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Kilian Kaminski hat aus einer Produktkategorie, der viele Menschen lange skeptisch gegenüberstanden, ein europaweit erfolgreiches Geschäftsmodell gemacht. 2017 gründete er gemeinsam mit Peter Windischhofer und Jürgen Riedl das Wiener Unternehmen refurbed. Heute ist der Marktplatz in 24 europäischen Märkten aktiv, bietet mehr als 60.000 Produkte an und hat seit seiner Gründung über drei Milliarden Euro Außenumsatz abgewickelt.
In dieser Folge von „NEXT GEN“ spricht Kilian darüber, wie ihn sein Job bei Amazon auf die Idee für refurbed brachte, wie das Geschäftsmodell hinter dem Marktplatz funktioniert und wie es dem Gründerteam gelungen ist, Vertrauen in refurbished Produkte aufzubauen. Außerdem geht es um die internationale Expansion, neue Produktkategorien und die Frage, ob die Menschen aus Überzeugung nachhaltig konsumieren – oder vor allem, weil refurbished Produkte günstiger sind.
Kilian erzählt aber auch von den schwierigen Seiten des schnellen Wachstums: dem Abbau von rund 20 Prozent der Belegschaft Anfang 2025, dem Weg zur Profitabilität und der anschließenden Finanzierungsrunde über 50 Millionen Euro. Wir sprechen darüber, wie KI das Geschäftsmodell verändern kann und welche Rolle große Hersteller künftig in der Kreislaufwirtschaft spielen werden.
Zum Abschluss verrät Kilian, wie er sich seit der Gründung persönlich verändert hat, welche Fehler und Lektionen ihn als Unternehmer besonders geprägt haben – und welchen konkreten Rat er der nächsten Generation für einen nachhaltigeren Konsum mitgeben möchte.
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In der neuen Folge von NEXT GEN ist Julia Schedlberger zu Gast – Unternehmerin, ehemalige Influencerin und Mitgründerin einiger der bekanntesten Lifestyle-Konzepte Wiens. Von Babetown über Pizza Bussi Ciao bis hin zu JUNE hat sie in den vergangenen Jahren immer wieder Trends früh erkannt und daraus erfolgreiche Unternehmen aufgebaut.
Wir sprechen darüber, wie ihre Karriere ursprünglich als eine der ersten erfolgreichen Bloggerinnen im deutschsprachigen Raum begonnen hat und wie sie den Schritt von Social Media in die Selbstständigkeit geschafft hat. Julia erzählt, wie sie damals gelernt hat, aus Reichweite und Kreativität ein Geschäftsmodell zu entwickeln – zu einer Zeit, als es für den Beruf Influencer noch kaum Vorbilder oder klare Strukturen gab.
Ein großer Teil des Gesprächs dreht sich um die Frage, wie überhaupt eine gute Geschäftsidee entsteht. Julia hat Unternehmen in völlig unterschiedlichen Branchen gegründet. Sie erzählt, woher ihre Ideen kommen, warum sie internationale Märkte und Städte genau beobachtet und woran sie erkennt, ob ein Trend auch in Wien funktionieren könnte.
Natürlich sprechen wir auch über JUNE und den Reformer-Pilates-Hype. Julia erklärt, warum sie früh an das Konzept geglaubt hat, wie sich der Markt seit der Eröffnung verändert hat und was eine Marke braucht, um sich zu behaupten, wenn plötzlich immer mehr ähnliche Anbieter entstehen.
Außerdem geht es um die wirtschaftliche Seite des Gründens. Wie finanziert man ein neues Unternehmen? Wie viel muss man selbst über Finanzen, Steuern und Controlling verstehen? Und wie entscheidet man, mit wem man ein Business gemeinsam aufbauen möchte?
Auch Mitarbeiterführung und Female Leadership sind Thema. Julia erzählt, wie sie heute als Führungskraft arbeitet, welche Aufgaben sie gelernt hat abzugeben und warum Loslassen für Unternehmerinnen und Unternehmer genauso wichtig sein kann wie das Gründen selbst.
Besonders spannend ist auch ihr Blick auf Babetown, das sie inzwischen verkauft hat. Wir sprechen darüber, wie so ein Unternehmensverkauf abläuft, woran man erkennt, dass der richtige Zeitpunkt zum Loslassen gekommen ist und wie emotional es sein kann, eine Marke abzugeben, die man selbst aufgebaut hat.
Zum Abschluss geht es um die Zukunft: Möchte Julia JUNE weiter skalieren, neue Standorte eröffnen oder reizt sie bereits die nächste Geschäftsidee? Außerdem sprechen wir darüber, welche Trends sie aktuell beobachtet und welchen Rat sie jungen Unternehmern gibt, die eine Idee haben, sich aber aus Angst vor dem Risiko noch nicht trauen, den ersten Schritt zu machen.
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Ferdinand Querfeld gehört zur dritten Generation einer der bekanntesten Wiener Gastronomiefamilien. Seine Familie führt zehn Kaffeehäuser und Restaurants mit rund 350 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern – darunter das Café Landtmann, Café Museum und das Bootshaus an der Alten Donau. In der neuen Folge von NEXT GEN spricht er darüber, wie es ist, in ein Familienunternehmen hineinzuwachsen, in dem bis heute drei Generationen gemeinsam Entscheidungen treffen, und warum ein berühmter Familienname allein noch lange keinen festen Platz im Betrieb garantiert.
Im Gespräch geht es vor allem um die Frage, wie sich die Wiener Kaffeehauskultur weiterentwickeln kann, ohne dabei ihre Identität zu verlieren. Ferdinand Querfeld erklärt, wann Tradition bewahrt werden muss und wann es notwendig ist, neue Wege zu gehen. Er verrät, wie moderne Marketingideen entstehen, welche Rolle Social Media inzwischen für klassische Kaffeehäuser spielt und warum Events rund um Fußball, den Eurovision Song Contest oder den Weltfrauentag weit mehr als bloße PR-Aktionen sind.
Auch der Unterschied zwischen Wiener Stammgästen und internationalen Touristinnen und Touristen spielt eine wichtige Rolle: Wie spricht man beide Zielgruppen an, ohne beliebig zu werden? Welche Erwartungen haben Gäste heute an ein traditionelles Kaffeehaus? Und warum entscheiden sich Menschen trotz internationaler Coffee Chains weiterhin für Melange, Marmortisch und Wiener Charme?
Darüber hinaus spricht Ferdinand offen über die derzeit größten Herausforderungen der Gastronomie – von steigenden Kosten bis Personalmangel. Er erklärt, wie Digitalisierung und künstliche Intelligenz die Branche verändern, welche Aufgaben Technologie übernehmen kann und warum echte Gastfreundschaft trotzdem nicht automatisierbar ist.
Eine Folge über Unternehmertum zwischen Tradition und Veränderung, das Zusammenspiel mehrerer Generationen und die Frage, wie man eine Wiener Institution so weiterentwickelt, dass sie auch in Zukunft erfolgreich und relevant bleibt.
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In dieser Folge von NEXT GEN spricht Desirée Fellner mit Alina Hösele, Geschäftsführerin von Alina Cosmetics – einer Beauty-Plattform mit internationalen Luxusmarken wie Chanel, Prada oder Gucci, Stores in Österreich und Deutschland sowie einem eigenen Online-Shop.
Alina Hösele hat das Familienunternehmen von ihrem Vater übernommen und Schritt für Schritt weiterentwickelt. Sie erzählt, ob ihr Weg in den Betrieb immer vorgezeichnet war, wie sie in bestehende Strukturen hineingewachsen ist und wann sie erstmals das Gefühl hatte, aus dem Unternehmen ihres Vaters ihr eigenes gemacht zu haben.
Im Gespräch geht es darum, wie aus einem klassischen stationären Händler eine moderne Beauty-Plattform wurde, warum der Start des Online-Shops im Jahr 2019 eine entscheidende Weichenstellung war und wie sich Luxusprodukte erfolgreich digital verkaufen lassen. Alina erklärt außerdem, warum faire Preise im Beauty-Markt so wichtig sind und welche Herausforderungen hinter einer scheinbar perfekten Online-Shop-Welt stecken.
Auch aktuelle Beauty-Trends stehen im Mittelpunkt: von K-Beauty und TikTok-Hypes bis hin zu Celebrity Brands. Alina verrät, wie schnell Händler auf neue Trends reagieren müssen, wie sich das Kaufverhalten der jungen Beauty-Generation verändert und ob neue Marken den klassischen Luxushäusern Konkurrenz machen.
Darüber hinaus gibt sie persönliche Einblicke in ihren Alltag als junge Geschäftsführerin, spricht über Leadership, Teamführung, internationale Expansion und die Herausforderung, ein Familienunternehmen zu modernisieren, ohne seine Wurzeln zu verlieren.
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In dieser Folge von NEXT GEN spricht Desirée Fellner mit Nico Langmann, Österreichs erfolgreichstem Rollstuhltennisspieler, mehrfachem Paralympics-Teilnehmer, Autor und Gründer der Nico Langmann Foundation. Nico hat zahlreiche internationale Turniere gewonnen, Österreich auf der größten Bühne des Parasports vertreten und sich bis in die Weltspitze gespielt – eine Karriere, hinter der außergewöhnlich viel Disziplin, Ehrgeiz und Durchhaltevermögen steckt.
Mit zwei Jahren wurde Nico bei einem Autounfall querschnittsgelähmt. Im Gespräch erzählt er sehr offen über seine Kindheit, jahrelange Therapien und den Wunsch, eines Tages wieder gehen zu können. Er spricht darüber, wann sich sein Blick auf seine Behinderung verändert hat, warum Tennis für ihn zum Wendepunkt wurde und wie er gelernt hat, seinen eigenen Weg zu gehen – auch nach schweren Rückschlägen.
Außerdem geht es um seine beeindruckende Karriere im Profisport, den Druck, immer positiv sein zu müssen, Berührungsängste im Umgang mit Menschen mit Behinderung, Inklusion und seinen sehr offenen Umgang mit persönlichen Themen auf Social Media. Nico spricht auch über sein Buch „Wie man einen Traum aufgibt, um ein Leben zu gewinnen“ und über seine Foundation, mit der er Kindern mit Mobilitätseinschränkungen den Zugang zum Sport ermöglicht.
Eine außergewöhnlich ehrliche und inspirierende Folge über Leistungssport, Behinderung, Selbstbestimmung und die Frage, wie viel möglich wird, wenn man beginnt, den eigenen Weg zu gehen.
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In dieser Folge von NEXT GEN ist Kristina Giacomelli, Gründerin von Sangreal Living & Estates, Luxusimmobilienmaklerin und Unternehmerin, zu Gast bei Desirée Fellner. Bereits mit 23 Jahren wagte Kristina den Schritt in die Selbstständigkeit – heute vermittelt sie mit ihrem Team besondere Immobilien im Premium- und Luxussegment, entwickelt neue Vertriebs- und Beratungskonzepte und kennt den Immobilienmarkt in all seinen Facetten.
Im Gespräch erzählt Kristina, wie sie in die Immobilienbranche gekommen ist, warum sie sich so früh für die Gründung entschieden hat und wie sie Sangreal von einem Einzelunternehmen zu einer starken Marke mit Team, Netzwerk und großen Transaktionsvolumen aufgebaut hat. Sie spricht darüber, was Luxusimmobilien heute wirklich ausmacht, warum Vertrauen, Diskretion und Inszenierung in diesem Segment entscheidend sind – und wie man Kundinnen und Kunden mit höchsten Ansprüchen professionell begleitet.
Außerdem geht es um ihren Weg als junge Frau in einer männerdominierten Branche, ihr rein weibliches Team, Führung, Verantwortung und die Frage, wie man als Unternehmerin in Krisenzeiten mutig bleibt. Kristina gibt Einblicke in die aktuelle Lage am Immobilienmarkt, erklärt, warum Off-Market-Deals immer wichtiger werden, was hinter der Private Collection by Sangreal steckt und weshalb sie mit Consulting ein neues Geschäftsmodell für Bauträger, Fonds und Eigentümer entwickelt.
Eine Folge über frühes Gründen, Luxus, Krisenfestigkeit, weibliche Stärke, neue Chancen am Immobilienmarkt – und darüber, was es wirklich braucht, um sich in einer anspruchsvollen Branche langfristig durchzusetzen.
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In dieser Folge von NEXT GEN spricht Desirée Fellner mit Henry Murray, Co-Founder und CMO von waterdrop – einem der spannendsten Start-up-Erfolge aus Österreich.
Vor zehn Jahren startete waterdrop mit einer einfachen, aber kraftvollen Idee: Menschen dazu zu bringen, mehr Wasser zu trinken – ohne Zucker, ohne unnötiges Plastik und mit mehr Geschmack. Heute zählt das Unternehmen über fünf Millionen Online-Kunden, ist in mehr als 20.000 Verkaufsstellen vertreten, betreibt eigene Stores weltweit und macht rund 150 Millionen Euro Umsatz.
Henry Murray erzählt, wie aus dem ersten Prototypen eine internationale Lifestyle-Brand wurde, warum Direct-to-Consumer, Community und eigene Stores für waterdrop so entscheidend waren und wie es ist, gemeinsam mit dem eigenen Bruder ein Unternehmen aufzubauen. Außerdem spricht er über den Auftritt bei „Die Höhle der Löwen“, schnelles Scheitern, Profitabilität, internationale Expansion, den US-Markt und die aktuelle Finanzierungsrunde von über 100 Millionen Euro.
Auch Themen wie Wien als Startup-Standort, neue Trinkgewohnheiten, Tennis und die Partnerschaft mit Novak Djokovic stehen im Mittelpunkt. Henry gibt persönliche Einblicke und verrät, was junge Gründerinnen und Gründer aus der waterdrop-Erfolgsgeschichte lernen können.
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In dieser Folge von NEXT GEN ist Julian le Play zu Gast – einer der prägendsten österreichischen Popmusiker der vergangenen Jahre, fünffacher Amadeus-Gewinner und seit über 15 Jahren fixer Bestandteil der heimischen Musikszene.
Wir sprechen darüber, wie früh sein Traum von der Musik begonnen hat: Schon als Kind wollte Julian auf die Bühne, Songs schreiben und Menschen mit seiner Musik berühren. Er erzählt, woher dieses frühe Selbstbewusstsein kam, was er damals schon über das Popstar-Dasein verstanden hat – und was er rückblickend vielleicht unterschätzt hat.
Ein wichtiger Teil seiner Geschichte ist auch seine Zeit bei Ö3. Bevor er selbst mit seinen Songs im Radio lief, lernte er die Musikbranche von einer anderen Seite kennen – zuerst als Praktikant, später als Radiomoderator. Im Gespräch erzählt Julian, was ihm diese Zeit für seine eigene Karriere mitgegeben hat und wie es war, die Sicherheit eines fixen Jobs gegen das freie, unplanbare Leben als Künstler zu tauschen.
Natürlich geht es auch um seinen großen Durchbruch mit „Mr. Spielberg“. Dabei erzählt er auch, was früher Erfolg mit einem macht – und welchen Druck er mit sich bringen kann.
Außerdem sprechen wir über Erwartungshaltungen, Plattenfirmen und kreative Freiheit. Julian gibt Einblicke in seine Erfahrungen mit verschiedenen Labels, den Druck von außen und von sich selbst, immer wieder an frühere Erfolge anschließen zu wollen.
Ein besonderer Fokus liegt auf seinem neuen Album „le Play Unplugged“. Dafür hat Julian alle 120 veröffentlichten Songs noch einmal durchgehört und auf rund 15 Jahre Musik zurückgeblickt. Er erzählt, wie es war, seinem jüngeren Ich musikalisch wieder zu begegnen und wie sich seine Songs über die Jahre verändert haben.
Auch die Bühne spielt eine große Rolle: Wir sprechen über Nervosität vor Auftritten, besondere Konzertmomente und sein Amazon-Balkonkonzert auf der Mariahilferstraße.
Außerdem geht es um Social Media. Wie geht man als Künstler damit um, ständig präsent sein zu müssen? Wie schützt man sich emotional, wenn man mit Songs, persönlichen Einblicken und öffentlicher Sichtbarkeit immer auch verletzlich wird?
Zum Abschluss sprechen wir über die österreichische Musikszene, und darüber, was junge Künstlerinnen und Künstler heute brauchen, um langfristig in der Branche bestehen zu können. Julian teilt seine wichtigsten Learnings, spricht über Erfolg, Rückschläge und darüber, worauf er sich in den nächsten Jahren besonders freut.
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In dieser Folge von NEXT GEN sind Leo und Vivi Hillinger zu Gast – die nächste Generation im Familienunternehmen HILLINGER. Die beiden sprechen darüber, wie es war, als Kinder eines der bekanntesten Winzer Österreichs aufzuwachsen, wann sie ihren ersten Schluck Wein probiert haben und wie früh sie wirklich mit dem Business in Berührung kamen.
Es geht um den Druck eines großen Namens, die Zusammenarbeit mit Vater Leo Hillinger sen. und die Frage, wie man Tradition respektiert, aber trotzdem seinen eigenen Weg geht. Leo jun. erzählt von seinen ersten eigenen Weinen, internationaler Expansion, Sales und davon, wie man Wein für eine jüngere Zielgruppe spannend macht. Vivi spricht über Social Media, virale Videos, Humor als Kommunikationsstrategie und warum traditionelle Unternehmen TikTok & Instagram oft unterschätzen.
Außerdem geht es um veränderten Weinkonsum, Gen-Z-Trends, Geschwisterdynamik, Streitkultur im Familienbusiness und die gemeinsame Vision für die Marke HILLINGER. Eine Folge über Wein, Familie, Verantwortung, Reichweite – und darüber, wie die nächste Generation ein bekanntes Unternehmen neu interpretiert.
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In dieser Folge von NEXT GEN ist Xenia Tichy zu Gast – Geschäftsführerin des legendären Eissalon Tichy am Wiener Reumannplatz und Vertreterin der dritten Generation eines echten Wiener Traditionsbetriebs.
Wir sprechen darüber, wie es ist, ein Familienunternehmen zu übernehmen, das seit Jahrzehnten Kultstatus hat. Wie fühlt es sich an, in die Fußstapfen des eigenen Vaters und Großvaters zu treten? Und wie findet man dabei seinen eigenen Weg zwischen Tradition und Innovation?
Ein besonderer Fokus liegt auf dem wohl bekanntesten Produkt des Hauses: den Eismarillenknödeln. Xenia erzählt, wie diese überhaupt entstanden sind, warum sie bis heute so erfolgreich sind und wie man ein Kultprodukt richtig vermarktet, ohne seinen Charakter zu verlieren.
Außerdem geht es um den Alltag im Familienbetrieb: Wer übernimmt welche Rolle, wie funktionieren Entscheidungen innerhalb der Familie und was passiert eigentlich hinter den Kulissen – vor allem in der Off-Season, wenn der Eissalon im Herbst und Winter geschlossen ist?
Wir sprechen auch über Trends in der Gastronomie: Welche Entwicklungen macht Xenia mit – und bei welchen sagt sie ganz bewusst nein? Welche Herausforderungen bringt ein fixer Standort wie der Reumannplatz mit sich, und warum ist sein Ruf oft schlechter als die Realität?
Zum Abschluss gibt Xenia Einblicke in ihre Zukunftspläne für den Eissalon Tichy und spricht darüber, wie man eine Traditionsmarke weiterentwickelt, ohne das zu verlieren, was sie besonders macht.
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