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Beim vergangenen Impuls „Waldspaziergang“ habe ich zum Sammeln und Pressen von Blättern und anderen Pflanzenteilen angeregt. Diese gepressten Teile könnt ihr jetzt verwenden, um Collagen mit Naturobjekten aus dem Pflanzenreich als Thema aufzugreifen. Die Praxis Pflanzen zu pressen und zu trocknen ist eine alte. Das älteste überlieferte Herbarium stammt bereits aus dem 16. Jahrhundert (1524). Es ist in Kassel, in Deutschland zu Hause. Ursprünglich hat man Pflanzen getrocknet, um im Winter Anschauungsmaterial zu haben. So hat diese Tradition des Herbariums begonnen. Mit der Zeit hat man erkannt, dass man das mit allen Pflanzen machen könnte, dass man das Herbarium systematisieren und die Wurzeln, den Knospenstand, den Blütenstand und den Fruchtstand dazugeben könnte. Daraus sind dann wissenschaftliche Werke geworden. Inzwischen gibt es solche Herbarien weltweit, die meisten in Europa und Amerika, die wenigsten in Afrika. Meistens sind sie in botanischen Gärten oder naturhistorischen Museen zu finden. Die größten Herbarien gibt es in Paris, Sankt Petersburg, London, St. Louis, Wien (die sind vor allem zu Zeiten der Monarchie entstanden) und auch in Berlin.
Beim vergangenen Impuls „Waldspaziergang“ habe ich zum Sammeln und Pressen von Blättern und anderen Pflanzenteilen angeregt. Diese gepressten Teile könnt ihr jetzt verwenden, um Collagen mit Naturobjekten aus dem Pflanzenreich als Thema aufzugreifen. Die Praxis Pflanzen zu pressen und zu trocknen ist eine alte. Das älteste überlieferte Herbarium stammt bereits aus dem 16. Jahrhundert (1524). Es ist in Kassel, in Deutschland zu Hause. Ursprünglich hat man Pflanzen getrocknet, um im Winter Anschauungsmaterial zu haben. So hat diese Tradition des Herbariums begonnen. Mit der Zeit hat man erkannt, dass man das mit allen Pflanzen machen könnte, dass man das Herbarium systematisieren und die Wurzeln, den Knospenstand, den Blütenstand und den Fruchtstand dazugeben könnte. Daraus sind dann wissenschaftliche Werke geworden. Inzwischen gibt es solche Herbarien weltweit, die meisten in Europa und Amerika, die wenigsten in Afrika. Meistens sind sie in botanischen Gärten oder naturhistorischen Museen zu finden. Die größten Herbarien gibt es in Paris, Sankt Petersburg, London, St. Louis, Wien (die sind vor allem zu Zeiten der Monarchie entstanden) und auch in Berlin.