„Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne“, dichtete Hermann Hesse. Ähnlich lassen sich die Anfänge des polnischen Theaters nach 1918 beschreiben. Es war ein „Zauber“, der sich sowohl der allenthalben spürbaren kulturellen Aufbruchstimmung verdankte als auch dem Zwiespalt zwischen kulturellem Anspruch und politischer Wirklichkeit. Für den Dramatiker Karol Rostworowski sollte das Theater jedenfalls ein „Fest“ sein.