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In dieser Folge erzähle ich Euch warum ich den Miele so gut finde, was mich am Dirt Devil genervt hat und Ihr könnt selber den Unterschied hören.
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Die negative Krönung war allerdings mein letzter Sauger, ein Dirt Devil Centrixx TS. Dies war der bisher lautestes Sauger mit der geringsten Saugkraft der mir je unter die Finger gekommen war. Kaum hatte man ihn einmal benutzt, musste man ihn auch schon wieder leeren und komplett reinigen, weil sonst die ohnehin schon geringe Saugleistung noch weiter sank. Außer viel Krach nichts gewesen.
Das raubte mir den letzten Nerv und so musste ein neuer Staubsauger her. Ich suchte lange und stieß zunächst auf die Sauger von Dyson. Ziemlich teuer. Mit etwas Glück bekommt man welche für unter 300,- Euro, viele Modelle liegen aber weit darüber. Das Design dieser Sauger hat mir nie wirklich gefallen und nachdem ich die Geräte mal hören konnte war mir klar, dass die Geräte womöglich gut saugen aber dabei auch ziemlich laut sind.
Der wichtigste Punkt aber: Ich wollte aber unbedingt etwas leiseres haben. Ob Beutel oder nicht war mir dann egal. Da offenbar alle Geräte ohne Beutel sehr laut sind, offenbar prinzipbedingt, schaute ich also nach Geräten mit Beutel. Ein Arbeitskollege brachte mich auf Miele.
Bei Miele einen Staubsauger zu kaufen ist nicht ganz einfach. Viele Modelle in diversen Modellreihen. Hauptunterschied ist oft die Farbe. Detailunterschiede gibt es in einzelnen Funktionen, der Steuerung der Saugkraft, dem mitgeliefertem Zubehör, den eingesetzten Beuteln und Filtern und in der Gehäusegröße.
Die größeren Gehäuse fassen Beutel mit 4 bzw. 4,5 Litern. Die Kompakten Geräte liegen bei 3,5 Litern. Da ich noch nie einen Sauger mit Beutel, geschweige denn einen von Miele hatte, kann ich nicht sagen wie lange es dauert, bis ein Beutel voll ist.
Generell praktisch bei Miele sind die Rollen. Diese drehen sich nämlich in alle Richtungen, wie bei einem Einkaufswagen. Das bedeutet, dass man den Sauger problemlos in alle Richtungen schieben und ziehen kann. Man merkt kaum, dass man den Kasten hinter sich her zieht.
Gewöhnungsbedürftig ist die Abluft, die nach oben gepustet wird. Diese ist dank HEPA-Filter zwar sehr sauber und sie wird auch nicht besonders warm, aber es ist schon komisch wenn man direkt angepustet wird, wenn man am Gerät die Leistung einstellt. Andere Geräte pusten nach hinten oder zur Seite, was ich aber auch nicht so prickelnd finde, weil dabei natürlich der Staub aufgewirbelt wird, den man eigentlich saugen möchte.
Sehr praktisch finde ich, dass der Silent&Compact 6000 gleich drei Halterungen für das Saugrohr hat. Aufrecht stehend kann man es links und rechts befestigen, während des Saugens kann man es hinten am Gerät befestigen. Praktisch, endlich nicht mehr das Saugrohr irgendwie in die Wandecke oder an den Türgriff zirkeln sondern schnell mal abstellen.
Wenn schon leise, dann richtig. Miele bot zum Zeitpunkt des Kaufes genau ein Gerät an, dass explizit als leise beworben wurde. Den Silent&Compact 6000. Und genau der wurde es dann auch bei mir.
In diesem Podcast habe ich die Geräusche vom Dirt Devil und vom Miele im direkten Vergleich aufgenommen. Macht Euch selbst ein Bild davon. Nur so viel: Wenn mit dem Miele gesaugt wird, dann kann man sich nebenbei noch unterhalten. Beim Dirt Devil war daran nicht zu denken und man ergriff eher die Flucht.
Das Thema hat mich extrem überrascht!
Ich habe dann einfach mal ein Messgerät angeschlossen, ein Voltcraft 3000 von Conrad und staunte nicht schlecht:
Der tatsächliche Verbrauch liegt also weit unter den Angaben auf der Plakette. Kann mir das jemand erklären?
Mit dem Dirt Devil mussten wir fast immer auf voller Leistung saugen und hatten immer noch kein sehr gutes Ergebnis. Mit dem Miele saugen wir fast immer auf der 3. Stufe und benötigen dabei gemessene 153 Watt. Auf der Silent-Stufe verbraucht er 227 Watt.
Rechnet man das mal in Geld um, kommen da schon deutliche Unterschiede heraus.
Neben den Nerven spart man also auch reichlich Strom.
Ob man tatsächlich 4 Beutel pro Jahr benötigt weiß ich allerdings noch nicht. Wir haben schon einige Sauggänge hinter uns und der Beutel macht noch keine Anstalten voll zu werden. Die Saugkraft ist auch noch unvermindert hoch.
Wir sind glücklich.
Was für Staubsauger nutzt Ihr und warum gerade diesen? Habt Ihr den Stromverbrauch mal wirklich gemessen? Warum weichen die Angaben so extrem vom tatsächlichen Verbrauch ab? Ich freue mich auf Eure Kommentare smile
Wir haben nun zum ersten Mal den Beutel gewechselt. Nicht weil die Saugleistung nachgelassen hätte sondern weil wir dachten, es müsste eigentlich mal an der Zeit sein. Auch die Anzeige am Sauger brachte häufiger den roten Streifen ins Sichtfeld. Es war auch höchste Zeit, der Beutel war knackevoll und wir bekamen ihn nur noch knapp aus dem Fach. Aber er ist nicht geplatzt oder gerissen und was mich angesichts dieses Beutels wirklich gewundert hat ist, wie kräftig der gute immer noch gesaugt hat.
Laut Anleitung soll man den Abluft-/Motorfilter etwa 1x im Jahr wechseln – bezogen auf den Aktiv-HEPA Filter. Aber wie das mit so langen Intervallen immer ist, man vergisst es einfach mal. Am 29.12.2010 hatte ich über den neuen Sauger berichtet, am 15.10.2011 haben wir den Beutel gewechselt und Heute, wieder 4 Monate später, fiel mir ein Problem beim saugen auf: Die Leistung ging schlagartig runter, das Gerät machte laute Zisch-Geräusche als ob es Nebenluft ziehen würde. Und so war es auch. Der Deckel des Miele wurde deutlich nach oben gedrückt und so zog das Gerät die Luft direkt am Gehäuse ein und nicht mehr über das Saugrohr. Ich suchte nach dem Grund und kam auf den Filter. Die Abluft wird bei Miele nach oben aus dem Gehäuse geblasen, durch den Filter hindurch. Ist dieser Filter nun wirklich dicht, so lässt er nicht genügend Luft hindurch und der ganze Filter wird durch den enormen Luftstrom nach oben gedrückt, mit ihm auch der Gehäusedeckel – Echte Power eben smile
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By Boris NienkeIn dieser Folge erzähle ich Euch warum ich den Miele so gut finde, was mich am Dirt Devil genervt hat und Ihr könnt selber den Unterschied hören.
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Die negative Krönung war allerdings mein letzter Sauger, ein Dirt Devil Centrixx TS. Dies war der bisher lautestes Sauger mit der geringsten Saugkraft der mir je unter die Finger gekommen war. Kaum hatte man ihn einmal benutzt, musste man ihn auch schon wieder leeren und komplett reinigen, weil sonst die ohnehin schon geringe Saugleistung noch weiter sank. Außer viel Krach nichts gewesen.
Das raubte mir den letzten Nerv und so musste ein neuer Staubsauger her. Ich suchte lange und stieß zunächst auf die Sauger von Dyson. Ziemlich teuer. Mit etwas Glück bekommt man welche für unter 300,- Euro, viele Modelle liegen aber weit darüber. Das Design dieser Sauger hat mir nie wirklich gefallen und nachdem ich die Geräte mal hören konnte war mir klar, dass die Geräte womöglich gut saugen aber dabei auch ziemlich laut sind.
Der wichtigste Punkt aber: Ich wollte aber unbedingt etwas leiseres haben. Ob Beutel oder nicht war mir dann egal. Da offenbar alle Geräte ohne Beutel sehr laut sind, offenbar prinzipbedingt, schaute ich also nach Geräten mit Beutel. Ein Arbeitskollege brachte mich auf Miele.
Bei Miele einen Staubsauger zu kaufen ist nicht ganz einfach. Viele Modelle in diversen Modellreihen. Hauptunterschied ist oft die Farbe. Detailunterschiede gibt es in einzelnen Funktionen, der Steuerung der Saugkraft, dem mitgeliefertem Zubehör, den eingesetzten Beuteln und Filtern und in der Gehäusegröße.
Die größeren Gehäuse fassen Beutel mit 4 bzw. 4,5 Litern. Die Kompakten Geräte liegen bei 3,5 Litern. Da ich noch nie einen Sauger mit Beutel, geschweige denn einen von Miele hatte, kann ich nicht sagen wie lange es dauert, bis ein Beutel voll ist.
Generell praktisch bei Miele sind die Rollen. Diese drehen sich nämlich in alle Richtungen, wie bei einem Einkaufswagen. Das bedeutet, dass man den Sauger problemlos in alle Richtungen schieben und ziehen kann. Man merkt kaum, dass man den Kasten hinter sich her zieht.
Gewöhnungsbedürftig ist die Abluft, die nach oben gepustet wird. Diese ist dank HEPA-Filter zwar sehr sauber und sie wird auch nicht besonders warm, aber es ist schon komisch wenn man direkt angepustet wird, wenn man am Gerät die Leistung einstellt. Andere Geräte pusten nach hinten oder zur Seite, was ich aber auch nicht so prickelnd finde, weil dabei natürlich der Staub aufgewirbelt wird, den man eigentlich saugen möchte.
Sehr praktisch finde ich, dass der Silent&Compact 6000 gleich drei Halterungen für das Saugrohr hat. Aufrecht stehend kann man es links und rechts befestigen, während des Saugens kann man es hinten am Gerät befestigen. Praktisch, endlich nicht mehr das Saugrohr irgendwie in die Wandecke oder an den Türgriff zirkeln sondern schnell mal abstellen.
Wenn schon leise, dann richtig. Miele bot zum Zeitpunkt des Kaufes genau ein Gerät an, dass explizit als leise beworben wurde. Den Silent&Compact 6000. Und genau der wurde es dann auch bei mir.
In diesem Podcast habe ich die Geräusche vom Dirt Devil und vom Miele im direkten Vergleich aufgenommen. Macht Euch selbst ein Bild davon. Nur so viel: Wenn mit dem Miele gesaugt wird, dann kann man sich nebenbei noch unterhalten. Beim Dirt Devil war daran nicht zu denken und man ergriff eher die Flucht.
Das Thema hat mich extrem überrascht!
Ich habe dann einfach mal ein Messgerät angeschlossen, ein Voltcraft 3000 von Conrad und staunte nicht schlecht:
Der tatsächliche Verbrauch liegt also weit unter den Angaben auf der Plakette. Kann mir das jemand erklären?
Mit dem Dirt Devil mussten wir fast immer auf voller Leistung saugen und hatten immer noch kein sehr gutes Ergebnis. Mit dem Miele saugen wir fast immer auf der 3. Stufe und benötigen dabei gemessene 153 Watt. Auf der Silent-Stufe verbraucht er 227 Watt.
Rechnet man das mal in Geld um, kommen da schon deutliche Unterschiede heraus.
Neben den Nerven spart man also auch reichlich Strom.
Ob man tatsächlich 4 Beutel pro Jahr benötigt weiß ich allerdings noch nicht. Wir haben schon einige Sauggänge hinter uns und der Beutel macht noch keine Anstalten voll zu werden. Die Saugkraft ist auch noch unvermindert hoch.
Wir sind glücklich.
Was für Staubsauger nutzt Ihr und warum gerade diesen? Habt Ihr den Stromverbrauch mal wirklich gemessen? Warum weichen die Angaben so extrem vom tatsächlichen Verbrauch ab? Ich freue mich auf Eure Kommentare smile
Wir haben nun zum ersten Mal den Beutel gewechselt. Nicht weil die Saugleistung nachgelassen hätte sondern weil wir dachten, es müsste eigentlich mal an der Zeit sein. Auch die Anzeige am Sauger brachte häufiger den roten Streifen ins Sichtfeld. Es war auch höchste Zeit, der Beutel war knackevoll und wir bekamen ihn nur noch knapp aus dem Fach. Aber er ist nicht geplatzt oder gerissen und was mich angesichts dieses Beutels wirklich gewundert hat ist, wie kräftig der gute immer noch gesaugt hat.
Laut Anleitung soll man den Abluft-/Motorfilter etwa 1x im Jahr wechseln – bezogen auf den Aktiv-HEPA Filter. Aber wie das mit so langen Intervallen immer ist, man vergisst es einfach mal. Am 29.12.2010 hatte ich über den neuen Sauger berichtet, am 15.10.2011 haben wir den Beutel gewechselt und Heute, wieder 4 Monate später, fiel mir ein Problem beim saugen auf: Die Leistung ging schlagartig runter, das Gerät machte laute Zisch-Geräusche als ob es Nebenluft ziehen würde. Und so war es auch. Der Deckel des Miele wurde deutlich nach oben gedrückt und so zog das Gerät die Luft direkt am Gehäuse ein und nicht mehr über das Saugrohr. Ich suchte nach dem Grund und kam auf den Filter. Die Abluft wird bei Miele nach oben aus dem Gehäuse geblasen, durch den Filter hindurch. Ist dieser Filter nun wirklich dicht, so lässt er nicht genügend Luft hindurch und der ganze Filter wird durch den enormen Luftstrom nach oben gedrückt, mit ihm auch der Gehäusedeckel – Echte Power eben smile
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