Nennt mich Claudio!

Nennt mich Claudio!

By Rundfunk Berlin-BrandenburgMusicMusic Commentary
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Nennt mich Claudio! episodes

  • Wien ist die Welt: das Leben in der Stadt (1/21)
    Die Großstadt Wien lässt Schubert zeit seines Lebens nicht los. Über 15 verschiedene Adressen bezieht er, bei Freunden, Gönnern, Verwandten. Das Wiener Musikleben bietet ihm, der sich bald dazu entschließt, keinem ordentlichen Broterwerb nachzugehen, ideale Existenzchancen. Schubert nutzt sie und schreibt sich nicht nur in die Wiener Gesellschaft ein, sondern auch in eine musikalische Tradition, die bis heute lebendig ist. Vom Erfolg eines frühen Bohemiens.
    1 hr 55 min
  • Finale im Fextal. Die Vermächtnisse des Claudio Abbado
    2014 wurde Claudio Abbado im Fextal bei Sils Maria bestattet, wo er oft freie Wochen verlebt hatte. Was bleibt von ihm? – außer dem Bild des ursympathischen, Bescheidenheit zum erotischen Credo erhebenden Schöngeistes? Welche Aufnahmen haben Bestand? Welche Ideen leben weiter? Aussichten auf ein glorioses Erbe.
    1 hr 56 min
  • Mozart, Haydn – und davor?! Abbado und die Alte Musik
    So sympathisierend Claudio Abbado der historischen Aufführungspraxis gegenüber stand – sich die alten Werke zurückzuerobern und sie den Spezialisten der Alten Musik zu entreißen, war er nicht der Mann. Stattdessen beweisen besonders seine Haydn-, Mozart- und Pergolesi-Aufnahmen erstaunliche Bestandskraft. Sie sind besser!
    1 hr 56 min
  • Nächte am See. Abbados Orchester-Ausflüge nach Luzern
    Eine Chefposition auf Lebenszeit bedeutet auch ein Ende jeder Perspektive über diese Position hinaus. Bei den Berliner Philharmonikern hat sich Claudio Abbado als erster aus dieser Tradition befreit. Er gründete ein eigenes Orchester für sich. In Luzern, wo er das Mahler Chamber Orchestra zum Stamm des Lucerne Festival Orchestra machte, prägte er nochmals einen ganz neuen Stil.
    1 hr 57 min
  • Erwischt! – Was konnte Claudio Abbado nicht?
    Kein Dirigent kann alles. Wo sind die Schwachstellen des Universalisten Claudio Abbado? – Bei Bruckner, Liszt, Puccini oder Schumann? Abbado bei einer Schwäche zu beobachten, ist fast so schwer wie ein scheues Nachttier bei Tage. Wir wagen trotzdem einen Versuch.
    1 hr 57 min
  • Der große Bogen. Abbados dramaturgische Konzertzyklen in Berlin
    Zum Bild eines intellektuellen Kopfes passte das zyklische Programmieren gut. "Der Wanderer", "Prometheus", "Faust" oder "Das Lächeln der Euterpe": Durch Saison-Mottos wie diese umspann Claudio Abbado sein Publikum thematisch und auf längere Sicht. Er traute den Zuhörern mehr zu. Das war der Witz daran.
    1 hr 56 min
  • Pires, Pollini und Pogorelich. Abbado und seine Solisten
    Ein "familiäres Denken", also das Bilden künstlerischer Zirkel, kündigte sich bei Abbado früh an durch die Treue zu Solisten: Martha Argerich, Viktoria Mullova, Rachel Harnisch – bisweilen überlappten sich Beruf und Privates. Abbado wurde, was wenige Große waren: ein ausgeprägter Solisten-Begleiter. Wirklich selten!
    1 hr 56 min
  • Ein linker Wagnerianer? Abbado als Wagner-Dirigent
    Geht denn das? Ein gesellschaftskritischer Dirigent, der Wagner liebt?! Ausgerechnet "Lohengrin" widmete Claudio Abbado seine einzige Wagner-Gesamtaufnahme, um in Berlin und Salzburg noch "Tristan", "Parsifal" und Konzert-Piècen folgen zu lassen. Der Muff des 19. Jahrhunderts war dahin. Was trat an dessen Stelle?
    1 hr 57 min

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Claudio Abbado war der erste Lässige in einer aufgesteiften Klassik-Welt und machte sie sinnlicher. Er stammte aus Mailand, kam über Wien und London nach Berlin. Hier begründete seine 12-jährige Ära…