
Sign up to save your podcasts
Or


In Jura muss man sehr viel lernen, ohne Frage. Aber wieviel muss man auswendig lernen? Weniger, als du denkst!
Dass der Stoff, den du lernen musst, in seiner Gänze gar nicht zu schaffen ist, haben wir bereits besprochen in Folge Nr. 99. Dort ist auch als Begriff "auswendig lernen" gefallen, den will ich diese Woche aufgreifen. Hier gilt es einiges klarzustellen: Es ist nichts dagegen einzuwenden, dass du - vom Ergebnis her betrachtet - juristische Inhalte auf Abruf parat hast, ohne darüber größer nachdenken zu müssen. Im Gegenteil, das ist ein Zustand, der sich automatisch einstellen wird, wenn du versuchst zu verstehen, worum es geht und den Fokus darauf legst. Und ja, wenn du regelmäßig wiederholst, dann ist genau das dein Ziel: Wissen zu verfestigen, damit es immer schneller reproduzierbar ist.
Ich will dir ein Beispiel nennen:
Die Definition lautet:
Das bewusste Erregen oder Aufrechterhalten eines Irrtums durch Vorspiegeln falscher Tatsachen oder Vorenthalten wahrer Tatsachen trotz Offenbarungspflicht in der Absicht, den anderen zur Abgabe der konkreten Willenserklärung zu bestimmen.
Diese Definition konnte ich mir ums Verrecken nicht vollständig merken. Bis ich sie mal erklären musste, zuvor musste ich sie selbst verstehen, danach war alles easy.
So einfach war & ist das!
Versuch doch mal mit dieser Methode zu lernen. D.h., du prägst dir nicht eine Reihe von Wörtern oder Sätzen oder Schemata ein und versuchst, sie dir reinzupauken.
Ähnlich bei Problemen, Meinungsstreitigkeiten usw.
Hat dir diese Folge und insbesondere die Art und Weise, wie ich an Jura rangehe, gefallen?
Dann schau doch mal vorbei!
By Dr. iur. habil. Panajota LakkisIn Jura muss man sehr viel lernen, ohne Frage. Aber wieviel muss man auswendig lernen? Weniger, als du denkst!
Dass der Stoff, den du lernen musst, in seiner Gänze gar nicht zu schaffen ist, haben wir bereits besprochen in Folge Nr. 99. Dort ist auch als Begriff "auswendig lernen" gefallen, den will ich diese Woche aufgreifen. Hier gilt es einiges klarzustellen: Es ist nichts dagegen einzuwenden, dass du - vom Ergebnis her betrachtet - juristische Inhalte auf Abruf parat hast, ohne darüber größer nachdenken zu müssen. Im Gegenteil, das ist ein Zustand, der sich automatisch einstellen wird, wenn du versuchst zu verstehen, worum es geht und den Fokus darauf legst. Und ja, wenn du regelmäßig wiederholst, dann ist genau das dein Ziel: Wissen zu verfestigen, damit es immer schneller reproduzierbar ist.
Ich will dir ein Beispiel nennen:
Die Definition lautet:
Das bewusste Erregen oder Aufrechterhalten eines Irrtums durch Vorspiegeln falscher Tatsachen oder Vorenthalten wahrer Tatsachen trotz Offenbarungspflicht in der Absicht, den anderen zur Abgabe der konkreten Willenserklärung zu bestimmen.
Diese Definition konnte ich mir ums Verrecken nicht vollständig merken. Bis ich sie mal erklären musste, zuvor musste ich sie selbst verstehen, danach war alles easy.
So einfach war & ist das!
Versuch doch mal mit dieser Methode zu lernen. D.h., du prägst dir nicht eine Reihe von Wörtern oder Sätzen oder Schemata ein und versuchst, sie dir reinzupauken.
Ähnlich bei Problemen, Meinungsstreitigkeiten usw.
Hat dir diese Folge und insbesondere die Art und Weise, wie ich an Jura rangehe, gefallen?
Dann schau doch mal vorbei!