„Hiring ist das wichtigste Kulturgate“
Er gehört zu den Gründern in Deutschland mit dem wahrscheinlich vielfältigsten Lebenslauf. Philipp Pausder spielt als Profi 15 Jahre lang Basketball, unter anderem für Braunschweig in der zweiten Bundesliga. Nach seiner Sportlerkarriere macht der Zwei-Meter-Mann einen Abstecher zu Sportmarke Adidas als Management-Berater. Irgendwann merkt er aber, dass ihm der tiefere Sinn bei seiner Arbeit fehlt. Ein paar Jahre noch geht Pausder in die Beratung, bevor er dann mit einem engen Freund und mit einem unglaublichen Funding von 50 Mio. Thermondo gründet. Das Start-Up baut seit 2012 CO2-sparsame Heizungsanlagen und beschäftigt mittlerweile 300 Mitarbeiter. Pausders Mission: er möchte mit Thermondo einen Beitrag leisten, den Temperaturanstieg auf maximal zwei Grad zu begrenzen.
Im Podcast erzählt Pausder, was es bedeutet, ein Unternehmen zu führen, in dem unterschiedliche „Herkunftskulturen“ herrschen, wie er es nennt. Also Mitarbeiter aus dem Handwerk neben Sales-Teams, sowie Projektmanagern und Softwareentwicklern arbeiten. Außerdem antwortet er sehr offen auf die Frage, wie er mit den 27 Kündigungen bei Thermondo im vergangenen Jahr umgegangen ist und verrät sogar ein paar Erfolgsgeheimnisse.