
Sign up to save your podcasts
Or


Liebe Leute! Hier und heute biete ich euren Ohren eine außergewöhnliche Folge dar. Ich ziehe ihre Publikation vor, obschon sie sich einreiht in eine Reihe von Folgen, die ich in den letzten Wochen aufnahm und die sich mit dem Ukraine-Krieg und dem Buch über ihn von Professor Lothar Schröter befassen. Auch auf die Broschüre »100 Jahre Faschismusdebatte« von Ekkehard Lieberam nehme ich in dieser vorliegenden Folge Bezug, weil sie in einigen anderen vorangegangenen, aber noch unpublizierten Folgen bereits erwähnt wurde.
Ich wollte also diese Folge hier als letzte auf diesem Podcastkanal rausbringen und euch warnen und darauf hinweisen, dass es hier zukünftig keine deutschen Episoden mehr zu hören geben wird, sondern nur noch auf arbeiterpodcast.podigee.io.
Und noch einen Grund kann ich vorweisen, der für speziell diese und keine andere Folge spricht, um sie herauszubringen, vorzuziehen und damit den temporären Ablauf etwas durcheinanderzuwirbeln: in ihr sprach ich über die Männlichkeit, ein sensibles Thema, wie mir im Nachgang bewusst wurde. Denn in den letzten Tagen wies ich meine Kollegen auf eine anstehende DKP-Veranstaltung mit Prof. Schröter hin (Samstag, 5. Oktober, 16 Uhr, Linkes Zentrum Lilo Herrmann, Böblingerstr. 106, Stuttgart), wobei sich einige hochinteressante Gespräche ergaben. Vor allem eines davon mit einem von mir sehr geschätzten Kollegen blieb mir haften, da er den Begriff der Sensibilität ins Spiel brachte und darauf hinwies, wie sensibel es sei, sich in der derzeitigen politischen Gemengelage zu Wort zu melden. Seine Bedenken, wie wir Kommunisten denn den Vorwurf zerstreuen könnten, nur Undercover-Agenten Moskaus zu sein, konnte ich nur positiv ummünzen, dass wir nämlich vor genau diesem Vorwurf keine Angst haben müssen und ihn als unbegründet von uns abperlen lassen, da er nur die Unfähigkeit des ihn Äußernden markiert, sich objektiver Termini zu bedienen, um die Geschehnisse in der Ukraine und die Verbandelung der Kriegshandlungen mit dem Handeln unserer eigenen deutschen Politiker zu analysieren. Dies passt notwendig zu einer Kriegsgesellschaft, die wenn auch bisher noch sanft zu einer militaristischen Republik umgebaut wird, die wieder fähig sein soll, Kriege zu führen — und schon die jetzige indirekte Kriegsführung über die Finanzierung und Ausbildung der ukrainischen Armee wird ja hierzulande normalisiert. Gegen diese mediale Formatierung, Ideologisierung oder wie man es auch nennen mag, der Einschärfung des Prinzips, Deutscher oder Deutsche zu sein und diesen Fakt an oberste Stelle des eigenen Selbstverständnis und der Lebensplanung oder Abmessung von Erfolg oder Misserfolg zu stellen.
Denn wenn es so weit kommt und wir in der Situation wie die Ukrainer heute sind, wird es zu spät sein. Darum darf man also keine Angst haben, als Putinversteher betitelt zu werden; die Angst vor dem Fremden, heute personifiziert in Russland und China, zeigt ohnehin nur die tief rassistische, chauvinistisch-faschistische Prägung der deutschen Gesellschaftsideologie, insofern ist es begrüßenswert, wenn deren Propagandisten sich selbst mittels eines solchen selbstentlarvenden Terminus bloßstellen und ihre geistige Unbelecktheit akkreditieren.
Auch meine kommunistischen Genossen müssen das noch viel besser verstehen, da ich an ihnen oft eine Angst beobachte, von den Leuten auf der Straße ausgelacht oder belächelt zu werden, dabei sollte es doch genau das sein, was wir wollen, irgendeine Reaktion hervorrufen, wenn es eine emotionale ist, umso schöner.
Nein, so zahm und zögerlich dürfen wir nicht sein in unserem Auseinanderetzen und Darlegen der politischen Gegebenheiten und unserer darauf aufbauenden Pläne.
Noch eine kleine Anmerkung: »Eine Armee von Liebhabern wäre unschlagbar«, so philosophierte schon Platon. Und im Anschluss an diesen fabelhaften Gedanken des griechischen Denkmeisters reiht sich auch meine Aussage zur Wünschbarkeit von Frauen in den (einst zu errichtenden, sozialistischen) Armeen ein. Aber auch heute gibt es ja bereits fortgeschrittene bürgerliche Länder wie Israel, die lobenswerterweise die Frauen verstärkt auch ins Militär einreihen, gleichwohl die Quote dort zwar weltweit mit am Höchsten ist, aber auch nur bei etwa 30%.
By SimonLiebe Leute! Hier und heute biete ich euren Ohren eine außergewöhnliche Folge dar. Ich ziehe ihre Publikation vor, obschon sie sich einreiht in eine Reihe von Folgen, die ich in den letzten Wochen aufnahm und die sich mit dem Ukraine-Krieg und dem Buch über ihn von Professor Lothar Schröter befassen. Auch auf die Broschüre »100 Jahre Faschismusdebatte« von Ekkehard Lieberam nehme ich in dieser vorliegenden Folge Bezug, weil sie in einigen anderen vorangegangenen, aber noch unpublizierten Folgen bereits erwähnt wurde.
Ich wollte also diese Folge hier als letzte auf diesem Podcastkanal rausbringen und euch warnen und darauf hinweisen, dass es hier zukünftig keine deutschen Episoden mehr zu hören geben wird, sondern nur noch auf arbeiterpodcast.podigee.io.
Und noch einen Grund kann ich vorweisen, der für speziell diese und keine andere Folge spricht, um sie herauszubringen, vorzuziehen und damit den temporären Ablauf etwas durcheinanderzuwirbeln: in ihr sprach ich über die Männlichkeit, ein sensibles Thema, wie mir im Nachgang bewusst wurde. Denn in den letzten Tagen wies ich meine Kollegen auf eine anstehende DKP-Veranstaltung mit Prof. Schröter hin (Samstag, 5. Oktober, 16 Uhr, Linkes Zentrum Lilo Herrmann, Böblingerstr. 106, Stuttgart), wobei sich einige hochinteressante Gespräche ergaben. Vor allem eines davon mit einem von mir sehr geschätzten Kollegen blieb mir haften, da er den Begriff der Sensibilität ins Spiel brachte und darauf hinwies, wie sensibel es sei, sich in der derzeitigen politischen Gemengelage zu Wort zu melden. Seine Bedenken, wie wir Kommunisten denn den Vorwurf zerstreuen könnten, nur Undercover-Agenten Moskaus zu sein, konnte ich nur positiv ummünzen, dass wir nämlich vor genau diesem Vorwurf keine Angst haben müssen und ihn als unbegründet von uns abperlen lassen, da er nur die Unfähigkeit des ihn Äußernden markiert, sich objektiver Termini zu bedienen, um die Geschehnisse in der Ukraine und die Verbandelung der Kriegshandlungen mit dem Handeln unserer eigenen deutschen Politiker zu analysieren. Dies passt notwendig zu einer Kriegsgesellschaft, die wenn auch bisher noch sanft zu einer militaristischen Republik umgebaut wird, die wieder fähig sein soll, Kriege zu führen — und schon die jetzige indirekte Kriegsführung über die Finanzierung und Ausbildung der ukrainischen Armee wird ja hierzulande normalisiert. Gegen diese mediale Formatierung, Ideologisierung oder wie man es auch nennen mag, der Einschärfung des Prinzips, Deutscher oder Deutsche zu sein und diesen Fakt an oberste Stelle des eigenen Selbstverständnis und der Lebensplanung oder Abmessung von Erfolg oder Misserfolg zu stellen.
Denn wenn es so weit kommt und wir in der Situation wie die Ukrainer heute sind, wird es zu spät sein. Darum darf man also keine Angst haben, als Putinversteher betitelt zu werden; die Angst vor dem Fremden, heute personifiziert in Russland und China, zeigt ohnehin nur die tief rassistische, chauvinistisch-faschistische Prägung der deutschen Gesellschaftsideologie, insofern ist es begrüßenswert, wenn deren Propagandisten sich selbst mittels eines solchen selbstentlarvenden Terminus bloßstellen und ihre geistige Unbelecktheit akkreditieren.
Auch meine kommunistischen Genossen müssen das noch viel besser verstehen, da ich an ihnen oft eine Angst beobachte, von den Leuten auf der Straße ausgelacht oder belächelt zu werden, dabei sollte es doch genau das sein, was wir wollen, irgendeine Reaktion hervorrufen, wenn es eine emotionale ist, umso schöner.
Nein, so zahm und zögerlich dürfen wir nicht sein in unserem Auseinanderetzen und Darlegen der politischen Gegebenheiten und unserer darauf aufbauenden Pläne.
Noch eine kleine Anmerkung: »Eine Armee von Liebhabern wäre unschlagbar«, so philosophierte schon Platon. Und im Anschluss an diesen fabelhaften Gedanken des griechischen Denkmeisters reiht sich auch meine Aussage zur Wünschbarkeit von Frauen in den (einst zu errichtenden, sozialistischen) Armeen ein. Aber auch heute gibt es ja bereits fortgeschrittene bürgerliche Länder wie Israel, die lobenswerterweise die Frauen verstärkt auch ins Militär einreihen, gleichwohl die Quote dort zwar weltweit mit am Höchsten ist, aber auch nur bei etwa 30%.