Jedes Auto braucht ein Kennzeichen. Vielen ist die Wahl nicht egal. Kurze Kennzeichen sind heiß begehrt, doch nicht jeder kommt in ihren Genuss.
Mini-Kennzeichen:
Warum das Wunschkennzeichen kein Wunschkonzert ist
Viele
Autofahrer entdecken ihre kreative Ader, wenn es um die Wahl des Kennzeichens
geht. Beliebt sind witzige Wort-Kombis, wie DO-OF, V-IP oder SE-XY in
Verbindung mit der Jahreszahl der Geburt oder der Hausnummer. Besonders begehrt
sind extrakurze Nummernschilder.
Während die
Mitarbeiter in den Zulassungsstellen bei Buchstaben und Zahlen durchaus mit sich
reden lassen und euch beim Blick in den Computer sofort sagen können, ob das
Wunschkennzeichnen noch frei ist und reserviert werden kann, bleibt der Kampf
um Mini-Kennzeichnen in den meisten Fällen erfolglos.
Denn Kennzeichen haben verschiedene Formen. Die Größen sind genormt. Ein herkömmliches
Kennzeichen als einzeiliges Nummernschild misst 52 x 11 Zentimeter. Zweizeilige
Nummernschilder sind 34 x 20 Zentimeter groß. Spekuliert ihr auf ein besonders
kurzes Kennzeichen, müsst ihr dies bei der Zulassungsstelle klären.
LinkMini-Nummernschilder
und Zeichenzahl
Extrakurze
Nummernschilder sind auch als „Sportkennzeichen“ bekannt. Die schicken
Mini-Schilder sind vor allem
in der Tuning-Szene sehr gefragt.
Die Länge des
Kennzeichens hängt mit der Anzahl der Zeichen zusammen. Diese liegt bei
mindestens drei und maximal acht. Ob es sich dabei um Buchstaben oder Zahlen
handelt, ist nicht relevant. Habt ihr das Glück, drei Zeichen zu haben, heißt
das noch nicht, dass ihr auch ein Mini-Nummernschild bekommt, denn dafür gibt
es strenge Regeln.
Bei diesen Nummernschildern verschlägt es euch die Sprache:
LinkWer bekommt
ein kurzes Nummernschild?
Kurze
Nummernschilder sind nicht an jedem beliebigen Fahrzeug zu finden. Vorne kommen
die Mini-Schilder nur sehr selten vor. Befindet sich am Fahrzeug ausreichend
Platz, darf das Kennzeichnen nicht unnötig schrumpfen. Euer Argument, dass es
hübscher aussieht, wird nicht anerkannt. Im Gegenteil, die Zulassungsbehörde
kann sogar einen Gutachter beauftragen, um festzustellen, ob ihr berechtigt
herkömmliches Kennzeichen tatsächlich nicht auf die vorhandene Fläche, seid ihr noch immer nicht am Ziel. Ihr könnt nämlich angewiesen werden, euer Fahrzeug
umzubauen, damit das Kennzeichen in normaler Größe passt.
Der Aufwand hierfür
darf sich maximal auf fünf Prozent des aktuellen Fahrzeugwertes belaufen.
Könnt ihr nachweisen, dass der Umbau zu teuer und damit unzumutbar für euch ist, bekommt ihr in der Regel grünes Licht für ein Mini-Kennzeichen. Wusstet ihr eigentlich schon, was es mit dem „W“ auf manchen Kennzeichen auf sich hat?
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