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„Ach, eine Frage noch.“ Mit diesem Satz hat ein Mann im zerknitterten Regenmantel Fernsehgeschichte geschrieben. Inspektor Columbo wird nie laut und urteilt nicht vorschnell. Am Ende findet er trotzdem jedes Mal die Wahrheit.
Genau diese Szene erlebt Sabine Lahme seit vielen Jahren in ihrer Arbeit mit Paaren. Die Sitzung ist vorbei, die Hand liegt schon auf der Türklinke, und dann kommt er: „Ach, eine Sache noch, Frau Lahme …“ In der Beratung heißen diese Momente Türklinkensätze. Oft steckt darin die Frage, die du deinem Partner oder deiner Partnerin seit Wochen stellen möchtest.
Dein Nervensystem kann nicht gleichzeitig Gefahr melden und neugierig sein. Sobald es auf Schutz schaltet, brauchst du keine Frage mehr. Du hast dein Urteil, und zwar sofort. Sabine zeigt dir, wie aus einer halben Stunde Verspätung im Kopfkino ein Horrorfilm wird, lange bevor dein Partner zur Tür hereinkommt.
Columbo kennt den Täter oft schon früh und fragt trotzdem weiter. Ihm reicht das Wer nicht, er will das Wie verstehen. In einer Beziehung liegt genau dort die Wahrheit: Kaum ein Paar sitzt in der Beratung, weil einer von beiden eines Morgens beschlossen hat, den anderen zu kränken. Distanz entsteht aus vielen kleinen Momenten, über die irgendwann keiner mehr spricht.
Columbo notiert alles in seinem zerfledderten Notizbuch. Was stünde in deinem, wenn du eine Woche lang nur die guten Spuren aufschreibst? Und wie würdest du über deinen Partner oder deine Partnerin sprechen, wenn du Sabine etwas Wundervolles von ihm oder ihr erzählen dürftest?
Wenn du dich in dieser Folge wiedererkennst, ist das Impulsgespräch mit Sabine dein nächster Schritt. Ruf gern an unter 0211 / 59 82 07 40 oder schau auf lebens-linie.de vorbei.
Direkt in Kontakt treten kannst du auch über das Kontaktformular:
https://lebens-linie.de/kontakt
@lebenslinie_sabinelahme
Infos über Michael Lahme findest du hier:
Sabine Lahme · Paarberatung in Düsseldorf und online
„Ich habe wahrscheinlich zu viel gearbeitet.“
„Ich war nicht mehr aufmerksam genug.“
„Unsere Sexualität war eingeschlafen.“
„Wenn ich mich anders verhalten hätte, wäre das vielleicht nie passiert.“
Gedanken wie diese entstehen nach einer entdeckten Affäre oft erstaunlich schnell.
Während du gerade versuchst zu begreifen, was überhaupt passiert ist, beginnt dein Kopf bereits nach Erklärungen zu suchen. Und manchmal landet er ausgerechnet bei dir selbst.
Doch hier lohnt es sich, sehr genau hinzuschauen.
Du hast einen Anteil an deiner Beziehung. Aber du hast keinen Anteil an der Entscheidung deines Partners, fremdzugehen.
In dieser Folge von LahmeLife sprechen Sabine und Michael darüber, aus welchem Grund diese beiden Ebenen so häufig miteinander vermischt werden.
Anhand der Geschichte von Nina und Markus zeigen sie, was passieren kann, wenn Distanz, Einsamkeit und fehlende Kommunikation lange bestehen bleiben. Beide können sich in einer Beziehung nicht mehr gesehen fühlen. Beide können Nähe vermissen. Beide können irgendwann aufgehört haben, wirklich miteinander zu sprechen.
Und trotzdem bleibt eine Grenze.
Eine Affäre ist keine automatische Folge einer schwierigen Beziehung.
Sie ist eine Entscheidung.
Du erfährst in dieser Episode auch, was nach dem Entdecken einer Untreue im Nervensystem passieren kann. Weshalb Gedanken kreisen, Schlaf plötzlich schwierig wird, jedes klingelnde Handy Unruhe auslösen kann und dein Kopf verzweifelt versucht, wieder Kontrolle über eine Situation zu bekommen, die sich gerade vollkommen unkontrollierbar anfühlt.
Sabine beschreibt dafür ein starkes Bild: Du stehst plötzlich mitten in einem Geröllfeld. Alles bewegt sich. Du versuchst verzweifelt, Halt zu finden und vielleicht sogar die Steine aufzuhalten.
Genau in diesem Zustand kann der Gedanke entstehen:
„Wenn ich schuld bin, kann ich etwas verändern. Und wenn ich mich verändere, passiert es vielleicht nie wieder.“
Doch auch dieser Gedanke gibt dir nur scheinbar Kontrolle.
In dieser Folge geht es deshalb um die Trennung zweier entscheidender Fragen:
Was war unser gemeinsamer Anteil am Zustand unserer Beziehung?
Und:
Wer trägt die Verantwortung für Heimlichkeiten, Lügen und die Entscheidung zur Untreue?
Sabine und Michael sprechen außerdem darüber, weshalb Sätze wie „Du hast ihn wahrscheinlich vernachlässigt“ aus Familie oder Freundeskreis für Betroffene besonders verletzend sein können und was Menschen stattdessen brauchen, wenn ihre Beziehung gerade erschüttert wurde.
Am Ende bleibt eine Frage, die du vielleicht nicht sofort beantworten musst:
Wenn du aufhören würdest, die Verantwortung bei dir zu suchen, welches Gefühl würde dann an ihre Stelle treten?
Wut?
Trauer?
Ohnmacht?
Oder vielleicht die Erkenntnis, dass du etwas nicht verhindern konntest?
Nimm dir mit dieser Frage ruhig etwas Zeit.
Denn manchmal beginnt Klarheit genau dort, wo du aufhörst, Verantwortung für Entscheidungen zu übernehmen, die niemals deine waren.
Sabine Lahme begleitet Paare und Einzelpersonen in genau diesen Phasen: vertraulich, klar und ohne Umwege.
👉 Vereinbare jetzt dein Impulsgespräch:
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Oder auf Instagram:
@lebenslinie_sabinelahme
Infos über Michael Lahme findest du hier:
„Jetzt mach doch nicht schon wieder aus einer Mücke einen Elefanten.“
Vielleicht hast du diesen Satz schon einmal gehört.
Vielleicht hast du ihn sogar selbst gesagt.
Auf den ersten Blick klingt er fast harmlos.
Als würde jemand sagen:
Nimm es nicht so schwer.
Doch was passiert eigentlich darunter?
Mit diesem Satz wird nicht nur eine Situation bewertet.
Es wird bewertet, wie groß dein Gefühl zu dieser Situation sein darf.
Und genau dort wird es spannend.
Zwei Menschen können denselben Streit erleben.
Dieselben Worte hören.
Im selben Raum sitzen.
Und trotzdem etwas vollkommen Unterschiedliches mitnehmen.
Der eine sagt:
„War doch nichts.“
Der andere liegt nachts wach.
Nicht, weil einer von beiden falsch liegt.
Sondern weil zwischen einem Ereignis und unserer Reaktion etwas Entscheidendes liegt:
unsere Bewertung.
Sabine und Michael sprechen in dieser Folge über das ABC-Modell des Psychologen Albert Ellis.
A steht für das Ereignis.
B für die Bewertung.
C für die daraus entstehende emotionale und körperliche Reaktion.
Und genau das B verändert oft alles.
Eine Nachricht bleibt eine Stunde unbeantwortet.
Das ist zunächst nur das Ereignis.
Doch dann beginnt die Bewertung:
„Gestern hat er noch sofort geantwortet.“
„Vielleicht interessiert er sich nicht mehr für mich.“
„Da stimmt doch etwas nicht.“
Und plötzlich entstehen Unruhe, Kontrolle oder Vorwürfe.
Dasselbe Ereignis könnte aber auch bedeuten:
Der andere sitzt gerade im Auto.
Er ist im Meeting.
Das Handy ist leer.
Oder er hat es schlicht vergessen.
Das Ereignis bleibt gleich.
Die innere Geschichte verändert sich.
Wenn dein Partner sagt:
„Du machst aus einer Mücke einen Elefanten“
dann beschreibt er nicht mehr nur die Situation.
Er bewertet deine Bewertung.
Und sagt damit möglicherweise:
Meine Einschätzung deines Gefühls zählt mehr als dein Gefühl selbst.
Genau hier beginnt die Grenzlinie.
Denn es ist ein Unterschied, ob jemand sagt:
„Ich erlebe das anders als du.“
oder:
„Das ist doch überhaupt nicht schlimm.“
Im ersten Satz dürfen zwei Wahrheiten nebeneinanderstehen.
Im zweiten wird eine davon kleiner gemacht.
Was für einen Menschen eine Kleinigkeit ist, kann für einen anderen ein starkes Warnsignal sein.
Vielleicht wurden dir früher Versprechen gemacht, die nicht eingehalten wurden.
Vielleicht wurdest du als Kind mit deinen Gefühlen nicht ernst genommen.
Vielleicht hast du oft gehört:
„Mach doch kein Drama.“
„Stell dich nicht so an.“
„Ist doch nicht so schlimm.“
Dann kann dein Nervensystem heute auf bestimmte Situationen empfindlicher reagieren.
Nicht, weil du übertreibst.
Sondern weil dein System etwas wiedererkennt.
Nicht jeder Satz wie „Du übertreibst“ ist automatisch Gaslighting.
Manchmal ist er unbeholfen.
Manchmal entsteht er aus Sorge.
Manchmal weiß der andere einfach nicht, wie er mit deinem Gefühl umgehen soll.
Problematisch wird es dort, wo sich das Muster wiederholt.
Wenn deine Wahrnehmung regelmäßig infrage gestellt wird.
Wenn aus:
„Das sehe ich anders.“
irgendwann wird:
„Das bildest du dir ein.“
Wenn aus dem eigentlichen Thema plötzlich deine angeblich übertriebene Reaktion wird.
Dann verschiebt sich das Gespräch.
Nicht mehr:
Was ist passiert?
sondern:
Was stimmt mit dir nicht, dass du so reagierst?
Und genau dort können Schuldumkehr und Gaslighting beginnen.
Wer häufig hört:
„Du übertreibst.“
„Du bist zu empfindlich.“
„Du machst aus allem ein Drama.“
beginnt irgendwann vielleicht, sich selbst zu überprüfen.
Noch bevor ein Gefühl ausgesprochen wird.
„Darf ich das überhaupt so empfinden?“
„Bin ich wirklich zu empfindlich?“
„Vielleicht bilde ich mir das tatsächlich nur ein.“
Und genau das kann über längere Zeit das Vertrauen in die eigene Wahrnehmung schwächen.
Wenn dir die Reaktion deines Partners sehr groß vorkommt, versuch nicht, das Gefühl kleiner zu machen.
Frag lieber:
„Was genau an dieser Situation hat dich so getroffen?“
Oder:
„Ich erlebe das anders, aber ich sehe, dass dich das gerade beschäftigt.“
Oder:
„Was brauchst du gerade von mir?“
Du musst die Bewertung deines Partners nicht teilen.
Aber du kannst sein Erleben ernst nehmen.
Das ist ein großer Unterschied.
Dann beginnt der erste Schritt nicht unbedingt beim anderen.
Sondern bei dir.
Versuch dir selbst zu sagen:
„Für mich ist es gerade so.“
„Das ist meine Wahrnehmung.“
„Dieses Gefühl ist echt, auch wenn jemand anderes es anders erlebt.“
Dein Gefühl braucht keine Erlaubnis.
Und es braucht auch keine Bestätigung, um vorhanden sein zu dürfen.
Gibt es in deiner Beziehung Situationen, in denen du dein eigenes Gefühl schon zurückhältst, bevor du es überhaupt ausgesprochen hast?
Vielleicht weil du bereits erwartest:
„Gleich heißt es wieder, ich übertreibe.“
Und wenn ja:
Was würde sich verändern, wenn du deiner eigenen Wahrnehmung wieder ein kleines Stück mehr vertrauen würdest?
Mücke und Elefant sind keine Fakten über die Welt.
Sie sind Bilder für Bewertungen.
Für dich darf etwas groß sein, auch wenn dein Partner es klein erlebt.
Und für deinen Partner darf etwas klein sein, auch wenn es dich tief trifft.
Partnerschaft beginnt dort, wo beide Wahrheiten Platz haben.
Sabine Lahme begleitet Paare und Einzelpersonen in genau diesen Phasen: vertraulich, klar und ohne Umwege.
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Infos über Michael Lahme findest du hier:
Manchmal beginnt der eigentliche Vertrauensbruch nicht mit einer Nachricht.
Nicht mit einem Treffen.
Und nicht mit einem Kuss.
Manchmal beginnt er viel früher.
Mit einem Satz.
„Ich wollte es dir sagen, aber ich habe nie den richtigen Moment gefunden.“
Oder:
„Es ist doch nichts passiert.“
Vielleicht sogar:
„Du übertreibst.“
Genau um diese Sätze geht es in Teil 3 unserer Reihe über emotionale Untreue.
Denn hinter vielen Ausreden steckt nicht böser Wille.
Oft steckt Angst dahinter.
Angst vor Ablehnung.
Angst vor Konsequenzen.
Angst davor, nicht mehr geliebt zu werden.
Und manchmal auch die Angst davor, sich selbst einzugestehen, dass längst eine Grenze überschritten wurde.
wie aus einer Ausrede mit der Zeit ein echter Vertrauensbruch entstehen kann,
weshalb emotionale Untreue auch ohne körperliche Nähe sehr tief verletzen kann,
aus welchem Grund dein Bauchgefühl oft längst wahrnimmt, dass sich etwas verändert hat,
was passiert, wenn die Wahrnehmung des Partners mit Sätzen wie „Du übertreibst“ entwertet wird,
wie alte Muster aus der Herkunftsfamilie unser Verhalten in heutigen Beziehungen beeinflussen können,
und weshalb Verantwortung der erste Schritt zurück ins Vertrauen sein kann.
Ein Gedanke steht in dieser Folge besonders im Mittelpunkt:
Schützt der Satz, den du gerade aussprichst, eure Beziehung oder schützt er nur dein eigenes Bild von dir selbst?
Diese Frage kann unangenehm sein.
Aber genau dort beginnt oft etwas Neues.
Denn Verantwortung bedeutet nicht, Schuld auf sich zu nehmen.
Verantwortung bedeutet, ehrlich hinzuschauen:
Was tue ich gerade?
Was löst mein Verhalten aus?
Und was könnte ich anders tun, wenn mir unsere Beziehung wirklich wichtig ist?
Viele Menschen suchen eine klare Grenze:
Ab welcher Nachricht beginnt Untreue?
Ab welchem Emoji?
Ab welchem Treffen?
Ab welchem Gedanken?
Eine allgemeingültige Antwort gibt es nicht.
Was jedoch oft viel früher beginnt, ist das Auslagern von Nähe, Intimität und Emotionalität.
Dinge, die ursprünglich innerhalb der Partnerschaft geteilt wurden, finden plötzlich außerhalb statt.
Und genau deshalb kann emotionale Untreue für den Partner oder die Partnerin so schwer greifbar und gleichzeitig so schmerzhaft sein.
Du hast vielleicht keinen eindeutigen Beweis.
Aber du spürst:
Etwas zwischen uns hat sich verändert.
Welchen Satz hast du in deinem Leben schon einmal benutzt, um dir eine Entscheidung leichter zu machen?
Vielleicht in deiner Beziehung.
Vielleicht im Beruf.
Vielleicht deiner Familie gegenüber.
Oder einfach nur dir selbst gegenüber.
Und frag dich:
Bringt mich diese Geschichte näher zu mir oder weiter von mir weg?
Nimm dir heute fünf Minuten.
Ein Blatt Papier.
Einen Stift.
Und schreib einen Satz auf, den du in schwierigen Situationen schon einmal benutzt hast und von dem du inzwischen weißt:
Eigentlich war das eine Ausrede.
Dann stell dir eine einzige Frage:
Würde ich diesen Satz genauso sagen, wenn mein Gegenüber bereits die ganze Wahrheit kennen würde?
Wenn deine Antwort Nein lautet, versuch den Satz neu zu formulieren.
Nicht schöner.
Nicht geschickter.
Ehrlicher.
Manchmal verändert genau das mehr als eine lange Diskussion.
Eine Beziehung gerät selten ins Wanken, weil Menschen Fehler machen.
Sie gerät viel eher ins Wanken, wenn beide aufhören, ehrlich hinzuschauen.
Du musst nicht fehlerlos sein.
Aber du darfst den Mut haben, ehrlich zu werden.
Zu deinem Partner.
Zu deiner Partnerin.
Und zuerst zu dir selbst.
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In dieser Episode tauchen wir tief in das Thema emotionale Untreue ein – und zeigen, warum sie oft mit einer winzigen, bewussten Entscheidung beginnt.
Höre rein und erfahre, wie kleine Lügen große Auswirkungen auf Nähe, Vertrauen und Liebe haben können.
https://lebens-linie.de/eheberatung-paarberatung/emotionale-affaere
https://lebens-linie.de/eheberatung-paarberatung/wissenswerte-dinge-ueber-das-bauchgefuehl
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In dieser Folge sprechen wir offen darüber, wie subtile Unwahrheiten und kleine Ausreden schon lange vor einem Betrug beginnen – und warum sie oft zuerst uns selbst gelten. Wir zeigen, wie aus harmlosen Sätzen wie 'Da war doch nichts!' langsam Unsicherheit, Misstrauen und emotionale Untreue entstehen. Gemeinsam nehmen wir dich mit in echte Beziehungssituationen, teilen persönliche Einblicke und erklären, wie das Bauchgefühl oft die Wahrheit kennt, bevor der Kopf sie akzeptiert. Wir erzählen, warum Ehrlichkeit bei uns selbst beginnen muss und wie Heimlichkeiten langsam das Vertrauen zerstören. Hör rein und finde heraus, warum emotionale Untreue nicht mit einer Affäre beginnt, sondern viel früher – bei den kleinen Dingen, die wir uns selbst verschweigen.
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Mitten im Streit steht einer von euch auf und geht.
Die Tür fällt ins Schloss.
Für die Person, die zurückbleibt, fühlt sich dieses Schweigen oft wie Ablehnung an. Wie Ignorieren. Vielleicht sogar wie eine Strafe.
Für die andere Person ist genau dieser Rückzug manchmal der letzte Versuch, nichts zu sagen, was später nicht mehr zurückgenommen werden kann.
Zwei Menschen.
In dieser Folge geht es um Stonewalling. Um das Verstummen mitten im Konflikt. Und um die Frage, was im Körper passiert, wenn Reden plötzlich nicht mehr möglich scheint.
Du erfährst, weshalb dein Nervensystem in einem Streit regelrecht überflutet werden kann und warum manche Menschen dann lauter werden, während andere still werden oder den Raum verlassen.
Du hörst außerdem, woran du erkennst, ob Schweigen ein kurzfristiger Schutz ist oder ob es als Strafe und Druckmittel eingesetzt wird.
Anhand der Geschichte von Carla und Ben zeigt Sabine dir, wie schnell sich ein Kreislauf entwickeln kann:
Je mehr Carla nach einer Antwort sucht, desto stärker zieht Ben sich zurück.
Beide wollen Verbindung.
Vielleicht kennst du diesen Kreislauf aus deiner eigenen Beziehung.
Wirst du im Streit lauter, weil du endlich verstanden werden möchtest?
Oder merkst du, dass dein Kopf leer wird, dein Brustkorb eng und jedes weitere Wort zu viel?
In dieser Folge geht es nicht darum, einen von euch zum Schuldigen zu machen. Es geht darum, das Muster zu erkennen, bevor es euch immer wieder an denselben Punkt führt.
Am Ende bekommst du eine einfache Übung für eure Beziehung:
Ein Signalwort.
Denn eine Pause muss nicht bedeuten, dass die Verbindung abbricht.
Sie kann bedeuten:
Ich gehe gerade einen Schritt zurück, damit ich wieder auf dich zugehen kann.
Wann hast du zuletzt gemerkt, dass du mitten in einem Gespräch keine Worte mehr gefunden hast?
Was hätte dein Körper in diesem Moment gebraucht?
Nähe?
Und konnte dein Partner erkennen, was gerade in dir passiert?
Sucht euch in einem ruhigen Moment ein gemeinsames Signal für eine Gesprächspause.
Das kann ein Wort sein wie „Pause“ oder eine einfache Geste.
Legt vorher fest, wie lange die Pause dauert und wann ihr zum Gespräch zurückkehrt.
Ein möglicher Satz könnte sein:
„Ich merke, dass es mir gerade zu viel wird. Ich brauche zwanzig Minuten und komme danach wieder auf dich zu.“
Und nach der Pause?
Vielleicht nicht sofort mit dem alten Vorwurf beginnen.
Vielleicht erst einmal mit:
„Danke, dass du zurückgekommen bist.“
Eine Mauer muss keine Grenze für immer sein.
Manchmal ist sie nur ein Raum, den einer von euch gerade braucht, um wieder atmen zu können.
Und wenn dieser Raum eine verlässliche Tür zurück zu euch beiden hat, kann sich etwas verändern.
Nicht sofort.
Aber Schritt für Schritt.
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Emotionale Untreue tut oft mehr weh als ein körperlicher Seitensprung.
In dieser Folge gehe ich mit dir dieser Frage nach – behutsam und klar.
Das erwartet dich:
Der Gedanke zum Mitnehmen:
Ein Körper kann sich verirren – das verzeiht man oft als Moment. Aber wenn das Herz woanders wohnt, zweifelt man rückwirkend an allem, was war.
Deine Frage für heute Abend:
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Mehr von mir:
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Wenn dir diese Folge etwas gegeben hat, abonniere den Podcast – dann bist du beim nächsten Mal wieder dabei.
**Worum geht's?
**Das nimmst du mit:
Welcher Schritt von mir gehört eigentlich fest zum immer gleichen Streit dazu – und was wäre ein einziger anderer Schritt, den ich beim nächsten Mal ausprobieren könnte?
**Übung zur Folge
**Ein Hinweis zum Schluss
Sabine Lahme begleitet Paare und Einzelpersonen in genau diesen Phasen: vertraulich, klar und ohne Umwege.
Ein Kommentar.
Und obwohl du weißt, dass die Person dich nicht kennt, geht er dir nicht mehr aus dem Kopf.
Sie werden dich kritisieren.
Sie werden dich provozieren.
Und manche werden dich sogar ablehnen.
Die entscheidende Frage ist nicht, ob das passiert.
Die entscheidende Frage ist:
Was machst du daraus?
In dieser Folge spreche ich darüber, aus welchem Grund uns die Meinung fremder Menschen oft stärker berührt, als wir zugeben möchten.
Weshalb ein einziger negativer Kommentar manchmal mehr Gewicht bekommt als zehn liebevolle Rückmeldungen.
Wieso Hate, Kritik und Provokationen oft viel mehr über den Absender aussagen als über den Menschen, der angegriffen wird.
Du erfährst, wie Internet-Trolling funktioniert, welche psychologischen Mechanismen dahinterstecken und weshalb besonders empathische, reflektierte und sichtbare Menschen davon betroffen sind.
Außerdem bekommst du konkrete Impulse, wie du Kritik von bloßem Lärm unterscheiden kannst, wie du innere Stabilität entwickelst und aus welchem Grund du dich niemals kleiner machen solltest, nur damit andere sich wohler fühlen.
Diese Folge ist für dich, wenn du sichtbar bist, wenn du Haltung zeigst und wenn du lernen möchtest, bei dir zu bleiben, auch wenn Gegenwind kommt.
Denn dein Wert wird nicht durch die Meinung anderer bestimmt.
Sabine Lahme begleitet Paare und Einzelpersonen in genau diesen Phasen: vertraulich, klar und ohne Umwege.
Let the Magic happens! und viel Spaß
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