In dieser Folge von Nosotras sprechen Samira Musa und Samar Asad über eine Seite der Flucht, die oft unsichtbar bleibt: das Leben von Frauen, die den Krieg überlebt haben und in der Schweiz zwar körperlich in Sicherheit sind, innerlich aber weiterhin mit ihrer Heimat und ihren Angehörigen verbunden bleiben.
Zwischen Deutschkursen, Behörden, Arbeit, Wohnungssuche und der Verantwortung für ihre Kinder tragen viele geflüchtete Frauen gleichzeitig die ständige Sorge um Familienmitglieder, die im Kriegsgebiet zurückgeblieben sind. Das Smartphone wird dabei zur wichtigsten Verbindung zur Heimat – und zugleich zu einer Quelle von Angst und Belastung.
Die Sendung zeigt, wie schwierig Integration sein kann, wenn die Gedanken ständig bei den Menschen sind, die man zurücklassen musste. Gleichzeitig geht es um die enorme Stärke dieser Frauen und um die Bedeutung von Begegnungsorten, Netzwerken und gegenseitiger Unterstützung.
Ein Gespräch über Flucht, Einsamkeit, Sorge, innere Zerrissenheit und die Kraft, trotz allem ein neues Leben aufzubauen.
Sendung vom 22.04.2026
Moderation und Redaktion: Samira Musa & Samar Asad