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Wie wichtig ist die Beziehung zwischen Lehrenden und Lernenden für den schulischen Erfolg? In einer Zeit, die stark von Leistungsdruck, Standardisierung und digitaler Effizienz geprägt ist, droht die menschliche Komponente im Klassenzimmer oft in den Hintergrund zu geraten. Dabei zeigt sich in der pädagogischen Praxis immer wieder, dass echtes, nachhaltiges Lernen untrennbar mit einer vertrauensvollen emotionalen Basis verbunden ist. Wo keine tragfähige Bindung existiert, bleibt Wissen meist nur eine sterile Hülle, die für die nächste Prüfung mühsam auswendig gelernt und danach mangels Relevanz schnell wieder vergessen wird.
Doch was bedeutet professionelle Beziehungsarbeit im modernen Schulalltag überhaupt? Wie können Lehrkräfte den Spagat zwischen notwendiger Struktur und empathischer Zugewandtheit meistern, ohne dabei in falsche Sentimentalitäten zu verfallen? Warum wird die emotionale und soziale Kompetenz in der Pädagogik oft noch als optionales „Beiwerk“ betrachtet, obwohl sie das eigentliche Fundament für jeden Lernerfolg bildet? Es gilt, ein System zu beleuchten, das oft primär auf das reine Funktionieren ausgerichtet ist, und nach Wegen zu einer Schule zu suchen, die Bindung als elementare Voraussetzung für Bildung begreift?
Elsbeth Kossmeier und Benedikt Weingartner bewegt das Thema Lernen. Sie setzen sich damit auseinander, was man für das Leben lernt, lernen soll, freiwillig und unfreiwillig, bewusst und unbewusst. Mit ihren unterschiedlichen Zugängen führen sie kritisch und mit utopischen Gedanken im Hinterkopf einen Dialog.
Elsbeth Kossmeier ist Gestaltpädagogin, war 40 Jahre lang Lehrerin für Deutsch und Musik an einem Gymnasium sowie Mitarbeiterin an der Pädagogischen Hochschule Oberösterreich. Nach wie vor ist sie Referentin für Lehrende für einen Unterricht, der die Persönlichkeit der einzelnen Lernenden stärkt sowie deren Lernmotivation und Lernerfolg zu steigern vermag.
Benedikt Weingartner war 10 Jahre Benediktinermönch, Religionslehrer und später internationaler Künstlermanager im Bereich der klassischen Musik. Seit 2014 ist er Journalist und vor allem auf Außen- sowie Europapolitik spezialisiert. Er moderiert EU-Bürger:innendialoge und EU-Jugenddialoge. Darüber hinaus ist er Moderator und Redaktionsleiter des TV-Jugendtalkmagazins #Europa4me (www.okto.tv/europa4me) sowie der Sendereihe „Europa : DIALOG“ (www.okto.tv/europadialog).
Kontakt: [email protected]
By Elsbeth Kossmeier & Benedikt WeingartnerWie wichtig ist die Beziehung zwischen Lehrenden und Lernenden für den schulischen Erfolg? In einer Zeit, die stark von Leistungsdruck, Standardisierung und digitaler Effizienz geprägt ist, droht die menschliche Komponente im Klassenzimmer oft in den Hintergrund zu geraten. Dabei zeigt sich in der pädagogischen Praxis immer wieder, dass echtes, nachhaltiges Lernen untrennbar mit einer vertrauensvollen emotionalen Basis verbunden ist. Wo keine tragfähige Bindung existiert, bleibt Wissen meist nur eine sterile Hülle, die für die nächste Prüfung mühsam auswendig gelernt und danach mangels Relevanz schnell wieder vergessen wird.
Doch was bedeutet professionelle Beziehungsarbeit im modernen Schulalltag überhaupt? Wie können Lehrkräfte den Spagat zwischen notwendiger Struktur und empathischer Zugewandtheit meistern, ohne dabei in falsche Sentimentalitäten zu verfallen? Warum wird die emotionale und soziale Kompetenz in der Pädagogik oft noch als optionales „Beiwerk“ betrachtet, obwohl sie das eigentliche Fundament für jeden Lernerfolg bildet? Es gilt, ein System zu beleuchten, das oft primär auf das reine Funktionieren ausgerichtet ist, und nach Wegen zu einer Schule zu suchen, die Bindung als elementare Voraussetzung für Bildung begreift?
Elsbeth Kossmeier und Benedikt Weingartner bewegt das Thema Lernen. Sie setzen sich damit auseinander, was man für das Leben lernt, lernen soll, freiwillig und unfreiwillig, bewusst und unbewusst. Mit ihren unterschiedlichen Zugängen führen sie kritisch und mit utopischen Gedanken im Hinterkopf einen Dialog.
Elsbeth Kossmeier ist Gestaltpädagogin, war 40 Jahre lang Lehrerin für Deutsch und Musik an einem Gymnasium sowie Mitarbeiterin an der Pädagogischen Hochschule Oberösterreich. Nach wie vor ist sie Referentin für Lehrende für einen Unterricht, der die Persönlichkeit der einzelnen Lernenden stärkt sowie deren Lernmotivation und Lernerfolg zu steigern vermag.
Benedikt Weingartner war 10 Jahre Benediktinermönch, Religionslehrer und später internationaler Künstlermanager im Bereich der klassischen Musik. Seit 2014 ist er Journalist und vor allem auf Außen- sowie Europapolitik spezialisiert. Er moderiert EU-Bürger:innendialoge und EU-Jugenddialoge. Darüber hinaus ist er Moderator und Redaktionsleiter des TV-Jugendtalkmagazins #Europa4me (www.okto.tv/europa4me) sowie der Sendereihe „Europa : DIALOG“ (www.okto.tv/europadialog).
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