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Ein Glas fällt vom Tisch. Ein Auto bremst plötzlich vor uns. Wir stolpern und versuchen, unser Gleichgewicht wiederzufinden.
In solchen Momenten entscheiden manchmal wenige Millisekunden darüber, ob wir rechtzeitig reagieren.
Aber was passiert eigentlich zwischen einem Reiz und unserer körperlichen Reaktion? Und warum reagieren wir in manchen Situationen schneller als in anderen?
Unsere Reaktionsfähigkeit hängt nicht nur davon ab, wie schnell unsere Muskeln arbeiten. Entscheidend sind auch die Wahrnehmung eines Ereignisses, die Verarbeitung der Informationen, die Auswahl einer passenden Antwort und der Beginn der Bewegung.
In dieser Folge geht es unter anderem darum:
Ein besonders interessanter Punkt: Ein erfahrener Sportler muss nicht unbedingt schnellere Reflexe besitzen. Häufig erkennt er bereits frühzeitig, was wahrscheinlich passieren wird, und kann seine Bewegung entsprechend vorbereiten.
Die beste Reaktion ist deshalb nicht immer die schnellste, sondern diejenige, die rechtzeitig erfolgt und zur Situation passt.
Mit dieser Folge schließen wir unseren ersten großen Themenblock über das Nervensystem, die Wahrnehmung und die Steuerung unserer Bewegungen ab.
Ab Podcast #19 beginnen wir mit einem neuen Schwerpunkt: Anatomie & Funktion. Den Anfang macht die Schulter – eines der beweglichsten und komplexesten Gelenksysteme unseres Körpers.
Eine Folge über Reaktionsgeschwindigkeit, Reflexe, Entscheidungen, Erfahrung und die faszinierende Frage, wie unser Körper innerhalb von Sekundenbruchteilen auf seine Umwelt antwortet.
🎙️ Alexander Quehenberger Osteopath | Heilpraktiker | Physiotherapeut
📱 Instagram: @osteopathie_quehenberger
🎧 Neue Folgen erscheinen regelmäßig freitags.
Warum kann eine Bewegung schwierig sein, obwohl ein Gelenk ausreichend beweglich und die Muskulatur kräftig genug ist?
Weil Bewegung mehr benötigt als Kraft und Beweglichkeit: Koordination.
Unser Nervensystem muss bei jeder Bewegung zahlreiche Muskeln und Gelenke so organisieren, dass sie im richtigen Moment, in der richtigen Reihenfolge und mit der passenden Kraft zusammenarbeiten. Gleichzeitig muss es entscheiden, wann Muskeln stabilisieren, wann sie nachgeben und wie eine Bewegung an die jeweilige Aufgabe angepasst werden muss.
In dieser Folge geht es unter anderem darum:
Ein wichtiger Gedanke dabei:
Ein Körper kann beweglich genug sein. Ein Muskel kann kräftig genug sein. Und trotzdem kann eine Bewegung Schwierigkeiten machen.
Denn zwischen den körperlichen Voraussetzungen und der fertigen Bewegung liegt die Aufgabe des Nervensystems, all diese Möglichkeiten sinnvoll zu organisieren.
Koordination bedeutet deshalb weit mehr als Geschicklichkeit oder Gleichgewicht. Sie bestimmt, wann, wie stark und in welcher Reihenfolge wir unsere vorhandenen körperlichen Möglichkeiten einsetzen.
Eine Folge über Timing, Präzision, Muskel-Synergien, Automatisierung und die faszinierende Fähigkeit unseres Nervensystems, aus vielen Einzelteilen eine gemeinsame Bewegung entstehen zu lassen.
🎙️ Alexander Quehenberger Osteopath | Heilpraktiker | Physiotherapeut
📱 Instagram: @osteopathie_quehenberger
🎧 Neue Folgen erscheinen regelmäßig freitags.
Warum werden unsere Schritte am Ende einer langen Wanderung ungenauer? Warum fühlt sich dasselbe Training an manchen Tagen leicht und an anderen unglaublich anstrengend an? Und warum können wir manchmal noch einmal Leistung abrufen, obwohl wir kurz vorher überzeugt waren: Ich kann nicht mehr.
Müdigkeit und körperliche Erschöpfung entstehen nicht einfach dadurch, dass einem Muskel „die Energie ausgeht“.
Unser Nervensystem, die Muskulatur, der Stoffwechsel, Herz und Kreislauf, Schlaf, Temperatur, Aufmerksamkeit und sogar unsere Motivation beeinflussen gemeinsam, wie lange wir eine Leistung aufrechterhalten können und wie anstrengend wir sie empfinden.
In dieser Folge geht es unter anderem darum:
Dabei ist ein Punkt besonders wichtig:
Die gleiche Aufgabe bedeutet nicht für jeden Menschen die gleiche Belastung – und selbst für denselben Menschen nicht an jedem Tag.
Eine Treppe, ein Training oder ein Bergweg verändern sich nicht. Aber unser körperlicher Zustand verändert sich.
Ermüdung ist deshalb kein Versagen unseres Körpers. Sie ist eine normale Reaktion auf Belastung und das Ergebnis eines komplexen Zusammenspiels vieler Systeme.
Eine Folge über schwere Beine, nachlassende Koordination, Leistungsreserven und die Frage, was eigentlich müde wird, wenn wir sagen: „Ich kann nicht mehr.“
🎙️ Alexander Quehenberger Osteopath | Heilpraktiker | Physiotherapeut
📱 Instagram: @osteopathie_quehenberger
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Nach einer längeren Trainingspause kennen viele dieses Gefühl: Kraft und Kondition haben nachgelassen, aber Bewegungen, die früher selbstverständlich waren, kommen erstaunlich schnell wieder zurück.
Wir sprechen dann gerne vom Muskelgedächtnis.
Aber kann sich ein Muskel tatsächlich an früheres Training erinnern?
Die Antwort ist spannender, als der Begriff vermuten lässt. Denn das sogenannte Muskelgedächtnis betrifft nicht nur unsere Muskulatur. Auch das Nervensystem, motorisches Lernen und längerfristige Veränderungen innerhalb der Muskelzellen spielen eine Rolle.
In dieser Folge geht es unter anderem darum:
Dabei unterscheiden wir zwei wichtige Ebenen: Das Nervensystem kann eine Bewegung bereits kennen, während Muskeln, Sehnen und andere Gewebe trotzdem wieder Zeit benötigen, um sich an die Belastung anzupassen.
Genau deshalb kann sich beispielsweise Skifahren, Radfahren oder Krafttraining nach einer längeren Pause erstaunlich schnell wieder vertraut anfühlen – obwohl die frühere Leistungsfähigkeit noch nicht vollständig zurückgekehrt ist.
Der Körper startet nach einer Trainingspause also häufig nicht komplett bei null.
Eine Folge über motorisches Lernen, Krafttraining, Muskelzellen und die Frage, wie viel unser Körper tatsächlich von früherem Training „behält“.
🎙️ Alexander Quehenberger Osteopath | Heilpraktiker | Physiotherapeut
📱 Instagram: @osteopathie_quehenberger
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Wenn wir an Bewegung denken, denken wir meist zuerst an Muskeln, Gelenke, Kondition oder Körpergewicht. Doch bei jeder Bewegung arbeitet auch unser Nervensystem auf Hochtouren.
Schon für einen einzigen Schritt muss unser Gehirn Informationen aus Augen, Gleichgewichtsorgan, Muskeln, Gelenken und Füßen verarbeiten, die Bewegung vorbereiten und sie währenddessen ständig korrigieren.
Bewegung ist deshalb immer auch Information für unser Gehirn.
In dieser Folge geht es unter anderem darum:
Dabei muss Bewegung nicht kompliziert sein. Gehen, Wandern, Radfahren, Spielen, Krafttraining oder das Erlernen einer neuen Bewegung stellen ganz unterschiedliche Anforderungen an Körper und Nervensystem.
Gerade für unser Gehirn kann es interessant sein, nicht immer nur dieselben Bewegungen zu wiederholen, sondern ihm unterschiedliche Aufgaben und neue Erfahrungen anzubieten.
Wir trainieren mit Bewegung also niemals nur unsere Muskeln. Wir trainieren immer auch die Fähigkeit unseres Nervensystems, wahrzunehmen, zu lernen und sich anzupassen.
Eine Folge über Bewegung, Neuroplastizität und darüber, warum unser Gehirn einen bewegten Körper braucht.
🎙️ Alexander Quehenberger Osteopath | Heilpraktiker | Physiotherapeut
📱 Instagram: @osteopathie_quehenberger
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Stress verbinden wir meistens mit Zeitdruck, Sorgen und Überforderung. Dabei ist Stress zunächst eine völlig normale und lebenswichtige Reaktion unseres Körpers.
Und Stress muss nicht einmal negativ sein: Auch Freude, Vorfreude, Begeisterung oder ein spannender Wettkampf können unseren Körper deutlich aktivieren. Herzfrequenz und Atmung verändern sich, Aufmerksamkeit und Leistungsbereitschaft steigen. Entscheidend ist nicht allein die körperliche Reaktion, sondern auch, wie wir die Situation erleben und bewerten.
In dieser Folge geht es unter anderem darum:
Ein zentraler Gedanke dabei: Unser Körper braucht Belastung. Ohne Belastung gibt es keine Anpassung, kein Training und keine Leistungsentwicklung. Entscheidend ist unsere Fähigkeit, zwischen Aktivierung und Erholung wechseln zu können.
Vielleicht ist deshalb nicht die wichtigste Frage: „Wie vermeide ich Stress?“
Sondern: „Wie gut kann ich mich von meinen Belastungen wieder erholen?“
Eine Folge über Stress, Freude, körperliche Aktivierung und ein Regulationssystem, das häufig schlechter ist als sein Ruf.
🎙️ Alexander Quehenberger Osteopath | Heilpraktiker | Physiotherapeut
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Wir verbringen ungefähr ein Drittel unseres Lebens mit Schlafen. Trotzdem behandeln wir Schlaf häufig wie verlorene Zeit und kürzen ihn als Erstes, wenn der Alltag voll wird.
Dabei ist Schlaf alles andere als ein passiver Zustand. Während wir schlafen, arbeitet unser Körper weiter: Das Gehirn verarbeitet Erfahrungen, Gelerntes wird gefestigt, das Immunsystem reguliert sich und zahlreiche Stoffwechsel- und Regenerationsprozesse laufen ab.
In dieser Folge geht es unter anderem darum:
Auch die Frage nach der „richtigen“ Schlafposition kommt zur Sprache. Denn weder für Matratze und Kissen noch für die Schlafposition gibt es eine Lösung, die für jeden Menschen gleichermaßen richtig ist.
Schlaf ist kein Luxus. Er ist ein biologisches Grundbedürfnis und ein wichtiger Bestandteil von Regeneration, Leistungsfähigkeit und Gesundheit.
Eine Folge über das, was in unserem Körper passiert, während wir scheinbar nichts tun.
🎙️ Alexander Quehenberger Osteopath | Heilpraktiker | Physiotherapeut
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Warum kann eine kleine Verletzung manchmal enorm wehtun, während deutliche Veränderungen an Gelenken, Bandscheiben oder Sehnen bei anderen Menschen kaum Beschwerden verursachen?
Schmerz ist real und erfüllt eine wichtige Schutzfunktion. Seine Intensität ist jedoch kein direktes Messgerät dafür, wie stark ein Gewebe geschädigt ist. Gerade bei länger bestehenden Beschwerden spielt auch die Verarbeitung im Nervensystem eine wichtige Rolle.
In dieser Folge geht es unter anderem darum:
Dabei geht es weder darum, Schmerzen ausschließlich auf das Nervensystem zu reduzieren, noch strukturelle Veränderungen zu ignorieren. Entscheidend ist das Zusammenspiel aus Gewebe, Nervensystem, Funktion und individueller Situation.
Eine Folge für alle, die verstehen möchten, warum Schmerz manchmal sehr stark sein kann, obwohl der nachweisbare Gewebeschaden vergleichsweise gering ist und warum es umgekehrt deutliche strukturelle Veränderungen ohne entsprechende Beschwerden geben kann.
🎙️ Alexander Quehenberger Osteopath | Heilpraktiker | Physiotherapeut
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Warum können wir Auto fahren, Schuhe binden oder Treppen steigen, ohne über jeden einzelnen Schritt nachzudenken? Und warum fällt es uns gleichzeitig oft so schwer, vertraute Bewegungen oder Verhaltensweisen zu verändern?
Unser Nervensystem lernt durch Erfahrung und Wiederholung. Abläufe, die wir häufig nutzen, werden zunehmend automatisiert. Eine entscheidende Rolle spielt dabei die Neuroplastizität, also die Fähigkeit unseres Nervensystems, sich durch Erfahrungen und Lernen zu verändern.
In dieser Folge geht es unter anderem darum:
Gewohnheiten sind dabei weder grundsätzlich gut noch schlecht. Sie sind zunächst eine effiziente Lösung unseres Nervensystems für wiederkehrende Aufgaben.
Die spannende Frage lautet deshalb: Was passiert, wenn eine alte Gewohnheit nicht mehr zur aktuellen Situation passt und wie können wir unserem Nervensystem eine neue Alternative anbieten?
Eine Folge über Lernen, Bewegung, Neuroplastizität und darüber, wie sehr das, was wir täglich tun, unser Nervensystem prägt.
🎙️ Alexander Quehenberger Osteopath | Heilpraktiker | Physiotherapeut
📱 Instagram: @osteopathie_quehenberger
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Warum spüren wir unsere Kleidung nach wenigen Minuten nicht mehr? Weshalb hören wir unseren eigenen Namen sofort aus einer Menschenmenge heraus? Und warum nehmen wir Schmerzen oft viel intensiver wahr als andere Reize?
Unser Gehirn verarbeitet jede Sekunde unzählige Informationen. Würden wir jede einzelne bewusst wahrnehmen, wären wir innerhalb kürzester Zeit überfordert. Deshalb entscheidet unser Nervensystem ständig, welche Reize wichtig sind und welche ausgeblendet werden.
In dieser Folge erfahren Sie unter anderem:
* warum Wahrnehmung nicht einfach nur „Sehen“ oder „Fühlen“ ist
* wie unser Gehirn Informationen auswählt und filtert
* weshalb Aufmerksamkeit unsere Wahrnehmung verändert
* welche Rolle Erfahrungen und Erwartungen dabei spielen
* warum Stress und Schmerzen den Reizfilter beeinflussen
* weshalb zwei Menschen dieselbe Situation völlig unterschiedlich erleben können
Anhand einfacher Beispiele aus dem Alltag erkläre ich, warum unser Gehirn nicht die Realität abbildet, sondern sie ständig interpretiert und bewertet.
Eine Folge für alle, die besser verstehen möchten, wie unser Nervensystem arbeitet und warum Wahrnehmung weit mehr ist als das, was wir bewusst sehen, hören oder fühlen.
🎙️ Alexander Quehenberger
Osteopath | Heilpraktiker | Physiotherapeut
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