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Ich habe keine Lust mehr, immer alles richtig machen zu müssen. Warum glauben wir eigentlich, dass wir Frauen perfekt sein müssen? Perfekt aussehen, perfekt funktionieren, perfekte Mütter, Partnerinnen, Töchter, Angestellte oder Unternehmerinnen sein? Ich möchte aus diesem Hamsterrad aussteigen.
Ich war schon immer ein Matschkind. Ich liebe es, mich schmutzig zu machen, barfuß durch den Garten zu laufen und auch mal mit schwarzen Nägeln herumzulaufen. Nagellack, Lippenstift oder gefärbte Haare brauche ich nicht, nur damit ich nach außen einem bestimmten Bild entspreche. Ich möchte mich fragen: Fühlt es sich für mich gut an? Und wenn die Antwort Nein ist, dann darf ich es lassen.
Ich habe selbst jahrzehntelang People-Pleasing gelebt. Ich wollte dazugehören, Erwartungen erfüllen und es allen recht machen. Ich habe Dinge ausprobiert, von denen ich eigentlich vorher schon wusste, dass sie nichts für mich sind – zum Beispiel früh aufzustehen oder kalt zu duschen. Für andere mögen solche Challenges großartig sein. Für mich machen sie schlechte Laune. Und das darf so sein. Nur weil etwas angeblich gesund, sinnvoll oder erfolgreich ist, muss es noch lange nicht zu mir passen.
Perfektionismus hat mich unglaublich viel Zeit, Energie und Nerven gekostet. Ein Beispiel ist die vergessene Mülltonne: Statt einfach in der Praxis anzurufen und meinen Fehler einzugestehen, bin ich eine Stunde nach Hause gefahren, habe die Tonne geholt, bin zurückgefahren und später am nächsten Morgen wieder früh hingefahren. Und wofür? Die Müllabfuhr kam an diesem Tag nicht einmal. Heute sehe ich, wie viel unnötigen Druck ich mir selbst gemacht habe, nur um keinen Fehler zuzugeben.
Ich möchte nicht mehr danach leben, was meine Nachbarin, meine Familie, mein Umfeld oder Menschen in Social Media über mich denken könnten. Es darf wichtiger sein, dass mein Leben für mich stimmig, bunt, gesund und voller Freude ist. Ich möchte meinen eigenen Weg gehen, auch wenn er anders aussieht als der der anderen.
Das gilt auch für die kleinen Dinge des Alltags. Ich darf den Abwasch stehen lassen, Unkraut wachsen lassen oder einen Haufen im Garten nicht sofort wegräumen. Ich darf bei einer Familienfeier aufhören, alles perfekt vorzubereiten und hinterher stundenlang aufzuräumen. Ich möchte nicht mehr so viel Energie investieren, damit es für alle anderen schön ist, während ich selbst den eigentlichen Genuss verpasse.
Ich wünsche mir deshalb mehr Frauen, die sich trauen, unperfekt perfekt ihr eigenes Leben zu leben. Frauen, die laut, bunt und authentisch ihren Weg gehen – nicht um anderen etwas zu beweisen, sondern weil es sich für sie richtig anfühlt. Vielleicht inspiriert genau das eine andere Frau, ebenfalls einen kleinen Schritt zu wagen.
Für mich bedeutet das: Perfektionismus darf sich verändern und zu einer Superkraft werden. Ich möchte nicht mehr perfekt für die Welt sein. Ich möchte mein Leben so gestalten, dass es für mich perfekt passt – mit all dem Chaos, der Unordnung, den Ecken und Kanten, die dazugehören.
Und genau dazu möchte ich auch andere Frauen ermutigen: Was war dein altes Muster? Wo hast du versucht, es allen recht zu machen? Und wie möchtest du es heute neu haben? Vielleicht können wir gemeinsam eine Sisterhood sein, in der wir uns gegenseitig ermutigen, unseren ganz eigenen Weg zu gehen.
In dieser Folge von Ohmazing Inside Out durfte ich meine Freundin Sybille Maurer im Soul Sister Talk begrüßen. Sybille lebt am wunderschönen Thunersee in der Schweiz und begleitet in ihrer Praxis „Edelwies“ Menschen mit systemischem Coaching und Familienaufstellungen. Besonders am Herzen liegen ihr Mütter, die den Kontakt zu ihrem Kind verloren haben oder mit schwierigen Themen wie Sucht, familiären Konflikten und belastenden Lebenssituationen konfrontiert sind.
Sybilles Berufung ist eng mit ihrer eigenen Geschichte verbunden. Als alleinerziehende Mutter erlebte sie mit ihrem Sohn sehr herausfordernde Jahre. Er hatte ADHS, entwickelte eine Alkoholabhängigkeit und geriet zeitweise in eine schwere psychische Krise. Sybille erzählt offen, dass sie irgendwann selbst an ihre Grenzen kam. Sie merkte: Wenn sie ihren Sohn wirklich unterstützen wollte, musste sie zunächst bei sich selbst beginnen. Sie machte eine Ausbildung zum Mentalcoach und begann, ihre eigene Geschichte mit Aufstellungsarbeit aufzuarbeiten.
Besonders bewegend war die Zeit, in der ihr Sohn wiederholt davon sprach, nicht mehr leben zu wollen. Sybille suchte verzweifelt nach Hilfe und fühlte sich damals mit der Situation weitgehend allein gelassen. Ein Satz ihres Mentors beschäftigte sie lange: Die größte Liebe könne darin liegen, einen Menschen gehen zu lassen. Erst nach langer innerer Auseinandersetzung konnte sie ihrem Sohn sagen, dass sie seine Entscheidung respektieren würde, auch wenn es für sie unendlich schmerzhaft wäre.
Dieser Moment wurde zu einem Wendepunkt. Ihr Sohn ließ sich auf eine Aufstellung ein und danach veränderte sich seine Lebensenergie spürbar. Die Suizidgedanken verschwanden, er entwickelte wieder Lebensfreude und begann, sein Leben selbst in die Hand zu nehmen. Heute ist er seit fünf Jahren trocken. Sybille und ihr Sohn haben eine tiefe, liebevolle Verbindung, können über ihre gemeinsame Vergangenheit sprechen und sogar miteinander lachen. Für Sybille ist es ein großes Geschenk, dass sie gelernt hat, sein Leben zu respektieren, ohne ihn kontrollieren zu wollen.
Aus diesen Erfahrungen heraus hat sie ihre heutige Positionierung gefunden. Sie möchte besonders Mütter begleiten, die keinen Kontakt mehr zu ihrem Kind haben. Dafür bietet sie unter anderem ein dreimonatiges Begleitprogramm mit einer Aufstellung und mehreren Einzelsitzungen an. Sie verspricht dabei nicht, dass der Kontakt zum Kind zurückkehrt. Ihr Ziel ist vielmehr, dass die Mutter wieder zu sich selbst, zu ihrer eigenen Liebe und inneren Stärke findet – und dadurch neue Möglichkeiten für eine Annäherung entstehen können.
Wir sprechen auch darüber, wie unbewusste familiäre Muster und Erfahrungen über Generationen weitergegeben werden können. Sybille möchte diese Zusammenhänge sichtbar machen und Menschen dabei unterstützen, neue Wege zu finden. Eine Aufstellung ist für sie dabei kein schneller Problemlöser, sondern ein Schritt in einem längeren Veränderungsprozess.
Ihre zentrale Botschaft hat mich besonders berührt: Es gibt für alles eine Lösung. Gefühle wie Wut, Trauer oder Ärger dürfen da sein, aber wir sind nicht unsere Gefühle. Wir dürfen sie fühlen und anschließend wieder herausfinden.
Sybilles Lebensgefühl ist geprägt von Liebe, Lebensfreude, Leichtigkeit und dem Wunsch, anderen Mut zu machen. Ihr Motto lautet: „Wir alle sind Queens – nicht nur today, sondern every day.“ Auch in schweren Zeiten dürfen wir uns daran erinnern, wie wertvoll wir sind.
Für mich war dieses Gespräch ein ganz besonderer Soul Sister Talk: ehrlich, berührend und voller Lebensmut. Sybilles Geschichte zeigt, dass aus den schwierigsten Lebensphasen eine neue Berufung entstehen kann – und dass Liebe manchmal bedeutet, festzuhalten, manchmal loszulassen und immer wieder zu sich selbst zurückzufinden.
In dieser Folge von „Ohmazing Inside Out“ beschäftige ich mich mit einem Satz, den ich selbst sehr häufig denke und sage: „Ich muss noch schnell.“ Ich merke zunehmend, wie sehr mich dieser Satz begleitet und wie selbstverständlich ich danach handle. Gleichzeitig frage ich mich, warum eigentlich alles schnell gehen muss und wer bestimmt, dass ich etwas unbedingt tun muss. Für mich ist dieser Satz zu einer Gewohnheit geworden, die ich nicht länger als selbstverständlich hinnehmen möchte.
Ich komme aus einem Leben, in dem ich sehr organisiert, schnell und leistungsorientiert war. Ich war häufig Monate im Voraus ausgebucht und hatte neben meiner Arbeit auch meine Familie, meine Kinder und den Ponyhof zu organisieren. Später kam zusätzlich der Aufbau meiner Online-Selbstständigkeit dazu. Da ich tagsüber kaum Zeit dafür hatte, lernte ich nachts und beschäftigte mich mit Sales, Technik und neuen Aufgaben. Ich war stolz darauf, wie viel ich schaffen konnte, und habe meine Schnelligkeit lange als Teil meiner Persönlichkeit verstanden. Ich bezeichnete mich selbst als „Rennpferd“, das schnell denkt, spricht und handelt.
Dabei bemerkte ich lange nicht, wie anstrengend dieses Tempo eigentlich für mich war. Es wurde zu meiner Normalität und fühlte sich deshalb nicht unbedingt wie Stress an. Erst mein Körper begann irgendwann, mich auszubremsen. Durch verschiedene gesundheitliche Herausforderungen musste ich lernen, langsamer zu werden. Dabei erkannte ich, dass ich nicht erst krank sein muss, um eine Pause machen zu dürfen. Mir darf es gut gehen und trotzdem darf ich langsam sein.
Ein Gespräch mit einer Freundin brachte mich dabei besonders zum Nachdenken. Ich sagte, dass ich, sobald ich wieder gesund und fit sei, natürlich wieder schnell sein müsse. Sie machte mir bewusst, dass diese Verbindung überhaupt nicht logisch ist. Ich kann gesund sein und mich trotzdem für ein langsameres Tempo entscheiden. Dadurch erkannte ich, wie sehr ich Geschwindigkeit bisher mit Leistungsfähigkeit und Erfolg verbunden hatte.
Ich möchte deshalb lernen, den Satz „Ich muss noch schnell“ bewusst wahrzunehmen und nicht mehr automatisch danach zu handeln. Wenn er auftaucht, versuche ich innezuhalten, durchzuatmen und mich zu fragen, ob ich etwas wirklich tun muss und ob es tatsächlich jetzt schnell erledigt werden muss. Dabei geht es nicht darum, nichts mehr zu tun, sondern bewusster zu entscheiden, was ich wann und in welchem Tempo machen möchte.
Ein wichtiger Teil davon ist für mich auch die Frage nach meiner Identität. Wer bin ich, wenn ich nicht immer die Schnellste, Beste oder Produktivste bin? Was passiert, wenn ich einen Tag weniger schaffe oder bewusst Pausen mache? Ich erkenne, dass ich meinen Wert lange mit Leistung und Geschwindigkeit verbunden habe. Heute möchte ich lernen, mich nicht dafür zu verurteilen, wenn ich langsam bin oder Zeit für mich nehme.
Außerdem frage ich mich, welche Verantwortung ich abgeben kann. Ich muss nicht alles alleine schaffen und darf Aufgaben innerhalb der Familie oder im Alltag verteilen. Statt die Einzelkämpferin zu sein, möchte ich mehr Teamwork zulassen und meine eigenen Regeln für mein Leben bestimmen.
Zum Schluss komme ich zu dem Gedanken, dass Selbstführung für mich nicht bedeutet, immer mehr in immer weniger Zeit zu schaffen. Selbstführung bedeutet, bewusst zu wählen, was ich wann und wie tun möchte. Ich darf schnell sein, wenn ich möchte, und langsam sein, wenn ich es brauche. Mein Leben muss keinem fremden Tempo entsprechen. Deshalb möchte ich den Satz „Ich muss noch schnell“ nicht länger als Lebensregel akzeptieren, sondern meine eigene Geschwindigkeit bewusst wählen.
In dieser Folge von „Ohmazing Inside Out“ spreche ich mit Monika über ihren persönlichen Weg, ihre berufliche Entwicklung und darüber, wie sie gelernt hat, immer mehr ihren eigenen Weg zu gehen. Monika ist 62 Jahre alt, verheiratet und hat zwei Enkelkinder. Sie hat bereits viele verschiedene berufliche Stationen durchlaufen und sich immer wieder weiterentwickelt. Besonders beeindruckt mich an ihr, dass sie auch mit über 60 Jahren noch eine neue Ausbildung begonnen hat und heute ihre Erfahrungen aus Kosmetik, Massage, Mindset-Arbeit und Hypnose miteinander verbindet.
Zu Beginn sprechen wir über Monikas Verständnis von Schönheit. Sie beschäftigt sich schon seit vielen Jahren mit Schönheit von außen, unter anderem als Kosmetikerin und Masseurin. Gleichzeitig hatte sie schon als Kind das Gefühl, Menschen glücklich machen, ihnen helfen und sie zum Strahlen bringen zu wollen. Damals stellte sie sich einen Zauberstab vor, mit dem sie Menschen gesund und glücklich machen konnte. Heute erkennt sie darin ihre eigentliche Berufung wieder. Sie möchte nicht nur die äußere Erscheinung eines Menschen verändern, sondern vor allem das Strahlen von innen stärken.
Monika erzählt, dass ihre verträumte und besondere Art früher häufig als Schwäche angesehen wurde. Sie wurde immer wieder mit Erwartungen konfrontiert, wie sie sein sollte. Gleichzeitig hatte sie schon früh eine rebellische Seite und den Wunsch, nicht einfach so zu sein wie alle anderen. Im Laufe ihres Lebens machte sie verschiedene Ausbildungen und sammelte viele Erfahrungen. Sie begann ursprünglich in einem kaufmännischen Beruf, entschied sich später aber für eine Ausbildung zur Kosmetikerin und beschäftigte sich zusätzlich mit Nageldesign, Stilberatung und verschiedenen Massagetechniken. Dabei merkte sie zunehmend, dass ihr die Arbeit mit der äußeren Schönheit allein nicht ausreichte.
Ein entscheidender Wendepunkt war für sie die Corona-Zeit. Ihr Studio musste schließen und ihre Einnahmen fielen plötzlich weg. Da sie sich schon vorher mit Persönlichkeitsentwicklung beschäftigt hatte, begann sie sich intensiver mit Mindset und dem Unterbewusstsein auseinanderzusetzen. Dabei erkannte sie, dass viele Probleme nicht nur äußerlich gelöst werden können. Sie wollte Menschen nachhaltig von innen stärken. Besonders Frauen ab 50 oder 60 liegen ihr am Herzen, weil sie beobachtet, dass viele von ihnen noch mit alten Glaubenssätzen und gesellschaftlichen Vorstellungen leben.
Wir sprechen darüber, dass Glaubenssätze wie „Ich bin nicht gut genug“, „Ich darf das nicht“ oder „Das macht man als Frau nicht“ viele Menschen ein Leben lang begleiten können. Auch Monika musste lernen, diese Vorstellungen zu hinterfragen und sich selbst zu erlauben, groß zu denken, sichtbar zu sein und eigene Entscheidungen zu treffen. Besonders spannend finde ich, dass sie mit über 60 Jahren noch eine Hypnoseausbildung begonnen hat, obwohl sie von ihrem Umfeld teilweise die Frage bekam, ob das wirklich noch notwendig sei.
Heute begleitet Monika Frauen individuell mit Mindset-Arbeit, Hypnose und energetischen Methoden. Dabei arbeitet sie bewusst nicht nach einem starren Schema, sondern schaut, wo die jeweilige Frau gerade steht und was sie braucht. Ein weiteres wichtiges Thema sind Grenzen und das Nein-Sagen. Monika möchte Frauen darin bestärken, Entscheidungen selbst zu treffen und sich ihr eigenes Leben zu erlauben.
https://calendly.com/monikahanser/herz-zu-herz-gespraech?month=2026-10
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In dieser Folge beschäftige ich mich mit der Frage, ob wir wirklich immer wissen müssen, wie unser Lebensweg weitergeht. Ich erzähle dabei von meiner eigenen Entwicklung: Früher war mein Leben sehr stark von Planung, Organisation und Struktur geprägt. Ich war teilweise drei bis sechs Monate im Voraus ausgebucht und wusste genau, welche Termine, Kurse und Veranstaltungen auf mich zukommen würden. Diese festen Strukturen gaben mir Sicherheit und Orientierung. Sie waren für mich wie Leitplanken, innerhalb derer ich mich bewegen konnte.
Heute erlebe ich mich deutlich anders. Ich befinde mich gerade in der Vorbereitung auf den Jakobsweg und weiß überhaupt nicht genau, was mich dort erwartet. Ich weiß nicht, wie es mir körperlich gehen wird, was ich tatsächlich brauchen werde oder welche Erfahrungen auf mich zukommen. Auch wenn ich viele Bücher lesen oder die Erfahrungen anderer Menschen anhören würde, könnte ich meine eigene Reise nicht vollständig planen. Es ist meine persönliche Erfahrung, die ich Schritt für Schritt machen muss. Genau darin liegt für mich die Herausforderung, aber auch die Möglichkeit, mich auf das Unbekannte einzulassen.
Daraus entsteht für mich die Frage, ob wir in unserem Leben vielleicht weniger versuchen sollten, alles mit dem Kopf zu kontrollieren. Vielleicht dürfen wir uns stärker dem Fluss des Lebens anvertrauen und akzeptieren, dass wir nicht immer wissen müssen, wie es weitergeht. Statt den gesamten Weg zu kennen, kann es ausreichen, wenn wir wissen, was unser nächster Schritt ist und ob sich dieser für uns sicher und richtig anfühlt.
Als Beispiel erzähle ich von einer Wanderung in der Schweiz. Meine Freundin nahm mich mit in die Berge, obwohl ich als Norddeutsche nicht an solche Höhen und schwierigen Wege gewöhnt bin. Besonders der Aufstieg an einem der letzten Tage brachte mich an meine körperlichen Grenzen. Ich wusste zeitweise nicht, ob ich das Ziel überhaupt erreichen würde. Trotzdem ging ich weiter, Schritt für Schritt. Oben angekommen, erwartete mich ein wunderschöner See, an dem Menschen gemeinsam picknickten und die Natur genossen. Anschließend musste ich denselben Weg wieder zurückgehen, was mir ebenfalls gelang.
Dabei lernte ich, wie wichtig es ist, nicht ständig zu hetzen. Meine Freundin zeigte mir, dass man beim Wandern seinen eigenen Rhythmus finden, Pausen machen und die Umgebung bewusst wahrnehmen kann. Wenn ein schöner Moment entsteht, darf man stehen bleiben und ihn genießen. Erst wenn dieser Moment sich rund und vollständig anfühlt, geht man weiter. Für mich wird diese Erfahrung zu einem Bild für das gesamte Leben. Wir sind es gewohnt, schnell zu sein und ständig weiterzumachen. Häufig halten wir diesen Stress sogar für normal. Erst wenn eine Krankheit oder eine andere schwierige Situation uns dazu zwingt, langsamer zu werden, nehmen wir uns die Zeit für Pausen.
Ich stelle deshalb die Frage, ob wir wirklich erst durch Krisen lernen müssen, innezuhalten. Vielleicht können wir bereits vorher bewusster mit unserer Zeit umgehen und akzeptieren, dass wir nicht sofort wissen müssen, wie es in unserer Beziehung, unserem Beruf, unserer Selbstständigkeit, mit unseren Kindern oder unserer Gesundheit weitergeht.
Ich ermutige dazu, den Kopf gelegentlich leiser zu stellen und stärker in sich hineinzufühlen. Statt ausschließlich nach äußeren Regeln, Erwartungen und gesellschaftlichen Vorstellungen zu leben, können wir uns fragen, wie wir unser Leben tatsächlich gestalten möchten. Daraus kann sich der nächste Schritt ergeben, ohne dass wir bereits den gesamten Weg kennen müssen.
Am Ende lade ich dazu ein, über die eigene Ungewissheitstoleranz nachzudenken. Vielleicht gibt es einen Lebensbereich, in dem wir krampfhaft an Sicherheit festhalten, obwohl wir etwas längst loslassen möchten.
In dieser Folge von Ohmazing Inside Out ist Soul-Sister-Time mit der wundervollen Maria aus Österreich. Maria ist eine Frau, die unglaublich viele Herausforderungen, Schicksalsschläge und Tiefpunkte erlebt hat – und sich immer wieder daraus herausgearbeitet hat. Heute steht sie für Selbstheilungskräfte, Lebensfreude, Weiblichkeit, Strahlen und die Erlaubnis, das eigene Leben wirklich selbst in die Hand zu nehmen.
Maria erzählt von ihrem persönlichen Wendepunkt: ihrem 50. Geburtstag, an dem ihre elfjährige Beziehung dramatisch endete. Nach vielen schwierigen Erfahrungen und einer toxischen Beziehung traf sie eine klare Entscheidung: „Ich habe genug von Schicksalsschlägen, Dramen und Krankheiten. Jetzt darf nur noch das Glück zu mir kommen.“ Genau diese Entscheidung wurde zu einem neuen Kapitel in ihrem Leben.
Heute begleitet Maria Frauen dabei, ihre eigenen Selbstheilungskräfte wiederzuentdecken. Sie schaut nicht nur auf Symptome, sondern möchte verstehen, was dahinterliegt. Körperliche Beschwerden, Gedanken, Selbstkritik, alte Muster, Beziehungen und emotionale Themen dürfen gemeinsam betrachtet werden. Ihre Arbeit verbindet für sie Körper, Geist und Seele – mit ihrer eigenen „Shining Woman“-Methode als Basis.
Was ich an Maria besonders liebe: Sie lebt vor, wovon sie spricht. Sie tanzt, lacht, trägt ihre Krone und lässt sich nicht davon beeindrucken, was andere darüber denken. Für sie bedeutet Tanzen Freiheit und ist gleichzeitig eine Möglichkeit, die eigene Energie zu verändern. Wenn die Stimmung sinkt, wird Musik angemacht und getanzt.
Ihr Lebensmotto bringt ihre Energie wunderbar auf den Punkt: „Lebe, liebe, lache – und tanze durchs Leben.“ Für Maria bedeutet Leben nicht einfach funktionieren. Liebe ist für sie eine der größten Kräfte überhaupt, Lachen bringt Freude und Tanzen schenkt Freiheit.
Genau darum geht es für mich auch in diesem Gespräch mit Maria: Was wäre möglich, wenn wir uns erlauben, größer zu denken? Wenn wir nicht darauf warten, dass alle Zweifel verschwinden, sondern eine Entscheidung treffen und losgehen?
Maria ist für mich eine echte Soul Sister. Eine Frau, die nicht nur über Heilung, Selbstliebe und Lebensfreude spricht, sondern sie selbst verkörpert. Und genau diese Energie möchte ich mit dieser Folge weitergeben: Du darfst dein Leben verändern. Du darfst dich selbst wieder wählen. Du darfst strahlen. Und du darfst tanzen.
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In der Podcastfolge „Ohmazing Inside Out“ teile ich meine drei wichtigsten Learnings aus meinem bisherigen Leben. Dabei geht es vor allem darum, wie ich gelernt habe, mehr auf mich selbst zu vertrauen, meine eigenen Bedürfnisse ernst zu nehmen und meinen persönlichen Wert nicht von Leistung abhängig zu machen.
Mein erstes Learning ist, dass ich nicht wissen muss, wo mein gesamter Lebensweg hinführt. Früher habe ich sehr viel geplant und wollte immer genau wissen, was als Nächstes passiert. Mein Kalender war teilweise Monate im Voraus gefüllt, weil mir Struktur und Planung Sicherheit gegeben haben. Heute gehe ich viel freier mit meiner Zukunft um. Ich habe gelernt, dass es reicht, den nächsten Schritt zu kennen und mich anschließend überraschen zu lassen, was daraus entsteht. Viele Erfahrungen und Entwicklungen in meinem Leben konnte ich vorher nicht planen. So hätte ich mir beispielsweise nie vorstellen können, einmal einen Podcast zu haben, online zu arbeiten und andere Frauen beim Aufbau ihres Business zu begleiten. Rückblickend sehe ich deshalb auch Umwege nicht mehr als Fehler, sondern als Erfahrungen, die mir etwas Neues zeigen. Ich möchte meinem jüngeren Ich mitgeben, dass es in Ordnung ist, nicht alles zu wissen und manchmal einfach den nächsten Schritt zu gehen.
Mein zweites Learning ist, dass ich nicht allen gefallen und es nicht allen recht machen muss. Früher habe ich mich häufig gefragt, was andere über mich denken und ob ich jemanden enttäusche, wenn ich etwas ablehne. Dabei habe ich erkannt, dass es unmöglich ist, die Erwartungen aller Menschen zu erfüllen. Stattdessen möchte ich stärker darauf achten, was sich für mich richtig anfühlt, mit welchen Menschen ich Zeit verbringen möchte und wofür ich stehen will. Ein Nein zu anderen kann gleichzeitig ein Ja zu mir selbst sein. Ich sehe darin heute einen gesunden Egoismus, bei dem ich meine eigenen Bedürfnisse und Grenzen ernst nehme. Wenn es mir gut geht, kann ich auch für andere da sein. Dabei geht es nicht darum, andere auszuschließen, sondern darum, mich selbst nicht ständig an die letzte Stelle zu setzen.
Mein drittes und für mich wichtigstes Learning betrifft meinen eigenen Wert. Ich habe lange geglaubt, dass ich vor allem dann wertvoll bin, wenn ich etwas leiste, funktioniere und Erfolge vorweisen kann. Gute Leistungen, berufliche Erfolge und das Erreichen meiner Ziele haben mir Anerkennung gegeben. Es war deshalb schwierig für mich, aus diesem Funktionsmodus herauszukommen und auch Verletzlichkeit zuzulassen. Heute weiß ich, dass ich nicht weniger wert bin, wenn ich Fehler mache, nicht weiterweiß, langsamer bin oder einmal nichts leiste. Mein Wert hängt weder von meinem Beruf noch von meinem Lebenslauf oder meinen Leistungen ab. Ich bin wertvoll, weil ich existiere.
Als Bild dafür erzähle ich die Geschichte eines zerknitterten Geldscheins. Obwohl der Schein beschädigt und schmutzig gemacht wird, verliert er seinen ursprünglichen Wert nicht. Genauso bleibt auch mein eigener Wert bestehen, unabhängig davon, wie ich mich selbst manchmal beurteile oder welche Fehler ich mache.
Zum Schluss fasse ich meine drei Erkenntnisse noch einmal zusammen: Ich muss nicht den gesamten Weg kennen, sondern darf Schritt für Schritt gehen. Ich muss nicht allen gefallen, sondern darf mein Leben so gestalten, wie es für mich richtig ist. Und mein Wert hängt nicht davon ab, was ich leiste, sondern ist bereits durch mein Dasein vorhanden. Ich möchte dazu ermutigen, mehr auf sich selbst zu vertrauen, Fehler und Umwege zuzulassen und sich selbst so anzunehmen, wie man ist.
In dieser besonderen Folge von „Ohmazing Inside Out“ gibt es eine Premiere: Zum ersten Mal habe ich eine Folge komplett offline aufgenommen. Dafür durfte ich Kerstin in Rautendorf bei Bremen besuchen und mit ihr in ihrem wunderschönen Garten sitzen. Schon beim Ankommen habe ich gespürt, dass dieser Ort etwas ganz Besonderes ist. Kerstin hat aus ihrem ehemaligen Elternhaus ein Seminarhaus geschaffen – einen Kraftort für Begegnung, Entwicklung, Leichtigkeit und gemeinsames Wirken.
Kerstin ist 57 Jahre alt und ausgebildete Altenpflegerin. Ihr Weg zu ihrer heutigen Arbeit begann nicht mit einem festen Plan, sondern durch eine persönliche Krise und Liebeskummer. Über Reiki entdeckte sie eine neue Welt und gleichzeitig viele Seiten an sich selbst. Es folgten zahlreiche Ausbildungen und Erfahrungen in Reiki, Yoga, energetischer Arbeit und verschiedenen spirituellen Methoden. Dabei fand sie immer wieder zurück zu einer wichtigen Erkenntnis: Spiritualität darf für sie gleichzeitig bodenständig und mitten im Leben sein.
Die Idee für das Seminarhaus entstand während der Pflege ihres Vaters. Kerstin hatte die Eingebung, diesen Ort für Menschen zu öffnen. Ihre Bedingung an das Universum war dabei: Es soll leicht sein und möglichst kein zusätzliches Geld kosten. Mit Unterstützung ihrer Familie und ihres Partners wurde diese Vision Wirklichkeit.
Heute finden hier ganz unterschiedliche Angebote statt: Yoga, Yin Yoga, meditatives Malen, innere Kindarbeit, Klangangebote, Kräuterwanderungen, Coachings und viele weitere Seminare. Auch kleine Gruppen und Unternehmen können die Räume nutzen. Besonders schön finde ich, dass Kerstin nicht nur ihre eigenen Angebote veranstaltet, sondern anderen Menschen Raum gibt, ihre Fähigkeiten und Gaben zu teilen. Seminarleiterinnen und Seminarleiter können die Räume buchen und ihre eigenen Veranstaltungen anbieten.
Im Gespräch wird schnell deutlich, dass Kerstins große Gabe darin liegt, Menschen zusammenzubringen. Sie schafft Verbindungen, bringt Menschen miteinander ins Gespräch und möchte ihnen helfen, sich selbst und ihr Potenzial zu entdecken. Ihr Wunsch ist es, noch mehr Menschen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz an diesen besonderen Ort zu holen.
Wir sprechen auch darüber, wie sie Familie, Tiere, Online- und Offline-Business und ihre vielen Projekte miteinander verbindet. Ihre Antwort: Wenn wir etwas mit Begeisterung und Liebe tun, darf es leicht werden. Sie folgt ihren Impulsen, vertraut ihrem Herzen und übernimmt gleichzeitig Verantwortung für ihre Entscheidungen.
Besonders berührt haben mich ihre Geschichten aus ihrer energetischen Arbeit mit Menschen und Tieren. Und natürlich ihre humorvolle Erzählung vom Jakobsweg, den sie gemeinsam mit einer Freundin durch ihr ständiges Lachen scherzhaft in den „Lackkampino“ verwandelte. Für Kerstin ist Lachen ein wichtiger Schlüssel zu mehr Leichtigkeit.
Ihre Botschaft zum „To Grow“: an die eigene Vision glauben und den Mut haben, sie umzusetzen. Beim „To Glow“ geht es für sie darum, Menschen daran zu erinnern, wer sie wirklich sind und dass jeder seinen eigenen Platz hat.
Ich nehme aus unserem Gespräch vor allem mit: Dieser Ort ist mehr als ein Seminarhaus. Er ist ein Raum zum Ankommen, Auftanken, Begegnen, Wachsen und Aufblühen.
Und Kerstins Lebensweisheit möchte ich euch mitgeben: „Schenk der Welt ein Lächeln und du bekommst ein Lächeln zurück.“
www.seminarhaus-rautendorf.de
Buchungen, für Seminare und Workshops und 1:1 Behandlungen
Was haben Kellnern, eine Tierarztpraxis, Erste-Hilfe-Kurse, ein Studium, Tierheilkunde, Online-Business und ein Ponyhof miteinander zu tun? Auf den ersten Blick vielleicht nicht besonders viel. Wenn ich heute zurückblicke, erkenne ich darin jedoch ein großes Puzzle. Jedes einzelne Puzzleteil hat mich zu der Frau gemacht, die ich heute bin – und zu meinem ganz persönlichen Warum.
In den letzten Wochen habe ich mit vielen Frauen und Kundinnen gesprochen, die mir gesagt haben: „Ich habe schon so viel gemacht. Ich kann so viel. Aber irgendwie fehlt mir die klare Positionierung. Was ist eigentlich mein Warum?“ Diese Frage hat auch mich noch einmal tief in meine eigene Geschichte schauen lassen.
Und wenn ich meine vielen Stationen betrachte, denke ich manchmal selbst: Was für ein wilder Ritt!
Schon während meiner Schulzeit habe ich gekellnert und in einer Tierarztpraxis gearbeitet. Ich habe unterschiedlichste Jobs ausprobiert, gelernt, Verantwortung zu übernehmen, Menschen zuzuhören und zwischen den Zeilen zu lesen. In der Tierarztpraxis habe ich erlebt, wie wichtig Empathie gerade dann ist, wenn Angst, Sorgen oder Abschied im Raum stehen. Beim Kellnern habe ich gelernt, mit den unterschiedlichsten Menschen umzugehen – von gestresst bis herzlich, von anspruchsvoll bis dankbar.
Später habe ich studiert, Erste-Hilfe-Kurse gegeben und 25 Jahre lang Menschen aus den unterschiedlichsten Bereichen unterrichtet. Dabei habe ich immer wieder dieselbe Erfahrung gemacht: Wissen allein verändert noch nicht unbedingt etwas. Menschen brauchen manchmal jemanden, der ihnen Mut macht, ihnen einen neuen Blickwinkel zeigt und sie an die Hand nimmt.
Dann kam ein Wendepunkt, der alles verändert hat: Der plötzliche Tod meines Vaters. Plötzlich standen ganz andere Fragen im Raum. Lebe ich wirklich das Leben, das ich leben möchte? Habe ich alles gemacht, was ich machen wollte? Und was wäre, wenn ich nicht mehr so viel Zeit hätte?
Diese Fragen haben mich gezwungen, genauer hinzusehen. Ich durfte erkennen, dass mein eigentliches Warum mich schon mein ganzes Leben begleitet: Ich möchte helfen. Ich möchte dienen. Ich möchte einen Beitrag leisten. Ich möchte Menschen Mut machen und sie auf ihrem Weg begleiten.
Heute tue ich genau das als Mentorin. Ich möchte Frauen nicht sagen, wie sie ihr Leben zu leben haben. Ich möchte ihnen vorangehen, inspirieren, zuhören, Impulse geben und manchmal auch einen liebevollen Schubs verpassen. Denn du musst noch nicht wissen, wie du ans Ziel kommst. Du musst nur bereit sein, den nächsten Schritt zu gehen.
In dieser Folge nehme ich dich mit auf meine Reise und zeige dir, warum kein Lebenslauf zu bunt, kein Umweg umsonst und kein Planänderung ein Scheitern ist. Jede Station schenkt dir Erfahrungen, Fähigkeiten, Begegnungen und Wissen. Dein Weg ist vielleicht nicht geradlinig – aber genau dieses einzigartige Puzzle macht dich zu der Person, die du heute bist.
Du darfst dich verändern. Du darfst neu anfangen. Du darfst Dinge loslassen, die nicht mehr zu dir passen. Und du musst nicht den Weg gehen, den andere für dich vorgesehen haben.
Do it your way. I do it my way.
Also: Auf die Plätze, fertig, los!
Was ist dein nächster Schritt?
Teile deine Antwort gerne mit mir und lass uns gemeinsam wachsen – echt, ehrlich und ganz du selbst.
Ohmazing Inside Out – I do it my Ohmazing way.
In dieser Folge durfte ich mit Isy sprechen – einer außergewöhnlichen Frau, die mich mit ihrer Geschichte und ihren Erfahrungen sehr beeindruckt hat. Isy ist nicht nur mein Instagram-Coach, sondern vor allem eine Frau, die bereits viele spannende Wege gegangen ist. Ursprünglich kommt sie aus Österreich, doch ihre Neugier und ihre Abenteuerlust haben sie hinaus in die Welt geführt. Unter anderem hat sie als „Surfer Girl“ auf Sumatra besondere Erfahrungen gesammelt und dabei viele Abenteuer erlebt.
Was mich an Isys Geschichte besonders fasziniert, ist die Frage, wie sehr einzelne Erlebnisse unser Leben verändern können. Oft sind es gar nicht die großen Ereignisse, die uns nachhaltig prägen, sondern kleine, besondere Momente, die zunächst vielleicht ganz unscheinbar wirken. In unserem Gespräch wird deutlich, welche Bedeutung Begegnungen mit Tieren haben können. Ein kleiner Stachelrochen oder ein Ritt auf einem Pferd können zu Momenten werden, die viel mehr auslösen, als man zunächst erwartet.
Solche Erfahrungen können unsere Sicht auf das Leben verändern. Sie können unsere Einstellung, unsere Persönlichkeit und sogar unsere Identität beeinflussen. Genau diese Entwicklung finde ich an Isys Geschichte so spannend. Ihre Erlebnisse zeigen, dass wir uns durch das, was wir erleben, immer wieder verändern und neu kennenlernen können.
Für mich ist Isys Geschichte deshalb auch eine Vorbildgeschichte. Sie steht für eine Frau, die ihren eigenen Weg gegangen ist, sich auf Abenteuer eingelassen und Erfahrungen außerhalb ihrer gewohnten Umgebung gesammelt hat. Dabei wird deutlich, wie wichtig es sein kann, offen für neue Situationen zu bleiben und den Mut zu haben, sich auf das Leben einzulassen.
Ein weiterer Punkt, der mich beschäftigt, ist der Umgang mit schwierigen Situationen und insbesondere mit gesundheitlichen Symptomen. Im Gespräch stellt sich die Frage, wie wir selbst reagieren, wenn wir merken, dass etwas mit unserem Körper nicht stimmt. Sind wir eher dickköpfig und versuchen, alles selbst auszuhalten und auf unsere eigene Weise zu lösen? Oder hören wir rechtzeitig auf unseren Körper und suchen professionelle Hilfe?
Diese Frage ist nicht nur für Isys Geschichte interessant, sondern kann uns alle betreffen. Jeder Mensch geht anders mit Herausforderungen um. Gerade in schwierigen Situationen zeigt sich, wie wir ticken, welche Entscheidungen wir treffen und wie gut wir auf uns selbst achten.
Ich möchte mit „Ohmazing Inside Out“ Geschichten von Frauen erzählen, die etwas erlebt haben, die ihren eigenen Weg gegangen sind und aus ihren Erfahrungen etwas mitnehmen konnten. Isy ist für mich ein schönes Beispiel dafür, wie sehr besondere Begegnungen und Erlebnisse unser Leben prägen können.
Mich fasziniert dabei besonders der Gedanke, dass wir oft erst im Rückblick erkennen, welche Bedeutung ein bestimmter Moment für unser Leben hatte. Eine Begegnung, ein Abenteuer oder ein scheinbar kleiner Augenblick kann etwas in uns verändern und uns vielleicht sogar auf einen völlig neuen Weg führen.
Genau solche Geschichten möchte ich mit „Ohmazing Inside Out“ sichtbar machen. Es geht um Frauen, die inspirieren, um persönliche Erfahrungen und um die Momente, die uns zu dem Menschen machen, der wir heute sind. Isys Geschichte zeigt dabei eindrucksvoll, dass das Leben voller Überraschungen steckt und dass es sich lohnt, offen und neugierig zu bleiben.
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Ohmazing Inside Out - Der Podcast für Frauen, die sich trauen, ihren ganz eigenen Ohmazing Way zu gehen.
Erfolgreiche crazy Businessladys aus der Sisterhood of Sales teilen ihre Weisheiten…
Mutige Frauen - Wahre Geschichten - Echte Transformation