Zu Gast bei L.I.S.A. mit Isabel Heinemann.
Was bedeutet Zeitgeschichte – traditionell verstanden als „Epoche der Mitlebenden“, wie Hans Rothfels sie prägte – in einer Zeit, in der die Zeitzeugen des Zweiten Weltkriegs und des Holocaust zunehmend verschwinden? Wie verändern sich Themen, Methoden und Quellen der Zeitgeschichte unter diesen Bedingungen – und wie behauptet sie ihren wissenschaftlichen Anspruch in der kritischen Auseinandersetzung mit konkurrierenden gesellschaftlichen Deutungsangeboten? Darüber sprechen wir mit Prof. Dr. Isabel Heinemann, seit Oktober 2025 Direktorin des Instituts für Zeitgeschichte München–Berlin. In der neuen Folge von „Zu Gast bei L.I.S.A.“ gibt sie Einblicke in ihr Verständnis der Zeitgeschichte als Forschungsfeld, das Orientierungswissen für die Gegenwart bietet, und erläutert, welche Aufgaben dem Institut heute zukommen.
Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/zu_gast_bei_lisa_isabel_heinemann