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Statt bahnbrechender Innovationen präsentierte Nintendo mit der Switch 2 lediglich eine rundum verbesserte Version des Vorgängers. Der Blick in die Geschichte zeigt: Das ist wahrscheinlich der richtige Weg.
Nintendo war einst bekannt für mutige, zuweilen sogar waghalsige Entwicklungen: Das revolutionäre 3D-Display des 3DS, die wegweisende Bewegungssteuerung der Wii oder das exzentrische Design des Controllers beim N64 – das japanische Unternehmen zeigte sich experimentierfreudig und ging mit seinen visionären Konzepten oft auch ein entsprechend hohes wirtschaftliches Risiko ein. Die Switch 2 hingegen bricht 2025 mit dieser Tradition. Sie ist im unterm Strich eine technisch weiterentwickelte Version der ersten Switch aus dem Jahr 2017: Bekannte Funktionen, vertrautes Design, (viel) mehr Leistung.
Wahre Innovation war oft ein StolpersteinVirtual Boy von Nintendo im Computerspielemuseum Berlin: Ein innovativer Flop, der in die Geschichte eingingEin Blick auf die Videospiel-Geschichte zeigt: Revolutionäre Ideen waren nie ein Erfolgsgarant – eher im Gegenteil. Nintendos Virtual Boy und die Wii U waren zwar innovativ, floppten aber grandios.
Atari Lynx (1989): Die weltweit erste Handheld-Konsole mit Farb-DisplayAuch andere Hersteller scheiterten mit ihren Zukunftsvisionen und füllten stattdessen die Gaming-Rumpelkammer: Konsolen wie Atari Lynx, Nokia N-Gage, Sega 32X und Zubehör wie Microsoft Kinect und der NES Power Glove – sie alle waren auf ihre Weise innovativ. Bei der Kundschaft kamen sie aber nicht gut (genug) an.
LinkSichere Bank statt gewagtes ExperimentHauptsitz von Nintendo und das Nintendo Development Center in KyotoNintendo geht mit der Switch 2 auf Nummer sicher und das ist wahrscheinlich auch die richtige Entscheidung. Außerdem: Wie der Vorgänger wird auch die Switch 2 im Vergleich mit PS5 und XBox als die vielseitigste Hardware herausstechen, weil sie ein Handheld sein kann. Die Frage ist: Reicht das oder hätte Nintendo doch noch ein überraschendes Feature liefern müssen? Die immer leistungsfähigeren (Gaming-)Smartphones (wie das Asus ROG Phone 9 Pro), das populäre Steam Deck und auch die Gerüchte über die Handheld-Pläne der Konkurrenz deuten bereits heute an, dass das Merkmal „Mobilität“ in Zukunft nicht mehr das starke Switch-Argument sein wird, das es vielleicht einmal war.
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By Statt bahnbrechender Innovationen präsentierte Nintendo mit der Switch 2 lediglich eine rundum verbesserte Version des Vorgängers. Der Blick in die Geschichte zeigt: Das ist wahrscheinlich der richtige Weg.
Nintendo war einst bekannt für mutige, zuweilen sogar waghalsige Entwicklungen: Das revolutionäre 3D-Display des 3DS, die wegweisende Bewegungssteuerung der Wii oder das exzentrische Design des Controllers beim N64 – das japanische Unternehmen zeigte sich experimentierfreudig und ging mit seinen visionären Konzepten oft auch ein entsprechend hohes wirtschaftliches Risiko ein. Die Switch 2 hingegen bricht 2025 mit dieser Tradition. Sie ist im unterm Strich eine technisch weiterentwickelte Version der ersten Switch aus dem Jahr 2017: Bekannte Funktionen, vertrautes Design, (viel) mehr Leistung.
Wahre Innovation war oft ein StolpersteinVirtual Boy von Nintendo im Computerspielemuseum Berlin: Ein innovativer Flop, der in die Geschichte eingingEin Blick auf die Videospiel-Geschichte zeigt: Revolutionäre Ideen waren nie ein Erfolgsgarant – eher im Gegenteil. Nintendos Virtual Boy und die Wii U waren zwar innovativ, floppten aber grandios.
Atari Lynx (1989): Die weltweit erste Handheld-Konsole mit Farb-DisplayAuch andere Hersteller scheiterten mit ihren Zukunftsvisionen und füllten stattdessen die Gaming-Rumpelkammer: Konsolen wie Atari Lynx, Nokia N-Gage, Sega 32X und Zubehör wie Microsoft Kinect und der NES Power Glove – sie alle waren auf ihre Weise innovativ. Bei der Kundschaft kamen sie aber nicht gut (genug) an.
LinkSichere Bank statt gewagtes ExperimentHauptsitz von Nintendo und das Nintendo Development Center in KyotoNintendo geht mit der Switch 2 auf Nummer sicher und das ist wahrscheinlich auch die richtige Entscheidung. Außerdem: Wie der Vorgänger wird auch die Switch 2 im Vergleich mit PS5 und XBox als die vielseitigste Hardware herausstechen, weil sie ein Handheld sein kann. Die Frage ist: Reicht das oder hätte Nintendo doch noch ein überraschendes Feature liefern müssen? Die immer leistungsfähigeren (Gaming-)Smartphones (wie das Asus ROG Phone 9 Pro), das populäre Steam Deck und auch die Gerüchte über die Handheld-Pläne der Konkurrenz deuten bereits heute an, dass das Merkmal „Mobilität“ in Zukunft nicht mehr das starke Switch-Argument sein wird, das es vielleicht einmal war.
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