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Sprachassistenten können den Alltag von Menschen mit Demenz deutlich erleichtern, weil sie ohne komplizierte Bedienung funktionieren und über natürliche Sprache gesteuert werden. Die Hirnforschung zeigt, dass die Fähigkeit zu sprechen und auditiven Reizen zu folgen oft länger erhalten bleibt als das Erinnerungsvermögen oder die Fähigkeit, komplexe Geräte zu bedienen. Dadurch eignen sich Sprachassistenten besonders gut als niedrigschwellige Unterstützung.
Sie helfen bei der Tagesstruktur, erinnern an Medikamente, Mahlzeiten oder Termine und beantworten wiederkehrende Fragen wie „Welcher Tag ist heute?“ zuverlässig und geduldig. Musik – ebenfalls über Sprachbefehle abrufbar – kann Emotionen stabilisieren, Erinnerungen aktivieren und Unruhe reduzieren. Angehörige werden entlastet, weil weniger organisatorische Nachfragen auftreten und Routinen automatisiert werden können.
Trotz aller Vorteile ersetzen Sprachassistenten keine menschliche Nähe und sind nicht für alle Betroffenen geeignet. Manche reagieren verunsichert oder ängstlich auf technische Stimmen, und Datenschutz muss sorgfältig bedacht werden. Entscheidend ist eine langsame Einführung, einfache Nutzung und individuelle Anpassung an die Bedürfnisse der betroffenen Person.
Euer Thomas Montag
By Dozententeam Thomas G. Montag und Sophia MontagSprachassistenten können den Alltag von Menschen mit Demenz deutlich erleichtern, weil sie ohne komplizierte Bedienung funktionieren und über natürliche Sprache gesteuert werden. Die Hirnforschung zeigt, dass die Fähigkeit zu sprechen und auditiven Reizen zu folgen oft länger erhalten bleibt als das Erinnerungsvermögen oder die Fähigkeit, komplexe Geräte zu bedienen. Dadurch eignen sich Sprachassistenten besonders gut als niedrigschwellige Unterstützung.
Sie helfen bei der Tagesstruktur, erinnern an Medikamente, Mahlzeiten oder Termine und beantworten wiederkehrende Fragen wie „Welcher Tag ist heute?“ zuverlässig und geduldig. Musik – ebenfalls über Sprachbefehle abrufbar – kann Emotionen stabilisieren, Erinnerungen aktivieren und Unruhe reduzieren. Angehörige werden entlastet, weil weniger organisatorische Nachfragen auftreten und Routinen automatisiert werden können.
Trotz aller Vorteile ersetzen Sprachassistenten keine menschliche Nähe und sind nicht für alle Betroffenen geeignet. Manche reagieren verunsichert oder ängstlich auf technische Stimmen, und Datenschutz muss sorgfältig bedacht werden. Entscheidend ist eine langsame Einführung, einfache Nutzung und individuelle Anpassung an die Bedürfnisse der betroffenen Person.
Euer Thomas Montag

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