Das Oboenkonzert entstand in Händels Hamburger Zeit, so etwa 1704/05. In dieser Zeit schrieb er auch seine ersten Opern "Almira" und "Nero", die beim Publikum bestens ankamen. Das Oboenkonzert klingt sehr elegant und graziös, Motive aus dem 1. und 4. Satz verwendete Händel später bei seinen Concerti Grossi wieder. Ihm schien sein Oboenkonzert also auch selbst gut zu gefallen - Recycling nach Händel-Art.