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Über die aktuelle Rekordinflation, leere Theater- und Kinosäle durch ausbleibende Ticketverkäufe und die damit verbundene Gefahr, dass die freie Kulturszene ausstirbt. Oder werden Theater- und Kabarettbesuche doch eher zu einem Luxus?
Meine Gesprächspartnerin: die Managerin Julia Sobieszek von der Agentur Sobieszek, die das Management einiger Künstler:Innen aus der freien Szene übernimmt.
*Promifolge mit Michael Buchinger*
Ich habe mich schon öfters gefragt, wie es ist, wenn man mit Humor den Lebensunterhalt verdient. Heiter und unbeschwert - immer auf der Sonnenseite des Lebens stehend und jederzeit in fröhliche, erwartungsvolle Gesichter blickend. So in etwa stellte ich mir jeden einzelnen Arbeitsalltag eines Comedians vor. Und dann sprach ich mit Michael Buchinger,… Er offenbarte mir, dass es nicht immer einfach sei, auf Knopfdruck lustig zu sein. Vor allem dann, wenn du privat jemanden triffst, der die Erwartungshaltung ob des Unterhaltenwerdens hoch schraubt. „Ich bin ja keine Jukebox, wo du einen Euro reinwirfst und dann spüts a Liad“, kontert er. Außerdem gibt es ja auch noch die Miesepeter; also jene Menschen, die mit verschränkten Armen im Publikum sitzen und während des Kabarettprogramms keine Miene verziehen. In meinem Kopf tauchte gleich das Bild von „Klein Mü“ von den Mummins auf.
Und trotz der Schattenseiten, die schlichtweg jeder Beruf mit sich bringt, liebt Michael Buchinger das, was er tut: Menschen unterhalten.
#Promifolge mit Politikwissenschaftler Univ.-Prof. Dr. Peter Filzmaier
So hat der Black-Power Protest bei den Olympischen Spielen in Mexiko City 1968, bei dem afroamerikanische Sprinter bei der Siegerehrung ihre in schwarze Handschuhe gehüllten Fäuste als Zeichen gegen Rassismus in die Höhe streckten, für großes Aufsehen gesorgt.
1972, nach einem Terrorüberfall auf das olympische Dorf in München, wurden Sportler und Funktionäre als Geiseln genommen und getötet. Und dennoch wurden die Spiele nach dem berühmt gewordenen Zitat von Avery Brundage "The games must go on" fortgesetzt. Moralisch vertretbar?
Ich freue mich, in Peter Filzmaier einen Gesprächspartner gefunden zu haben, der einst seine Dissertation über "Politische Aspekte der Olympischen Spiele" schrieb und dessen Leidenschaft zum Sport aber bis in die Kindheit zurückreicht. So wollte er nicht etwa wie Grisu der Drache sein oder Feuerwehrmann werden, vielmehr hat ihn immer schon der Beruf des Sportreporters fasziniert. Wie sich dieser Bubentraum erst jetzt erfüllt hat, wie sich der Fernsehsport mit seiner analytischen Arbeit vereinbaren lässt und wer seine sportlichen Heroes waren, erfährt ihr alles hier!
Wir kennen sie alle,... die typischen Klischees von Mann und Frau.
Die Frau, die emotional ist im Vergleich zum rationalen Mann; die Männer, die getrieben sind von ihrer Lust und alles vernaschen wollen, was nicht bei Drei auf den Bäumen ist; die Frau, die viel länger im Bad braucht, als der Mann und stets von der perfekten Familie träumt usw.
Unsere Eltern, Verwandte oder Bekannte, aber auch Flirtratgeber der Anfang 2000er haben u.a. dieses Bild initialisiert.
Promigespräch mit Florian Klenk, Chefredakteur der österreichischen Wochenzeitung FALTER.
Das Thema "Klimawandel" löst oft Gähnen aus. Ich gebe zu, auch ich habe dem Thema vor meinen 30ern nicht wahnsinnig viel Aufmerksamkeit geschenkt. Zu wenig wusste ich über die Auswirkungen meines Lebensstils auf den Planeten und auf uns Menschen Bescheid. Aber das hat sich verändert. Und ich glaube nicht nur für mich, sondern für viele Menschen. Dank globaler sozialer Bewegungen wie Fridays for Future; dank AktivistInnen wie Greta Thunberg; dank InfluencerInnen auf Social Media, die sich diesem Thema widmen und dank politischer Entwicklungen, z.B. im Bereich Emissionssenkungen. Alle klären auf irgendeine Art und Weise auf. Da hat sich was getan.
Tatsächlich glaube ich, dass sich DER besondere Weihnachtswunsch vieler Erwachsener noch nie so ähnelte, wie heuer. Die Luft ist raus. Der Virus mit seinen Mutationen verlangt von jedem von uns viel ab. Das Wort Lockdown können wir schon gar nicht mehr hören. Aber dieses Mal hatte er auch etwas Positives: er hat entstresst; die Vorweihnachtszeit vielleicht sogar besinnlicher gemacht.
Ich möchte dieses Thema aber gar nicht vertiefen... im Gegenteil. In meiner letzten Podcastfolge des Jahres möchte ich mich dem größten Fest des Jahres widmen, in Erinnerungen schwelgen und Endorphine freisetzen.
Ich möchte jetzt schon DIE Tür' öffnen. DIE Tür', hinter der sich ein klein wenig Magie, Wärme und Nostalgie befinden; hinter der Unbeschwertheit wartet und Angst und Sorgen für einen kurzen oder langen Moment in Vergessenheit geraten: die Weihnachtstür!
Und ich freue mich sehr, dass Isabelle von @mothersfinest diese Tür' für mich geöffnet hat, mich durchs Schlüsselloch blinzeln ließ und mir von ihren Weihnachtstraditionen erzählt hat. Wir reisten durch die Zeit und plauderten darüber, wie wir die Weihnachtszeit als Kinder wahrgenommen haben, welches Weihnachtsfest das Schönste war und was unvergesslich bleiben wird! Zudem verriet sie ihren persönlichen Wunsch zu Weihnachten.
Wer sich also gerne auf die "schönste Zeit des Jahres" einstimmen lassen möchte, Deko- und Film-Tipps braucht oder sich für den Ablauf des Weihnachtstages inspirieren lassen möchte, der/die sollte es sich nicht nehmen lassen, in die aktuelle Folge hineinzuhören.
Legt die Beine hoch, trinkt ein Gläschen Punsch oder dreht auf, wenn ihr die Rolle des Christkindlhelfers inne habt und die kleinen Freuden des Lebens verpackt
Fröhliche Weihnachten!
Es ist gut, Mensch zu sein; so heißt nicht nur das im Frühjahr erschienene Buch von Caritas-GF Klaus Schwertner. Vielmehr sollten wir uns diesen Spruch verinnerlichen, ihn ab und zu aus dem Narrenkastl herausholen und danach leben. Denn wir Menschen neigen doch schon sehr zum Egoismus oder sehe ich das zu streng? Anstatt in Zeiten wie diesen, in der die Spaltung der Gesellschaft immer mehr verstärkt wird, stets mit den Finger aufeinander zu zeigen - der ist nicht geimpft, die bringt im Lockdown doch tatsächlich ihr Kind in die Schule und der da drüben hat doch tatsächlich das Plastik- statt dem Papiersackerl gewählt - wäre es doch angebracht, mehr Solidarität zu zeigen. Insbesondere jenen, die auf die Nächstenliebe anderer angewiesen sind: Menschen, die von Armut betroffen sind und/oder kein (eigenes) Dach über dem Kopf haben. Doch warum zögern wir so oft, Gutes zu tun? Weil wir denken, wir alleine können mit Kleinigkeiten nichts bewirken? Weil wir zu bequem oder gar zu geizig sind? Ist unser soziales Engagement darin begründet, unser schlechtes Gewissen zu befriedigen oder steckt doch ehrliche Empathie in jedem von uns?
Nichts hat in den letzten 2 Jahren so polarisiert, wie das Thema Corona. Die Pandemie hat uns fest im Griff. Immer noch. Schon wieder befinden wir uns in einem Lockdown und die von vielen Menschen befürchtete Impflicht steht uns bevor. Kommen die Maßnahmen tatsächlich zu spät oder hätte diese Entwicklung verhindert werden können?
Im Gespräch mit Prof. Mag. Bernhard Heinzlmaier, Sozialwissenschaftler und Jugendkulturforscher, spreche ich über die Krise hinter der Krise. Die Wunden, die Corona bei uns nicht nur medizinisch, sondern vor allem psychisch, wie auch gesellschaftspolitisch hinterlässt. Ein wahnsinnig interessantes Gespräch über die Kluft zwischen Arm und Reich, Medienpolarisierung und Sozialisationsdefizite bei den Jugendlichen. Ein Gespräch über Privilegierte, die mitunter unser Land regieren und die Spaltung innerhalb der Gesellschaft verstärken. Hätten wir die Pandemie besser in den Griff bekommen, wäre jemand wie Bruno Kreisky (Ö) oder Willy Brandt (DE) in der Regierung, die den nicht-privilegierten Menschen Wertschätzung entgegen bringen?
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