Praxisgedanken Osteopathie mit Alexander Quehenberger

Praxisgedanken Osteopathie mit Alexander Quehenberger

By Alexander QuehenbergerAlternative HealthHealth & Fitness
Download on the App Store

Praxisgedanken Osteopathie mit Alexander Quehenberger episodes

  • Warum unsere Reaktion manchmal zu langsam ist | Podcast #18 - Abschluss Themenblock: Nervensystem

    Ein Glas fällt vom Tisch. Ein Auto bremst plötzlich vor uns. Wir stolpern und versuchen, unser Gleichgewicht wiederzufinden.

    In solchen Momenten entscheiden manchmal wenige Millisekunden darüber, ob wir rechtzeitig reagieren.

    Aber was passiert eigentlich zwischen einem Reiz und unserer körperlichen Reaktion? Und warum reagieren wir in manchen Situationen schneller als in anderen?

    Unsere Reaktionsfähigkeit hängt nicht nur davon ab, wie schnell unsere Muskeln arbeiten. Entscheidend sind auch die Wahrnehmung eines Ereignisses, die Verarbeitung der Informationen, die Auswahl einer passenden Antwort und der Beginn der Bewegung.

    In dieser Folge geht es unter anderem darum:

    • was Reaktionszeit eigentlich bedeutet und wie sie gemessen wird
    • warum Reaktionszeit und Bewegungsgeschwindigkeit nicht dasselbe sind
    • weshalb wir auf akustische und visuelle Reize unterschiedlich schnell reagieren können
    • was einen Reflex von einer bewussten Reaktion unterscheidet
    • warum Entscheidungen unsere Reaktionszeit verlängern können
    • weshalb erfahrene Sportler Situationen häufig früher erkennen
    • welche Rolle Antizipation, Aufmerksamkeit und Erwartung spielen
    • warum schnelle Entscheidungen manchmal zu Fehlern führen
    • wie sich die Reaktionsfähigkeit im Laufe des Lebens verändern kann
    • welche Aspekte unserer Reaktionsfähigkeit tatsächlich trainierbar sind

    Ein besonders interessanter Punkt: Ein erfahrener Sportler muss nicht unbedingt schnellere Reflexe besitzen. Häufig erkennt er bereits frühzeitig, was wahrscheinlich passieren wird, und kann seine Bewegung entsprechend vorbereiten.

    Die beste Reaktion ist deshalb nicht immer die schnellste, sondern diejenige, die rechtzeitig erfolgt und zur Situation passt.

    Mit dieser Folge schließen wir unseren ersten großen Themenblock über das Nervensystem, die Wahrnehmung und die Steuerung unserer Bewegungen ab.

    Ab Podcast #19 beginnen wir mit einem neuen Schwerpunkt: Anatomie & Funktion. Den Anfang macht die Schulter – eines der beweglichsten und komplexesten Gelenksysteme unseres Körpers.

    Eine Folge über Reaktionsgeschwindigkeit, Reflexe, Entscheidungen, Erfahrung und die faszinierende Frage, wie unser Körper innerhalb von Sekundenbruchteilen auf seine Umwelt antwortet.


    🎙️ Alexander Quehenberger
Osteopath | Heilpraktiker | Physiotherapeut

    📱 Instagram: @osteopathie_quehenberger

    🎧 Neue Folgen erscheinen regelmäßig freitags.


    27 min
  • Koordination – wie unser Nervensystem Bewegung organisiert | Podcast #17

    Warum kann eine Bewegung schwierig sein, obwohl ein Gelenk ausreichend beweglich und die Muskulatur kräftig genug ist?

    Weil Bewegung mehr benötigt als Kraft und Beweglichkeit: Koordination.

    Unser Nervensystem muss bei jeder Bewegung zahlreiche Muskeln und Gelenke so organisieren, dass sie im richtigen Moment, in der richtigen Reihenfolge und mit der passenden Kraft zusammenarbeiten. Gleichzeitig muss es entscheiden, wann Muskeln stabilisieren, wann sie nachgeben und wie eine Bewegung an die jeweilige Aufgabe angepasst werden muss.

    In dieser Folge geht es unter anderem darum:

    • was Koordination eigentlich bedeutet
    • wie unser Nervensystem die vielen Freiheitsgrade unseres Körpers organisiert
    • warum Muskeln in funktionellen Synergien zusammenarbeiten
    • weshalb nicht nur Muskelaktivierung, sondern auch das richtige Nachgeben wichtig ist
    • welche Rolle Timing und Reihenfolge einer Bewegung spielen
    • was intra- und intermuskuläre Koordination bedeuten
    • warum Geschwindigkeit und Genauigkeit miteinander konkurrieren können
    • wie aus einer zunächst bewussten Bewegung ein automatisierter Ablauf wird
    • warum Wiederholung und Variation unterschiedliche Aufgaben beim motorischen Lernen haben
    • weshalb isolierte Kraft- und Beweglichkeitstests nicht immer zeigen, wie gut eine komplexe Bewegung tatsächlich funktioniert

    Ein wichtiger Gedanke dabei:

    Ein Körper kann beweglich genug sein. Ein Muskel kann kräftig genug sein. Und trotzdem kann eine Bewegung Schwierigkeiten machen.

    Denn zwischen den körperlichen Voraussetzungen und der fertigen Bewegung liegt die Aufgabe des Nervensystems, all diese Möglichkeiten sinnvoll zu organisieren.

    Koordination bedeutet deshalb weit mehr als Geschicklichkeit oder Gleichgewicht. Sie bestimmt, wann, wie stark und in welcher Reihenfolge wir unsere vorhandenen körperlichen Möglichkeiten einsetzen.

    Eine Folge über Timing, Präzision, Muskel-Synergien, Automatisierung und die faszinierende Fähigkeit unseres Nervensystems, aus vielen Einzelteilen eine gemeinsame Bewegung entstehen zu lassen.

    🎙️ Alexander Quehenberger
Osteopath | Heilpraktiker | Physiotherapeut

    📱 Instagram: @osteopathie_quehenberger

    🎧 Neue Folgen erscheinen regelmäßig freitags.


    25 min
  • Warum Müdigkeit unsere Bewegungen verändert | Podcast #16

    Warum werden unsere Schritte am Ende einer langen Wanderung ungenauer? Warum fühlt sich dasselbe Training an manchen Tagen leicht und an anderen unglaublich anstrengend an? Und warum können wir manchmal noch einmal Leistung abrufen, obwohl wir kurz vorher überzeugt waren: Ich kann nicht mehr.

    Müdigkeit und körperliche Erschöpfung entstehen nicht einfach dadurch, dass einem Muskel „die Energie ausgeht“.

    Unser Nervensystem, die Muskulatur, der Stoffwechsel, Herz und Kreislauf, Schlaf, Temperatur, Aufmerksamkeit und sogar unsere Motivation beeinflussen gemeinsam, wie lange wir eine Leistung aufrechterhalten können und wie anstrengend wir sie empfinden.

    In dieser Folge geht es unter anderem darum:

    • was körperliche Ermüdung eigentlich bedeutet
    • warum wir zwischen zentraler und peripherer Ermüdung unterscheiden
    • wie unsere Muskulatur Energie bereitstellt
    • warum Laktat nicht einfach der Stoff ist, der unsere Muskeln müde macht
    • weshalb Ermüdung unsere Koordination und Bewegungsqualität verändern kann
    • warum mentale Belastung auch körperliche Leistung beeinflussen kann
    • welche Rolle Schlaf, Hitze, Ernährung und Flüssigkeit spielen
    • warum wir manchmal trotz starker Erschöpfung plötzlich noch einmal Leistung mobilisieren können
    • weshalb Bewegungsfehler gegen Ende einer Belastung zunehmen können
    • warum Kraft gerade im Alter eine wichtige körperliche Reserve darstellt

    Dabei ist ein Punkt besonders wichtig:

    Die gleiche Aufgabe bedeutet nicht für jeden Menschen die gleiche Belastung – und selbst für denselben Menschen nicht an jedem Tag.

    Eine Treppe, ein Training oder ein Bergweg verändern sich nicht. Aber unser körperlicher Zustand verändert sich.

    Ermüdung ist deshalb kein Versagen unseres Körpers. Sie ist eine normale Reaktion auf Belastung und das Ergebnis eines komplexen Zusammenspiels vieler Systeme.

    Eine Folge über schwere Beine, nachlassende Koordination, Leistungsreserven und die Frage, was eigentlich müde wird, wenn wir sagen: „Ich kann nicht mehr.“

    🎙️ Alexander Quehenberger
Osteopath | Heilpraktiker | Physiotherapeut

    📱 Instagram: @osteopathie_quehenberger

    🎧 Neue Folgen erscheinen regelmäßig freitags.


    28 min
  • Muskeln vergessen nichts – gibt es wirklich ein Muskelgedächtnis? | Podcast #15

    Nach einer längeren Trainingspause kennen viele dieses Gefühl: Kraft und Kondition haben nachgelassen, aber Bewegungen, die früher selbstverständlich waren, kommen erstaunlich schnell wieder zurück.

    Wir sprechen dann gerne vom Muskelgedächtnis.

    Aber kann sich ein Muskel tatsächlich an früheres Training erinnern?

    Die Antwort ist spannender, als der Begriff vermuten lässt. Denn das sogenannte Muskelgedächtnis betrifft nicht nur unsere Muskulatur. Auch das Nervensystem, motorisches Lernen und längerfristige Veränderungen innerhalb der Muskelzellen spielen eine Rolle.

    In dieser Folge geht es unter anderem darum:

    • was wir eigentlich unter Muskelgedächtnis verstehen
    • warum das Nervensystem einmal gelernte Bewegungen lange behalten kann
    • weshalb Anfänger schon stärker werden können, bevor ihre Muskeln deutlich gewachsen sind
    • was intra- und intermuskuläre Koordination bedeuten
    • was mit Kraft und Muskelmasse während einer Trainingspause passiert
    • warum frühere Leistungsfähigkeit beim Wiedereinstieg häufig schneller zurückkommt
    • welche Rolle Myonuklei und Satellitenzellen spielen
    • was Epigenetik mit einem möglichen Muskelgedächtnis zu tun hat
    • warum Bewegungsgefühl schneller zurückkommen kann als körperliche Belastbarkeit
    • weshalb gerade beim Wiedereinstieg eine dosierte Belastungssteigerung wichtig ist
    • warum auch ältere Menschen noch Kraft und Muskelmasse aufbauen können

    Dabei unterscheiden wir zwei wichtige Ebenen: Das Nervensystem kann eine Bewegung bereits kennen, während Muskeln, Sehnen und andere Gewebe trotzdem wieder Zeit benötigen, um sich an die Belastung anzupassen.

    Genau deshalb kann sich beispielsweise Skifahren, Radfahren oder Krafttraining nach einer längeren Pause erstaunlich schnell wieder vertraut anfühlen – obwohl die frühere Leistungsfähigkeit noch nicht vollständig zurückgekehrt ist.

    Der Körper startet nach einer Trainingspause also häufig nicht komplett bei null.

    Eine Folge über motorisches Lernen, Krafttraining, Muskelzellen und die Frage, wie viel unser Körper tatsächlich von früherem Training „behält“.

    🎙️ Alexander Quehenberger
Osteopath | Heilpraktiker | Physiotherapeut

    📱 Instagram: @osteopathie_quehenberger

    🎧 Neue Folgen erscheinen regelmäßig freitags.


    32 min
  • Warum Bewegung Medizin für unser Gehirn ist | Podcast #14

    Wenn wir an Bewegung denken, denken wir meist zuerst an Muskeln, Gelenke, Kondition oder Körpergewicht. Doch bei jeder Bewegung arbeitet auch unser Nervensystem auf Hochtouren.

    Schon für einen einzigen Schritt muss unser Gehirn Informationen aus Augen, Gleichgewichtsorgan, Muskeln, Gelenken und Füßen verarbeiten, die Bewegung vorbereiten und sie währenddessen ständig korrigieren.

    Bewegung ist deshalb immer auch Information für unser Gehirn.

    In dieser Folge geht es unter anderem darum:

    • was im Nervensystem passiert, wenn wir uns bewegen
    • warum Bewegung und Neuroplastizität eng miteinander verbunden sind
    • wie unser Gehirn neue Bewegungen lernt und automatisiert
    • warum Wiederholung wichtig ist, aber Variation ebenfalls eine große Rolle spielt
    • welchen Einfluss körperliche Aktivität auf Lernen, Gedächtnis und kognitive Gesundheit haben kann
    • wie Bewegung mit Schlaf, Stress und Schmerz zusammenhängt
    • warum Kinder Bewegung für ihre motorische Entwicklung brauchen
    • weshalb Kraft, Ausdauer, Gleichgewicht und Koordination gerade im höheren Alter wichtig bleiben
    • warum Behandlung und aktive Bewegung keine Gegensätze sein müssen

    Dabei muss Bewegung nicht kompliziert sein. Gehen, Wandern, Radfahren, Spielen, Krafttraining oder das Erlernen einer neuen Bewegung stellen ganz unterschiedliche Anforderungen an Körper und Nervensystem.

    Gerade für unser Gehirn kann es interessant sein, nicht immer nur dieselben Bewegungen zu wiederholen, sondern ihm unterschiedliche Aufgaben und neue Erfahrungen anzubieten.

    Wir trainieren mit Bewegung also niemals nur unsere Muskeln. Wir trainieren immer auch die Fähigkeit unseres Nervensystems, wahrzunehmen, zu lernen und sich anzupassen.

    Eine Folge über Bewegung, Neuroplastizität und darüber, warum unser Gehirn einen bewegten Körper braucht.

    🎙️ Alexander Quehenberger
Osteopath | Heilpraktiker | Physiotherapeut

    📱 Instagram: @osteopathie_quehenberger

    🎧 Neue Folgen erscheinen regelmäßig freitags.


    43 min
  • Stress – wann er uns hilft und wann er zum Problem wird | Podcast #13

    Stress verbinden wir meistens mit Zeitdruck, Sorgen und Überforderung. Dabei ist Stress zunächst eine völlig normale und lebenswichtige Reaktion unseres Körpers.

    Und Stress muss nicht einmal negativ sein: Auch Freude, Vorfreude, Begeisterung oder ein spannender Wettkampf können unseren Körper deutlich aktivieren. Herzfrequenz und Atmung verändern sich, Aufmerksamkeit und Leistungsbereitschaft steigen. Entscheidend ist nicht allein die körperliche Reaktion, sondern auch, wie wir die Situation erleben und bewerten.

    In dieser Folge geht es unter anderem darum:

    • was Stress physiologisch eigentlich bedeutet
    • warum auch Freude eine Stressreaktion auslösen kann
    • welche Aufgaben Sympathikus und Parasympathikus haben
    • warum Adrenalin und Cortisol keine „schlechten Stresshormone“ sind
    • weshalb Sport ebenfalls einen Stressreiz darstellt
    • warum Menschen auf dieselbe Situation völlig unterschiedlich reagieren können
    • welchen Einfluss Stress auf Schlaf, Schmerz, Atmung, Verdauung und Muskulatur haben kann
    • warum Belastung ohne ausreichende Erholung langfristig problematisch werden kann
    • weshalb Erholung nicht automatisch Nichtstun bedeutet

    Ein zentraler Gedanke dabei: Unser Körper braucht Belastung. Ohne Belastung gibt es keine Anpassung, kein Training und keine Leistungsentwicklung. Entscheidend ist unsere Fähigkeit, zwischen Aktivierung und Erholung wechseln zu können.

    Vielleicht ist deshalb nicht die wichtigste Frage: „Wie vermeide ich Stress?“

    Sondern: „Wie gut kann ich mich von meinen Belastungen wieder erholen?“

    Eine Folge über Stress, Freude, körperliche Aktivierung und ein Regulationssystem, das häufig schlechter ist als sein Ruf.

    🎙️ Alexander Quehenberger
Osteopath | Heilpraktiker | Physiotherapeut

    📱 Instagram: @osteopathie_quehenberger

    🎧 Neue Folgen erscheinen regelmäßig freitags.


    42 min
  • Schlaf – warum unser Nervensystem ihn dringend braucht | Podcast #12

    Wir verbringen ungefähr ein Drittel unseres Lebens mit Schlafen. Trotzdem behandeln wir Schlaf häufig wie verlorene Zeit und kürzen ihn als Erstes, wenn der Alltag voll wird.

    Dabei ist Schlaf alles andere als ein passiver Zustand. Während wir schlafen, arbeitet unser Körper weiter: Das Gehirn verarbeitet Erfahrungen, Gelerntes wird gefestigt, das Immunsystem reguliert sich und zahlreiche Stoffwechsel- und Regenerationsprozesse laufen ab.

    In dieser Folge geht es unter anderem darum:

    • warum wir überhaupt schlafen müssen
    • wie unsere innere Uhr und der sogenannte Schlafdruck zusammenspielen
    • was in Leicht-, Tief- und REM-Schlaf passiert
    • welche Bedeutung Schlaf für Lernen, Gedächtnis und Neuroplastizität hat
    • warum schlechter Schlaf unsere Schmerzempfindlichkeit verändern kann
    • wie Schlaf, Hormone, Immunsystem und Stoffwechsel zusammenhängen
    • warum Alkohol zwar müde machen, die Schlafqualität aber verschlechtern kann
    • welche Rolle Licht, Bewegung und Koffein spielen
    • wie sich Schlaf bei Babys, Kindern, Jugendlichen und im höheren Alter verändert
    • wann Schnarchen und Atemaussetzer genauer untersucht werden sollten

    Auch die Frage nach der „richtigen“ Schlafposition kommt zur Sprache. Denn weder für Matratze und Kissen noch für die Schlafposition gibt es eine Lösung, die für jeden Menschen gleichermaßen richtig ist.

    Schlaf ist kein Luxus. Er ist ein biologisches Grundbedürfnis und ein wichtiger Bestandteil von Regeneration, Leistungsfähigkeit und Gesundheit.

    Eine Folge über das, was in unserem Körper passiert, während wir scheinbar nichts tun.

    🎙️ Alexander Quehenberger
Osteopath | Heilpraktiker | Physiotherapeut

    📱 Instagram: @osteopathie_quehenberger

    🎧 Neue Folgen erscheinen regelmäßig freitags.


    55 min
  • Warum Schmerz und Gewebeschaden nicht immer zusammenpassen | Podcast #11

    Warum kann eine kleine Verletzung manchmal enorm wehtun, während deutliche Veränderungen an Gelenken, Bandscheiben oder Sehnen bei anderen Menschen kaum Beschwerden verursachen?

    Schmerz ist real und erfüllt eine wichtige Schutzfunktion. Seine Intensität ist jedoch kein direktes Messgerät dafür, wie stark ein Gewebe geschädigt ist. Gerade bei länger bestehenden Beschwerden spielt auch die Verarbeitung im Nervensystem eine wichtige Rolle.

    In dieser Folge geht es unter anderem darum:

    • warum Schmerz und Gewebeschaden nicht dasselbe sind
    • was der Unterschied zwischen Nozizeption und Schmerz ist
    • wie das Nervensystem Schmerzsignale verarbeitet und beeinflusst
    • was periphere und zentrale Sensibilisierung bedeuten
    • welchen Einfluss Aufmerksamkeit, Erwartungen und Erfahrungen haben können
    • warum Schlaf, Stress und Bewegungsverhalten die Schmerzwahrnehmung beeinflussen
    • weshalb Veränderungen im MRT oder Röntgenbild nicht automatisch die Ursache von Beschwerden erklären
    • warum Schmerz trotzdem immer ernst genommen werden sollte

    Dabei geht es weder darum, Schmerzen ausschließlich auf das Nervensystem zu reduzieren, noch strukturelle Veränderungen zu ignorieren. Entscheidend ist das Zusammenspiel aus Gewebe, Nervensystem, Funktion und individueller Situation.

    Eine Folge für alle, die verstehen möchten, warum Schmerz manchmal sehr stark sein kann, obwohl der nachweisbare Gewebeschaden vergleichsweise gering ist und warum es umgekehrt deutliche strukturelle Veränderungen ohne entsprechende Beschwerden geben kann.

    🎙️ Alexander Quehenberger
Osteopath | Heilpraktiker | Physiotherapeut

    📱 Instagram: @osteopathie_quehenberger

    🎧 Neue Folgen erscheinen regelmäßig freitags.


    39 min
  • Warum Gewohnheiten unser Gehirn verändern | Podcast #10

    Warum können wir Auto fahren, Schuhe binden oder Treppen steigen, ohne über jeden einzelnen Schritt nachzudenken? Und warum fällt es uns gleichzeitig oft so schwer, vertraute Bewegungen oder Verhaltensweisen zu verändern?

    Unser Nervensystem lernt durch Erfahrung und Wiederholung. Abläufe, die wir häufig nutzen, werden zunehmend automatisiert. Eine entscheidende Rolle spielt dabei die Neuroplastizität, also die Fähigkeit unseres Nervensystems, sich durch Erfahrungen und Lernen zu verändern.

    In dieser Folge geht es unter anderem darum:

    • wie Gewohnheiten im Gehirn entstehen
    • warum Automatisierung für unseren Alltag so wichtig ist
    • welche Rolle Wiederholung und Neuroplastizität spielen
    • warum auch Bewegungsmuster und Schonhaltungen zur Gewohnheit werden können
    • wie Erfahrungen und Erwartungen Bewegung und Schmerz beeinflussen
    • weshalb Fehler ein wichtiger Bestandteil des Lernens sind
    • warum Variation ebenso wichtig sein kann wie Wiederholung
    • wie Kinder Bewegungen lernen und warum unser Gehirn auch im höheren Alter veränderbar bleibt

    Gewohnheiten sind dabei weder grundsätzlich gut noch schlecht. Sie sind zunächst eine effiziente Lösung unseres Nervensystems für wiederkehrende Aufgaben.

    Die spannende Frage lautet deshalb: Was passiert, wenn eine alte Gewohnheit nicht mehr zur aktuellen Situation passt und wie können wir unserem Nervensystem eine neue Alternative anbieten?

    Eine Folge über Lernen, Bewegung, Neuroplastizität und darüber, wie sehr das, was wir täglich tun, unser Nervensystem prägt.

    🎙️ Alexander Quehenberger
Osteopath | Heilpraktiker | Physiotherapeut

    📱 Instagram: @osteopathie_quehenberger

    🎧 Neue Folgen erscheinen regelmäßig freitags.


    31 min
  • Warum wir nicht alles wahrnehmen können | Podcast #09

    Warum spüren wir unsere Kleidung nach wenigen Minuten nicht mehr? Weshalb hören wir unseren eigenen Namen sofort aus einer Menschenmenge heraus? Und warum nehmen wir Schmerzen oft viel intensiver wahr als andere Reize?


    Unser Gehirn verarbeitet jede Sekunde unzählige Informationen. Würden wir jede einzelne bewusst wahrnehmen, wären wir innerhalb kürzester Zeit überfordert. Deshalb entscheidet unser Nervensystem ständig, welche Reize wichtig sind und welche ausgeblendet werden.


    In dieser Folge erfahren Sie unter anderem:


    * warum Wahrnehmung nicht einfach nur „Sehen“ oder „Fühlen“ ist

    * wie unser Gehirn Informationen auswählt und filtert

    * weshalb Aufmerksamkeit unsere Wahrnehmung verändert

    * welche Rolle Erfahrungen und Erwartungen dabei spielen

    * warum Stress und Schmerzen den Reizfilter beeinflussen

    * weshalb zwei Menschen dieselbe Situation völlig unterschiedlich erleben können


    Anhand einfacher Beispiele aus dem Alltag erkläre ich, warum unser Gehirn nicht die Realität abbildet, sondern sie ständig interpretiert und bewertet.


    Eine Folge für alle, die besser verstehen möchten, wie unser Nervensystem arbeitet und warum Wahrnehmung weit mehr ist als das, was wir bewusst sehen, hören oder fühlen.


    🎙️ Alexander Quehenberger

    Osteopath | Heilpraktiker | Physiotherapeut


    📱 Instagram: @osteopathie_quehenberger


    🎧 Neue Folgen erscheinen regelmäßig freitags.

    30 min

About Praxisgedanken Osteopathie mit Alexander Quehenberger

From the publisher's feed

Willkommen bei Praxisgedanken Osteopathie.