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Gregor Hofstätter-Pobst, CEO der Wüstenrot Gruppe, über den österreichischen Immobilienmarkt, fehlende Finanzbildung im Schulsystem, KI als Fast-Follower-Strategie und eine Führungsphilosophie ganz ohne Mikromanagement. Sein Ratschlag für die Zukunft: „Learning Curiosity.”
Wüstenrot und Bausparen – in Österreich seit über 100 Jahren ein Synonym. Aber was bedeutet es heute, dieses Erbe zu tragen, wenn sich Immobilienpreise verdoppeln, Zinsen wieder steigen und eine ganze Generation das Gefühl hat, ein Eigenheim sei philosophisch geworden?
Gregor Hofstätter-Pobst, CEO der Wüstenrot Gruppe, spricht in dieser Folge offen über den österreichischen Immobilienmarkt und die KIM-Verordnung, die Frage warum Altersarmut oft schon im jungen Erwachsenenalter ihren Ursprung hat, KI als strategisches Werkzeug – und warum Wüstenrot bewusst Fast Follower statt Early Adopter ist.
Dazu: Sein Führungsverständnis ohne Mikromanagement, die CEO-Rolle als Sparring-Partner, und wie er als Frühläufer (4–5x pro Woche) und Donau-Ruderer mit seiner Frau (April bis Oktober) abschaltet.
Mehr über Wüstenrot: wuestenrot.at
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#MadeInAustria #Wüstenrot #Finanzbildung #Immobilienmarkt #Leadership
Wer ist Samantha Waltenberger abseits der Arbeit bei Wolf Klimatechnik? Im Wordrap beantwortet sie Fragen, die im klassischen Interview selten kommen: Welche Kennzahl schaut sie sich täglich an – und warum?
Mit wem würde sie für eine Woche tauschen? Was würde sie aus einem brennenden Haus retten? Und wie erklärt man Wärmerückgewinnung so, dass es jeder versteht? Antwort: Man stellt sich vor, man öffnet im Winter das Fenster. Frische Luft rein, Wärme raus.
Eine moderne Lüftungsanlage kann das besser – sie tauscht die Luft aus, ohne die Wärme zu verschwenden. Die zwei Luftströme berühren sich dabei nie direkt. Klingt technisch. Ist eigentlich simpel.
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Den Fernseher. Die Videokassette. Die DVD. Und jetzt die Streamingdienste. Lucas Langhammer kennt diese Geschichte gut – und er ist überzeugt: Kino stirbt nicht. Es verändert sich einfach nur.
Mit 34 Jahren ist er Mitglied der Geschäftsführung des größten Kinounternehmens Österreichs. Eingestiegen 2019, direkt in eines der stärksten Kinojahre der Geschichte – Avengers: Endgame, volles Haus, überall. Und dann, sechs Monate später, Covid. Kein Film, kein Kino, keine Zuschauer. Wer in dieser Phase gelernt hat, ein Unternehmen zu führen, dem bringt danach wenig aus der Ruhe.
Doch was macht Kino wirklich aus? Lucas bringt es auf den Punkt: Es ist das soziale Erlebnis. Der Moment, in dem man einem Film den Raum gibt, den er verdient. Keine Waschmaschine, die piepst. Kein zweites Handy daneben. Nur die Leinwand, der Ton – und 200 Menschen, die gleichzeitig lachen, weinen oder sprachlos dasitzen. Genau das ist es, was kein Streaming-Abo replizieren kann.
Im Gespräch erklärt er, wie ein Film überhaupt ins Kino kommt – von der Idee über Studio und Verleiher bis zum Kinosaal –, warum vom Ticketpreis nur rund 50 Prozent beim Kino landen und das Buffet deshalb überlebenswichtig ist, und was “Speckle” mit modernster Laserprojektion zu tun hat. Und: Wie man das perfekte Popcorn macht.
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Österreichs Unternehmen lassen jedes Jahr Millionen liegen. Nicht aus Unwissenheit über das Thema – sondern weil sie entweder glauben, keine Forschung zu betreiben, oder weil sie falsch beraten wurden.
Paul Pfahnl, Co-Founder von Lang & Pfahnl Consulting, hat sich genau dieses Problem zur Aufgabe gemacht. Gemeinsam mit Florian Lang hat er eine Beratung aufgebaut, die sich bewusst als Premium-Dienstleister für steuerliche Forschungsförderung positioniert – keine Allerwelts-Fördermittelberatung, sondern ein Spezialist, der tief in die Innovationsprojekte seiner Kunden eintaucht und das monetäre Maximum herausholt.
Die Forschungsprämie ist dabei keine Förderung im klassischen Sinne – es gibt keinen Topf, keinen Cap, kein First-come-first-served. Sie ist eine rückwirkend beantragbare Steuergutschrift, bis zu vier Jahre rückwirkend, und offen für Unternehmen aus nahezu allen Branchen. Vom Maschinenbauer bis zum Lebensmittelhersteller, der Zucker in seinen Produkten reduziert und dabei völlig neue Produktionsprozesse entwickelt. Was auf den ersten Blick wie Produktentwicklung aussieht, ist in Wahrheit oft experimentelle Entwicklung – und genau das fällt unter die Förderung.
Paul beschreibt seine Rolle dabei mit einem Schmunzeln als Robin Hood des Unternehmertums: Geld, das der Staat bewusst für Innovation bereitgestellt hat, zurück in die Unternehmen zu bringen – als jährlich wiederkehrendes Liquiditätsmittel, wenn man das Thema strategisch denkt.
Was Lang & Pfahnl dabei besonders macht: Der Kunde hat zwischen vier und acht Stunden Aufwand. Den Rest übernehmen sie – von der Projektkategorisierung über die Antragstellung bis zur Begleitung bei Betriebsprüfungen. Wer beauftragt, gibt das Projekt ab. Und bekommt Kapital zurück, das direkt wieder in Innovation fließt.
Das erste Jahr der Selbständigkeit beschreibt Paul ehrlich: steinig, arbeitsintensiv, iPad im Bett bis spät in die Nacht. Und er würde es ohne Zögern wieder tun.
Falls das Thema Forschungsförderung auch für Euch spannend ist, hier ist direkt der Link für einen Terminvereinbarung mit Paul: https://meetings-eu1.hubspot.com/paul-pfahnl/made-in-austria-podcast
🌐 www.langundpfahnl.com
🎙 www.made-in.at
#MadeInAustria #LangUndPfahnl #Forschungsprämie #Innovation #Unternehmertum
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2,5 Millionen Views pro Monat. Nicht mit Lifestyle-Content, nicht mit Reise-Videos – sondern mit Beiträgen über Mietrecht, Immobilienkauf und den Alltag in einer Anwaltskanzlei.
Adrien Bompard hat geschafft, was in einer der konservativsten Branchen Österreichs kaum jemand für möglich gehalten hätte: Er hat die Anwaltswelt auf Social Media gebracht – und Menschen, die mit dem Thema sonst nie in Berührung kämen, damit erreicht. Sein Alter Ego Dr. Meier treibt dabei alle Klischees des Berufs auf die Spitze, überspitzt, satirisch und so nah an der Realität, dass selbst Kollegen aus der Branche anrufen und sagen, sie finden es großartig.
Dahinter steckt kein Marketingkonzept, sondern ein einfacher Antrieb: Content machen, der zeigt, wie dieser Beruf wirklich ist – und einer Branche, die sich selbst oft zu ernst nimmt, ein anderes Gesicht geben.
In der Kanzlei sieht die Realität gerade rund um KI anders aus. Mandanten kommen zunehmend mit Verträgen, die sie selbst mit KI-Tools erstellt haben – in der Überzeugung, dem Anwalt die Arbeit schon abgenommen zu haben. Was dabei entsteht, ist brauchbar formatiert, aber inhaltlich unbrauchbar. Der Anwalt muss erst herausfinden was nicht stimmt, dann erklären warum, dann überzeugen – und am Ende alles selbst machen. Was Kosten sparen sollte, verdoppelt den Aufwand.
Seit Sommer 2026 führt Adrien seine eigene Kanzlei. Die Entscheidung dazu fiel in 12 Wochen – und war keine langfristig geplante Strategie, sondern eine Reaktion auf den Moment, in dem klar wurde, dass die Vorstellungen auf beiden Seiten schlicht nicht zusammenpassen. Seitdem, sagt er, ist er weniger gestresst als davor. Weil er weiß, womit er es jeden Tag zu tun hat. Und weil er endlich die Hand auf das hat, was ihn antreibt.
🌐 www.bompard.at
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#MadeInAustria #AdrienBompard #Rechtsanwalt #Immobilienrecht #ContentCreator
90 Prozent. So hoch ist der Anteil aller Kartentransaktionen in Österreich, die über Visa und Mastercard abgewickelt werden. Zwei US-amerikanische Konzerne, auf die sich Österreich jeden Tag verlässt – ohne es zu wissen, ohne es zu hinterfragen. Genau hier setzt Josef Meichenitsch an.
Der Direktor der Österreichischen Nationalbank ist einer der Menschen, die gerade daran arbeiten, das zu ändern. Mit dem digitalen Euro. Und in dieser Folge erklärt er auf eine Art, die man von einer Zentralbank nicht erwartet: klar, direkt und ohne Fachchinesisch.
Was viele nicht wissen – und was Josef gleich zu Beginn klarstellt: Der digitale Euro wird das Bargeld nicht abschaffen. Im Gegenteil. Mit dem sogenannten Single Currency Package werden sowohl Bargeld als auch der digitale Euro gesetzlich gestärkt. Annahmepflicht für beides. Keine Hintertür, keine Entscheidung über die Köpfe der Bevölkerung hinweg. Wer weiter mit Bargeld zahlen will, kann das. Wer den digitalen Euro nutzen möchte, soll das können – kostenlos, überall in der Eurozone, und mit einer Anonymität, die technisch mit Bargeld vergleichbar ist.
Das Galileo-Beispiel macht deutlich, was auf dem Spiel steht. Vor 20 Jahren gab es eine ähnliche Debatte: Braucht Europa eigene Satelliten? Viele sagten nein. Heute laufen 27 europäische Satelliten im Orbit – und auf ihnen funktioniert unsere gesamte Wirtschaft. Genauso braucht Europa jetzt seine eigene Zahlungsinfrastruktur. Nicht weil es heute schon ein Problem gibt. Sondern weil von heute auf morgen abgedreht werden könnte, was selbstverständlich erscheint.
Besonders überraschend: Die OeNB fährt mit einem Finanzbildungsbus durch österreichische Volksschulen – und arbeitet mittlerweile sogar mit Kindergärten. Der Grund ist einfach: Kinder werden heute mit mehr Werbung konfrontiert als je zuvor. Das Verständnis, dass nicht alles was man sieht auch sofort haben muss, kann gar nicht früh genug beginnen.
Und dann ist da noch das Thema Finfluencer. Josef spricht Klartext. Wer mit Zeitdruck arbeitet, wer anruft ohne dass man selbst die Initiative gesetzt hat, wer schnelles Geld verspricht – das sind die Warnsignale. Und sie gelten heute für alle, nicht nur für finanzunerfahrene Menschen.
Bis 2029 soll der digitale Euro für alle 350 Millionen Menschen im Euroraum verfügbar sein. 16.000 Transaktionen pro Sekunde, Server in drei europäischen Ländern, ausschließlich europäische Unternehmen in der Umsetzung. Der juristische Beschluss soll noch 2026 fallen. Für Josef Meichenitsch ist das keine Aufgabe. Das ist eine Mission.
Weitere Informationen zur Österreichischen Nationalbank: 🌐 www.oenb.at
#MadeInAustria #OeNB #DigitalerEuro #Finanzbildung #Österreich
Christian Cloppenburg hat als KFZ-Mechatroniker angefangen – und nebenbei eine der größten Automotive-Communities im deutschsprachigen Raum aufgebaut. Mit dem Leitspruch "Knallfest die Scheiße" ging Schrauberblog viral.
Aber dass Erfolg von Tun kommt, das erzählt er mit seinen ersten Akquise Calls mit Kunden, an denen er nicht wirklich gewusst hat was man tatsächlich für die eigenen Leistungen verlangen kann und wie die potentiellen Kunden darauf reagieren werden.
Und sein Rat an alle, die sich selbständig machen wollen: Erst parallel aufbauen, dann kündigen. "Dein Job bezahlt deine Kosten – damit du kreativ sein kannst für deine Selbständigkeit. Wenn du davon abhängig bist, jeden Kunden anzunehmen, kannst du nicht entspannt agieren."
Zur Website von Schrauerblog: https://www.schrauberblog.com/
Beim Wordrap gibt es keine langen Anlaufphasen – nur 15 direkte Fragen und ehrliche Antworten. Christoph Stelzer, Geschäftsführer von CELLCUBE, erklärt warum Langzeit-Energiespeicher die wichtigste Lücke im Stromnetz sind, warum er trotz massivem Kostendruck weiter in Österreich produziert – und was Obama mit einer guten Selbstvorstellung zu tun hat.
Dazu: 600 ungelesene Nachrichten nach dem Urlaub, eine Antwort auf die Platztausch-Frage die ins Herz trifft, und eine Botschaft für die Welt die lange nachhallt.
Mehr zu CELLCUBE unter findet ihr unter www.cellcube.com
Was macht man, wenn man als Finanzprofi kein gutes Energieinvestment findet? Man baut es selbst.
Philipp Pölzl und sein Co-Founder Florian Wagner haben genau das getan – und 2019 Emerald Horizon in Graz gegründet. Ihre Technologie: ein subkritischer Thorium-Reaktor im Containerformat, der 10.000 Haushalte versorgen kann und physikalisch nicht explodieren kann. Am 26. Juni 2026 folgte der Börsengang an der Wiener Börse – Ticker SMRX, +29% am ersten Handelstag.
In dieser Folge spricht Philipp offen über die Naivität beim Start, die strategischen Entscheidungen rund um Wachstum und Kapital, das österreichische Atomsperrgesetz als paradoxen Recruiting-Vorteil – und darüber, warum er sich als Unternehmer nicht anders sieht als jemand mit einem Fünf-Mann-Betrieb.
Mehr zu Emerald Horizon unter www.emerald-horizon.com
Mehr zu Made in Austria unter www.made-in.at
"Die Technologie ist da. Was fehlt, ist der Wille."
Was wäre, wenn wir Kunststoff wirklich im Kreislauf führen würden? EREMA beweist seit 43 Jahren, dass es geht.
Markus Huber-Lindinger erklärt in dieser Folge, warum die weltweite Recyclingquote trotz vorhandener Technologie unter 10 Prozent liegt – und was es braucht, um das zu ändern. Er spricht über Innovation als DNA eines Unternehmens, über Mitarbeiter die freiwillig nach Venezuela zurückfliegen um eine Anlage zum Laufen zu bringen – und darüber, warum Domain-Wissen kombiniert mit KI der entscheidende Wettbewerbsvorteil der Zukunft ist.
Eine Folge über Haltung, Technologie und die Überzeugung, dass eine bessere Kreislaufwirtschaft keine Frage des Könnens ist – sondern des Wollens.
"Wir liegen weltweit bei unter 10 Prozent Recyclingquote – nicht weil die Technologie fehlt, sondern weil günstiges Neuöl das Recycling wirtschaftlich unattraktiv gemacht hat." Eine unbequeme Wahrheit, die jeder kennen sollte.
Die Venezuela-Geschichte: EREMA-Mitarbeiter werden evakuiert – und fliegen 6 Monate später freiwillig zurück, um eine Anlage für lebensmitteltaugliche Flaschenproduktion zum Laufen zu bringen. "Life for Plastic because we Care" steht nicht nur in einer schönen Broschüre. Es wird gelebt.
Domain-Wissen plus KI als Wettbewerbsvorteil: Was bei einer Kunststoffrecyclingmaschine wirklich wichtig ist, steht nicht im Internet. Genau dieses einzigartige Wissen – in den Köpfen der Mitarbeiter und Kunden – ist das, womit EREMA die nächste Innovationsstufe baut.
#MadeInAustria #EREMA #Recycling #Kreislaufwirtschaft #Nachhaltigkeit
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