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(00:00) INTRO: Weimer trennt sich von Firmenanteilen | (02:42) BRANDENBURG: Mit Stimmen der CDU-Opposition für den Jugendmedienschutz und Reformen im ÖRR - Falk Peschel, BSW | (15:36) ÖRR: Reformstaatsvertrag kann am 01.12.2025 in Kraft treten - Heike Raab, SPD | (50:09) VER.DI/DGB: "Zu viel Meinungsmacht? Wie den großen Plattformen begegnen?" - Michael Meyer | (59:20) BONUS: Aussprache/Abstimmung Landtag Brandenburg zu den beiden Medienänderungsstaatsverträgen, 19.11.2025 | (2:09:20) BONUS: “Meinungsmacht & Medienkonzentration – wie wir Medienvielfalt heute sichern” - Brigitte Baetz - Birgit Stark - Georgios Gounalakis - Felix Mai - Thorsten Käseberg || Jörg Wagner
"…und wenn ich groß bin, werde ich erst Popstar und dann Medienunternehmer und Podcaster." Genau diesen Satz wird unser heutiger Gast nicht gesagt haben, damals, auf irgendeiner Schaukel oder Wippe im Brandenburgischen Gröden, und die Lehre zum Einzelhandelskaufmann war jetzt auch nichts, worin Matthias Matze Hielscher seine Seele und sein Herz versenken konnte. Aber er zog es durch. Matze wurde 1979 in Elsterwerda geboren, Mittlere Reife, Ausbildung, dann zupft er bei "Virginia Jetzt!", einer - wie er sagt - mittelerfolgreichen Band den Bass, die sich 2010 auflöst. Schon zu diesem Zeitpunkt organisiert er mit seinem Freund Pierre Veranstaltungen und Partys und gemeinsam gründen sie "Mit Vergnügen", das größte und erfolgreichste digitale Städtemagazin der Welt. Oder wenigstens Deutschlands. Zudem aber ist unser Gast mit "Hotel Matze" ziemlich nah dran an dem, was auch wir hier machen: einen Interview-Podcast, wöchentlich neu. Feiern wir diese friedliche Koexistenz und freuen uns auf die Geschichten & Musik von Matze Hielscher in der Hörbar Rust.
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Diese Podcast-Episode steht unter der Creative Commons Lizenz CC BY-NC-ND 4.0.
(00:00) INTRO: Krise bei der BBC | (02:11) BBC: Rücktritte nach Trumps Vorwürfen - Annette Dittert | (13:11) KI: Übermacht im Silicon Valley? Wie sich die Öffentlich-rechtlichen gegen KI-Apps wehren - Michael Meyer | (22:11) LOKALJOURNALISMUS: Erstmals Preisverleihung „Stadt_Land im Fluss“ - Mona Rübsamen - Susanne Beyer + Kollegin | (31:28) PODCAST: “House of Podcast” - Su Holder - Saruul Krause-Jentsch - Christian Schalt - Tom Kölm - Thomas Müller - Cathrin Jacob | (45:19) BONUS: HISTORISCH: 60 Jahre Deutschsprachiger Dienst der BBC - Thomas Bimesdörfer - MM 27.09.1998 || Jörg Wagner
Immer wieder gibt es Künstlerinnen oder Künstler, die als Geheimtipp gehandelt werden. Oder als Newcomer. Irritierenderweise zieht sich das manchmal über Jahre! So auch bei unserem heutigen Gast. Die 1983 in Köln geborene Schauspielerin Caroline Frier erhielt ein paar Nominierungen und Auszeichnungen als Newcomerin - in einem Zeitraum von sechs Jahren. Da war sie ja eigentlich schon längst in ihrem Beruf angekommen, wie man ihrer sogenannten Filmografie, also der Liste ihrer Projekte, entnehmen konnte.
Was insbesondere auch deshalb erwähnenswert ist, zumal eine ihrer älteren Schwestern, Annette Frier, ebenfalls seit Jahren sehr erfolgreich in diesem Metier arbeitet. Da muss man schon ganz schön Biss haben, um dranzubleiben und den Vergleichen standzuhalten, erst als Anfängerin, dann als Newcomerin und längst als eigenständige Persönlichkeit, Protagonistin eigener Serien und Reihen. Und wie viel Spaß muss es dann machen, gemeinsame Projekte umzusetzen wie jetzt, "Frier & 50", wo sich Caro und Annette in acht Episoden selbst spielen und darüber hinaus sehr humorvoll das Thema "Wechseljahre" im Mittelpunkt steht.
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(00:00) INTRO: Online Audio Monitor Berlin - Mathias Wierth | (01:25) BEYOND NEWS: Journalismus neu denken - Florian Hager - Jana Ballweber - Stefan Müller | (12:47) MEDIENKRITIK: „Altpapier"- Medienkolumne feiert 25 Jahre - Christian Bartels - René Martens - Jenni Zylka - Ben Kutz | (42:45) ONLINE-AUDIO-MONITOR - Kristian Kunow | (53:06) BONUS: Rücktritt der BBC-Spitze wegen Trump-Doku - Kai Ludwig | (55:05) BONUS: Die Netzeitung wurde ein Jahr - Michael Maier, 10.11.2001 | (1:02:18) BONUS: Drei Jahre ohne Papier: die Netzeitung - Michael Meyer, 08.11.2003 | (1:08:46) BONUS: Erste deutsche Leserzeitung, "Readers Edition", im Internet durch Netzeitung gestartet - Michael Maier - Hans Leyendecker - 11.06.2006 | (1:24:21) BONUS: Netzeitung ade. Online ist nicht mehr die Zukunft? - Matthias Breitinger - 14.11.2009 | (1:33:28) BONUS: Zehn Jahre “Altpapier" - Christian Bartels - 13.11.2010 | (1:41:45) BONUS: Zwanzig Jahre “Altpapier" - Christian Bartels - Daniel Bouhs - 07.11.2020 || Jörg Wagner
Manche schreiben Bücher oder drehen Filme, Daniel Stoyanovs Medium der Wahl für das Erzählerische ist die Musik. Mit dem neuen Album "Greetings from Soulgaria" (VÖ: 10.10.25) nimmt uns Bulgarian Cartrader mit auf einen Roadtrip – natürlich nach Bulgarien. Dort verbringt Stoyanov die ersten Lebensjahre und wächst anschließend in Deutschland auf. Mit Humor, Nostalgie und einer unbändigen Tanzfreude lässt uns Bulgarian Cartrader an seinen Geschichten teilhaben.
Auf dem neuen Album, übrigens eine Anspielung an Bruce Springsteens Album "Greetings from Asbury Park, N.J.", blickt Stoyanov in seine Vergangenheit und kulturelle Herkunft zurück. Durch die herzerwärmenden Geschichten fordert er die Zuhörer*innen auf, ihre Stereotype gegenüber osteuropäischer Kultur zu hinterfragen. Musikalische Unterstützung erhält er dabei von billigen Synthesizern und einer hundertjährigen Gitarre.
Daniel Stoyanov ist seit 2021 als Bulgarian Cartrader unterwegs, hat aber auch schon auf anderen Wegen musikalische Spuren hinterlassen. Zum Beispiel in den Songwriting-Credits von Peter Fox, SEEED oder Casper. Zudem war er schon als Background-Sänger, Salsa-Tänzer und ja, wenn auch nur kurz als Autohändler aktiv. Im radioeins-Kosmos ist Bulgarian Cartrader längst keine Unbekannte mehr. Schon zwei Mal spielte er mit seiner Band auf dem radioeins-Parkfest und war zu Gast im studioeins im Bikini Berlin. Am Donnerstag stattet er uns als Lokalmatador einen Besuch in Potsdam ab.
Mit "Nah Dran" feiern Steiner & Madlaina ihr zehnjähriges Bandjubiläum – und liefern zugleich ihr bislang vielschichtigstes Album. Zwischen Indiepop und orchestraler Tiefe fordern sie uns auf, Widersprüche auszuhalten, statt sie zu glätten. Ein musikalisches Plädoyer für Uneindeutigkeit und Haltung. Mehr dazu von den beiden im radioeins-Studio.
Für Künstlerinnen und Künstler ist es immer wieder ein schmaler Grat: einerseits hofft man auf einen gewissen Wiedererkennungswert, eine typische Handschrift, andererseits ist da auch der Wunsch, Neues auszuprobieren und das Alte, Bewährte hinter sich zu lassen. Betterov ist ein Musiker, dem das von vielen Seiten zugetraut wird, das behaupten wir jetzt einfach mal, denn wir trauen es ihm in jedem Fall zu. Seit ein paar Jahren schwirrt sein Name durch den Raum, seine Musik ist ungewöhnlich, seine Stimme hat diesen Wiedererkennungswert, die deutschen Texte wirken wie kleine Filme. Das SZ-Magazin ordnete den Stil seiner Songs zwischen Indierock und Post-Punk ein, er selbst wurde eine "ziemlich einmalige Erscheinung" genannt. Das Leben von Betterov, der mit bürgerlichem Namen Manuel Bittorf heißt, begann im Februar 1994 in Bad Salzungen, Thüringen. Es geht los mit Bruce Springsteen und langen Autofahrten, bald lernt Betterov Gitarrespielen, Bass, Klavier, später Geige und Bratsche. Und auch, wenn sich der Anfang durchaus zäh gestaltet, bleibt Betterov dabei, macht weiter und entwickelt sich schließlich vom Geheimtip zu einem vielversprechenden und inzwischen auch erfolgreichen Musiker. Wir freuen uns sehr über ein persönliches Kennenlernen.
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