Hörbar Rust

Hörbar Rust

By radioeins (rbb)MusicMusic Interviews
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Hörbar Rust episodes

  • Florentine Joop

    Bitte denken Sie jetzt nicht an einen Elefanten. Sie kennen das. Funktioniert natürlich nicht. Ebensowenig wird es Ihnen gelingen, den Namen Joop vom Modedesigner Wolfgang abzukoppeln. Eine Tatsache, mit der unser heutiger Gast schon ein Leben lang zu tun hat, aber klar – die Eltern gehören zu einem, ob sie nun prominent sind oder nicht. Florentine Joop kam 1973 als zweite Tochter des Ehepaares Joop in Hamburg zur Welt. Ihre Ferien verbringt über viele Jahre in Potsdam, da gibt’s die DDR noch, schöne Zeiten sind das für das Mädchen, und sie stehen im harten Kontrast zu den heftigen und lauten Trennungsszenen ihrer Eltern im heimatlichen Hamburg. Florentine will Fotografin werden und schwenkt dann doch um zur Malerei, sie schreibt Kinderbücher und Romane, illustriert und zieht als erwachsene Frau genau dort hin, wo sie damals, als die Mauer noch stand, so glücklich war: nach Potsdam. Dort arbeitet und lebt sie mit ihrem Mann und insgesamt vier Kindern, heute allerdings musste sie mal wieder nach Berlin reinfahren, um unserer Einladung in die Hörbar Rust zu folgen.

    Playlist:

    The Safety Dance - Men Without Hats
    Karat - Schwanenkönig
    Reinhard Mey - Zwischen Kontrollpunkt Drewitz und der Brücke von Dreilinden
    Type O Negative - Green Man
    Prince - I Would die for U
    Guns N Roses - You could Be mine
    Kate Bush - Wuthering Hights
    David Bowie - Underground

    1 hr 18 min
  • Von Morningshow bis Medienmacht
    Diese Woche im Medienmagazin: Ein Radio-Urgestein hört auf – Arno Müller verlässt nach Jahrzehnten die Morningshow. Berlin und Brandenburg bekommen neue UKW-Programme. Und der Chef der Tagesthemen wechselt überraschend zu Axel Springer. Außerdem sprechen wir über die dunkle Seite von KI: sexualisierte Gewalt durch KI-generierte Bilder – und darüber, wie KI selbst Teil der Lösung sein kann. Und wir schauen in den Iran: Was Kommunikations-Shutdowns für Proteste, Öffentlichkeit und Berichterstattung bedeuten. Zum Schluss feiern wir 25 Jahre Wikipedia – und fragen: Wie gewinnt man Vertrauen in einer Wissenswelt voller KI?
    30 min
  • Jörg Holdinghausen
    Seit vielen Jahren ist Jörg Holdinghausen als Studio- wie Live-Musiker gefragt, unterstützte am Bass beispielsweise Tele und Wir Sind Helden sowie Judith Holofernes auf Solo-Pfaden oder Kat Frankie. Ende 2025 veröffentlichte er mit "Da draußen" erstmals ein Album unter eigenem Namen, das er als "Liedermacher-Platte" bezeichnet. Dementsprechend hat er sich bei Arrangements und Instrumentierung über weite Strecken aufs Wesentliche beschränkt, um den ihm sehr wichtigen Texten den nötigen Raum zu lassen, wie er Mitte Oktober im Interview mit Simon Brauer auf radioeins erzählte. Weitere Einblicke und Höreindrücke erhalten wir heute, denn Jörg Holdinghausen ist unser Lokalmatador der Woche.
    10 min
  • Marcus Wiebusch
    Marcus Wiebusch lädt zu "Songs & Stories" ins Lido – ein Abend voller Musik und Erzählungen aus über 30 Jahren Band- und Solokarriere. Mit dabei: Craig Finn von The Hold Steady. Zwei Ausnahmekünstler teilen Geschichten, Anekdoten und Songs jenseits klassischer Setlists. Mehr dazu von Marcus Wiebusch im Interview.
    7 min
  • Ina Reni Alexandrow aka Peachy

    Wohl wissend, dass sich einige von Ihnen und Euch in puncto Soziale Medien bedeckt halten, liegt es uns hier schon am Herzen, immer wieder auch Personen vorzustellen, deren Karrieren genau dort ihren Anfang nehmen, die auf Instagram, Tiktok und Youtube wahnsinnig erfolgreich sind. Was uns natürlich nicht als Kriterium für eine Einladung reicht. Wenn zudem aber etwas Inspirierendes, Neues und Lustiges entsteht: großartig. Von diesen Leuten möchten wir mehr erfahren. Daher heißt es heute: Willkommen Ina Reni Alexandrow, von vielen gekannt und geliebt als Peachyonthegram. Die gebürtige Erfurterin, Jahrgang 1989, wird als Jugendliche Berliner Meisterin im Mixed Martial Arts, eine Kämpferin also. Sie studiert Wirtschaft mit Master an der renommierten London School of Economics, macht Straßenmusik, arbeitet als Unternehmensberaterin in der Ukraine, veröffentlicht eigene Songs, bekommt 2 Kinder, kommt ins Straucheln, schwört sich finanzielle Unabhängigkeit, erfindet das Comedy-Format "Vorgesetzt", das innerhalb kürzester Zeit viral geht. Alles ist noch frisch und neu, und doch ist sie jetzt eine der Aufstrebenden und Bekannten im digitalen Ozean. Ist ja wohl klar, dass wir Ina Reni Alexandrow genauer kennenlernen müssen.

    Playlist:

    Françoise Hardy - Le temps de l’amour
    TicTacToe - Mr Wichtig
    Alicia Keys - Fallin'
    Cassius - Toop Toop
    Okean Elzy - Na Nebi
    Albert King - Born under a bad sign
    PEACHY - Demons
    Kali Uchis feat. Tyler, The Creator - After the storm

    Diese Podcast-Episode steht unter der Creative Commons Lizenz CC BY-NC-ND 4.0.

    1 hr 21 min
  • Venezuela, Fake News und Netzpolitik
    In dieser Ausgabe des Medienmagazins schauen wir auf die Berichterstattung über den Angriff des US-Militärs auf Venezuela und die Tage danach. Mit der ZEIT-Journalistin Rieke Havertz sprechen wir darüber, wie deutsche und amerikanische Medien das Geschehen eingeordnet haben – und wie frei Journalismus in den USA aktuell noch ist. Pascal Siggelkow vom Faktenfinder der Tagesschau ordnet die kursierenden Falschinformationen rund um die Ereignisse ein. Und zum Schluss wagen wir den Blick nach vorn: Mit Markus Beckedahl sprechen wir über die wichtigsten netzpolitischen Weichenstellungen im Jahr 2026.
    31 min
  • Francesco Wilking

    Leider nicht nur, aber natürlich auch in der Musikbranche gibt es dieses Phänomen der Alphas, derjenigen, die am lautesten trommeln und damit dann die größte Aufmerksamkeit bekommen. Was selten Rückschlüsse zulässt auf die Qualität ihrer Songs. Und dann gibt es Personen wie unseren heutigen Gast, nicht nur hier, im kleinen Hörbar-Kosmos, hält man ihn für einen der besten Musiker des Landes, gesegnet mit einer unverwechselbaren Stimme, Talent und Phantasie.

    Der Singer/Songwriter Francesco Wilking hat so viel davon, dass er es immer schon auf verschiedene Projekte verteilen musste: Die Band Tele zum Beispiel, Die Höchste Eisenbahn oder die wundervolle Crucchi Gang. Geboren wurde Francesco Wilking 1974 in Freiburg als Sohn eines Bremers und einer Römerin. Früh wuchs der Wunsch nach einer eigenen Band, die erste bestand dann auch gleich aus zehn Leuten.

    Die Projekte, mit denen es weiterging, und zwar recht erfolgreich, wurden schon genannt. Und auch als Solo-Artist ist Francesco gefragt. Gerade heute zum Beispiel, hier, mehr Leute würden auch gar nicht ins Studio passen. Aber das ist wirklich nicht der Grund. Wirklich.

    Playlist:

    Blur – The Universal
    Tele – Mario
    Die Höchste Eisenbahn – Vor jedem Anfang
    Angelo Branduardi – La Fiera des Est
    Beatles – A day in the Life
    De La Soul – In The Woods
    Phoenix – Run Run Run
    Crucchi Gang – Quello che sei

    Diese Podcast-Episode steht unter der Creative Commons Lizenz CC BY-NC-ND 4.0.

    1 hr 22 min
  • Axel Prahl

    Die Hörbar Rust mal mitten in der Woche abends – für unsere Sonderausgabe im "Schönen Schaufenster" im Bikini Berlin haben wir einen beliebten Schauspieler eingeladen. Vielen ist er seit 2002 für seine Rolle als Kriminalkommissar Frank Thiel im Tatort Münster bekannt. Brummelig und Norddeutsch. Geboren in Eutin, aufgewachsen in Neustadt, Studium in Kiel. Und auch wenn Prahl mittlerweile in Brandenburg lebt, ist er ein echtes Nordlicht. Ein kluger Fuchs, bodenständig, voller Seefahrerromantik und ein passionierter Musiker, der neben der Schauspielerei regelmäßig mit seinem "Inselorchester" auf Tour geht.


    Dieses Jahr wurde Axel Prahl 65 Jahre alt. Und nun gibt es auch noch ein Buch über ihn: "Was man liebt, braucht Zeit". Liebevolle Beobachtungen, persönliche Texte & Interviews mit Mutter Rita und vielen Schauspielkollegen – eine Collage von seinem Freund & Weggefährten Knut Elstermann. Zeit, ihn mal genauer unter die Lupe zu nehmen.

    Playlist:

    Peter Gabriel - Solsbury Hill
    J.S. Bach - AIR Orchestral Suite No. 3 in D Major, BWV 1068 II. Air on the G String
    David Qualey - Santa Cruz
    Country Joe and Fish - I Feel Like Im Fixin To Die Rag
    Neil Young - Heart of Gold
    Cat Stevens - Father & Son
    Knorkator - Milliardäre
    Dziuks Küche - Mein Schönes Berlin

    Diese Podcast-Episode steht unter der Creative Commons Lizenz CC BY-NC-ND 4.0.

    1 hr 17 min
  • ABSCHIED

    (00:00) INTRO: BezuLe - DT64, 19.06.1992 | (02:00) Videobotschaften: Hansjürgen Rosenbauer - Friedrich Küppersbusch | (05:29) Ulrike Demmer, 30.01.2025 | (07:48) Der Apparat - Erstes radioeins-Medienmagazin, 31.08.1997 - Vera Linß - Jörg Wagner | (09:21) | Vorstellungsrunde - Erstkontakt mit dem Radio: Christine Heise - Jörg Wagner - Helmut Heimann - Johannes Paetzold | (15:57) Radio West: Christine Heise - Helmut Heimann | (29:04) Radio Ost: Jörg Wagner - Johannes Paetzold | (39:38) Ratschläge | (42:58) Trackback 2016 - Medienmagazin ab 2026 - Teresa Sickert | (45:41) Raumschiff Orion: “Ich schalte jetzt ab!” - Collage, Medienmagazin 1996, Radio Brandenburg, ORB || Jörg Wagner

    49 min
  • Christian Berkel

    Christian Berkels Familiengeschichte reicht weit zurück, sie ist voller Kapriolen, Katastrophen und Anekdoten und hätte das Zeug zum Fernseh-Mehrteiler, neudeutsch: das Zeug zur Netflix-Serie. Aber wozu gucken, wenn man sich all die Bilder und Szenen auch selbst erschaffen kann. Was durchaus funktioniert, zumal inzwischen drei Romane erschienen sind, die starke autobiografische Züge tragen. Und alle Bestseller wurden. "Der Apfelbaum", "Ada" und jetzt "Sputnik". Der 1957 geborene Berliner wusste früh, dass er als Schauspieler leben müsste, eine Alternative schien es nie gegeben zu haben. Haken wir gleich mal nach. Mit 14 geht der Junge für ein Trimester nach Paris, die Sprache liebt er, die Stadt, das Land, und so bleibt Berkel länger als geplant, kehrt nach zwei Jahren zurück und widmet sich mit voller Energie dem Theater und immer auch der Arbeit vor der Kamera - eine Sache, auf die er sich über all die Jahrzehnte zuverlässig und immer erfolgreich verlassen konnte. Da geht es ihm wie seiner Frau und Mutter der Söhne, Andrea Sawatzki, ebenfalls erfolgreiche Schauspielerin, ebenfalls schon mehrfache Bestsellerautorin. Uns würde interessieren, wo es sich im Hause Berkel/Sawatzki am besten schreiben lässt - im - Arbeitszimmer? Auf der Couch mit dem Laptop? Und im Sommer - auf dem Dach?

    Playlist:

    Elvis - Are you lonesome tonight
    Procul Harum - A whiter Shade of Pale
    Léo Ferré Paris - Art poetique
    Caroline Loeb - C’est la ouate
    Queen - Bohemian Rhapsody
    Lotte Lenya / Dreigroschenoper - Seeräuber Jenny
    Bob Dylan - Blowin' in the Wind

    Diese Podcast-Episode steht unter der Creative Commons Lizenz CC BY-NC-ND 4.0.

    1 hr 30 min

About Hörbar Rust

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Jeden Sonntag von 14.00 bis 16.00 Uhr lädt Bettina Rust einen prominenten Gast in die Hörbar Rust ein. Dieser stellt sich in der Sendung vor und die Musik, die in seinem Leben von Bedeutung war und erzählt dazu die passenden Geschichten zum Soundtrack seines Lebens - alte Mixtapes werden rausgekramt - die erste Platte - intime Töne oder peinliche Songs mit persönlichen Erinnerungen des jeweiligen Gastes. Zwei Stunden voller Musik und toller Geschichten - Promis privat in der Hörbar Rust - immer sonntags von 14.00 - 16.00 Uhr. Die Highlights der jeweiligen Sendung können Sie hier downloaden.