Katholikentag - ausgerechnet in Leipzig. Also dort, wo gerade mal vier Prozent der Einwohner katholisch sind. Die Mehrheit der Ostdeutschen sagt ohnehin: "Ich glaub' nichts, mir fehlt nichts." Das irritiert, wenn man von Kindesbeinen an kirchlich sozialisiert ist, sich ein Leben ohne Gott gar nicht vorstellen kann. Wozu ist der Glaube eigentlich gut, wenn's auch ohne geht?