Das neue Album von Lisa Batiashvili heißt "City Lights", erinnert natürlich an Charlie Chaplin - und ist eine Reise durch ihre eigene Welt. Elf Stücke setzt die Geigerin in Beziehung zu wichtigen Orten ihres Lebens. Mit dabei ist eine Suite, die auf Charlie Chaplins Musik zu "Lichter der Großstadt" aufsetzt. Das Album vereine unterschiedliche Musikrichtungen, "ein breites Spektrum, nichts, was sich gegenseitig stört, wenn es zusammenkommt, es sollte sich gegenseitig bereichern", sagt die Geigerin im hr2-Interview. Filmmusik und Klassik oder Folk und Klassik oder Folk und Popmusik, das seinen die Mischungen: "Wir haben zum Beispiel ein Kancheli-Medley, arrangiert von Nikoloz", sagt Lisa Batiashvili, "und dann Katie Melua und ihre Popseite, aber sie ist zugleich auch klassisch und anspruchsvoll in ihrem Stil. Und auch Miloš kann man nicht ausschließlich klassisch nennen. So ist die Musik nie eindimensional - sie steht außerhalb des üblichen Rasters von Klassik und Nicht-Klassik. Die meisten von uns denken, dass man die Grenzen ein wenig verschieben kann, aber man muss es mit Geschmack machen. Hohe Qualität ist wichtig, die Musik muss trotz all der Arrangements, Farben und Stile reich bleiben und erfüllend sein."