"Was uns zusammentrieb war die Sehnsucht, die engen Strukturen des Verbandes zu unterlaufen. Ein demonstrativer Auftritt, der nicht nur Kunst zeigen, sondern zum Ausdruck bringen sollte: Wir brauchen die staatliche Subventionierung und Zulassung nicht.“
Hans-Hendrik Grimmling spricht in MdbK [talk] über den Künstlerkreis Tangente, mit dem er den legendären "1. Leipziger Herbstsalon" (1984) realisierte. Diese halblegale Ausstellung im Messehaus am Leipziger Markt wurde von den DDR-Behörden als „konterrevolutionär“ eingestuft. Grimmling organisierte sie gemeinsam mit den Künstlern Lutz Dammbeck, Günter Firit, Frieder Heinze, Günther Huniat und Olaf Wegewitz.