LIFESTYLE by BUSINESS

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By Michael 'Mike' BissigBusinessEducation
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LIFESTYLE by BUSINESS episodes

  • Mentale Stärke, Emotionen und Gewohnheiten. Paddy Kälin

    Folge 23 von LIFESTYLE by BUSINESS. Wie du mentale Stärke trainierst, Nervosität nutzt und neue Gewohnheiten aufbaust. Mentalcoach und SRF-Sportmoderator Paddy Kälin erklärt, warum Disziplin allein nicht reicht und wie du deine Emotionen im Alltag besser steuerst.
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    🎙️ Gast: Paddy Kälin, SRF-Sportmoderator und Mentalcoach – Nervosität, Disziplin und Identität.
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    Paddy Kälin ist seit 26 Jahren beim SRF und vielen als Sportmoderator bekannt. Er ist studierter Sportwissenschaftler an der ETH, war Sportlehrer und Schulleiter einer Sportschule. Heute arbeitet er neben dem Fernsehen als Mentalcoach.

    Zwei Welten, die auf den ersten Blick nicht zusammenpassen, haben für ihn denselben Kern. In beiden stellt er Fragen und hört zu. Zum Mentaltraining kam er aus purer Neugier, weil der «Teil zwischen den Ohren» im Sportstudium nur gestreift wurde. Aus einer Weiterbildung für sich selbst wurde mit der Zeit sein Coaching.

    Wir sprechen darüber, was mentale Stärke wirklich bedeutet. Für Paddy heisst das, sein Potenzial dann abrufen zu können, wenn es zählt. Er erklärt, warum du Nervosität nicht bekämpfen musst und wie du sie stattdessen akzeptierst, ja sogar umarmst. Du erfährst, was «abregulieren statt verdrängen» heisst und warum ein längeres Ausatmen schon Wirkung zeigt. Mentales Training funktioniert wie Krafttraining. Niemand startet mit 200 Kilo in der Kniebeuge, du fängst klein an und bleibst dran.

    Gleichzeitig geht es um Emotionen und darum, warum alle ihre Funktion haben, auch die unangenehmen. Paddy unterscheidet zwischen Emotion und Gefühl und vergleicht Emotionen mit einem Werkzeugkoffer. Ein Satz wie «Ein Bub weint nicht» nimmt einem Kind ein Werkzeug aus der Kiste. Dazu gehört auch, wie du als Elternteil Raum für Gefühle gibst und trotzdem Leitplanken setzt, und wie du im Ärger mit einem Perspektivenwechsel Druck rausnimmst.

    Wir sprechen auch über Gewohnheiten. Paddy empfiehlt die vier Gesetze aus «Atomic Habits» von James Clear. Eine neue Gewohnheit machst du offensichtlich, attraktiv, einfach und befriedigend. Mit Disziplin allein kommst du dabei nicht weit. «Wenn du viel davon brauchst, ist möglicherweise dein Setting noch nicht gut», sagt Paddy. Für den Start hilft die Zwei-Minuten-Regel. Und er zeigt, warum die Frage «Wer will ich sein?» mehr bewirkt als ein reines Ziel.

    Im zweiten Teil wird es persönlicher. Paddy beschreibt sich als grossen Fan des Zufalls und erklärt, warum er seine Zukunft nie geplant hat. Als Student bewarb er sich beim SRF, obwohl er keinen journalistischen Hintergrund hatte. Seine eigene Weiterbildung begann am Esstisch, wo das Lehrmittel seiner Frau lag. Er spricht über seine Töchter, über kleine Routinen wie das Klavier im Wohnzimmer und über die Tada-Liste (alles, was gelungen ist).

    Ein ehrliches Gespräch über mentale Stärke und Gewohnheiten. Was wäre möglich, wenn du Nervosität nicht mehr bekämpfst, sondern umarmst?
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    Chapters
    • 00:00:00 Einführung: Mentale Stärke, Emotionen und Gewohnheiten
    • 00:01:21 Vom Sportmoderator zum Mentalcoach: Paddys Weg
    • 00:04:04 Was ist mentale Stärke wirklich?
    • 00:08:42 Mentale Stärke trainieren: Tools und Methoden
    • 00:11:36 Nervosität verstehen und nutzen
    • 00:19:20 Atemtechnik und Regulation im Moment
    • 00:25:28 Emotionen bei Kindern: Raum geben statt unterdrücken
    • 00:33:57 Emotionen im Alltag regulieren
    • 00:40:16 Gewohnheiten aufbauen: Die vier Gesetze nach James Clear
    • 00:49:26 Disziplin versus Leichtigkeit
    • 00:50:58 Identität als Schlüssel zu nachhaltigem Verhalten
    • 00:52:55 Die vier Grundbedürfnisse des Menschen
    • 00:55:42 Selbstbewusstsein und Selbstwert entwickeln
    • 01:01:58 Paddys Lebensphilosophie: Zufall und Offenheit
    • 01:10:48 Routinen ohne Druck: Bewegung, Musik und Alltag
    • 01:15:19 Im Hier und Jetzt leben
    • 01:17:34 Was wirklich zählt: Familie und Lebensqualität
    • 01:23:04 Erfolg neu definiert: Zufriedenheit und Wertschätzung
    • 01:25:36 Abschluss: Ratschläge und Lebenslektionen

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    1 hr 31 min
  • Mitarbeitende finden trotz Fachkräftemangel. Patrick Mollet.

    Folge 22 von LIFESTYLE by BUSINESS. Wie du als Unternehmer gute Mitarbeitende findest, auch mitten im Fachkräftemangel. Patrick Mollet, Mitinhaber von Great Place to Work Switzerland, erklärt, warum Unternehmenskultur, Werte und Employer Branding mehr bewirken als jeder Benefit.
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    🎙️ Gast: Patrick Mollet, Unternehmer, Investor und Mitinhaber von Great Place to Work Switzerland – Unternehmenskultur, Mitarbeitende finden und Selbstorganisation.
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    Patrick Mollet ist Gründer, Unternehmer und Investor. Sein Tech-Startup im HR-Bereich hat er an Xing verkauft, heute ist er Mitinhaber von Great Place to Work Switzerland und beschäftigt sich mit der Zukunft der Arbeitswelt. Vielen ist er zudem aus «Die Höhle der Löwen» bekannt, wo er als Investor auf dem Sofa Platz genommen hat.

    Früher hatten Arbeitgeber 100 Bewerbungen auf eine Stelle und konnten die Konditionen diktieren. Heute überlegt sich der Bewerber, ob er zu dir oder zu deinem Konkurrenten geht. Patrick erklärt, warum du als Unternehmer heute einen guten Pitch brauchst und welche Fragen du dir dafür stellen musst.

    Wir sprechen darüber, warum Unternehmenskultur kein Wohlfühl-Thema ist, sondern wirtschaftlich zählt. Jede Firma hat eine Kultur, die Frage ist nur, ob bewusst oder unbewusst.

    Patrick erzählt, wie Werte bei Great Place to Work in mehreren Workshops entstanden sind, warum der Prozess wichtiger ist als das Wort auf dem Plakat und wie klare Werte im Alltag sichtbar gemachtwerden. Dazu gehört auch sein Rat beim Recruiting: «Geht keine Kompromisse für die Kultur ein.»

    Gleichzeitig geht es um Employer Branding und Benefits. Patrick hält es für übertrieben, wie sich Firmen mit immer neuen Extras überbieten, denn Geld zahlen kann jede Firma. Stark wird es, wenn ein Benefit nur zu dir passt, wie das Beispiel von Hilti zeigt, die ihren Mitarbeitenden Werkzeuge und Werkstatt auch privat zur Verfügung stellen.

    Wir sprechen ausserdem über Stelleninserate, die eierlegende Wollmilchsau suchen, und über die Viertagewoche, die im Handwerk manchmal erstaunlich gut funktioniert.

    Ein zentrales Thema ist die Frage, wie Führung heute aussieht. Patricks Plädoyer: «Mitarbeitende wie erwachsene Menschen behandeln.» Bei Great Place to Work gibt es seit 8 Jahren keine Geschäftsleitung und keine Manager mehr, die Teams organisieren sich in Circles. Patrick erklärt, was das im Alltag heisst, wo es an seine Grenzen kommt und warum es trotzdem keine hierarchiefreie Firma ist.

    Wir sprechen auch über den Fachkräftemangel 2026 und über KI im Arbeitsalltag. Patrick setzt KI bewusst ein, etwa für Meeting-Protokolle, und warnt gleichzeitig vor Texten, die auf den ersten Blick gut aussehen und keine Substanz haben. Seine Frage an Führungskräfte: Ist ein Mitarbeitender noch gut in seinem Job oder nur noch gut im Prompten?

    Im zweiten Teil wird es persönlicher. Patrick erzählt, warum er sich nie Ziele gesetzt hat, was ihm «Every day a little better than yesterday» bedeutet und warum sich sein Leben nach dem Exit weniger verändert hat, als man denkt. Es geht um Crossfit um 6 Uhr, um Schlaf und Regeneration, um den Abschied von FOMO (Fear Of Missing Out) bei Events und um seinen Tipp an sein 20-jähriges Ich.

    Ein ehrliches Gespräch über Unternehmenskultur, Mitarbeitende finden und die Frage: Was würde sich in deiner Firma ändern, wenn du deine Leute konsequent wie Erwachsene behandelst?
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    Chapters
    • 00:00:00 Einführung: Mitarbeitende finden trotz Fachkräftemangel
    • 00:01:12 Von der Startup-Welt zu Great Place to Work
    • 00:02:09 Was ist New Work und warum jetzt?
    • 00:03:38 Vom Hierarchiegefälle zur Augenhöhe
    • 00:05:50 Der moderne Employer Pitch: Mission und Sinnhaftigkeit
    • 00:08:43 Unternehmenskultur verstehen und gestalten
    • 00:12:49 Fachkompetenz vs. Cultural Fit
    • 00:21:56 Selbstorganisation statt Hierarchie
    • 00:28:16 Werte definieren und leben
    • 00:33:25 Employer Branding: Authentisch nach aussen kommunizieren
    • 00:37:18 Benefits und Vier-Tage-Woche: Was wirklich zählt
    • 00:42:30 Fachkräftemangel und die Rolle von KI
    • 00:46:15 KI im Arbeitsalltag: Chancen und Risiken
    • 00:53:08 Work-Life-Integration und die Bedeutung von Regeneration
    • 00:54:43 Persönlicher Lifestyle: Abwechslung und Sport
    • 00:57:54 Der Firmenverkauf an Xing: Was wirklich passiert
    • 01:02:13 Leben ohne Ziele: Better than yesterday
    • 01:10:49 Schlaf und Routinen für mehr Energie
    • 01:19:59 Erfolg neu definiert: Zufriedenheit im Hier und Jetzt
    • 01:25:01 Lebenslektionen: Nimm das Leben locker

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    1 hr 27 min
  • Besser schlafen, weniger Stress, mehr Fokus. Karin Andrea Stephan.

    Folge 21 von LIFESTYLE by BUSINESS. Wie du als Unternehmer besser schläfst, Stress abbaust und mehr Fokus gewinnst. Wirtschaftspsychologin Karin Andrea Stephan erklärt, warum jede zweite Führungskraft mit Schlafproblemen kämpft und was guter Schlaf mit Kreativität, klaren Entscheidungen und Resilienz zu tun hat.

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    🎙️ Gast: Karin Andrea Stephan, Wirtschaftspsychologin und Unternehmerin – Schlaf, Stress und Selbstführung.
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    Karin Andrea Stephan ist Wirtschaftspsychologin und Unternehmerin, leitete den Impact Hub Zürich und ist heute Mitgründerin von Earkick, einer KI-Plattform für mentale Gesundheit. Zusammen mit Herbert Bay hat sie das Buch «Overnight Power» geschrieben, ein gelebtes Feldexperiment über besseren Schlaf, weniger Stress und mehr Fokus.


    Seit 2021 schläft Karin fast jede Nacht unter freiem Himmel auf ihrem Balkon. Angefangen hat es mit einer Matratze, die sie im April kurzerhand nach draussen gezogen hat. Was als Experiment begann, ist heute ihre wichtigste Routine.


    Wir sprechen darüber, warum wir Schlaf komplett falsch verstehen. Die meisten sehen ihn als etwas Lästiges zwischen zwei wichtigen Terminen oder als Belohnung am Ende eines harten Tages. Karin dreht das um: Schlaf ist die Voraussetzung dafür, dass wir überhaupt leistungsfähig sind. Studien zeigen, dass jede zweite Führungskraft mit stressbedingten Schlafproblemen kämpft und rund 80 Prozent der Belegschaft ebenfalls.


    Gleichzeitig geht es um Stress und was er im Körper anrichtet. Karin erklärt den Unterschied zwischen gutem und schlechtem Stress, warum man sich an Stress gewöhnen und sogar süchtig danach werden kann und wie Cortisol und Melatonin zusammenspielen. Ein Satz aus ihrem Buch bleibt besonders hängen: Führung ist Hochleistungssport ohne Schlusspfiff. Wer keinen Schlusspfiff bekommt, muss ihn sich selbst setzen.


    Wir sprechen auch über Sternbaden, ihren Begriff für das Schlafen unter freiem Himmel. Es geht um den Kontrast zwischen hell und dunkel, um das Mikroklima unter der Decke und darum, warum der Körper deutlich mehr aushält, als wir ihm zutrauen. Karin zeigt, wie erste kleine Schritte aussehen können, vom Telefon aus dem Schlafzimmer bis zum kurzen Gang nach draussen vor dem Einschlafen.


    Im zweiten Teil wird es persönlicher. Karin erzählt von ihrem Nordstern, der inneren Ausrichtung, die ihr in unsicheren Zeiten Halt gibt. Sie spricht über ihre Kindheit, in der sie lange krank war und einen grossen Teil der Primarschulzeit im Bett verbrachte, über ihr erstes Leben als Berufsmusikerin und darüber, wie sie mit ihren Kindern umgeht, wenn die eigene Unterstützung mehr schadet als hilft.


    Ein ehrliches Gespräch über Schlaf, Selbstführung und die Frage: Was könntest du alles schaffen, wenn du wirklich ausgeschlafen wärst?
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    Chapters
    • 00:00:00 Einführung: Besser schlafen, weniger Stress, mehr Fokus
    • 00:01:14 Warum ein Buch über Schlaf für Führungskräfte?
    • 00:06:45 Was wir über Schlaf nicht verstehen
    • 00:08:46 50% der Führungskräfte kämpfen mit Schlafproblemen
    • 00:10:17 Führung als Hochleistungssport ohne Schlusspfiff
    • 00:17:21 REM-Schlaf und Kreativität: Warum Aufräumen im Gehirn wichtig ist
    • 00:35:09 Stress verstehen: Der Unterschied zwischen gutem und schlechtem Stress
    • 00:39:58 Cortisol und Melatonin: Die Hormone des Schlafs
    • 00:43:04 Sternbaden: Schlafen unter freiem Himmel
    • 00:44:42 Die erste Nacht draussen: Ein Feldexperiment beginnt
    • 00:51:48 Praktische Tipps: Erste Schritte zu besserem Schlaf
    • 00:55:11 Der Nordstern: Orientierung im Leben finden
    • 01:00:32 Karins persönlicher Nordstern: Verbindung schaffen
    • 01:04:57 Kindheit und Prägung: Resilienz durch Herausforderungen
    • 01:10:56 Erziehung und Resilienz: Kinder durch Schwierigkeiten begleiten
    • 01:23:02 Balance zwischen Konsumieren und Kreieren
    • 01:23:51 Erfolg neu definiert: Der Weg ist das Ziel
    • 01:28:25 Rat an das 20-jährige Ich: Nicht hetzen, fokussieren

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    Web: https://overnightpower.net/
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    1 hr 31 min
  • Von 0 auf 150 Mitarbeitende in 7 Jahren. Handwerksbetrieb skalieren mit Ramon Hampel.

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    🎙️ Gast: Ramon Hampel – Unternehmertum, Systeme und Mitarbeitergewinnung im Handwerk.
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    In dieser Folge spreche ich mit Ramon Hampel, Gründer und Verwaltungsrat der Hampel Gruppe. Mit 23 hat er sich als Maler selbstständig gemacht. Sieben Jahre später gehören über 150 Mitarbeitende zur Gruppe, mit eigenen Betrieben für Maler, Gipser, Bodenbeläge und Gebäudehülle.

    Sein erster Arbeitstag als Selbstständiger sah anders aus, als man sich das vorstellt. Er sass allein am kleinen Pult im Kinderzimmer bei seinen Eltern, während alle anderen zur Arbeit fuhren. Wie man eine Firma gründet, wie man Rechnungen stellt, wie man Kunden findet, das wusste er alles nicht. Also googelte er «Businesskontakte Schweiz», landete bei LinkedIn und wurde einer der ersten Handwerker auf der Plattform.

    Wir sprechen darüber, wo für Ramon der Unterschied zwischen Selbständigkeit und Unternehmertum liegt. Seine erste Regel lautet: Egal, was du machst, mach es nicht selbst. Nach drei bis vier Jahren gab er genau das ab, was er am besten konnte. Dass die meisten daran scheitern, hat für ihn zwei Gründe. Das Ego, und die Tatsache, dass du deine eigene Identität aus der Hand gibst.

    Ein zentrales Thema ist Wachstum ohne Pause. Jeder Franken Gewinn ging über Jahre komplett zurück in die Firma. «Die Pain-Phase haben wir einfach nie verlassen.» Parallel wuchs die Struktur mit, bis irgendwann nicht mehr der Chef geführt hat, sondern das System. Und ein System skaliert, egal ob zehn oder zweitausend Leute daran hängen.

    Wir sprechen auch über Mitarbeitergewinnung. Ramon hat nach eigener Aussage noch nie eine Bewerbung gelesen. «Viele Unternehmen suchen Bewerbungen und keine Menschen.» Bei der Hampel Gruppe gibt es keinen Anforderungskatalog, entscheidend ist der Charakter.

    Im zweiten Teil wird es persönlicher. Ramon erzählt vom Moment, als er mit 25 sein Traumauto abgeholt hat und beim Wegfahren nur Leere spürte. Es geht um Minimalismus, um Geld als Energie statt als Statussymbol, um die Meditation um fünf Uhr morgens und darum, warum er sich als Unternehmer wie einen Profisportler behandelt. Und warum Einsamkeit, für ihn zum Visionär dazugehört.

    Ein ehrliches Gespräch über Wachstum, Verantwortung und die Frage: Was bleibt, wenn du mit 30 alles erreicht hast, was du dir mit 23 vorgenommen hast?

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    Chapters
    • 00:00:00 Einführung: Von 0 auf 150 Mitarbeitende in 7 Jahren
    • 00:02:26 Schule, Lehre und die Suche nach dem eigenen Weg
    • 00:09:34 Network Marketing und die ersten Ziele
    • 00:11:38 Der Sprung in die Selbstständigkeit mit 23
    • 00:14:10 Die ersten Monate: Arbeit suchen und Kunden gewinnen
    • 00:23:42 Vom Einzelkämpfer zum Unternehmer: Der Mindset-Shift
    • 00:26:55 Wachstum durch Schnittstellen: Die Hampel Gruppe entsteht
    • 00:34:47 Learning by Doing: Strukturen und Systeme aufbauen
    • 00:39:56 Mitarbeitergewinnung: Menschen statt Bewerbungen suchen
    • 00:46:44 Führungsphilosophie: Unternehmer im Unternehmen
    • 00:49:05 Vision und Wachstum: Was der Markt verlangt
    • 00:53:53 Das Ziel mit 30 erreicht: Finanzielle Unabhängigkeit
    • 01:02:37 Vaterschaft und Beziehungen: Neue Prioritäten
    • 01:08:45 Minimalismus und Materialismus: Die Beziehung zu Geld
    • 01:16:00 Erfolg neu definiert: Ganzheitliche Perspektive
    • 01:18:23 Routinen und Rituale: Der Profisportler-Ansatz
    • 01:18:52 Meditation und Visualisierung: Die Welt im Kopf bauen
    • 01:23:45 Gesundheit als Priorität: Supplements und Sport
    • 01:29:08 Glück als Entscheidung: Die wichtigste Erkenntnis
    • 01:35:29 Schlusswort: Die meisten Menschen leiden nur unter sich selbst

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    1 hr 37 min
  • Beruf & Berufung – wenn Arbeit keine Arbeit ist. Mathias Morgenthaler | #019

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    🎙️ Gast: Mathias Morgenthaler – Beruf, Berufung und Lebensentwürfe
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    In dieser Folge spreche ich mit Mathias Morgenthaler, Journalist, Autor und Coach. Über 25 Jahre hat er beim Bund und beim Tages-Anzeiger mehr als 1000 Interviews zum Thema Beruf und Berufung geführt. Heute begleitet er Menschen in beruflichen Umbruchphasen und arbeitet unter anderem mit Spitzensportlerinnen und Spitzensportlern von Swiss Olympic.

    Berufung ist für ihn nichts Religiöses und auch kein Zustand, den man einmal findet und dann nie mehr hinterfragt. Es geht um Lebendigkeit, um Sinn und um die Frage, wie viel von dir als Person eigentlich in dem steckt, was du jeden Tag tust.

    Wir sprechen darüber, was Mathias die Anpassungskarriere nennt. Also die Phase, in der man vor allem Erwartungen erfüllt, gute Noten holt, Ziele erreicht und Anerkennung sammelt. Und dann irgendwann merkt, dass die Rechnung nicht aufgeht. Er erzählt, warum genau diese Krisenmomente oft die fruchtbarsten sind und weshalb die zwei stärksten Antriebe für Veränderung Leidensdruck und Sehnsucht heissen.

    Ein zentrales Thema ist Sicherheit. Mathias ist überzeugt, dass alle Sicherheitsversprechen letztlich Illusionen sind, weil das Leben genau in den wichtigen Dingen unsicher bleibt. Daraus entstand einer seiner bekanntesten Sätze: Werde nicht zum Verwalter des eigenen Lebens. Wir reden darüber, was es kostet, wenn man Lebensqualität immer auf später verschiebt.

    Wir sprechen auch über sein Modell: Sein, Tun, Haben, also die bewusste Umkehrung der üblichen Reihenfolge. Und darüber, wie Veränderung realistisch funktioniert. Nicht mit dem grossen Schnitt, dem gekündigten Job und dem Jakobsweg, sondern mit kleinen Experimenten, tiefen Hürden und echten Erfahrungen statt Konzepten im Kopf.

    Im zweiten Teil wird es persönlicher. Mathias erzählt von seinem Vater, der eine starke künstlerische Veranlagung hatte und in einem Bundesamt landete, und was dieses ungelebte Leben mit der ganzen Familie gemacht hat. Wir sprechen über seine eigene Harmoniesucht, über das Ende seiner Ehe als Wendepunkt, über Freiraum und bedingungslose Liebe in der Erziehung seiner Tochter und über seine Routinen: sanfter Start in den Tag, kein Bildschirm in der letzten Stunde und persönliche Notizen von Hand.

    Ein ehrliches Gespräch über Beruf, Berufung und die Frage: Wie viel von dir bleibt auf der Strecke, wenn du dein Leben nur noch verwaltest?
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    Chapters
    • 00:00:00 Einführung: Beruf und Berufung – wenn Arbeit keine Arbeit ist
    • 00:01:55 Von der Anpassungskarriere zur Selbstverwirklichung
    • 00:09:08 Leidensdruck und Sehnsucht: Die zwei Kräfte der Veränderung
    • 00:17:18 Das Konzept Arbeit: Muss es immer mühsam sein?
    • 00:19:17 Schulsystem und Anpassung: Wo bleibt die Individualität?
    • 00:36:10 Sein, Tun, Haben: Die richtige Reihenfolge im Leben
    • 00:39:40 Kleine Schritte statt grosser Sprünge: Prototyping fürs Leben
    • 00:44:58 Unsicherheit als Chance: Mut zur Veränderung
    • 00:47:37 Väter, Prägung und eigene Wege: Persönliche Einblicke
    • 00:57:24 Routinen und Rituale: Sanft in den Tag, sanft in die Nacht
    • 01:00:57 Schreiben als Selbstvergewisserung: Zurück zur eigenen Stimme
    • 01:03:06 Erziehung mit Freiraum: Was Matthias seiner Tochter mitgibt
    • 01:04:35 Schlussfragen: Gadgets, Buchtipps und Ratschläge ans jüngere Ich

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    1 hr 9 min
  • Marke und Vertrauen - das unterschätzte Kapital. Tanja Zimmermann-Burgerstein | #018

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    🎙️ Gast: Tanja Zimmermann-Burgerstein – Markenaufbau, Familienunternehmen und Vertrauen
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    In dieser Folge spreche ich mit Tanja Zimmermann-Burgerstein, Geschäftsführerin und Inhaberin der Antistress AG, besser bekannt als Burgerstein Vitamine, der führenden Schweizer Marke für Mikronährstoffe. Tanja führt das Familienunternehmen bereits in dritter Generation und hat es über die letzten 30 Jahre massgeblich mitgeprägt.

    Wir sprechen über die zwei Themen, die sie seit ihrem ersten Tag im Unternehmen begeistern: Marke und Führung. Tanja erzählt, wie sie über die Werbebranche in Zürich und vier Jahre in den USA den Weg zurück in den Familienbetrieb gefunden hat, und weshalb dieser Einstieg bewusst organisch und nie erzwungen war.

    Wir sprechen darüber, warum eine starke Marke für sie mehr ist als ein gutes Produkt. Tanja erklärt, weshalb Vertrauen gerade bei einem Gesundheitsprodukt entscheidend ist, wieso sie die Marke wie ein drittes Kind behandelt, und warum Kontinuität in der Markenpflege wichtiger ist als ständige Veränderung.

    Ein zentrales Thema ist die Nachfolge im Familienunternehmen. Tanja erzählt offen von einem Konflikt mit ihrem Vater, als ihr eine branchenfremde Person als Vorgesetzte vor die Nase gesetzt wurde, obwohl sie längst die Marketingleitung innehatte. Sie schildert, wie sie sich damals bewusst für Klarheit und einen fachlich korrekten Platz im Unternehmen eingesetzt hat, statt sich mit ihrer Rolle als Tochter des Inhabers zufriedenzugeben.

    Wir sprechen auch über Führung nach ihrer eigenen Übernahme als CEO. Tanja erklärt, warum sie bewusst eine breite Geschäftsleitung statt einer Zweier-Spitze aufgebaut hat, weshalb Vertrauen und Verantwortung teilen für sie zusammengehören, und was Mikronährstoffe eigentlich sind und wann eine Nahrungsergänzung überhaupt sinnvoll ist.

    Im zweiten Teil wird es persönlicher. Tanja erzählt von der Gründungsgeschichte der Firma nach einem Autounfall ihres Grossvaters, von ihren eigenen Gesundheitsroutinen, von Töpfern und Stricken als Ausgleich zum Unternehmeralltag, und davon, wie sie Karriere und die Erziehung ihrer heute erwachsenen Kinder miteinander vereinbart hat.

    Ein ehrliches Gespräch über Marke, Vertrauen und die Frage: Wie viel Kontrolle muss man abgeben, damit ein Familienunternehmen wirklich wachsen kann?
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    Chapters
    • 00:00:00 Einführung: Marke und Vertrauen als unterschätztes Kapital
    • 00:07:27 Von New York über die Werbung ins Familienunternehmen
    • 00:18:58 Konfrontation und Klarheit: Der Wendepunkt mit dem Vater
    • 00:29:32 Acht Jahre Vorbereitung: Der Weg zur Geschäftsführung
    • 00:34:15 Führungsphilosophie: Vertrauen schenken statt kontrollieren
    • 00:48:12 Sorgfalt braucht Zeit: Professionalisierung und Wachstum
    • 00:53:07 Schweizer Wurzeln: Warum Burgerstein bewusst regional blieb
    • 00:57:00 Die Gründungsgeschichte: Gesundheit statt Krankheit pflegen
    • 01:05:25 Mikronährstoffe verstehen: Was der Körper wirklich braucht
    • 01:18:54 Gesunder Lebensstil: Balance zwischen Arbeit und Ausgleich
    • 01:27:36 Familie und Beruf: Ehrlichkeit als Erfolgsfaktor
    • 01:32:21 Erfolg neu definiert: Beziehungen als größter Gewinn
    • 01:37:44 Abschluss: Buchtipp und letzte Gedanken

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    1 hr 44 min
  • 100% Sicherheit gibt es nicht. Dani Arnold | #017

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    🎙️ Gast: Dani Arnold – Risiko, mentale Stärke, Erwartungshaltung

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    Dani Arnold hat an allen sechs grossen Nordwänden der Alpen Speedrekorde aufgestellt. Aufgewachsen im Kanton Uri, ist er heute Autor, Keynote-Speaker und Familienvater.

    Im Gespräch erklärt Dani, wie er sich mental auf seine Projekte vorbereitet, und warum für ihn gilt: Je einfacher eine Aufgabe aussieht, desto gefährlicher kann sie werden.

    Wir sprechen darüber, wie Atmung und Rhythmus ihm helfen, in extremen Situationen ruhig zu bleiben, warum seine Sinne beim freien Klettern hochsensibilisiert sind und weshalb er nach der Eiger Nordwand monatelang keine Lust mehr aufs Bergsteigen hatte.

    Ein zentrales Thema ist Risikomanagement. Dani erklärt, warum weniger Sicherheitsmaterial mehr Können verlangt, und erzählt offen vom Beinaheunglück am Latok in Pakistan, das seinen Umgang mit Risiko bis heute prägt.

    Wir sprechen auch über die steigende Erwartungshaltung nach seinen Rekorden, über Selbstkritik und seine eigene Zufriedenheit.

    Im zweiten Teil wird es persönlicher. Dani erzählt, wie ihn das Vatersein im Umgang mit Risiko verändert hat und weshalb ihm das gemeinsame Frühstück mit seiner Familie genauso wichtig ist wie seine Projekte.

    Ein ehrliches Gespräch über Risiko, Selbstkritik und die Frage: Wie viel Kontrolle brauchst du, um dich wirklich frei zu fühlen?
    —

    Chapters
    • 00:00:00 Einführung: 100% Sicherheit gibt es nicht
    • 00:03:43 Mentale Vorbereitung: 80% Kopfsache
    • 00:06:35 Selbstkritik als Erfolgsfaktor
    • 00:12:43 Umgang mit Erwartungsdruck und Zufriedenheit
    • 00:18:14 Mentale Stärke trainieren: Atmung und Fokus
    • 00:27:32 Motivation finden: Neue Ziele und Herausforderungen
    • 00:33:33 Vom Traum zur Realität: Ins Handeln kommen
    • 00:35:45 Risikomanagement: Entscheiden mit unvollständigen Daten
    • 00:41:38 Zukunftspläne: Familie, Freiheit und neue Projekte
    • 00:55:30 Alltag und Routinen: Zufriedenheit im Leben finden

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    1 hr 1 min
  • Leadership im Zeitalter von KI. Diana Engetschwiler | #016

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    🎙️ Gast: Diana Engetschwiler – Digitalisierung, KI-Leadership und Soft Skills

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    In dieser Folge spreche ich mit Diana Engetschwiler. Sie hat mehrere Jahre für die Schweizer Volleyball-Nationalmannschaft gespielt und parallel einen Bachelor in Sportwissenschaften absolviert. Heute ist sie eine der sichtbarsten Stimmen für digitale Transformation und Leadership in der Schweiz und war lange das Gesicht und die Organisatorin von Digital Switzerland.

    Diana erzählt, wie sie über den Sport und ihre Zeit bei der FIFA zur Digitalisierung gefunden hat und was sie an diesem Thema von Anfang an fasziniert hat.

    Wir sprechen darüber, wo für KMUs der einfachste Einstieg in die Digitalisierung liegt, welche internen Prozesse zuerst dran sind und wie sich zum Beispiel eine Stellenausschreibung oder eine LinkedIn-Kampagne heute in wenigen Schritten mit KI-Tools umsetzen lässt.

    Ein zentrales Thema ist Leadership im Zeitalter von KI. Diana erklärt, warum der Mensch und Soft Skills gerade jetzt wichtiger werden denn je, was Quiet Quitting mit fehlender Führung zu tun hat und warum Micromanagement eine der grössten Fallen für neue Führungskräfte ist.

    Wir sprechen auch über Visualisierung als Werkzeug für Sportlerinnen und Unternehmer. Diana erzählt, wie sie sich ihren Weg zur FIFA buchstäblich vorgestellt hat und wie sie bis heute mit Vision Boards arbeitet, um Ziele in Business, Gesundheit und Beziehung greifbar zu machen.

    Im zweiten Teil wird es persönlicher. Diana spricht offen über ihr Versprechen, nie 40 zu werden, ohne ihr Leben wirklich gelebt zu haben, über ihre bewusste Entscheidung gegen Kinder zugunsten von Freiheit und über ihre Mini-Retirements, in denen sie allein durch Südostasien und Südamerika gereist ist.

    Ein ehrliches Gespräch über Digitalisierung, Leadership und die Frage: Wie bleibt der Mensch im Mittelpunkt, wenn alles automatisiert wird?

    —

    Chapters
    • 00:00:00 Einführung: Leadership im Zeitalter von KI
    • 00:01:13 Von der Volleyball-Nationalspielerin zur Digital-Pionierin
    • 00:03:47 Digitalisierung verstehen: Einstieg für KMUs
    • 00:08:27 KI und Automatisierung: Chancen und Risiken
    • 00:12:10 Leadership-Skills im KI-Zeitalter
    • 00:13:41 Toxische Kultur vermeiden: Gaslighting und Ego
    • 00:16:45 Anonymes Feedback und Selbstreflexion
    • 00:18:02 Vom Micromanagement zur Teamführung
    • 00:22:35 Manager vs. Leader: Der entscheidende Unterschied
    • 00:25:14 Quiet Quitting und die Generation Z
    • 00:27:47 Mentale Gesundheit und Burnout-Prävention
    • 00:31:05 Check-ins und offene Kommunikation im Team
    • 00:32:23 Nähe zulassen: Persönliche Führung
    • 00:36:24 Der Mensch im Mittelpunkt der Digitalisierung
    • 00:39:35 Hierarchien: Zwischen Top-Down und Demokratie
    • 00:41:18 Vom Sport gelernt: Mentalität und Feedback-Kultur
    • 00:44:43 Die Kraft der Visualisierung
    • 00:50:02 Vision Boards: Ziele sichtbar machen
    • 00:54:29 Quartalsziele und systematische Umsetzung
    • 01:01:56 Identitätskrise nach der Sportkarriere
    • 01:04:31 Mini-Retirements: Alleine reisen und reflektieren
    • 01:07:18 Das Versprechen an sich selbst
    • 01:09:52 Die bewusste Entscheidung gegen Kinder
    • 01:13:07 Erfolg neu definiert: Freiheit und Erfüllung
    • 01:15:19 Der perfekte Tag: Morgenroutine bis Community
    • 01:19:03 Social Media bewusst nutzen: Dopamin und Gesundheit
    • 01:20:52 Sichtbarkeit und persönlicher Austausch
    • 01:24:06 Schlussfragen: Gadgets, Bücher und Ratschläge

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    1 hr 27 min
  • Handwerk 4.0 - Lean, digital, wertebasiert. Matthias Zwyssig | #015

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    🎙️ Gast: Matthias Zwyssig. Lean Management, Prozessautomatisierung und wertebasierte Führung.

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    Matthias Zwyssig ist Inhaber und Geschäftsführer der Metallraum AG. Seit 2014 hat er den Betrieb von einem klassischen Dorfschlosser mit 5 Mitarbeitenden zu einem modernen Unternehmen mit rund 30 Leuten entwickelt. Heute verbindet er Lean Management, Digitalisierung und wertebasierte Führung zu einem Modell, das im Schweizer Handwerk seinesgleichen sucht. Doch bevor das alles möglich wurde, musste erst einmal alles kippen.

    Irgendwann war er überall dabei und nirgends mehr wirklich präsent. Morgens um 4 Uhr im Büro, abends noch Rechnungen schreiben, am Wochenende das Headset im Ohr. Bis ein enger Freund ihm klar und direkt sagte: So wollen wir dich nicht mehr dabei haben. Dieser Moment hat alles verändert.

    Wir sprechen darüber, wie Lean Management aus dem Maschinenbau ins Handwerk kommt und was es dort konkret bedeutet. Matthias erklärt das Konzept der 8 Verschwendungsarten, warum nicht genutztes Mitarbeiterwissen die grösste davon ist und wie Shop-Floor-Meetings, ein freier Innovationstag pro Monat und klare Standards das Unternehmen von innen heraus verändert haben. Es geht nicht um Effizienz um der Effizienz willen, sondern darum, Verantwortung zu verteilen und ein Unternehmen zu bauen, das auch ohne den Chef funktioniert.

    Ein zentrales Thema ist die Prozessautomatisierung. Was vor drei Jahren mit dem Verkaufsprozess begann, reicht heute bis zum vollautomatisierten Onboarding neuer Mitarbeitender. Matthias zeigt, wie man Prozesse zuerst denkt, dann digitalisiert und schliesslich automatisiert und warum der ROI dabei oft zweitrangig ist. Die entscheidende Frage lautet für ihn: Was kostet es, wenn ich es nicht mache?

    Wir sprechen auch über KI im Handwerk, über ein internes KI-Team, Custom GPTs für das eigene ERP und die Vision einer Wissensdatenbank, die Mitarbeitende auf der Baustelle in Echtzeit unterstützt. Und über vier Unternehmenswerte, die alles andere als klassisch klingen: Freiheit, Liebe, Sicherheit und Abenteuer.

    Im zweiten Teil wird es persönlicher. Matthias ist Skilehrer, Vater, Unternehmer und Podcaster. Er erzählt, wie er das alles unter einen Hut bringt, warum Fokus dabei der entscheidende Faktor ist und weshalb er Arbeit und Privates nicht trennt, sondern als Kooperation versteht. Wir sprechen über Morgenroutinen, Eiskalt-Duschen und die Frage, was es braucht, um langfristig Energie zu haben und präsent zu sein.

    Ein ehrliches Gespräch über Handwerk, Haltung und die Frage: Was ist möglich, wenn du aufhörst, der Engpass in deinem eigenen Unternehmen zu sein?

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    Chapters
    • 00:00:00 Einführung: Handwerk 4.0 mit Matthias Zwyssig
    • 00:02:41 Vom Dorfschlosser zum innovativen Metallbaubetrieb
    • 00:05:14 Der Wendepunkt: Wenn Arbeit das Leben auffrisst
    • 00:07:05 Lean Management: Der Weg zu mehr Freiheit
    • 00:11:43 Shopfloor-Meetings und Selbstorganisation
    • 00:14:39 Standards setzen: Vom Chaos zur Effizienz
    • 00:20:17 Digitalisierung und Prozessautomation
    • 00:23:56 Von der Programmierung zum Prozessmarktplatz
    • 00:29:13 KI im Handwerk: Mehr als nur Hype
    • 00:35:05 Freiheit, Liebe, Sicherheit, Abenteuer: Die vier Werte
    • 00:37:01 Werte leben statt nur aufschreiben
    • 00:44:56 Transparenz und Vertrauen: Zahlen offen kommunizieren
    • 00:49:38 Die Vision: Mitarbeiter zu Unternehmern machen
    • 00:52:29 Persönliche Vision: Eine Skisaison mit der Tochter
    • 00:54:02 Work-Life-Integration statt Trennung
    • 00:58:17 Morgenroutine: Atmen, Priming, Eiskaltduschen
    • 01:01:49 Big Five for Life: Die fünf Lebensziele
    • 01:06:46 Erfolg ist Zufriedenheit und frei atmen können

    —

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    1 hr 13 min
  • Bewegung & Ernährung – was zählt wirklich? Stefanie Bur | #014

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    🎙️ Gast: Stefanie Bur – Ernährung, Fitness und Gesundheit als Grundlage für Leistung

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    Stefanie Bur ist Ernährungsberaterin, Fitnesscoach und ehemalige Leistungssportlerin. Mit einem Bachelor in Sport, Bewegung und Gesundheit und einem kurz vor dem Abschluss stehenden Master begleitet sie Menschen dabei, Gesundheit langfristig in den Alltag zu integrieren.

    Das Gespräch beginnt mit einer simplen, aber entscheidenden Frage: Was ist beim Thema Gesundheit wirklich Pflicht? Stefanie ist klar in ihrer Antwort. Bewegung ist das Fundament. Nicht weil alles andere egal ist, sondern weil Bewegungsmangel die Wurzel der meisten gesundheitlichen Probleme im Alter ist.

    Wir sprechen darüber, warum Krafttraining so oft unterschätzt wird und was es konkret bedeutet, es richtig zu machen. Stefanie erklärt den Unterschied zwischen einem sinnvollen Reiz und blossem Aufwand, warum 2 bis 3 Einheiten pro Woche bereits enorm viel bewirken und weshalb Regeneration mindestens gleich wichtig ist wie das Training selbst.

    Gleichzeitig geht es um Ernährung. Stefanie teilt ihre Philosophie, die auf Prinzipien statt auf Verboten aufbaut: Makronährstoffe, der richtige Teller, die 80/20-Regel. Sie erklärt, warum Low-Carb-Diäten kurzfristig funktionieren, aber langfristig scheitern, und was wirklich hinter dem High-Protein-Marketing in den Supermarktregalen steckt.

    Wir sprechen auch über funktionelles Training, Crossfit und Hyrox, über Schlaf als unterschätzten Leistungsfaktor und darüber, wie Supplements wie Vitamin D3 und Omega-3 tatsächlich Sinn machen.

    Im zweiten Teil wird es persönlicher. Stefanie erzählt, wie der Leistungssport sie geprägt hat, was Disziplin und Zeitmanagement mit dem frühen Training in Skilagern zu tun haben und warum sie heute als ambitionierte Hobbysportlerin einen Ironman plant, obwohl sie noch nie einen Triathlon absolviert hat. Wir sprechen über Identität, Authentizität und die Frage, was es bedeutet, einen Job zu machen, der sich nicht wie Arbeit anfühlt.

    Ein ehrliches Gespräch über Gesundheit, Leistung und die Frage: Wie baut man Gewohnheiten auf, die man wirklich ein Leben lang durchhält?

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    1 hr 40 min

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