09.12.2021 – Langsam gesprochene Nachrichten

12.09.2021 - By Langsam gesprochene Nachrichten | Audios | DW Deutsch lernen

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Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Donnerstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Scholz will Außenpolitik gemeinsam mit Baerbock gestalten

Bundeskanzler Olaf Scholz will die Außenpolitik seiner Regierung im Einvernehmen mit Außenministerin Annalena Baerbock von den Grünen gestalten. Die Regierung arbeite gemeinsam "für unser Land", und man werde auch in der Außen- oder Europapolitik gemeinsam agieren, sagte Scholz. Die Grundlagen für die Außenpolitik stünden im Koalitionsvertrag. SPD-Fraktionschef Rolf Mützenich hatte zuvor im Deutschlandfunk erklärt, die deutsche Außenpolitik werde "insbesondere im Kanzleramt" gesteuert. Dem widersprach ausdrücklich der Grünen-Abgeordnete Omid Nouripour, der sich um den Parteivorsitz bewirbt.

Weitere Hongkonger Bürgerrechtler verurteilt

Drei weitere prominente Hongkonger Bürgerrechtler sind wegen Teilnahme an einem Gedenken an die Opfer der Niederschlagung der Demokratiebewegung 1989 in China verurteilt worden. Außer dem inhaftierten Verleger Jimmy Lai wurden die Anwältin Chow Hang-Tung sowie die Aktivistin Gwyneth Ho schuldig gesprochen. Das Strafmaß soll am kommenden Montag verkündet werden. Die drei waren die letzten von insgesamt 24 Aktivisten und früheren Politikern, die im Zusammenhang mit der - offiziell verbotenen - Kerzenandacht im vergangenen Jahr im Hongkonger Victoria-Park verurteilt wurden.

US-Repräsentantenhaus beschließt Importverbot von Produkten aus Xinjiang

Die USA wollen wegen der Unterdrückung der muslimischen Minderheit der Uiguren weitere Sanktionen gegen China auf den Weg bringen. Das Repräsentantenhaus verabschiedete ein Gesetz zum Verbot von Importen aus der chinesischen Region Xinjiang wegen Zwangsarbeit. Die Vorlage geht davon aus, dass alle Waren aus Xinjiang durch Zwangsarbeit hergestellt werden. Damit das Gesetz in Kraft treten kann, muss es noch den Senat passieren. Aus Xinjiang stammt ein Großteil der weltweiten Materialien für Solarzellen. Menschenrechtsgruppen werfen China die Unterdrückung der Uiguren in der Region Xinjiang vor.

Ministerpräsident von Burkina Faso tritt zurück

Nach Protesten wegen der anhaltenden Gewalt von Terrormilizen ist in Burkina Faso Ministerpräsident Christophe Marie Joseph Dabiré zurückgetreten. Ein entsprechendes Dekret von Präsident Roch Marc Christian Kaboré wurde im staatlichen Fernsehen verlesen. Dabiré soll jedoch weiter amtieren, bis eine neue Regierung gebildet worden ist. In der Hauptstadt Ouagadougou gibt es immer wieder Demonstrationen, bei denen der Regierung "Unfähigkeit" im Kampf gegen die Dschihadisten vorgeworfen wird. Seit 2016 wurden bei Angriffen etwa 2000 Menschen getötet. 1,4 Millionen Menschen flohen vor der Gewalt.

USA lassen Medikament mit künstlichen Corona-Antikörpern zu

Die US-Gesundheitsbehörden haben ein Medikament mit synthetischen Antikörpern zugelassen, das Menschen vor einer Corona-Infektion schützen soll. Die Arzneimittelbehörde FDA erteilte eine Notfallzulassung für das von AstraZeneca entwickelte Präparat Evusheld. Die Behörde warnte allerdings, das Medikament sei kein Ersatzpräparat für Menschen, bei denen die Impfung empfohlen werde. Es dürfe nur eingesetzt werden bei Menschen mit einem geschwächten Immunsystem oder solchen, die aus medizinischen Gründen wie einer starken allergischen Reaktion gegen Vakzine nicht geimpft werden können.

Bayern München im Achtelfinale der Champions League

Fußball-Bundesligist Bayern München ist nach starker Leistung in das Achtelfinale der Champions League eingezogen. Im sechsten Gruppenspiel gelang dem deutschen Rekordmeister gegen den FC Barcelona ein 3:0 und damit der sechste Sieg. Der VfL Wolfsburg scheiterte dagegen in der Gruppenphase und darf auch in der Europa League nicht weiterspielen. Die Niedersachsen verloren gegen den französischen Meister OSC Lille mit 1:3 und schlossen die Vorrundengruppe G auf dem vierten und letzten Platz ab.

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