Kontakt
Bert Schuiling
[email protected]
LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/bert-schuiling-0486855/
KIWI Consulting: https://www.kiwi-consulting.de
LinkedIn: https://www.linkedin.com/company/7177842/
Payment Radar Live – 22. September 2026, Frankfurt
Informationen und Anmeldung:
https://www.adesso.de/de/news/veranstaltungen/payment-radar-live-adesso-kiwi-consulting.jsp
Folge 03 – Was eine gute Payment-Idee tragen muss
Wenn Bert Schuiling eine neue Payment-Idee hört, fragt er nicht zuerst nach der Technologie. Ihn interessiert, welches Kundenproblem sie löst – und ob der Business Case auch dann noch trägt, wenn man nicht nur den optimistischen Fall betrachtet.
Enrico Köhler spricht mit Bert über seinen Weg vom Mobilfunk in den Zahlungsverkehr. Bert war am Aufbau von GSM-Netzen beteiligt, arbeitete im internationalen Business Development in Asien und wechselte später in die Payment- und Fintech-Welt. Diese Erfahrungen haben seinen Blick auf Innovation geprägt: Standards ermöglichen Skalierung, unterschiedliche Perspektiven verbessern Entscheidungen und technische Machbarkeit allein schafft noch kein relevantes Angebot.
Ein günstiger Transaktionspreis reicht ebenfalls nicht. Entscheidend sind Kundennutzen, Usability, Akzeptanz, wiederkehrende Kosten und eine realistische Betrachtung der wirtschaftlichen Risiken.
Bei aktuellen Themen plädiert Bert für einen nüchternen Blick. Stablecoins können Mehrwert schaffen – aber nicht in jedem Anwendungsfall. Request to Pay hält er dagegen für unterschätzt: Ohne einen klaren Anker-Use-Case und eine tragfähige Architektur bleibt aus einer guten Idee schnell ein Pilot, den niemand nutzt.
Am 22. September bringt Bert seine Perspektive auch bei Payment Radar Live in Frankfurt ein. Unter dem Titel „Wer zahlt, wer haftet und wer verdient?“ diskutieren wir, wie Regulierung, neue Zahlverfahren und Geschäftsmodelle den Markt verändern.
Weiterlesen
Berts Artikel über Request to Pay:
https://www.it-finanzmagazin.de/viele-rtp-implementierungen-sind-architektonisch-tot-bevor-sie-live-gehen-245354/
Takeaways
• Eine Payment-Idee muss ein konkretes Kundenproblem lösen.
• Technik und ein günstiger Preis reichen nicht für Markterfolg.
• Business Cases brauchen auch realistische Negativszenarien.
• Request to Pay braucht einen klaren Anker-Use-Case.
Kapitel
00:00 Willkommen und Kennenlernen
00:52 Neue Ideen und Kundenprobleme
03:31 Zuhören, Widerspruch und Zusammenarbeit
05:43 Vom Mobilfunk in den Zahlungsverkehr
13:01 Internationale Erfahrungen
17:08 Innovation und Regulierung
22:51 Warum Bert im Payment blieb
29:21 Business Cases kritisch prüfen
34:17 Stablecoins zwischen Hype und Nutzen
36:57 Warum Request to Pay unterschätzt wird
40:39 Bert als Teamplayer
43:09 Bhutan auf dem persönlichen Radar
44:59 Payment Radar Live