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  • Folge 21 | Tabu-freie Zone: Haltung, Körperbilder und Hass im Netz- mit Matthias Gaeta

    Matthias Gaeta ist Content Creator aus Wien und spricht auf seinen Kanälen offen und unverblümt über seine Lebensrealität als homosexueller, mehrgewichtiger Mann – über Body Positivity, mentale Gesundheit, achtsame Männlichkeit und Dating. Bevor er selbst vor die Kamera trat, war er jahrelang auf der anderen Seite: bei der Deutschen Vogue und im Talent Management. In dieser Folge reden wir über Haltung als Positionierung, über den Umgang mit Körperbildern und darüber, was Hass im Netz wirklich bedeutet. Und natürlich über das „Christian Wolf-Gate" – den öffentlichen Disput, der ihm am Ende tausende neue Follower gebracht hat.

    Themen dieser Folge

    → Warum „tabu-frei" trotzdem Grenzen hat

    → Parasoziale Beziehungen – der wissenschaftliche Hintergrund hinter dem Job
    → Wie viel Distanz zwischen Online-Persona und echter Person gesund ist
    → Was seine Community ihm bedeutet – und warum Community-Gefühl auch Strategie ist
    → Body Positivity vs. Body Neutrality – warum Matthias Team beides ist
    → Das „Christian Wolf-Gate": wie aus einem Konflikt Wachstum wurde
    → Umgang mit Hass: abstumpfen, blockieren, Grenzen setzen
    → Matthias' Werte-Check bei Kooperationen

    Instagram: @matthiasgaeta

    TikTok: Matthias Gaeta

    📍🎙️ Das Gespräch wurde online aufgezeichnet

    Eine Produktion von Xupiter Vision: Konzept, Produktion und Hosting von Podcast – alles aus einer Hand. Schreib mir gerne: [email protected]

    📖 GLOSSAR

    Achtsame Männlichkeit – Ein Männlichkeitsbild, das sich bewusst von toxischen Rollenmustern abgrenzt und Reflexion, Emotionalität und Rücksicht in den Mittelpunkt stellt.

    Body Neutrality – Haltung, nach der man seinen Körper nicht lieben muss, sondern ihn wertfrei betrachten darf – Fokus darauf, was der Körper leistet, statt wie er aussieht.

    Body Positivity – Bewegung, die alle Körper als gleich wertvoll ansieht und dem engen Schönheitsideal entgegenwirkt. Ursprünglich von marginalisierten Gruppen geprägt.

    Gewichtsneutrale Medizin – Medizinischer Ansatz, bei dem das Körpergewicht nicht als alleinige oder zentrale Ursache von Krankheit behandelt wird. Kernthema des Christian-Wolf-Disputs.

    Incel – „Involuntary celibate", eine überwiegend männliche Online-Bewegung mit teils frauenfeindlichen Ansichten.

    Manosphere – Netzwerk aus Online-Communities (u.a. Incels), die ein bestimmtes, oft antifeministisches Männlichkeitsbild vertreten.

    Parasoziale Beziehung – Einseitige Beziehung, die Nutzer:innen zu Creator:innen aufbauen.

    Online-Persona – Die öffentlich gezeigte Version einer Person.

    Reaction-Video – Video, in dem auf fremden Content reagiert wird. gegen Rassismus und Hass im Netz, bei der Matthias sich beraten ließ.

    42 min
  • Folge 20 | Von der Dienstleistung zum Ort der Zugehörigkeit - mit Julia Schedlberger

    Julia Schedlberger ist Unternehmerin und Speakerin – bekannt unter anderem durch June, Babetown und Pizza Bussi Ciao. Aber ihre Reise begann schon viel früher, mit der Shoppingbörse, Skillbeast und der ersten gemeinsamen Agentur mit Alina. In dieser Folge reden wir über Scheitern als Werkzeug, über das, was ein neues Unternehmen wirklich braucht, und vor allem über das, was Julias Unternehmen so besonders macht: Sie verkauft keine reinen Dienstleistungen, sondern schafft Orte, an die Menschen kommen, weil sie dort sein und dazugehören wollen. Ehrlich, nahbar und mit vielen konkreten Learnings aus über 15 Jahren Unternehmertum.

    Themen dieser Folge

    → Warum Scheitern in Österreich als Versagen gilt – und warum es das nicht ist

    → Reflexion und Accountability statt Opferrolle
    → Die größte Fehlkalkulation: die Babetown-Filiale in Berlin
    → Warum man nicht alles machen muss, was einem angeboten wird
    → Umgang mit Konkurrenz und der Angst, dass einem etwas weggenommen wird
    → Wie man mit der Angst vor dem Scheitern umgeht, ohne leichtsinnig zu werden
    → Was ein neues Unternehmen wirklich braucht (Spoiler: kein akribischer Businessplan)
    → Warum die Kundenperspektive Julias wichtigstes Werkzeug ist
    → Warum sie jedes Handwerk selbst lernt, bevor sie gründet
    → Warum die Zielgruppe fast immer eine andere ist als gedacht
    → Wie aus Kundschaft eine Community wird – und die Rolle von Branding
    → Warum June nicht „Reformer Pilates Wohlfühlort" heißt
    → Die Kundenreise vom Counter an – und wie man ein Team darauf schult
    → Warum sich die Gründerinnen bewusst im Hintergrund halten
    → Community ehrlich aufbauen statt künstlich erzwingen
    → Warum Followerzahl nur den ersten Besuch bringt – der zweite kommt durch Qualität
    → Was der eigene Merch auf einer Kappe über echte Zugehörigkeit verrät

    Instagram: @jay.rox

    JUNE Pilates Studio Vienna

    LinkedIn: Julia Schedlberger

    📍🎙️ Das Gespräch wurde online aufgezeichnet

    Eine Produktion von Xupiter Vision: Konzept, Produktion und Hosting von Podcast – alles aus einer Hand. Schreib mir gerne: [email protected]

    📖 GLOSSAR

    Accountability – Die Bereitschaft, Verantwortung für eigene Fehler zu übernehmen, statt in die Opferrolle zu gehen. Für Julia der Kern echten Lernens aus dem Scheitern.

    Community (im Unternehmenskontext) – Kundschaft, die sich mit einer Marke oder einem Ort identifiziert, wiederkommt und sich zugehörig fühlt. Wertvoller als reine Laufkundschaft.

    Customer Relationship Management (CRM) – System/Tool zur Pflege von Kundenbeziehungen.

    Ducks in a row – Redewendung für „alles geordnet haben".

    Kundenreise (Customer Journey) – Der gesamte Weg einer Kundin – vom ersten Kontakt über die Begrüßung am Counter bis zum Erlebnis vor Ort. Entscheidend für das Gefühl von Zugehörigkeit.

    Merch – Markenprodukte (Taschen, Kappen, T-Shirts). Wenn Kund:innen ihn freiwillig tragen, ist das laut Julia die höchste Form der Anerkennung.

    Pionier(s)vorschuss – Der Vorteil, in einem Markt früh dran zu sein. June und Babetown profitierten anfangs davon – bis die Konkurrenz nachkam.

    Social Proof – Sozialer Beweis durch Sichtbarkeit (z.B. viele Follower). Hilft beim Start, ersetzt aber keine echte Qualität vor Ort.

    47 min
  • Folge 19 | Warum Community mehr wert ist als Follower - mit Larytales

    Lary ist die Creatorin hinter Larytales und hat sich über die Jahre eine Community aufgebaut, die weit über klassische Followerschaft hinausgeht – ihre „Schneckis". In dieser Folge reden wir darüber, warum Community heute wichtiger ist als jede Followerzahl, wie Spitznamen und Emojis Zugehörigkeit stiften, und was ihren Broadcast Channel zu so einem besonderen Ort macht. Lary erzählt offen von ihrem ersten Offline-Community-Treffen (bei dem es vor lauter Quatschen nicht mal zu den Zimtschnecken kam), von der Balance zwischen Nähe und Selbstschutz und davon, was Marken über den echten Wert einer engagierten Community wissen sollten.

    Themen dieser Folge

    → Der Unterschied zwischen Followerschaft und echter Community

    → Warum die Followerzahl heute fast irrelevant geworden ist
    → Wie man erkennt, ob ein Account „lebt" – Kommentare statt nur Herzchen
    → Warum Spitznamen, Emojis und Insider Zugehörigkeit schaffen
    → Der Broadcast Channel als ungefilterter, persönlicher Raum
    → Grenzen ziehen: Was privat bleibt und was geteilt wird
    → Die Balance zwischen bezahltem und organischem Content
    → Welche Kennzahlen wirklich zählen: Kommentare, Saves, Interaktion
    → Warum Bestandskund:innen und langfristige Kooperationen unterschätzt werden

    Instagram: @larytales

    Youtube: @larytales

    📍🎙️ Das Gespräch wurde online aufgezeichnet

    Eine Produktion von Xupiter Vision: Konzept, Produktion und Hosting von Podcast – alles aus einer Hand. Schreib mir gerne: [email protected]

    📖 GLOSSAR

    Affiliate-Link – Link, über den ein Creator bei Verkäufen ein paar Cent Provision erhält. Larys Community klickt teils bewusst, um sie zu unterstützen.

    Broadcast Channel – Instagram-Funktion, bei der eine Person an alle Abonnent:innen des Channels sendet. Antworten lassen sich aktivieren, sodash die Community interagieren kann.

    Community – Die aktiven Follower, die wirklich interagieren, teilen und eine emotionale Bindung haben. Nicht zu verwechseln mit der reinen Followerzahl.

    Engagement-Rate – Verhältnis von Interaktionen zur Reichweite.

    Media Kit – Dokument mit aktuellen Zahlen (Story-Views, Reel-Aufrufe, Demografie), das Marken vor einer Kooperation erhalten.

    Saves / Shares – Speicherungen und Teilungen. Wichtige, oft unterschätzte Kennzahlen für Relevanz – je nach Content-Art unterschiedlich aussagekräftig.

    Streuverlust – Der Teil der Reichweite außerhalb der eigentlichen Zielgruppe – relevant bei der Bewertung, wie „passgenau" eine Community ist.

    49 min
  • Folge 18 | Warum Community die neue Währung ist - mit Iris Emberger

    Iris Emberger ist Fotografin, Podcast-Host und Gründerin von creatives who – einer Community für junge kreative Köpfe. Entstanden ist sie nicht aus einer Marketingstrategie, sondern aus purem Eigenbedarf: Iris hat sich selbst in der Kreativbranche isoliert gefühlt, ohne Netzwerk, ohne Vorbilder in der Familie, mit 18 gegründet und auf Netzwerkevents regelmäßig als mit Abstand Jüngste dagestanden. In dieser Folge reden wir darüber, warum die Kreativbranche so unzugänglich ist, wo Followerschaft aufhört und Community anfängt, was Unternehmen beim Community-Aufbau falsch machen – und warum Menschlichkeit das eigentliche Geheimnis ist.

    Themen dieser Folge

    → Was creatives who ist und warum Iris die Community aus Eigenbedarf gegründet hat

    → Warum die Kreativbranche trotz niedriger Gründungshürden so unzugänglich ist
    → Gatekeeping, Neid und die Angst, dass der Kuchen nicht für alle reicht
    → Der Unterschied zwischen Followerschaft und echter Community
    → Warum es okay ist, nicht alle ansprechen zu wollen
    → Wie Ehrlichkeit über Fuck-ups einen Raum menschlich macht
    → Community-Pflege: Namen merken, Menschen einander vorstellen, Konsistenz
    → Die häufigsten Fehler von Unternehmen beim Community-Aufbau
    → Warum ein Community-Host wichtiger ist als eine Marke
    → Warum es für Marken oft sinnvoller ist, mit bestehenden Communities zu kooperieren

    Events & Anmeldung: https://luma.com/user/creativeswho

    Instagram: @creativeswho

    Podcast: creatives who talk

    📍🎙️ Das Gespräch wurde online aufgezeichnet

    Eine Produktion von Xupiter Vision: Konzept, Produktion und Hosting von Podcast – alles aus einer Hand. Schreib mir gerne: [email protected]

    📖 GLOSSAR

    Brand Face / Community Host – Die Person, die eine Community nach außen verkörpert. Laut Iris unverzichtbar, weil Menschen sich eher mit Personen identifizieren als mit Marken.

    Gatekeeping – Das Zurückhalten von Wissen, Kontakten oder Zugängen, um die eigene Position zu schützen.

    Nepo Baby – Person, die von familiären Verbindungen oder Vorwissen profitiert. Iris beschreibt sich explizit als das Gegenteil – erste Selbstständige in ihrer Familie.

    No-Show-Rate – Der Anteil angemeldeter Personen, die nicht erscheinen. Bei kostenlosen Events deutlich höher als bei bezahlten; Iris rechnet mit rund 5–10 %.

    Positionierung – Die Klarheit darüber, wen man anspricht und wofür man steht. Laut Iris der Grund, warum auch neue Communities in einem gesättigten Markt schnell wachsen können.

    Wertebasierte Kommunikation – Das klare Aussprechen der eigenen Werte und Erwartungshaltung, sodass sich die passenden Menschen angesprochen fühlen und andere von selbst wegbleiben.

    50 min
  • Folge 17 | Was Haltung im Netz wirklich kostet - mit Sarah Ager

    Sarah Ager ist Unternehmerin, Podcast-Hostin und seit über zehn Jahren in der Creator Economy unterwegs. Gemeinsam mit ihrem Mann Stefan macht sie den Podcast „Liebreizend Extreme", der dieses Jahr den Ö3 Podcast Award gewonnen hat. In dieser Folge reden wir über ihren Weg vom Blog zur klaren Haltung: über Mental Load, gleichberechtigte Partnerschaft und Feminismus – und darüber, was es wirklich kostet, sich als Frau im Netz zu positionieren. Sarah erzählt offen von Hasskommentaren, einer Anzeige und dem Moment, in dem der psychische Stress sie in die Notaufnahme gebracht hat. Eine ehrliche Folge über Positionierung, Grenzen und die Frage, warum Marken gerade wieder leiser werden.

    Themen dieser Folge

    → Der Shift von „ich zeige mein Leben" zu „welchen Mehrwert biete ich?"

    → Wie Lebensphasen den Content prägen – und wie die Community dabei zuschaut
    → Mental Load - Warum Männer für das Bare Minimum gefeiert und Frauen dafür kritisiert werden
    → Der Podcast als wöchentliche „Therapiesitzung"
    → Drei Monate Hass: Sehstörungen, Migräne und der Weg in die Notaufnahme
    → Wie Sarah heute Grenzen setzt und zwischen Polarisieren und Rückzug wechselt
    → Warum sich Marken gerade weniger positionieren – Feigheit, Vorsicht oder Unwissen?

    Instagram: @sarah__ager

    Podcast: Liebreizend Extreme

    📍🎙️ Das Gespräch wurde online aufgezeichnet

    Eine Produktion von Xupiter Vision: Konzept, Produktion und Hosting von Podcast – alles aus einer Hand. Schreib mir gerne: [email protected]

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    By-the-Way-Trend – Social-Media-Trend, bei dem schöne Momente gezeigt und im Text ergänzt wird, was zeitgleich im Leben schwierig war. Zeigt die Gleichzeitigkeit von Leben – und dass man Menschen ihre Belastungen nicht ansieht.

    Care-Arbeit – Unbezahlte Sorge- und Betreuungsarbeit – Kinderbetreuung, Haushalt, Pflege. Wird überwiegend von Frauen geleistet und bleibt gesellschaftlich oft unsichtbar.

    Catcalling – Sexualisierte Zurufe im öffentlichen Raum. Wird häufig verharmlost oder als „Kompliment" gerahmt.

    Hooks – Der Einstieg eines Videos, der Aufmerksamkeit fängt.

    Interessens-Algorithmus – Ausspielung von Inhalten nach Interessen statt nach sozialem Umfeld.

    Mental Load – Die unsichtbare Denk- und Organisationsarbeit im Haushalt und in der Familie: Termine im Kopf haben, Vorräte mitdenken, koordinieren. Wird überwiegend von Frauen getragen, auch wenn Aufgaben nach außen aufgeteilt wirken.

    56 min
  • Folge 16 | Formate, Reichweite & das Zeitalter des Messy Content - mit Ravi Walia

    Ravi Walia gründete 2018 seine eigene Social Media Agentur und betreut heute Influencer-Kampagnen, Events und gibt Workshops für große Unternehmen und begleitet in seinen Mentorings Menschen aus allen Branchen. In dieser Folge reden wir über das Zeitalter des Messy Content, warum Karussellposts gerade boomen, wieso Wiederholung kein Fehler, sondern das Erfolgsgeheimnis ist, und warum der Algorithmus eigentlich für dich arbeitet, nicht gegen dich.

    Themen dieser Folge

    → Das Zeitalter des Messy Content - warum nahbarer, echter Content gerade gewinnt

    → Der Boom der Karussellposts und die Miniserien-Formate auf TikTok
    → Warum die Social-Media-Regeln für alle gleich sind
    → Was Formate sind und warum sie wie Staffeln einer Serie funktionieren
    → Warum Wiederholung das Wichtigste auf Social Media ist
    → Reichweite erhöhen: Konsistenz, Content und ein bisschen Glück
    → Warum der Algorithmus deine Zielgruppe ist, nicht dein Feind
    → Content Recycling: erfolgreiche Videos einfach nochmal posten
    → Welche Kennzahlen wirklich zählen: Kommentare, Saves, Shares statt Likes
    → Warum kein Thema zu langweilig für Social Media ist

    Mehr zu Ravi → https://www.raviwalia.com/

    Mentoring: https://www.raviwalia.com/mentoring/

    Social Media Kurs: https://www.raviwalia.com/push-2-start/
    Instagram: https://www.instagram.com/raviwalia/
    LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/ravi-walia-93ba45b8/

    📍🎙️ Das Gespräch wurde online aufgezeichnet

    Eine Produktion von Xupiter Vision: Konzept, Produktion und Hosting von Podcast – alles aus einer Hand. Schreib mir gerne: [email protected]

    📖 GLOSSAR

    Algorithmus – Das System, das Inhalte ausspielt. Laut Ravi keine Maschine, die gegen einen arbeitet, sondern faktisch die eigene Zielgruppe – die Plattformen wollen guten, teilbaren Content ausspielen.

    Content Recycling – Das erneute Verwerten von Content – entweder ein erfolgreiches Video eins zu eins nochmal posten oder inhaltlich gleich mit leichter Abwandlung (neues Outfit, andere Hook).

    Engagement – Die Interaktion der Community mit einem Beitrag. Laut Ravi haben oft weniger bekannte Profile ein höheres Engagement, weil sie echten emotionalen Mehrwert liefern.

    Hook – Der Einstieg, bei dem der User beim Scrollen anhält.

    Karussellpost – Beitrag aus mehreren Bildern/Videos.

    Messy Content – Nahbarer, menschlich wirkender Content ohne perfekte Inszenierung – wirkt, als würde man Freunde anrufen. Versprecher und „Ähms" bleiben drin. Gegentrend zu KI-generiertem Content.

    Miniserien-Format – Neues TikTok-Format aus aufeinander aufbauenden kurzen Episoden, ähnlich kleinen Telenovelas.

    Positionierung – Die Klarheit darüber, wofür man steht und wen man anspricht. Laut Ravi der wichtigste erste Schritt.

    Testreel – Instagram-Feature, bei dem Content nur an Nicht-Follower ausgespielt wird und nicht im eigenen Feed erscheint. Gut zum Ausprobieren; performt ein Testreel gut, kann man es zusätzlich im Feed teilen.

    Watchtime – Die Wiedergabedauer eines Videos.

    49 min
  • Folge 15 | Hooks & Content, der funktioniert – mit Hannah Sehovic

    Hannah Sehovic ist Gründerin von whatthehelp, Social Media Strategin und nennt sich selbst „deine zu ehrliche Social Media Managerin". Mit über 63.000 Followern auf Instagram und TikTok weiß sie, wie viraler Content hinter den Kulissen entsteht. In dieser Folge gehen wir tief ins Thema Hooks: visuell, textlich, auditiv. Wir reden darüber, was guten Content 2026 ausmacht, warum die Texthook so unterschätzt wird, wie man Aufmerksamkeit über die ersten drei Sekunden hinaus hält und warum es völlig okay ist, ein Video einfach „messy" enden zu lassen. Eine richtig hands-on Folge für alle, die wollen, dass ihr Content endlich scheppert.

    Themen dieser Folge

    → Der Wechsel vom Social-Graph zum Interessens-Algorithmus – und was das verändert hat

    → Was eine Hook ist und warum sie über alles entscheidet
    → Die drei Arten von Hooks: visuell, textlich, auditiv – und warum die Texthook unterschätzt wird
    → Nischig statt generisch: Warum Details die Hook besser machen
    → Content recyceln und erfolgreiche Videos erneut posten
    → Plattform-Unterschiede: TikTok vs. Instagram
    → Fremdreichweite nutzen – Stitches, Reactions, aktuelle Themen
    → Die verschiedenen Purposes von Content: Viralität, Community-Building, Mehrwert
    → Was tun, wenn's gerade nicht läuft?
    → Bewusster konsumieren: Wie man sich eine Hook-Bibliothek aufbaut

    whatthehelp:

    https://www.whatthehelp.de/
    https://www.whatthehelp.de/podcast
    https://www.instagram.com/whatthehelp.de
    https://www.tiktok.com/@whatthehelp.de

    📍🎙️ Das Gespräch wurde online aufgezeichnet

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    📖 GLOSSAR

    Auditive Hook – Der hörbare Einstieg in ein Video: erstes gesprochenes Wort, Sound, Stimme, Energy.

    Brain-Rot-Content – Content, der rein zur Berieselung dient, ohne Mehrwert. Bringt oft hohe Views, aber kaum echte Bindung oder Follower.

    Call to Action (CTA) – Konkrete Handlungsaufforderung am Ende eines Beitrags, z.B. „speichere diesen Beitrag" oder „folge mir".

    Content Graph / Interessens-Algorithmus – Algorithmus, der Inhalte nach Interessen ausspielt, nicht nach dem sozialen Umfeld. Ermöglicht Reichweite ohne bestehende Community – die größte Veränderung auf Instagram der letzten Jahre.

    Content recyceln – Aus einem Content-Stück mehrere machen (z.B. Podcast → Reel → Karussell) oder erfolgreiche Videos nach einiger Zeit erneut posten.

    Doomscrolling – Endloses, gedankenloses Durchscrollen von Content – meist auf der Suche nach dem nächsten Dopamin-Kick.

    Engagement-Rate – Verhältnis von Interaktionen zur Reichweite oder Followerzahl.

    Face Value – Der Wiedererkennungswert eines Gesichts. Am Anfang noch nicht vorhanden – weshalb

    Fremdreichweite hilft, bekannt zu werden.

    Hook – Der Einstieg eines Beitrags – das, was man als erstes sieht, liest oder hört. Wie eine Schlagzeile.

    Entscheidet in den ersten ca. drei Sekunden, ob jemand bleibt.

    Insights – Plattformseitige Statistiken zu einem Beitrag (Reichweite, neue Follower, Absprungrate etc.).

    Stitch – Video, das ein fremdes Video aufgreift und mit eigenem Take ergänzt. Form der Fremdreichweite.

    Streuverlust – Der Teil der Reichweite, der nicht zur eigenen Zielgruppe gehört. Bei auf Viralität ausgelegtem Content bewusst in Kauf genommen.

    Texthook – Der geschriebene Text, der zu Beginn eines Videos eingeblendet wird. Sollte das Gesprochene ergänzen, nicht wiederholen.

    Visuelle Hook – Der sichtbare Einstieg: eine Handlung wie das Handy hinstellen, den Laptop zuklappen, eine Tätigkeit beginnen. Sollte zur eigenen „Rolle" passen.

    Yapping-Content – Content, bei dem jemand einfach direkt in die Kamera spricht (oft im FaceTime-Stil). Mittlerweile auch auf Instagram verbreitet, nicht mehr nur auf TikTok.

    50 min
  • Folge 14 | Solofolge “Hinter den Kulissen: 12 Jahre Influencer Marketing & Management”

    In der allerersten Solo-Folge von maven Talks nimmt euch Alina mit hinter die Kulissen ihres Jobs. Wie ist sie überhaupt ins Influencer Marketing gerutscht? Was macht eine Influencer Managerin eigentlich den ganzen Tag – jenseits von Events und Reisen? Und wohin entwickelt sich die ganze Branche? Alina erzählt von ihren Anfängen, von der Gründung ihrer ersten Agentur in einem Friseursalon, und beantwortet die Fragen, die ihr aus der Community gestellt habt.

    Themen dieser Folge

    → Alinas Werdegang: vom Mode-Studium in Berlin zur eigenen Agentur in Wien

    → Wie sich die Branche in zwölf Jahren verändert hat – von Blogs und Instagram-Filtern bis heute
    → Was eine Influencer Managerin wirklich macht – und warum der Job weniger kreativ ist, als alle denken
    → Der Unterschied zwischen Management und projektbasierter Agenturarbeit
    → Wie eine Kooperation Schritt für Schritt abläuft – von der Anfrage bis zur Rechnung
    → Was ein gutes Briefing ausmacht
    → Warum „Nein" sagen die Glaubwürdigkeit schützt
    → Wie man zu einem Management kommt
    → Wie Kontakt zu Agenturen und PR-Verteilern entsteht
    → Was Alina an ihrem Job liebt und was sie nervt
    → Ein Blick in die Zukunft: Nano-Influencer, Community-Building, KI, Storytelling und Regulierung

    📍🎙️ Das Gespräch wurde online aufgezeichnet

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    📖 GLOSSAR - Folge 14

    Affiliate – Provisionsbasiertes Modell, bei dem Creator über spezielle Links Produkte bewerben und an Verkäufen mitverdienen.

    Brand Fit – Die Übereinstimmung zwischen einer Marke und einer Creatorin in Werten, Zielgruppe und Positionierung. Grundvoraussetzung für eine glaubwürdige Kooperation.

    Briefing – Dokument der Marke, das Ziel, Inhalte, Do's und Don'ts einer Kooperation festhält.

    Call to Action (CTA) – Die konkrete Handlungsaufforderung an die Community – z.B. ein Produkt kaufen, eine App herunterladen oder ein Event besuchen.

    Co-Author-Post – Beitrag, der gleichzeitig auf dem Profil der Creatorin und der Marke erscheint und beiden Reichweite bringt.

    Community Management – Die Betreuung der Kommentare und Reaktionen unter einem Post – Fragen beantworten, auf Rückfragen reagieren, den Austausch begleiten.

    Creator Economy – Die gesamte Wirtschaft rund um Content Creator, Plattformen und Marken.

    Engagement-Rate – Kennzahl, die das Verhältnis von Interaktionen (Likes, Kommentare, Shares) zur Reichweite oder Followerzahl misst. Gilt zunehmend als wichtiger als die reine Followerzahl.

    Insights – Die plattformseitigen Statistiken zu einem Post – Reichweite, Aufrufe, Linkklicks, demografische Daten.

    KI-Creator – Vollständig künstlich generierte Creator-Profile. Erreichen teils relevante Reichweiten, stellen aber die Frage nach Authentizität und echter Verbindung.

    Management – Die langfristige Betreuung einzelner Creator. Das Management übernimmt Verhandlungen, Verträge und Administration und erhält dafür einen Prozentsatz des Einkommens (Branchenstandard ca. 20–25%).

    Media Kit – Präsentationsdokument einer Creatorin mit Kurzvorstellung, Zahlen, demografischen Daten, Referenzen, Themenschwerpunkten und Preisen.

    Nano-Influencer – Creator mit kleiner Reichweite (oft unter 5.000 Follower), aber sehr loyaler Community und hoher Engagement-Rate.

    Reporting – Die zusammengefasste Auswertung einer Kooperation mit allen relevanten Zahlen, die der Kundin nach Ablauf übermittelt wird.

    Storyline – Der geplante Aufbau eines Reels oder einer Story, der vorab abgestimmt werden kann, um Feedback-Schleifen zu verkürzen.

    Storytelling – Das Erzählen von Geschichten statt einzelner Werbebotschaften. Wird laut Alina immer wichtiger, da Aufmerksamkeit und Engagement sinken.

    Thirst Trap – Bewusst lasziver oder verführerischer Content. Hier Teil einer Anekdote: Ein falsch hinterlegter Link führte statt zum Onlineshop zu einem Pedro-Pascal-Reel.

    46 min
  • Folge 13 | Wer bist du als Marke? - mit Kathi Stiedl

    Kathi Stiedl ist Gründerin von AUS DER NORM, einer Wiener Agentur für Branding und Social Media - und hat übrigens auch das Logo von maven ge-rebranded. In dieser Folge räumen wir auf mit dem Mythos, dass Branding gleich Logo und Farben bedeutet. Kathi erklärt, warum eine Positionierung immer existiert – egal ob man sich damit beschäftigt oder nicht. Warum Leichtigkeit das beste Indiz ist, ob man in die richtige Richtung geht. Und warum der schlechteste Zeitpunkt für Veränderung die Krise ist. Eine Folge für alle, die spüren, dass irgendwas nicht mehr stimmt – und endlich wissen wollen, was sie dagegen tun können.

    Themen dieser Folge

    → Was Branding wirklich ist – und warum es keine Designfrage, sondern eine Identitätsfrage ist

    → Der Unterschied zwischen Corporate Design und Markenstrategie
    → Haben Creator*innen überhaupt eine Brand?
    → Ab wann ist man nicht mehr nur Person, sondern Marke?
    → Was fehlendes Branding wirklich kostet
    → Die ersten Schritte zur eigenen Positionierung
    → Wann ist Rebranding sinnvoll – und wann ist es zu spät?
    → Wie man die Community bei Veränderungen mitnimmt
    → Werte nach innen leben: Warum Kultur das gelebte Branding ist
    → Wann macht es Sinn, externe Unterstützung zu holen?

    📍🎙️ Das Gespräch wurde online aufgezeichnet

    AUS DER NORM: https://www.ausdernorm.at/

    Instagram: https://www.instagram.com/ausdernorm/

    LinkedIn: https://www.linkedin.com/company/ausdernorm/

    Kathi auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/kathistiedl/

    Eine Produktion von Xupiter Vision: Konzept, Produktion und Hosting von Podcast – alles aus einer Hand. Schreib mir gerne: [email protected]

    📖 Glossar - Folge 13

    Branding – Alles, was eine Marke ausmacht – nicht nur Farben und Logo, sondern alle Touchpoints, Emotionen und Wahrnehmungen, die mit ihr verbunden werden. Laut Kathi keine Designfrage, sondern eine Identitätsfrage.

    Corporate Design – Die visuelle Übersetzung einer Markenstrategie – Farben, Logo, Schriften, Website, Social-Media-Auftritt. Funktioniert laut Kathi nur dann zu 100%, wenn davor die Werte und die Persönlichkeit der Marke geklärt wurden.

    Founder Brand – Marke, die eng mit der Persönlichkeit und dem öffentlichen Auftreten ihrer Gründerin verbunden ist. Bietet Vorteile durch Vertrauen und Reichweite, birgt aber auch Risiken, wenn sich die Person verändert oder zurückzieht.

    Markenstrategie – Das Fundament einer Marke: Werte, Positionierung, Zielgruppe, Persönlichkeit. Kommt vor dem Corporate Design – nicht danach.

    Parasoziale Beziehung – Einseitige Beziehung, die Nutzer*innen zu Creatorinnen aufbauen, obwohl sie sich nicht persönlich kennen. Entsteht durch regelmäßigen Kontakt, Authentizität und Vertrauen.

    Personal Brand – Die Marke einer einzelnen Person – ob Creatorin, Unternehmerin oder Gründerin. Existiert laut Kathi immer, egal ob man sich strategisch damit beschäftigt oder nicht.

    Positionierung – Die bewusste Entscheidung, wofür man steht, wen man ansprechen will und wie man wahrgenommen werden möchte. Existiert immer – die Frage ist nur, ob man sie aktiv gestaltet.

    Rebranding – Veränderung einer bestehenden Marke, bei der eine gewisse Substanz erhalten bleibt. Kann auf visueller Ebene (Farben, Logo) oder auf strategischer Ebene (Werte, Positionierung) stattfinden.

    Touchpoint – Jeder Kontaktpunkt zwischen einer Marke und ihrer Zielgruppe – Website, Social Media, Gespräche, E-Mails, Verhalten. Jeder Touchpoint ist eine Möglichkeit, Branding zu gestalten.

    Trend-Hopping – Das schnelle Nachahmen von Trends ohne inhaltliche Verbindung zur eigenen Positionierung. Funktioniert laut Kathi kurzfristig, hat aber keine Halbwertszeit.

    USP (Unique Selling Proposition) – Das einzigartige Merkmal, das eine Marke von anderen unterscheidet.

    Wiedererkennungswert – Die Fähigkeit einer Marke, sofort identifiziert zu werden – durch visuelle Elemente, Tonalität, Catchphrases oder Stil. Ziel jedes strategischen Brandings.

    50 min
  • Folge 12 | Podcasts als Machtmedium - mit Eva Waldenberger

    Eva Waldenberger ist Geschäftsführerin von wepodit, der Agentur für Corporate Podcasts. Sie war selbst lange als Creatorin aktiv. In dieser Folge sprechen wir darüber, was Audio besser kann, als ein anderes Medium, warum Unternehmen Podcasts nach wie vor unterschätzen und welche Fehler immer wieder passieren. Über Corporate Podcasts, Podcast-Werbung, Monetarisierung und die Frage, wann ein Videocast wirklich Sinn macht. Eine Folge für alle, die Podcasts besser verstehen wollen.

    Themen dieser Folge

    → Evas Weg: Von der Creatorin zur Podcast-Agenturchefin – und was sie aus beiden Welten mitnimmt

    → Wie die Podcast-Landschaft in Österreich vor fünf Jahren aussah – und was sich seitdem verändert hat
    → Was Audio kann, was Video und Text nicht können – und warum Hören unser intimstes Medium ist
    → Warum Podcasts eine andere Art von Vertrauen aufbauen als Social Media
    → Was Unternehmen fragen müssen, bevor sie einen Podcast starten
    → Die häufigsten Fehler bei Corporate Podcasts – und wie man sie vermeidet
    → Wie oft soll ein Podcast erscheinen? Was wirklich durchhaltbar ist
    → Audio vs. Video: Wann macht ein Videocast wirklich Sinn?
    → Wie man einen Podcast zu einer Contentmaschine macht – zehn Kanäle aus einer Aufnahme
    → Budget: Was ein professioneller Corporate Podcast realistischerweise kostet
    → Native Ad, Dynamic Ad, Branded Podcast Episode – was ist was und wann macht was Sinn?
    → Wie man einen Podcast verbreitet und Hörer*innen aufbaut

    📍🎙️ Das Gespräch wurde online aufgezeichnet

    wepodit: wepodit.com

    Eva auf Instagram: https://www.instagram.com/eva.waldenberger/

    wepodit auf Instagram: https://www.instagram.com/wepodit/?hl=de

    Erwähnungen & Links

    Opus Clip – KI-Tool für automatisierte Social Snippets aus Podcast-Aufnahmen: https://www.opus.pro/

    Eine Produktion von Xupiter Vision: Konzept, Produktion und Hosting von Podcast – alles aus einer Hand. Schreib mir gerne: [email protected]

    📖 Glossar - Folge 12

    Audio-only Podcast – Podcast-Format ohne Videospur. Kann überall und parallel zu anderen Tätigkeiten konsumiert werden – eines der größten Vorteile des Mediums.

    Baked-in Ad – Podcast-Werbung, die fest in eine Folge eingeschnitten ist und dauerhaft dort bleibt – im Gegensatz zur Dynamic Ad, die zeitlich begrenzt ausgespielt wird.

    Branded Podcast Episode – Eine Podcast-Folge, die in Kooperation mit einem Unternehmen entsteht. Kein klassischer Werbespot, sondern redaktioneller Content mit organischer Markenbindung.

    Community Building – Der Aufbau einer loyalen, engagierten HörerInnenschaft rund um einen Podcast – entsteht durch Regelmäßigkeit, Relevanz und echten Mehrwert.

    Corporate Podcast – Podcast, der von einem Unternehmen für die interne oder externe Kommunikation produziert wird. Ziel kann Employer Branding, Thought Leadership, Kundenbindung oder Awareness sein.

    Dynamic Ad – Podcast-Werbung, die per Ad-Server dynamisch in bestimmte Folgen eingespielt wird – zeitlich begrenzt oder für eine definierte Anzahl an Ausspielungen.

    Durchhörquote – Der prozentuale Anteil einer Folge, den HörerInnen im Durchschnitt tatsächlich hören. 60–80% gilt als sehr gut, über 80% als außergewöhnlich.

    Host-Read Ad – Podcast-Werbung, die vom Host selbst in eigenen Worten eingesprochen wird – gilt als authentischste und wirkungsvollste Form der Podcast-Werbung.

    Laber-Podcast – Umgangssprachlicher Begriff für Podcasts ohne klaren thematischen Fokus, bei denen zwei oder mehr Personen über ihr Leben, aktuelle Themen oder Meinungen sprechen.

    Mid-Roll – Werbeplatzierung in der Mitte einer Podcast-Folge. Gilt neben Pre-Roll als effektivste Platzierung.

    Native Ad – Werbung, die sich organisch in den redaktionellen Inhalt einfügt und nicht als klassische Anzeige wahrgenommen wird.

    Nischen-Podcast – Podcast mit sehr spezifischem thematischem Fokus und klar definierter Zielgruppe. Laut Eva strategisch sinnvoller als breite Formate – vor allem für Neueinsteigerinnen.

    Opus Clip – KI-basiertes Tool, das automatisiert die stärksten Aussagen aus Video- oder Podcast-Aufnahmen herauschneidet und als Social Snippets aufbereitet.

    Post-Roll – Werbeplatzierung am Ende einer Podcast-Folge. Gilt als weniger effektiv, da viele Hörer*innen bereits zum nächsten Inhalt gewechselt haben.

    Pre-Roll – Werbeplatzierung in den ersten zehn Minuten einer Podcast-Folge. Gemeinsam mit Mid-Roll die empfohlene Platzierung.

    Setcard – Übersichtsdokument eines Podcasts mit demografischen Daten der HörerInnenschaft, Reichweite, Themen und Werbeformaten – ähnlich dem Media Kit im Influencer Marketing.

    Social Snippets – Kurze Ausschnitte aus Podcast-Folgen, die für Social Media aufbereitet werden – z. B. als Reel, TikTok oder LinkedIn-Video.

    Subscriber – Abonnentin eines Podcasts, die automatisch benachrichtigt wird, wenn eine neue Folge erscheint. Wichtige Kennzahl für die Treue der Hörernnenschaft.

    Videocast – Podcast-Format mit Videospur – zunehmend populär durch YouTube als Podcast-Plattform.

    54 min

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