AntriebsWEDE & ModeRATHMANN

Logistik beim Laden: Darauf kommt es an


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Günstig Strom beziehen, clever laden – so gelingt die Elektrifizierung der Logistik

Der Strompreis ist der Dreh- und Angelpunkt für einen wirtschaftlichen Betrieb des Elektro-Lkw. Dem eigenen Energiesystem kommt dabei eine hohe Bedeutung zu. Die Ladeinfrastruktur ist ein wichtiger Teil davon, damit die Elektro-Trucks überhaupt am Depot laden können, ebenso ein Lastmanagement, um teure Peaks zu vermeiden. Maßgeblich für einen wirtschaftlichen Betrieb aber ist ein günstiger Stromeinkauf oder eine günstige Stromgewinnung zum Beispiel über selbst erzeugten Sonnenstrom. Können Flottenbetreiber ihn auch noch speichern, sind sie im Vorteil. Sie können ihn auch nutzen, wenn die Sonne nicht scheint.

Das eigene Elektro-Ökosystem ist ein komplexes Gebilde. Eine vernünftige Planung ist entscheidend, damit die Elektrifizierung im Unternehmen auch wirklich eine Erfolgsgeschichte wird. Groß denken, ist wichtig. Trotzdem können Flottenbetreiber auch klein beginnen und ihre Ladeinfrastruktur und Speicherkapazitäten Schritt für Schritt dem wachsenden Bedarf anpassen, wie Stefan Häfner, Vertriebsleiter beim Energie-Spezialisten CITYWATT aus Ruderting (Landkreis Passau), in Episode #4 unseres Podcasts AntriebsWEDE & ModeRATHMANN erläutert.

Dabei gebe es keine Standardlösung. „Wir schauen uns jeden Kunden einzeln an, was er für einen Bedarf hat und welche Voraussetzungen mit Blick auf die Energie vorliegen.“ Wie viel Strom muss er aus dem Netz beziehen, um seine Elektro-Lkw zu laden, wie viel Energie bezieht er bereits aus PV-Anlagen und aus Blockheizkraftwerken? Braucht er den Strom für sich selbst oder sollen Dritte bei ihm laden? Viele Fragen sind im Vorfeld zu klären.

Vertriebsprofi Stefan Häfner gibt in der Podcast-Episode wertvolle Tipps, was Speditionen und Werkverkehre bei der Transformation im Blick behalten müssen, wie sie vorgehen und wie viel Zeit sie einplanen sollten. Steht das eigene Energiesystem, braucht es im zweiten Schritt meistens auch Lösungen für das Laden unterwegs. Auch hieran hat das Unternehmen CITYWATT, das zur Praml Group gehört, gedacht. Die Gruppe betreibt bundesweit bereits mehr als 50 Ladeparks, weitere sind im Aufbau. Spediteure profitieren von einem Heavy-User Tarif und können für 37,2 Cent laden (Stand März 2026). Das macht den Einsatz von E-Trucks auch im Fernverkehr planbar.

Viel Freude beim Anhören. Wir freuen uns über Euer Feedback, Eure Bewertung und Eure Kommentare.

Kontakt:

Matthias Rathmann #ModeRATHMANN

[email protected]

Christoph Wede #AntriebsWEDE

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AntriebsWEDE & ModeRATHMANNBy Matthias Rathmann