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Tiere sind keine Sachen, auch vor dem Gesetz nicht – aber (bisher) gelten sie auch nicht als Personen. Ist die Kategorie „Person“ die richtige, um mehr Rechte für Tiere einzufordern? Nein, meint die US-amerikanische Rechtswissenschaftlerin Karen Bradshaw: Das bisherige Eigentumsrecht könne auch auf Tiere ausgedehnt werden, so dass Tiere z.B. Eigentümer ihres Habitats werden können.
Nein, meint auch die kanadische Rechtswissenschaftlerin Maneesha Decka, aber aus ganz anderen Gründen: Der Personenbegriff sei grundlegend anthropozentrisch, dieser Ballast lasse sich nicht loswerden. Decka schlägt stattdessen den Begriff „beingness“ vor.
Karen Bradshaw: Wildlife as Property Owners. A New Conception of Animal Rights. The University of Chicago Press, Chicago/London 2020, 203 Seiten.
und
Maneesha Decka: Animals as Legal Beings. Contesting Anthropocentric Legal Orders. University of Toronto Press, Toronto/Buffalo/London 2021, 335 Seiten.
(Bild: Hartmut Kiewert)
By Hilal SezginTiere sind keine Sachen, auch vor dem Gesetz nicht – aber (bisher) gelten sie auch nicht als Personen. Ist die Kategorie „Person“ die richtige, um mehr Rechte für Tiere einzufordern? Nein, meint die US-amerikanische Rechtswissenschaftlerin Karen Bradshaw: Das bisherige Eigentumsrecht könne auch auf Tiere ausgedehnt werden, so dass Tiere z.B. Eigentümer ihres Habitats werden können.
Nein, meint auch die kanadische Rechtswissenschaftlerin Maneesha Decka, aber aus ganz anderen Gründen: Der Personenbegriff sei grundlegend anthropozentrisch, dieser Ballast lasse sich nicht loswerden. Decka schlägt stattdessen den Begriff „beingness“ vor.
Karen Bradshaw: Wildlife as Property Owners. A New Conception of Animal Rights. The University of Chicago Press, Chicago/London 2020, 203 Seiten.
und
Maneesha Decka: Animals as Legal Beings. Contesting Anthropocentric Legal Orders. University of Toronto Press, Toronto/Buffalo/London 2021, 335 Seiten.
(Bild: Hartmut Kiewert)

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