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Da weinte Jesus. (Joh. 11,35) Dieser kurze Vers steht in der berühmten Geschichte von der Auferweckung des Lazarus. Jesus war sein Freund gewesen, und auch ein Freund seiner beiden Schwestern. Als Lazarus schwer erkrankte, schickten Maria und Martha zu ihm und teilten ihm den Zustand ihres Bruders mit, in der Hoffnung auf Hilfe. Das Irritierende: Jesus blieb noch zwei Tage an dem Ort, wo er sich damals aufhielt. Erst dann kam er nach Bethanien. Aber da war es schon zu spät: Lazarus war bereits verstorben.Als Jesus aber die Trauernden sah, überkam es ihn selbst. Ein Beben ging durch seine Seele. Und der Sohn des lebendigen Gottes – weinte!Ich will nicht auf den weiteren Verlauf der Geschichte eingehen; er ist hinlänglich bekannt. Aber was zeigen uns die Tränen Jesu an dieser Stelle? 1. Wir haben einen Heiland, der schon immer mit uns littJesus ist kein gefühlloser Gott. Es geht ihm zu Herzen, wenn seine Kinder leiden. Zwar erspart ihnen der manchmal unbegreifliche Gott nicht immer alles Elend – aber das heißt zu keiner Sekunde, dass es ihm gleichgültig wäre oder er gar seine Freude daran hätte, wenn sie leiden.Und ich bin überzeugt: Er vergießt auch heute im Himmel manche Träne für uns. 2. Jesus weint auch über die, die ihn zurückweisenDas ist für ihn noch schlimmer als Krankheitselend, Armut oder Verfolgung. Er weint über all jene, die ihn zurückweisen und nicht haben wollen. Über alle, für die er am Kreuz von Golgatha bisher umsonst gestorben ist. Die nicht sehen und nicht anerkennen wollen, welch große Liebe hinter seinem Kreuzestod stand, und wie viel es ihn gekostet hat, sie zu erlösen. Er weint über ihre Undankbarkeit und ihren Unglauben. Und er weint über sie, wenn er an ihr trauriges, ewiges Schicksal denkt, das ihnen droht. 3. Jesus weint auch über seine untreuen KinderLeider leben nicht alle, die sich Christen nennen, auch christlich. Bei vielen stehen Karriere und Materialismus im Vordergrund, aber nicht die Anliegen des Reiches Gottes. Sie unterscheiden sich kaum von den gottlosen Menschen um sie herum. Das ist für Jesus ein Leiden, das ihn auch zu Tränen rührt.Wo stehst du? Muss Jesus in dieser Hinsicht auch über dich weinen? Trockne mit Glauben und dankbarem Leben die Tränen deines Retters. Peter Engler Tägliche Bibellese 5.Mose 8-10 | Markus 11,19-33 https://youtu.be/AHTqEk0po4Y
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By brot-des-lebens.deDa weinte Jesus. (Joh. 11,35) Dieser kurze Vers steht in der berühmten Geschichte von der Auferweckung des Lazarus. Jesus war sein Freund gewesen, und auch ein Freund seiner beiden Schwestern. Als Lazarus schwer erkrankte, schickten Maria und Martha zu ihm und teilten ihm den Zustand ihres Bruders mit, in der Hoffnung auf Hilfe. Das Irritierende: Jesus blieb noch zwei Tage an dem Ort, wo er sich damals aufhielt. Erst dann kam er nach Bethanien. Aber da war es schon zu spät: Lazarus war bereits verstorben.Als Jesus aber die Trauernden sah, überkam es ihn selbst. Ein Beben ging durch seine Seele. Und der Sohn des lebendigen Gottes – weinte!Ich will nicht auf den weiteren Verlauf der Geschichte eingehen; er ist hinlänglich bekannt. Aber was zeigen uns die Tränen Jesu an dieser Stelle? 1. Wir haben einen Heiland, der schon immer mit uns littJesus ist kein gefühlloser Gott. Es geht ihm zu Herzen, wenn seine Kinder leiden. Zwar erspart ihnen der manchmal unbegreifliche Gott nicht immer alles Elend – aber das heißt zu keiner Sekunde, dass es ihm gleichgültig wäre oder er gar seine Freude daran hätte, wenn sie leiden.Und ich bin überzeugt: Er vergießt auch heute im Himmel manche Träne für uns. 2. Jesus weint auch über die, die ihn zurückweisenDas ist für ihn noch schlimmer als Krankheitselend, Armut oder Verfolgung. Er weint über all jene, die ihn zurückweisen und nicht haben wollen. Über alle, für die er am Kreuz von Golgatha bisher umsonst gestorben ist. Die nicht sehen und nicht anerkennen wollen, welch große Liebe hinter seinem Kreuzestod stand, und wie viel es ihn gekostet hat, sie zu erlösen. Er weint über ihre Undankbarkeit und ihren Unglauben. Und er weint über sie, wenn er an ihr trauriges, ewiges Schicksal denkt, das ihnen droht. 3. Jesus weint auch über seine untreuen KinderLeider leben nicht alle, die sich Christen nennen, auch christlich. Bei vielen stehen Karriere und Materialismus im Vordergrund, aber nicht die Anliegen des Reiches Gottes. Sie unterscheiden sich kaum von den gottlosen Menschen um sie herum. Das ist für Jesus ein Leiden, das ihn auch zu Tränen rührt.Wo stehst du? Muss Jesus in dieser Hinsicht auch über dich weinen? Trockne mit Glauben und dankbarem Leben die Tränen deines Retters. Peter Engler Tägliche Bibellese 5.Mose 8-10 | Markus 11,19-33 https://youtu.be/AHTqEk0po4Y
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