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In diesem Jahr feiert Holstein Kiel sein 125-jähriges Jubiläum, doch wie genau vergegenwärtigt man über hundert Jahre Vereinsgeschichte? Dieser Frage gehen wir in dieser Episode nach. Dabei stellen wir euch verschiedene Ansätze vor, die vereinsintern und -extern, mit weniger oder mehr Aufwand, umgesetzt werden können, um in der Öffentlichkeit zukünftig eine größere Sichtbarkeit der Clubhistorie zu erreichen. Als Sprecher fungieren Paul, Ole und Eric. Für die Recherche waren Lennard und Asena verantwortlich. Dieser Podcast entstand im Rahmen des Projektseminars „125 Jahre Holstein Kiel. Studentische Forschungen zum Vereinsjubiläum“ am Historischen Seminar der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel.
weiterführende Literatur
Titelbild: Platzsturm nach dem 1:1 gegen Düsseldorf am 11.05.2024. Geknipst hat das Bild Paul-Timo Glindhaus.
Der Fußballverein Holstein Kiel kann auf eine 125-jährige Geschichte zurückblicken. Besonders in den letzten Jahren konnte sich der Club aus dem Norden sukzessive im deutschen Profifußball etablieren und steigern. Mittlerweile ist die KSV in der 1. Fußballbundesliga angekommen und bestreitet 2024/25 ihre Debütsaison in Deutschlands höchster Spielklasse. Noch dazu ist Holstein Kiel der erste Verein aus Schleswig-Holstein, dem dieser Aufstieg gelang. In diesem Podcast geben die Studierenden Sarah, Henrik und Stefan Einblicke in die 125-jährige Vereinshistorie. Was lässt sich über den Weg Holstein Kiels in die Bundesliga sagen? Welche Akteure spielten eine Rolle? Was bedeutet der Club für die Stadt? Dieser Podcast entstand im Rahmen des Projektseminars „125 Jahre Holstein Kiel. Studentische Forschungen zum Vereinsjubiläum“ am Historischen Seminar der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel.
weiterführende Literatur
Patrick Nawe/Norman Nawe: Holstein Kiel. Der Traum von der Bundesliga, Bielefeld 2018.
Patrick Nawe u. a.: 100 Jahre Holstein Kiel, Berlin 2000.
Titelbild: Foto vom Spiel Holstein Kiels gegen den FC St. Pauli vom 15.12.1963. Fotograf ist Friedrich Magnussen. Stadtarchiv Kiel, Signatur 76.796.
15 Männer und Frauen des Gutes Schmoel wurden durch Graf Christian von Rantzau der Hexerei beschuldigt und hingerichtet. Aber konnte der Graf einfach so über seine Leibeigenen richten? Weit gefehlt!
In der dritten Episode erklärt Sara, weshalb kurze Zeit später die Herzöge von Holstein ihrerseits einen Prozess gegen den Grafen führten, und schildert, wie sich dieses Ereignis in die allgemeine Geschichte der Hexenverfolgung in Schleswig-Holstein einbettet.
weiterführende Literatur:
In dieser kleinen Bonusepisode sprechen wir mit den Seminargruppe über die Erfahrung, erstmals einen Podcast erstellt zu haben, was sie selbst aus dem Seminar mitgenommen haben und weshalb es sich lohnt, auch weiterhin in der Lehre Podcasts erstellen zu lassen.
Wir alle können etwas mit dem Begriff Hexen anfangen und verbinden mit ihnen gewisse Bilder. Dabei gibt es "das" Bild der Hexe eigentlich gar nicht. Viele der Stereotype wurden wurden über die Jahrhunderte über Kinderbücher, Comics und in der jüngeren Vergangenheit auch Kinofilme und TV-Serien geprägt - und entsprechend groß ist auch die Vielfalt der Charaktere, die wir als Hexen kennen - nur: was haben Hexen eigentlich mit Schleswig-Holstein zu tun?
In der kleinen Serie "Hexenverfolgung in Schleswig-Holstein" möchten wir diesem Thema nachgehen. In der ersten Episode der kleinen Sonderreihe zur Hexenverfolgung in Schleswig-Holstein beschäftigen sich Max und Henrik zunächst mit den Grundlagen. Was sind eigentlich Hexen, was zeichnet sie aus und weshalb gibt es diesen Mythos überhaupt?
Im zweiten Teil unserer Serie spricht Henrik dann mit Celina und Christina über den wohl berühmtesten Fall aus Schleswig-Holstein.
Einer der berühmtesten Hexenprozesse fand 1686 auf Gut Schmoel im heutigen Kreis Plön statt. Graf Christian von Rantzau verurteilte insgesamt 15 Personen seines Gutes zum Tode. In der zweiten Episode schildern Christian und Celina die Hintergründe und Verlauf des Prozesses.
Weiter geht es dann nächste Woche mit der dritten Episode, in der wir darüber sprechen, was auf den Prozess folgte und welche Bedeutung er für die Landesgeschichte hatte.
Weiterführende Literatur:
Jacobsen, Manfred: Christoph von Rantzau und seine Hexenprozesse. Gut Schmoel in dunkler Zeit. Hohenfelde 1996
Am 28. und 29. März 1955 wurden die Bonn-Kopenhagener-Erklärungen unterzeichnet. Durch sie verständigten sich die noch junge Bundesrepublik Deutschland und das Königreich Dänemark auf einen gegenseitigen Umgang mit den Minderheiten beiderseits der Grenzen - Regelungen, die bis heute Geltung haben und somit wesentlich zur Gegenwart des Landes Schleswig-Holstein beitragen. Aber wo blieben in diesem Prozess die Friesen?
In der aktuellen Folge hat Stefan mit Prof. Dr. Thomas Steensen den ehemaligen Direktor des Nordfriisk Instituuts in Bredstedt zu Gast, der sich im Rahmen einer gemeinsamen Abendveranstaltung der GSHG und des Historisk Samfund for Sønderjylland in Flensburg näher mit dieser Frage beschäftigt hat. Gemeinsam reden sie über die historischen Hintergründe der Erklärungen vom März 1955, welche Rolle sie für die friesische Geschichte besitzen und weshalb sie noch heute relevant sind.
weiterführende Literatur
Artikel zu den Erklärungen bei Wikipedia
Artikel auf geschichite-s-h.de
Artikel bei der Bundeszentrale für Politische Bildung
Die Dissertation von Thomas Steensen heißt:
Steensen, Thomas: Die friesische Bewegung in Nordfriesland im 19. und 20. Jahrhundert (1879-1945), Neumünster 1986 (Quellen und Forschungen zur Geschichte Schleswig-Holsteins, 89-90).
Titelbild: Postmarke anlässlich des 30. Jahrestages der Erklärungen aus dem Jarh 1985 (Wikimedia Commons: NobbyP | Deutsche Briefmarke von 1985 zum 30-jährigen Jubiläum der Erklärungen | gemeinfrei)
In dieser Folge hat Stefan den Historiker Alexander Schwerdtfeger-Klaus zu Gast. Alexander leitet aktuell das Archiv und das Museum im ostwestfälischen Warburg – das ist zwar auch eine Hansestadt und somit prinzipiell für unsere Region interessant. Wir haben ihn aber aus einem anderen Anlass eingeladen. Alexander hat sich nämlich im Rahmen seiner Doktorarbeit jahrelang mit dem sogenannten älteren Stadtbuch aus Eutin beschäftigt. Er konnte dadurch nicht nur die Quelle ganz neu einordnen und verfügbar machen, sondern auch wichtige Informationen zum Leben in einer spätmittelalterlichen Stadt im östlichen Holstein gewinnen. Im letzten Jahr erhielt er dann auch für seine Forschungen den Forschungspreis der Gesellschaft für Schleswig-Holsteinische Geschichte.
Gemeinsam unterhalten wir uns darüber, wie die Quelle überhaupt seinen Weg zu ihm auf den Schreibtisch fand und weshalb er sich gerade für sie interessierte. Wir klären aber auch, was Stadtbücher eigentlich sind, welche Herausforderungen mit der wissenschaftlichen Edition einhergehen, was die Kirche eigentlich mit dem Stadtbuch zu tun hat – und was es noch für offene Fragen gibt.
Zur Pressemitteilung der GSHG
Zum Buch
Bildquelle: Alexander Schwerdtfeger-Klaus, Das ältere Eutiner Stadtbuch, S. 43 (aus Stadtarchiv Eutin, Nr. 555)
Datum des Gesprächs: 8. Januar 2025 (digital)
Anlässlich der diesjährigen Jahresversammlung gibt es in diesem Monat gleich zwei Episoden. In der neuen Episode sprechen wir mit dem Geschichtsstudenten Manuel Ovenhausen, dessen Bachelorarbeit in diesem Jahr mit dem Nachwuchspreis der Gesellschaft für Schleswig-Holsteinische Geschichte ausgezeichnet wird.
Wir unterhalten uns mit Manuel nicht nur die ersten Bischöfe, sondern klären auch, weshalb es eigentlich eine neue Studie brauchte. Es geht aber auch um die Überraschungen, Kuriositäten und Mythen, denen er während seiner Studie begegnete - und am Ende klären wir die Frage, wann man diese Studie denn auch endlich wird lesen können.
Die ungefähren Amtszeiten der Bischöfe
weiterführende Literatur:
Die Arbeit wird voraussichtlich in der Reihe der Kieler Werkstücke beim Peter Lang-Verlag erscheinen.
Einen Kurzbericht gibt es unter:
Publikationsreihe Germania Sacra
Die Tagung, auf der Manuel im Juli sprach, lautete "Die Akteure des Konflikts um das Herzogtum Schleswig. Überregionale Verflechtungen eines regionalen Konflikts (1404-1435)"
Bild: Auszug der Bischofsliste aus dem sog. Codex Vicelini (Münster, Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Westfalen, Msc. I 228)
Mit dem Rad das Land zwischen den Meeren erkunden - das klingt nach einer sehr modernen Idee. Dabei hat man schon vor mehr als 100 Jahren im Prinzip genau dasselbe getan, als Pioniere wie Gregers Nissen das Fahrrad für sich entdeckten und es binnen weniger Jahre zu einem Massenphänomen machten.
Zum Start einer neuen Reihe von Gesprächen über die schleswig-holsteinische Landesgeschichte haben wir uns mit Lars Amenda getroffen. Gemeinsam sprechen wir über diese Pioniere und über die Frage, was genau die Menschen um die Wende vom 19. ins 20. Jahrhundert am Fahrrad und dem Radsport reizte.
Wer mehr zu Lars und seinem Netzwerk Fahrradgeschichte erfahren möchte, der kann gerne auf https://www.netzwerk-fahrrad-geschichte.de/ und seiner persönlichen Homepage unter https://www.lars-amenda.de/ schauen.
Weiterführende Literatur:
Lars Amenda/Gert Nissen: Das Fahrrad im Norden. Flensburg und Umgebung von 1869 bis heute (Große Schriftenreihe, 87), Flensburg 2021.
Lars Amenda/Oliver Leibbrand: Gregers Nissen. Fahrradpionier und Reiseschriftsteller (Nordfriesische Lebensläufe, Bd. 12), Bräist/Bredstedt 2017.
Foto: Bild einer Sternfahrt des des Flensburger Radsport-Vereins aus dem Jahr 1902. Quelle: Stadtarchiv Flensburg.
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