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Plastikmüll zu vermeiden ist ein Ziel, das sich immer mehr Menschen setzen. Doch wo soll man anfangen? Oft lässt man sich sehr schnell entmutigen, weil in vielen Bereichen der Plastikverzicht schier unmöglich scheint. Deshalb habe ich einige Tipps zusammengestellt, mit denen man recht leicht einiges an Plastik einsparen kann.
Zusätzlich zu diesen eher allgemeinen Tipps gebe ich dir noch eine Kurz-Checkliste an die Hand, die dir das Einkaufen erleichtern wird. Außerdem erhältst du in diesem Artikel Life-Hacks und Rezeptvorschläge, die dir helfen, Kosmetik selbst herzustellen und so Müll einzusparen.
1. Stelle deinen Wasserkonsum um!
1,5 bis 2,5 Liter ist die täglich empfohlene Trinkmenge für einen Erwachsenen. Dieses Wasser kann aus dem Wasserhahn kommen oder aus einer Wasserflasche. Am ökologischsten ist ganz sicher der Umstieg auf Leitungswasser. Leitungswasser hat in Deutschland eine hohe Qualität und es gibt Anbieter wie Sodamax, die es möglich machen, Sprudelwasser aus Leitungswasser herzustellen.
Aber auch wer nicht auf Leitungswasser umsteigen will, kann zumindest über einen Wechsel von PET- auf Glasflaschen nachdenken. Für die Reise und unterwegs bieten sich hochwertige Plastik- oder Glasflaschen an, die immer wieder ausgespült und wiederverwendet werden können. Unser Verbrauch an PET-Flaschen ist dadurch nahezu auf 0 runtergegangen.
2. Reduziere Waschmittel!
Wäsche waschen ist etwas, was in jedem Haushalt regelmäßig anfällt und keineswegs ökologisch ist. Zum einen sind die Inhaltsstoffe oft schädigend für das Grundwasser, zum anderen fällt Müll an. Meist kommt sogar zum Waschmittel an sich noch Weichspüler oder Kalklöser hinzu. Eine Waschkugel oder auch Waschnüsse machen ein ökologischeres Wäschewaschen möglich. Einige Waschkugeln reduzieren nur die Menge des Waschmittels, was benutzt werden muss; andere kann man komplett ohne Waschmittel verwenden. Allerdings sollte man dann Flecken mit einem Fleckenspray oder Gallseife vorbehandeln.
3. Sag Goodbye zu Wattepads, Kosmetik- und Feuchttüchern!
Wattepads und Kosmetiktücher sind praktisch, gerade für uns Frauen. Zum Abschminken und zum Abnehmen von Nagellack braucht man sie einfach. Doch wenn ich abends wieder einmal 3 bis 4 Wattepads verbraucht hatte, fragte ich mich oft: Geht es auch anders? Ja, es geht. Mittlerweile habe ich wiederverwendbare Baumwollpads, die nach jedem Gebrauch einfach in die Waschmaschine wandern. Andere ökologische Alternativen sind spezielle Waschhandschuhe oder Mikrofasertücher. Auch hier braucht es etwas Ausprobieren, was das passende Produkt ist. Aber am Ende freut man sich über den eingesparten Müll.
4. Recycle selbst!
Wie soll das denn gehen, fragst du dich jetzt vielleicht. Ganz einfach. Du kannst das Einwegglas deiner Nudelsoße einfach ausspülen und als Marmeladenglas wiederverwenden. Auch für die Aufbewahrung unverpackter Kosmetika kannst du vieles wiederverwenden, zum Beispiel die Tupperdose mit dem Loch, in der du dein Frühstücksbrot nicht mehr transportieren willst.
Meine Seifensammlung hat ein neues Zuhause in alten Keksdosen gefunden. Auch Plastikfläschchen in Minigröße braucht man meist nicht wegzuwerfen, sondern kann sie ausspülen und für den nächsten Urlaub wieder neu mit seinem Lieblingsduschgel auffüllen. Mittlerweile achte ich schon beim Kauf auf die Wiedergebrauchsmöglichkeiten von Verpackungen.
5. Sei vorbereitet!
Oft kaufen wir Produkte mit Plastikverpackung nicht, weil wir es wollen, sondern weil wir in eine Situation geraten, in der wir uns zum Plastikkonsum gezwungen …