteln, WIE das konkret geht. Da wird es dann auch für die Nicht-Veganer*innen für euch interessant, denn vielleicht habt ihr euch auch schon gefragt, wo ihr bei all den Problemen überhaupt anfangen könnt etwas zu verändern und ob das jemals genug sein wird. 

    Viel Spaß beim Anhören! 


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    Quellen und Links:

    Hamann, K., Baumann, A., & Löschinger, D. (2016). Psychologie im Umweltschutz. Handbuch zur Förderung nachhaltigen Handelns. München: Oekom.Kostenlose Online-Version: https://ipu-ev.de/umweltpsychologie/

    Erscheint im April 2021: Rittenau, N., Winters, E. & Schönfeld P. (2021): Vegan ist Unsinn! Populäre Argumente gegen den Veganismus im wissenschaftlichen Faktencheck.  Becker Joest Volk Verlag. 

    Vegan ist ungesund (Youtube-Kanal)

    Piazza, J., & Loughnan, S. (2016). When meat gets personal, animals’ minds matter less: Motivated use of intelligence information in judgments of moral standing. Social Psychological and Personality Science, 7(8), 867-874.

     
    32 min
  • #04 Handeln Menschen nach Gründen oder suchen sie Gründe für ihr Handeln?
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    Quellen und Links: 

    Festinger, L. (1957). A theory of cognitive dissonance. Stanford, CA: Stanford University Press.

    Niko Rittenaus Youtube-Kanal: https://www.youtube.com/channel/UCy828Y1Z2lhA7RcC6OZffZA
    Der Titel seines Buches ist: „Vegan Klischee Adee!“

    Physicians Association for Nutrition (PAN): https://pan-int.org/de/

    Bem, D. J. (1972). Self-perception theory. In L. Berkowitz (Ed.), Advances in experimental social psychology (vol. 6, pp. 1–62). New York: Academic Press.

    Joy, M. (2013). Warum wir Hunde lieben, Schweine essen und Kühe anziehen. Karnismus–eine Einführung. Aus dem Amerikanischen von Achim Stammberger. Münster: compassion media.

    Piazza, J., & Loughnan, S. (2016). When meat gets personal, animals’ minds matter less: Motivated use of intelligence information in judgments of moral standing. Social Psychological and Personality Science, 7(8), 867-874.

    Leenaert, T. (2017). How to create a vegan world: a pragmatic approach. Lantern Publishing & Media.
    23 min
  • #03 kognitive Dissonanz: unangenehmes Gefühl oder Chance zur Weiterentwicklung?
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    Quellen: 

    Festinger, L. (1957). A theory of cognitive dissonance. Stanford, CA: Stanford University Press.

    Joy, M. (2013). Warum wir Hunde lieben, Schweine essen und Kühe anziehen. Karnismus–eine Einführung. Aus dem Amerikanischen von Achim Stammberger. Münster: compassion media.

    Rothgerber, H. (2014). Efforts to overcome vegetarian-induced dissonance among meat eaters. Appetite, 79, 32-41.
    32 min
  • #02 Karnismus Teil 2: Von der emotionalen Taubheit zu mehr Empathie
    Wie gehen Menschen mit gewaltvollen Erfahrungen um und was hat das mit Ernährung zu tun?

    In Folge 1 habe ich euch bereits Karnismus (Joy, 2013) als ein gewaltvolles Glaubenssystem vorgestellt und wie Verteidigungsmechanismen bewirken, dass es aufrechterhalten wird. Die Verteidigungsmechanismen helfen uns dabei, eine emotionale Distanz zu der Gewalt aufzubauen. Heute soll es darum gehen, warum es meiner Meinung nach wichtig ist sie einmal bewusst außer Kraft zu setzen und wie man das machen kann. Es wird aber auch um die Frage gehen, ob Veganer*innen sich umgekehrt wieder die Abwehrmechanismen aneignen sollten, um besser mit ihren Erfahrungen umgehen zu können. 

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    Quellen und Links:

    Joy, M. (2013). Warum wir Hunde lieben, Schweine essen und Kühe anziehen. Karnismus–eine Einführung. Aus dem Amerikanischen von Achim Stammberger. Münster: compassion media.

    Dokumentationsfilm Dominion auf Youtube: (Sichtbarkeit der Opfer):https://www.youtube.com/watch?v=LQRAfJyEsko&t=220se

    Buch über Tiere und ihre Empfindungen (Wahrnehmung von Tieren):Matignon, K. (2006). Was Tiere fühlen. Übersetzt von Ilse Rothfuß. München: Frederking & Thaler. 
    23 min

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Ich möchte hier einen Beitrag für mehr Offenheit und bessere Kommunikation über das Thema Veganismus leisten. Dazu werde ich psychologische Theorien und Modelle aufgreifen und im Kontext der Ernährung reflektieren. Dabei sollen ganz verschiedene Perspektiven zur Sprache kommen. Egal, ob du bereits vegan bist oder noch nie etwas damit zu tun hattest: Ich hoffe, einerseits deine Bedürfnisse und Bedenken aufgreifen und dir vielleicht sogar ein paar Gedankenimpulse mitgeben zu können, andererseits ein Verständnis für die anderen Perspektiven schaffen zu können. Selbstreflexion, persönliche Erfahrung und Neugierde werden dabei eine zentrale Rolle spielen.