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Sonderformen des Melanoms umfassen eine Gruppe seltener, biologisch und klinisch heterogener Tumorvarianten, die sich deutlich vom klassischen kutanen Melanom unterscheiden. Dazu zählen das acral-lentiginöse, amelanotische, desmoplastische und Lentigo-maligna-Melanom sowie das mukosale und das uveale bzw. Aderhautmelanom. Diese Varianten weisen spezifische Risikofaktoren, Mutationsprofile und Wachstumscharakteristika auf, was sie diagnostisch anspruchsvoll und therapeutisch besonders herausfordernd macht. Während einige Subtypen – wie das desmoplastische Melanom – exzellent auf moderne Immuntherapien ansprechen, benötigen andere, wie uveale oder mukosale Melanome, spezialisierte Behandlungsstrategien aufgrund ihres einzigartigen molekularen Hintergrunds. Ein fundiertes Verständnis dieser Sonderformen ist daher entscheidend, um Früherkennung, Therapieentscheidungen und Prognosen optimal gestalten zu können. Euer Thomas Montag
By Dozententeam Thomas G. Montag und Sophia MontagSonderformen des Melanoms umfassen eine Gruppe seltener, biologisch und klinisch heterogener Tumorvarianten, die sich deutlich vom klassischen kutanen Melanom unterscheiden. Dazu zählen das acral-lentiginöse, amelanotische, desmoplastische und Lentigo-maligna-Melanom sowie das mukosale und das uveale bzw. Aderhautmelanom. Diese Varianten weisen spezifische Risikofaktoren, Mutationsprofile und Wachstumscharakteristika auf, was sie diagnostisch anspruchsvoll und therapeutisch besonders herausfordernd macht. Während einige Subtypen – wie das desmoplastische Melanom – exzellent auf moderne Immuntherapien ansprechen, benötigen andere, wie uveale oder mukosale Melanome, spezialisierte Behandlungsstrategien aufgrund ihres einzigartigen molekularen Hintergrunds. Ein fundiertes Verständnis dieser Sonderformen ist daher entscheidend, um Früherkennung, Therapieentscheidungen und Prognosen optimal gestalten zu können. Euer Thomas Montag

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