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Unser heutiger Gast ist ein alter Bekannter bei #Partnermarketing, dies ist seine zweite Episode: Robert Bratzke ist Head of Affiliate Marketing and Strategic Partnerships bei GET AG / Preisvergleich.de.
Robert spricht über die Bedeutung der Energiekrise für das Business im Energiesektor, wie sie sich auf das Online Marketing sowie auf Partnerschaften auswirkt. Denn die Energiekrise hat Auswirkungen auf alle Akteure im E-Commerce. Allen voran die Verbraucher merken die hohen Kosten und generieren eine hohe Nachfrage nach günstigen Energietarifen. Doch genau die gibt es nicht auf dem Markt, der Marktplatz kann aktuell nicht funktionieren.
Eine von Roberts geteilten Strategien: Den Kundenwert erhöhen durch strategische Partnerschaften, z.B. durch Bundles oder neue Produkte wie Batteriesysteme.
Wichtig ist die Kommunikation mit den Kunden auch über die aktuelle Situation und die Möglichkeiten.
Auch SEA muss man teilweise Kampagnen abschalten, da die Conversion Rate so niedrig ist. Auch Aktionen mit Partnern müssen oftmals zurückgefahren werden.
Vom Angestellten zum Unternehmer - wie kam es dazu? (01:07)
Damals bei Groupon war Ricardo noch jung, 20-21 doch relativ schnell lernte er bei Mycitydeal/ Groupon unternehmerisch zu denken. Das gesamte Groupon Universum ist eine Art Pool an potenziellen neuen Unternehmen.
2011 wechselt Ricardo mit einem Kollegen die Seite, die Idee war, wenn man statt für Groupon für den Händler arbeite, verdiene man gutes Geld. Im Nachgang funktionierte das nur so semi-gut, dennoch entstand Salesbutlers.
Das mit dem Wachstum war so eine Sache: Man kann ja mit kleinen Margen rechnen, wenn man mit großen Mengen arbeitet. Wenn aber die große Anzahl ausbleibt oder in der Kette etwas nicht so funktioniert, wird es schwierig. So ließ das Wachstum auf sich warten.
Einfach mal machen und wie wichtig ist das Mindset (12:41)?
Es muss nicht immer alles perfekt sein, Ricardco lebt das total: Hauptsache erst einmal starten mit einer Idee, es muss noch nicht alles perfekt sein. Dann sieht man schnell, welche Client Erfolge man feiern kann und wo man weiter aufbauen kann. Eine Website muss nicht immer durchgestylt sein bis zum letzten Punkt, nur rechtlich okay muss sie sein.
Dabei ist das Mindset wichtig. Mit 19 arbeitete Ricardo kurz im Strukturvertrieb einer großen Versicherung. Ein Learning: Wie bekommst du dich selbst jeden Morgen motioviert, auch wenn es mal nicht so gut läuft? Wie bringst du dann deine Leistung. Das hat ihm viel gebracht, tatsächlich, das Mindset ist wichtig.
“Welt der Rabatte” im Kosmos der Schnäppchen-Portale (18:08)?
Die Konkurrenz der Schnäppchen- und Gutscheinportale ist groß, als Welt der Rabatte startete war das bereits so. Die Stärke von Salesbutlers lag immer im Sales und in der Newsletterreichweite. Außerdem entstand eine Whitelabel-Technologie, sodass die Deals auf verschiedenen Partnerseiten mit ausgespielt werden.
Deals bekommt man einerseits über die Public Netzwerke andererseits durch den direkten Kontakt mit Shops. Wichtig ist auch das Userverhalten, das Produkt und die Brand - denn wenn einen niemand kennt, wird die Conversion Rate schlechter sein.
Wie sieht ein guter und erfolgreicher Deal aus (28:05)?
Da spielen viele Komponenten zusammen: Vorneweg, das Branding und damit Vertrauen in Produkt und Anbieter. Dann der Innovationslevel, wie z.B. bei” die Höhle der Löwen” - Produkte. Unbekannte Produkte bekommen dort das Branding des TV-Formats. Zusammengefasst: Branding + Innovationscharakter + vertrauensbildende Maßnahme (z.B. Tüv-Sigel o.ä.). Dann kommt, nicht weniger wichtig, der Preis.
Content, Portal und Display ads (31:48)
Sevenroomz, das Home und Living Online Magazin funktioniert gar nicht mit CPO, sondern mit Display Ads - insbesondere Google Adsense funktioniert gut. Hier geht es nicht um den schnellen Click-out sondern darum, die Leute lange auf der Seite zu behalten. Ganz andere KPIs als im Deal-Business.
Display ads werden manchmal ausgereizt, wenn zu viel Werbung angezeigt wird, stört sie. Aktuell werden automatisiert Display-Anzeigen ausgeliefert, das ist uns zu viel, das wird sich wieder ändern. Spannend: Mehr Werbung bringt nicht mehr Geld. Auch bei unserem Portal Newslflash24 haben wir viele störende WErbebanner entfernt, zugunsten der Lesezeiten.
Newsletter: CPO vs. Newsletter-Kalkulation? (42:06)
Advertiser wünschen immer einen Versand von Newslettern auf CPO-Basis. Das Problem: Es entstehen Kosten. D.h es funktioniert gar nicht jeder Deal. Einfache Formel: 10% Öffnungsrate, 10% klicken und 1% Conversion Rate. So lässt sich gut kalkulieren, ob ein Deal funktionieren kann. Salesbutlers arbeitet gern mit einem Burn-.Share, d.h. Fixkosten teilt man sich einfach mit dem Shop.
Affiliate-Marketing und CPO-Basis ist aus Shopsicht schnell gesagt - doch es steckt mehr dahinter. Wenn Produkte nicht funktionieren sind Kooperationen sowohl beim Partner als auch beim Shop verbrannt. Die Balance zwischen CPO und zusätzlichen Kosten sollte man finden, z.B. als “Branding-Performance-Kampagne”.
Wie stark ist SEO bei euch ausgeprägt (48:46)?
Salesbutlers versucht auch SEO aufzubauen, aber ganz offen: Da waren waren sie nie besonders gut drin. Jetzt gibt es eine Agentur, die die Optimierung von 7roomz unterstützt. Fokus bleibt aber das per Push betriebene Online-Marketing.
Trackingqualität ist ein Riesen-Thema (53:20)
Beispiel: Aktuelle Kampagnen ohne Affiliate-Anschluss (Netzwerk oder PRivate) und es wurde mit Google Analytics gemessen. Allein die Anzahl der Klicks: Wir haben das 5-10 fache geliefert, was Analytics gezählt hat. Kann ich so eine Kooperation auf CPO-Basis überhaupt noch eingehen? Wenn der Partner denkt, der hat 2000 EUR Umsatz vermittelt und eigentlich waren es 10.000 EUR wird es zum Problem.
Gibt es einfache Trackinglösungen für Publisher? Jein… Gutes Tracking ist gut machbar, dazu haben wir gerade zwei Podcasts aufgenommen: First Party Tracking sowie Serverseitiges Tracking funktioniert gut, allerdings müssen die Daten aus dem Shop kommen und Fremdsysteme als 3rd Parties werden blockiert. Also eine Frage der Infrastruktur des Shops.
Mögliche Lösung, auch für KMUs kann der serverseitige GTM (sGTM) sein - sowas wie eine eierlegende Wollmilchsau für Tracking. Die Komplexität im Setup ist das Hosting des Trackingservers, da bietet Ingenious aber eine Lösung an.
Partnermarketing für mich ist… (1:03:15)
… gelebte Kooperation, die entsteht weil man miteinander spricht und gemeinsame Ziele verfolgt
Wie funktioniert der klassische GTM und was sind die Probleme damit? (01:39)
Man hat als Shop viele verschiedene Trackingtechnologien, die man auf seiner Webseite integrieren möchte. Einbau und Änderungen bedeuten immer hazzle. Mit dem GTM kann ein Marketer selber seine Tags verwalten.
Der Konflikt in kurz: Browser möchten Privatsphäre der User schützen und der Google Tag Manager ist das bekannteste Trackingtool der Welt.
Antwort auf Probleme des klassischen Tagmanagements (Datenverlust): Einfach serverseitig gehen? (7:35)
Serverseitiges Tracking funktioniert klassischerweise über IDs, wie ClickIds o.ä. die beim Klick-in an den Shop gegeben werden, der Shop speichert diese ID und übergibt sie mit dem Conversion-Tag serverseitig zurück an den Trackingserver. Nachteile: Dazu braucht man meist einen Entwickler zur Implementierung, das bedeutet Aufwand! Und: Hier fehlen viele Daten wie Metadaten aus dem Browser (Device, IP, Cookies), mann muss sich auf einzelne Parameter verlassen z.B. zur Attribution.
Lösung = Revolution (11:50)
Also: Eigentlich wäre doch eine Kombination aus first Party und serverside DIE ideale Lösung. Die eierlegende Wollmilchsau sozusagen: Der Serverseitige Google Tag Manager (serverseitiger GTM) bietet das!
Also die bekannte Benutzeroberfläche wird ergänzt um einen Serverseitigen Container. So funktioniert es:
sGTM vs klassischer GTM Schritt für Schritt (13:32)
klassischer GTM funktioniert so:
Server Side GTM
Was muss ich als Shop tun, um sGTM nutzen zu können? (28:49)
Man benötigt eigene Infrastruktur (der Client soll auf eigenen Server laufen) und man benötigt Subdomain, die auf diesen Server leitet.
Der Container (Software von Google) muss auf diesem Server laufen und so konfiguriert sein, dass er die richtigen Informationen für den Betrieb von sGTM bekommt.
Aber auch an Betrieb des Servers denken: Administration, dafür sorgen dass es läuft und die Software aktuell ist.
D.h. wenn man “einfach” einen Server bei Google Cloud einrichtet, hat man die Verantwortung für den Betrieb. Auch an die Ausfallsicherheit muss man denken. Denn das zentrale Tracking- und Daten-Tool muss ja immer verfügbar sein. Also Aufgaben des professionellen Webhostings.
Wer sich also nicht selber um den Betrieb des Servers kümmern kann oder möchte, braucht einen Managed Service für das Serverhosting. Damit sGTM für jeden nutzbar ist, bietet Ingenious mit seiner langjährigen Expertise für Trackingserver ein sGTM-Hosting an. D.h. Ingenious betreibt das Hosting und als Shop muss man eigentlich nichts tun, außer die sGTM-Domain zu definieren.
Fazit: Der sGTM erlaubt als gutes Tracking für alle und löst viele der Probleme der Branche recht unkompliziert.
Partnermarketing mit serverseitigem GTM für mich ist… (38:21)
… der einzige Weg, wie in Zukunft gutes Tracking umsetzbar sein wird.
Was ist denn überhaupt Tracking? (01:14)
Conversion Tracking ist Grundlage für das Partnermarketing, nur so können Provisionen pro Sale an Partner gezahlt werden.
Was ist das Wichtigste für gutes Tracking? (3:15)
Was verhindert denn Tracking (06:30)
Was kann man technologisch für gutes Tracking tun? (10:48)
Warum möchte ich überhaupt gutes Tracking? (17:57)
Zeitraum: Wie lange nach dem Klick darf ein Sale Attribuiert werden? Weil: Bestimmte Produkte haben einen längeren Entscheidungszyklus (Elektronik, Reise usw): Da brauche ich ein längeres Zeitfenster für die Attribution und weil ein user häufiger klickt (Recherche) brauche ich Regeln (welcher Klick bzw welcher Partner soll die Conversion bekommen).
Arbeiten mit Ids und serverseitigem Tracking (23:01)
Gutes Tracking muss man also
Das große Thema beim Integrieren von Tracking: Ressource: Man braucht einen Entwickler, der sich mit Tracking auskennt.
Mögliche Lösung; Tag Manager (z.B. GTM): Tracking Tags implementieren ohne Tag Manager. Problem: Tag Manager sind (fast immer) 3rd party und eigenen sich nicht für gutes Tracking.
Teaser: Lösung für gutes Tracking (First Party und Server Side) und einfache implementierung: Der Serverseitige Google Tag Manager. Dazu mehr in der nächsten Folge!
Serverseitiges Tracking: Man hat eine ClickId im Cookie und kann diesen Cookie beim Sale auslesen und dann serverseitig diese ClickId im serverseitigen Conversion Tag an den Trackingserver übermitteln.
Wie kann ich herausfinden, wie gut mein Tracking ist? (32:25)
Gutes Tracking im Partnermarketing bedeutet für mich… (40:44)
In dieser Episode geht es um:
Partner-Ökosysteme - warum? (01:10)
Das ist die grundlegende Frage zum Thema Partner-Ökosysteme. Um sie beantworten zu können,ein kleiner Exkurs in die Vergangenheit, zum Thema Partner Netzwerke:- Diese Netzwerke setzen sich meist aus verschiedenen Strategien zusammen. Heutzutage kann man davon sprechen, dass besagte Netzwerke größtenteils durch operative Exzellenz getrieben sind.
Was ist ein Partner-Ökosystem überhaupt (03:15)
Aktuell sind 9 von 10 der am besten bewerteten Unternehmen Ökosysteme. Grundlegend geht es um ein neues Konzept im Bezug auf die Vorgehensweise. Hierbei ausschlaggebend ist das öffnen des Netzwerkes für Dritte, welche ihre Produkte nun dort vertreiben sowie miteinander agieren können.
Wie sieht ein Ökosystem im Partner Marketing aus (07:09)
Traditioneller Ansatz ist das geschlossene private Network. Im Gegensatz dazu ist ein Ökosystem per Definition immer offen. Sobald man diese beiden Eigenschaften miteinander vereint, wie im hybriden Partner Marketing, entsteht ein Ökosystem, wie man es sich im Partner Marketing vorstellen kann. Lebenserhaltend für ein Ökosystem im Partner Marketing sind eben genau diese vielen Partner und der Austausch zwischen den Parteien.
Um wen geht es neben den Partnern noch? (15:09)
Wie der Begriff Partner Ökosystem bereits verrät, geht es logischerweise in erster Linie um die Interaktion von Partnern. Dies bedeutet meist im klassischen Sinne, dass ein Shop und ein Publisher eine Partnerschaft eingehen. Erweitert durch weitere Akteure wie zum Beispiel Netzwerke, Agenturen, Technologien, Services und viele mehr.
Know-hows (18:19)
Im Kontext des Partner Ökosystems kann man den Begriff des Services auch als Know-how verstehen. Mit steigender Reife der Shops bzw. Merchants, wachsen diese wie selbstverständlich und werden oftmals selbst zu Tech-Firmen. An diesem Punkt wird erneut deutlich, dass ein ausgeprägtes Technologie-know-how ein wesentlicher Bestandteil des gesamten Konzeptes ist.
Gutes Tracking als Basis (20:10)
Für ein stabiles Fundament in einem Partner Ökosystem ist gutes Tracking unumgänglich. Ohne dieses Erfordernis stirbt ein Partner Ökosystem unweigerlich. Ein großes Problem hierbei stellt die Thematik des Wegfallens von Third-Party Lösungen dar. Nun ist ist schnelles Handeln das Gebot der Stunde: man kann beobachten, dass einige Organisationen die Fähigkeit haben, sich zügig anzupassen, andere wiederum schieben das Problem und mit ihm die nötigen Umstrukturierungen vor sich her oder gar weg. Aus diesem Grund ist das Tracking mit First-Party Prinzip ein richtiger Weg.
Commercials & Verträge (28:40)
Eigene Verträge sind in den meisten fällen der beste Weg. Ganz klar geht es hier um das Vertreten eigener Interessen. Um Individuelle Partnerschaften aufbauen zu können, braucht es individuelle und eigene Verträge. Die dadurch entstehenden Vertragsfreiheiten geben überhaupt die Möglichkeit ein Ökosystem zu bauen. Sollte dies nicht der Fall sein, befindet man sich wieder im Netzwerk.
Klauseln in privaten Netzwerken (31:15)
Häufig führen bestimmte Klauseln in Öffentlichen Netzwerken zu Wettbewerbsbeschränkungen. Diese werden jedoch auf lange Zeit nicht förderlich für das Geschäft sein, denn wer möchte sich in seinem Geschäft beschränken lassen? Auch hier geht es wieder grundlegend um das Hauptthema der Episode Partner Ökosysteme: möchte man eine Offenheit sich selbst und seinen Partnern gegenüber gewährleisten und damit mit der Zukunft gehen oder an alteingesessenen Methoden der Netzwerke festhalten?
In dieser Episode geht es um:
Auswirkungen der Corona-Pandemie 2022 (02:35)
Das C-Wort, das keiner mehr hören will, wird uns dennoch auch 2022 weiterhin beschäftigen - In dieser Episode betrachten die beiden die Entwicklungen aus unterschiedlichen Perspektiven und stellen sich die Frage: Was erwartet uns, was vielleicht nicht so offensichtlich ist?
Der große Gewinner: E-Commerce / Online-Handel (06:00)
Im vergangenen Jahr brachte der Online-Handel in Deutschland alleine 110 Mrd. Umsatz ein. Die Prognosen für 2022 liegen bei ganzen 120 Mrd. Umsatz. Sebastian und Tobias reflektieren ihr privates und berufliches Umfeld und sind sich einig: Das Kaufverhalten hat sich fundamental verändert und dieser Umschwung wird auch in Zukunft nicht mehr aufzuhalten sein.
Veränderungen im stationären Handel (13:47)
Obwohl gerade der stationäre Handel von den krisenbedingten Einschränkungen besonders betroffen war und weiterhin ist, hat er im Bewusstsein der Kunden deutlich an Bedeutung verloren.
Tatsache ist, die großen Player am E-Commerce Markt haben das Thema Digitalisierung bereits zur Chefsache erklärt. Die digitale Transformation ist im vollen Gange, Corona war hier einfach nur der Beschleuniger.
Direct-to-Consumer Markt: Online-Händler vs. Brands
Mehr und mehr Brands versuchen sich im Direct-to-Consumer Markt (D2C).
Können Online-Händler die D2C-Strategien der Marken, deren Produkte sie verkaufen, für sich nutzen? Wie wird sich das in Zukunft weiterentwickeln?
New Work – ist die Zukunft der Arbeit remote? (21:17)
Zahlreiche Untersuchungen zum Thema “New Work“ kommen zu dem Ergebnis, dass Home Office zur Reduzierung von CO2-Emissionen beiträgt. Der wichtigste Grund dafür ist die Abnahme des Pendelverkehrs zwischen Wohung und Arbeitsstätte. Wie nachhaltig ist Arbeiten im Homeoffice wirklich?
Transparenz – Warum sie wichtig ist und wie man sie herstellt (27:57)
Transparenz sollte auf mehreren Ebenen stattfinden. Zum einen ist da natürlich die formale Ebene, also die Kommunikation über Produktneuheiten (bsp. in Form von Release Notes) oder der Austausch und Abgleich von Daten. Ebenso wichtig ist aber auch die inhaltlich-qualitative Ebene: Welche Projekte gibt es und welche Wirkungen werden erzielt?
Transparenz schafft Vertrauen und besonders im Bereich Partner ist das ein ganz wichtiger Erfolgsfaktor.
Tracking- und Datenqualität und die Frage, wo liegt die Wahrheit? (32:55)
Auch das Thema Daten- und Trackingqualität wird uns durch das Jahr 2022 begleiten. Die digitale Wirtschaft sieht sich mit fortlaufenden, sich ständig verschärfenden Regulierungen und Einschränkungen konfrontiert.
Bei immer stärkerer Abweichung zur eigenen Datenerhebung gegenüber Drittanbieter, stellt sich die Frage: Wo liegt die Wahrheit? Wie bringe ich unterschiedliche Datenquellen zusammen und wie bewerte ich diese?
Partnervergütung in der Zukunft (38:00)
Tobias und Sebastian stellen sich die Frage: Wie bewertet man in Zukunft das Thema Partnervergütung? Wie stellt man sicher, dass das Ökosystem überlebt und ausgebaut werden kann?
Wichtig ist es langfristig zu denken und sich von monetären Provisionseinsparung nicht blenden zu lassen.
(neue) Vermarktungsmodelle (46:22)
Sebastian beschäftigt sich mit dem Thema Vermarktungsmodelle schon relativ lange und er ist sich sicher: Da kommt einiges auf uns zu! Chancen für neue Vermarktungsmöglichkeiten sieht er besonders im Bereich von Metaverse sowie auf NFT Marktplätzen.
Das Metaverse ist wie eine Art digitale Parallelwelt. Ganz genau weiß aber dann doch noch niemand, was dieses Metaversum exakt sein soll oder wie es aussehen wird.
Auch das Thema digitale Währung wird hier eine immer wichtigere Rolle spielen und seinen Platz in der digitalen Parallelwelt finden.
In dieser Episode geht es um:
Was ist eine API? (01:16)
Eine API ist ganz einfach gesprochen eine Schnittstelle zwischen zwei Computern. Also sie schafft die Möglichkeit, dass sich zwei Systeme miteinander unterhalten und Daten austauschen können.
Wie werden diese APIs genutzt? (06:10)
Die (manuelle) Nutzung einer API ist nicht ganz einfach. Das ist allerdings kein Problem, da APIs ja primär dafür gedacht sind, dass Systeme miteinander arbeiten und nicht, dass ein Mensch mit einbezogen muss. Häufig wird bei der Verwendung von APIs nicht mit Dateiformaten, die gut (für Menschen) verständlich sind, gearbeitet. Während wir oft mit Excel oder CSV Dateien arbeiten, sind die Dateiformate, über die APIs kommunizieren, sehr viel komplexer und für Menschen schwer lesbar.
Was unterscheidet eine Rest-API von einem einfach CSV Export? (09:25)
Rest-APIs arbeiten mit strukturierten Objekten. Strukturiert bedeutet in der Excel Welt, dass jede Eigenschaft eines Objekts eine Zelle erhält.
Was ist der Unterschied zwischen API Endpunkten und Standards? (18:27)
Ein Endpunkt beschreibt eine Operation/Aktion (z.B. abrufen, verändern, löschen) auf einem bestimmten Datenmodell (z.B. Conversion oder Advertiser). Standards beschreiben die Form, in der Dinge aussehen bzw. Ablaufen müssen, sodass ein einheitliches Format bzw. Sprache vorliegt.
Wie geht ein Entwickler an eine API heran? (22:59)
API First! (26:18)
Eine API First Strategie ermöglicht es zum Beispiel, die grafische Benutzeroberfläche auszutauschen, ohne die Programmlogik und das Backend verändern zu müssen.
Mithilfe von API First werden also viele Produkte und Funktionen unabhängig von der Darstellung im Frontend (grafische Benutzeroberfläche) entwickelt. Bei Veränderungen bei einzelnen Teilen des Programms ist durch die Unabhängigkeit nicht alles betroffen.
Außerdem können externe Nutzer der Technologie - sprich in der Regel die Kunden - können auf Basis von APIs Automatisierungen bauen.
Wie beeinflussen APIs die Ingenious Plattform?
Die klassischen Anwendungsfälle einer API (in der Partnermarketing Welt) (35:33)
Validierung von Conversions
Die Zukunft der APIs (42:40)
Während sich drumherum vieles getan hat, hat sich der Standard der (Rest-) APIs in den letzten Jahren kaum verändert. Das Tooling hat sich zwar sehr wohl verändert, weshalb Standard API Beschreibungen und Dokumentationen nun möglich sind und sich der Umgang mit APIs weiterentwickelt und vereinfacht hat. Allerdings bleiben die Spezifikationen und die Standards der APIs gleich.
In dieser Episode geht es um:
Was ist ein Private Network und warum richten sich Shops so etwas ein? (01:25)
Der Hauptgrund für ein Private Network ist in aller Regel der Kostenfaktor. In öffentlichen Netzwerk herrscht meistens eine variable Vergütung anteilig der ausgeschütteten Publisher Provision. In einem Private Network gilt dagegen normalerweise eine Fixprovision, welche in der Regel für den Advertiser kostengünstiger ist. Darüber hinaus bietet ein Private Network technische Vorteile und es ermöglicht eine bessere Beziehung und Wertschätzung des einzelnen Publishers.
Wie läuft der Entscheidungsprozess für ein Private Network ab? (06:20)
Exklusivitäten mit öffentlichen Netzwerken (10:33)
Bevor der Prozess des Aufsetzens eines Private Networks begonnen werden kann, müssen allen voran frühzeitig die vertraglichen Vereinbarungen geprüft werden. So muss zum Beispiel bei einem kompletten Umzug vom öffentlichen in ein privates Netzwerk das öffentliche gekündigt werden. Dort muss vor allem sehr genau auf die Kündigungsrichtlinien geachtet werden.
Im Hybrid Modell sind die vertraglichen Details im Hinblick auf Exklusivitäten von Bedeutung. Beeinträchtigt ein hybrides Partnermarketing die vereinbarte Exklusivität mit dem Public Network? (Dies könnte zu steigenden Netzwerkgebühren führen.)
Es ist allerdings auch bekannt, dass diese Exklusivitätsklauseln von keinem Gericht standhalten würden. Denn man kann niemandem, mit dem man gar kein vertragliches Verhältnis mehr hat, verbieten mit jemand anderes zusammenzuarbeiten.
Wie finde ich den passenden Private Network Anbieter? (15:24)
Welche Funktionen eines Private Networks sind deiner Meinung nach unabdingbar? (25:00)
Die Freiheit über die Provisionshöhe
Nicht zu unterschätzen ist ein umfassendes, genaues und verlässliches Tracking. Das ist die Grundlage dafür, dass Partner professionell arbeiten können und als Unternehmen bestehen können, denn auf Basis dieser Zahlen werden Entscheidungen getroffen (auf allen Seiten).
Beim Beantworten dieser und aller anderen Fragen des Kriterienkatalogs sollte nicht nur an den Status Quo gedacht werden. Die Zeiten ändern sich bekanntlich und als Advertiser selbst aber auch die eigenen Partner werden sich in Zukunft weiterentwickeln und damit ebenso die Ansprüche und Bedürfnisse. Zukunftssicherheit und Raum für Weiterentwicklung ist daher von hohe Bedeutung.
Wie läuft ein Plattform-Setup ab? (32:23)
Der allererste Schritt ist die Technik. Auf Kundenseite müssen Tags und alle relevanten Vergütungsmodelle im Tracking eingebaut werden etc. Das Netzwerk muss zum Beispiel mit den Werbemitteln und Links befüllt werden.
Auch unternehmensintern fallen Aufgaben im Setup Prozess an. Unter anderem muss im Falle eines hybriden Modells eine klare Abgrenzung bzw. Kennzeichnung der Sales aus dem Public und Private Network erfolgen. Dabei besteht die Möglichkeit, die Zahlen aus dem Public Network ebenso im Private Network zu sammeln. Wenn dies gewünscht ist, muss es technisch vorbereitet werden (Stichwort Cookie-Weiche).
Die Entscheidung für ein Private Network bietet die Chance für einen Neuanfang. Im Setup Prozess sollte deshalb nicht, ohne nachzudenken, alles so aufgebaut werden, wie es schon immer gemacht wurde. Bestehende Prozesse und Einstellungen sollten stattdessen hinterfragt werden und womöglich nun anders aufgesetzt werden.
Was macht ein Setup Projekt erfolgreich? (39:50)
Wenn die Partner am Ende zufrieden sind, war das Projekt erfolgreich. Wurden die zuvor gesteckten Ziele erreicht? Ist zum Beispiel eine deutliche Verbesserung in der Trackingqualität zu sehen?
Wie sieht der Start in ein Private Network aus? (45:20)
Monitoring! Wie entwickeln sich meine Partner und ihre KPIs (v.a. Conversion Rate) ? Und wie entwickeln sich die KPIs meiner Partner im alten Netzwerk? Wenn über das alte Netzwerk noch immer Sales laufen, dann wurden Links vergessen, anzupassen.
Artefacts Learnings aus dem Projekt Private Network (53:20)
Partner Marketing für mich ist… (55:40)
In dieser Episode geht es um
Johannes Rauner: Trends im Partnermarketing
Vor einem Jahr war die Last Click Attribution noch sehr vorherrschend. Und auch die Kanalbetrachtung war zum Zeitpunkt der Podcast-Aufnahme mit Johannes sehr einseitig. Doch die Last Click Wins und die Single Channel Betrachtung ist sehr problematisch, denn weiteren an der Customer Journey beteiligten Partner gehen leer aus. Eine Lösung, die auch die Effektivität der Zusammenarbeit mit zum Beispiel einer/einem InfluencerIn auf Instagram nachvollziehbar machen würde, sind personalisierte Gutschein- oder Rabattcodes. Wie seht ihr die Entwicklung der Attributionsstrategien des letzten Jahres? Wurde die Last Click Attribution verabschiedet? Teilt dazu gerne eure Meinung in unserem Partner Marketing Club: https://bit.ly/3Cy7Zfa
Christian Bünder: Technologie Migration zu Ingenious Technologies (3:20)
Dennis Petersen: Blick der Konkurrenz auf die Branche Partnermarketing (5:15)
Andrea Springer-Ferazin: Partnermarketing als Portal am Beispiel idealo (7:58)
Bernd Vermaaten: Firmenkultur während der Coronapandemie und Zukunft der Preisvergleichsportale (09:58)
André Kögler: Datenschutz und Consent (13:25)
Ulf Heyden (BurdaForward): Wie agieren Portale in einer Welt ohne Cookies? (17:51)
Philip Cordes: Wie gestaltet Finanztip finanzielle Bildung? (21:26)
Steve Hänisch: Content Partnerschaften (24:40)
Robert Bratzke: Ein vergessenes Partnerprogramm wieder aufwecken (28:17)
Daniel Enders: Wir sollten mehr mit Agenturen reden und nicht nur über sie (30:15)
Siamak Haschemi: Event-Basierte Systeme (33:58)
Siamak Haschemi: Data Warehouse (37:06)
Martin Heymann: Das Problem der Software Legacy (40:13)
Vielen Dank an alle KollegInnen, die an diesem Podcast mitwirken, und an alle Gäste, die den Podcast mit ihrem Wissen und ihren Erfahrungen zu dem machen, was er ist. Wir hatten schon enorm großen Spaß im ersten Jahr und freuen uns jetzt auf das zweite Jahr des Podcasts #Partnermarketing.
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