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Diese Folge präsentiert ein strukturiertes, natürliches Unterstützungsprotokoll für Endometriose, das als Ergänzung zu konventionellen medizinischen Behandlungen wie Operationen oder Hormontherapien konzipiert ist. Der Hauptansatz zielt darauf ab, die zentralen Mechanismen der Erkrankung, nämlich chronische Entzündung, oxidativen Stress und eine ungünstige Östrogen-Dominanz, gleichzeitig zu modulieren. Die Kernkombination besteht aus Indol-3-Carbinol (I3C) zur Beeinflussung des Östrogenstoffwechsels, Calcium-D-Glucarate zur Förderung der Leberentgiftung und N-Acetyl-Cystein (NAC) zum Schutz der Zellen. Zusätzlich werden ergänzende Maßnahmen wie Omega-3-Fettsäuren, Magnesium, Curcumin und viszerale Osteopathie zur Linderung von Spannungen und nächtlichen Schmerzen im Beckenbereich empfohlen. Das Protokoll enthält konkrete Anwendungsvorschläge für die Einnahme, weist jedoch ausdrücklich darauf hin, dass es keine ärztliche Therapie ersetzt und mögliche Wechselwirkungen mit Medikamenten vorab medizinisch abgeklärt werden müssen.
Es gibt wirksame Strategien jenseits von Hormonen und OPs – und viele fangen in der Küche an.
Trotz der Komplexität der Erkrankung gibt es eine hoffnungsvolle Botschaft: Frauen sind der Endometriose nicht hilflos ausgeliefert. Integrative Ansätze, die Schulmedizin mit gezielten Lebensstil-Änderungen kombinieren, zeigen beeindruckende Erfolge.
Eine zentrale Rolle spielt die Ernährung. Die „Ernährungs-Docs“ empfehlen eine Strategie, die auf zwei Säulen ruht: eine histaminarme Ernährung in der Woche vor und während der Periode sowie die gezielte Aufnahme von Kreuzblütlern wie Brokkoli, Kohl und Radieschen. Die darin enthaltenen Senföle wirken stark entzündungshemmend.
Warum gerade Kreuzblütler so wertvoll sind, erklärt sich auf molekularer Ebene: Sie enthalten den Stoff Indol-3-Carbinol (I3C). Dieser hilft dem Körper, Östrogen „cleverer“ zu weniger aggressiven Stoffwechselprodukten abzubauen. Das unterstützt direkt die bereits erwähnten Entgiftungswege der Leber und liefert die biochemischen Werkzeuge, um die hormonelle Last zu bewältigen, die die Krankheit antreibt.
Ein weiteres vielversprechendes natürliches Mittel ist N-Acetyl-Cystein (NAC). Als starkes Antioxidans schützt es die Zellen vor oxidativem Stress. Studien haben gezeigt, dass die Einnahme von NAC die Größe von Endometriose-Zysten signifikant verringern kann.
Ergänzt werden diese Ansätze oft durch Omega-3-Fettsäuren zur Entzündungshemmung, Magnesium zur Entspannung der Muskulatur und sanfte Bewegung wie Yoga. Die Wirksamkeit dieser Maßnahmen bestätigt Annika Poelmann, eine Patientin aus den „Ernährungs-Docs“, eindrücklich:
„Wenn ich mich strikt dran halte, macht’s sich schon deutlich bemerkbar. Ich hab viel weniger Schmerzen. Hab ich nicht mit gerechnet. Ich hab's gehofft, aber ich bin schon baff.“
By UnfoldemyDiese Folge präsentiert ein strukturiertes, natürliches Unterstützungsprotokoll für Endometriose, das als Ergänzung zu konventionellen medizinischen Behandlungen wie Operationen oder Hormontherapien konzipiert ist. Der Hauptansatz zielt darauf ab, die zentralen Mechanismen der Erkrankung, nämlich chronische Entzündung, oxidativen Stress und eine ungünstige Östrogen-Dominanz, gleichzeitig zu modulieren. Die Kernkombination besteht aus Indol-3-Carbinol (I3C) zur Beeinflussung des Östrogenstoffwechsels, Calcium-D-Glucarate zur Förderung der Leberentgiftung und N-Acetyl-Cystein (NAC) zum Schutz der Zellen. Zusätzlich werden ergänzende Maßnahmen wie Omega-3-Fettsäuren, Magnesium, Curcumin und viszerale Osteopathie zur Linderung von Spannungen und nächtlichen Schmerzen im Beckenbereich empfohlen. Das Protokoll enthält konkrete Anwendungsvorschläge für die Einnahme, weist jedoch ausdrücklich darauf hin, dass es keine ärztliche Therapie ersetzt und mögliche Wechselwirkungen mit Medikamenten vorab medizinisch abgeklärt werden müssen.
Es gibt wirksame Strategien jenseits von Hormonen und OPs – und viele fangen in der Küche an.
Trotz der Komplexität der Erkrankung gibt es eine hoffnungsvolle Botschaft: Frauen sind der Endometriose nicht hilflos ausgeliefert. Integrative Ansätze, die Schulmedizin mit gezielten Lebensstil-Änderungen kombinieren, zeigen beeindruckende Erfolge.
Eine zentrale Rolle spielt die Ernährung. Die „Ernährungs-Docs“ empfehlen eine Strategie, die auf zwei Säulen ruht: eine histaminarme Ernährung in der Woche vor und während der Periode sowie die gezielte Aufnahme von Kreuzblütlern wie Brokkoli, Kohl und Radieschen. Die darin enthaltenen Senföle wirken stark entzündungshemmend.
Warum gerade Kreuzblütler so wertvoll sind, erklärt sich auf molekularer Ebene: Sie enthalten den Stoff Indol-3-Carbinol (I3C). Dieser hilft dem Körper, Östrogen „cleverer“ zu weniger aggressiven Stoffwechselprodukten abzubauen. Das unterstützt direkt die bereits erwähnten Entgiftungswege der Leber und liefert die biochemischen Werkzeuge, um die hormonelle Last zu bewältigen, die die Krankheit antreibt.
Ein weiteres vielversprechendes natürliches Mittel ist N-Acetyl-Cystein (NAC). Als starkes Antioxidans schützt es die Zellen vor oxidativem Stress. Studien haben gezeigt, dass die Einnahme von NAC die Größe von Endometriose-Zysten signifikant verringern kann.
Ergänzt werden diese Ansätze oft durch Omega-3-Fettsäuren zur Entzündungshemmung, Magnesium zur Entspannung der Muskulatur und sanfte Bewegung wie Yoga. Die Wirksamkeit dieser Maßnahmen bestätigt Annika Poelmann, eine Patientin aus den „Ernährungs-Docs“, eindrücklich:
„Wenn ich mich strikt dran halte, macht’s sich schon deutlich bemerkbar. Ich hab viel weniger Schmerzen. Hab ich nicht mit gerechnet. Ich hab's gehofft, aber ich bin schon baff.“