Predigtpodcast der FeG Rheinbach

Predigtpodcast der FeG Rheinbach

Download on the App Store

Predigtpodcast der FeG Rheinbach episodes

  • Wie geht Intimität?
    Die Predigt beleuchtet Sexualität und gegenseitige Hingabe in der Ehe aus biblischer Perspektive.
    Prediger: Manuel Hipke
    In dieser Predigt zum Abschluss einer Reihe über die Ehe geht es um Intimität und Sexualität aus biblischer Perspektive. Zunächst werden drei verbreitete Sichtweisen gegenübergestellt: Sex als gewöhnliches körperliches Bedürfnis, als etwas Minderwertiges oder als zentraler Ausdruck der eigenen Identität. Anhand von 1. Korinther 6 wird erläutert, dass Paulus Körper und Geist nicht voneinander trennt. Der Körper gehört zu Christus und soll Gott ehren; sexuelle Unmoral wird deshalb als mehr als eine rein körperliche Handlung verstanden.
    Die Predigt beschreibt Sex als Verbindung von Körper, Seele und Geist und ordnet ihn in den Rahmen der Ehe ein. Dieser Rahmen wird nicht als Abwertung der Sexualität dargestellt, sondern als Grundlage für gegenseitige Hingabe und Intimität. Anschließend wird anhand von 1. Korinther 7 betont, dass Sexualität in der Ehe etwas Gutes ist und nicht allein der Fortpflanzung dient. Das Hohelied wird als biblisches Beispiel für gegenseitiges Begehren und den Genuss körperlicher Nähe angeführt. Zugleich wird festgehalten, dass Ehe und Sex nicht die tiefste Erfüllung geben; diese wird in der Beziehung zu Jesus verortet.
    Für den Umgang mit Sexualität in der Ehe nennt die Predigt zwei praktische Aspekte: Ehepartner sollen offen über Bedürfnisse, Erwartungen und Grenzen sprechen, und Intimität soll nicht als Leistung verstanden werden, sondern als Ausdruck von Nähe und Liebe.
    Im letzten Teil wird die gegenseitige Verantwortung der Ehepartner anhand von 1. Korinther 7 behandelt. Sexuelle Nähe soll nicht als Druckmittel eingesetzt oder einseitig eingefordert werden. Ein zeitweiliger Verzicht wird als gemeinsame Übereinkunft beschrieben, etwa bei Krankheit oder nach einer Geburt. Die Predigt verbindet diese gegenseitige Hingabe mit Jesu Hingabe an die Menschen und schließt mit dem Bild der Hochzeit des Lammes aus der Offenbarung als Ausdruck der Beziehung zwischen Jesus und seiner Gemeinde.
    34 min
  • Mission heute
    Die Predigt legt Kolosser 4,2–6 zur Mission aus. Thematisiert werden beharrliches Gebet, weises Handeln und ein gnädiges, angemessenes Reden im Umgang mit anderen.
    Prediger: Phil Sumpter
    In dieser Predigt wird Kolosser 4,2–6 als Text über offene Türen für die Mission ausgelegt. Zuerst wird der Text gelesen und anschließend in zwei Abschnitte gegliedert: der eine betrifft Paulus und seine Mitarbeiter, der andere die Gemeinde.
    Im ersten Teil liegt der Schwerpunkt auf dem Gebet für Paulus. Die Gemeinde soll beharrlich, wachend und mit Danksagung beten, dass Gott eine Tür für das Wort öffnet und Paulus befähigt, das Geheimnis des Christus klar zu verkündigen. Dabei wird betont, dass es sowohl um Gelegenheit als auch um die passende Art des Redens geht.
    Danach wird die Abhängigkeit zwischen Paulus und der Gemeinde hervorgehoben. Paulus braucht das Gebet der Gemeinde, und die Gemeinde braucht seine Weisung. Zugleich wird beschrieben, dass Paulus Christus verkündigt, damit andere zum Glauben kommen und an seinem Heil teilhaben können.
    Im zweiten Teil geht es um den Lebenswandel der Gemeinde. Sie soll in Weisheit gegenüber denen leben, die draußen sind, und die rechte Zeit auskaufen. Weisheit wird als praktische Fähigkeit beschrieben, in Situationen richtig zu handeln und zu reden, und sie wird mit der Beziehung zu Gott verbunden.
    Anschließend wird das Reden der Gemeinde behandelt. Ihr Wort soll allezeit in Gnade und mit Salz gewürzt sein. Das wird als freundliches, ansprechendes und lebendiges Reden erklärt. Zugleich wird darauf hingewiesen, dass nicht nur das Verhalten, sondern auch die Worte zum Zeugnis gehören.
    Abschließend wird betont, dass Christen jedem Einzelnen antworten können sollen, wenn Fragen entstehen. Die Predigt schließt mit der Anwendung, dass die Gemeinde weiterhin für Verkündiger beten und selbst so in Christus leben soll, dass andere danach fragen.
    16 min
  • Wie gelingt Deine Ehe?
    Die Predigt behandelt die Rolle von Wert, Wahrheit, Liebe und Vergebung in der Ehe. Dabei geht es um ihre Bedeutung für ein gelingendes Miteinander.
    Prediger: Manuel Hipke
    In dieser Predigt wird das Prinzip des Säens und Erntens auf Ehe und Beziehungen übertragen. Anhand von Kolosser 3,12–17 wird gezeigt, dass in eine Ehe bewusst investiert werden soll, damit daraus gute Frucht entstehen kann.
    Zuerst wird die Frage nach dem Wert und der Identität behandelt. Der Prediger betont, dass der Wert eines Christen nicht aus Leistung, Beruf oder einer gelungenen Ehe kommt, sondern daraus, dass Gott Menschen als erwählt, geheiligt und geliebt bezeichnet. Dadurch soll die Ehe nicht zum höchsten Gut werden.
    Danach geht es um die Kraft der Wahrheit. Die Ehe wird als Spiegel beschrieben, der Schwächen, Sünden und Verletzungen sichtbar macht. Wahrheit in der Ehe soll helfen, gemeinsam zu wachsen, muss aber in Weisheit und ohne verletzende Absicht weitergegeben werden.
    Dazu nennt die Predigt praktische Hinweise: Die eigene Streitkultur aus der Herkunftsfamilie soll reflektiert werden. Kritik soll nicht aus Wut, sondern nach Gebet und Vergebung weitergegeben werden. Außerdem wird dazu ermutigt, regelmäßig miteinander zu reden und einander konkret nach Problemen oder Belastungen zu fragen.
    Ein weiterer Schwerpunkt ist das Lernen von Liebe. Liebe wird nicht nur als Gefühl verstanden, sondern als bewusste Entscheidung und Übung. Entscheidend ist, herauszufinden, wodurch der Partner sich geliebt fühlt, und daraus regelmäßige Gewohnheiten im Alltag zu machen.
    Abschließend wird die Bedeutung der Vergebung betont. Weil Christus Vergebung schenkt, sollen Eheleute einander vergeben. Das Ziel der Ehe ist dabei Gott selbst: Alles soll im Namen Jesu geschehen, und die Ehe soll den Partner näher zu Jesus führen.
    29 min
  • Gemeinsam als Mann und Frau!
    Die Predigt erklärt, wie eine Ehe biblisch gelingen kann. Im Mittelpunkt stehen Liebe, Verantwortung und Respekt als Grundlagen für ein gutes Miteinander.
    Prediger: Heinrich und Lilli Wölk
    In dieser Predigt wird die Frage behandelt, wie Ehe nach biblischem Verständnis gelingen kann. Die Sprecher betonen, dass sie selbst nicht aus einer Position der Überlegenheit sprechen, sondern eigene Konflikte und Angriffe in der Ehe kennen und deshalb zum Nachdenken in Gottes Wort ermutigen wollen.
    Zu Beginn wird herausgestellt, dass Mann und Frau unterschiedlich geschaffen sind und sich ergänzen. Der Text verweist auf die Schöpfung und darauf, dass beide als Gottes Ebenbild gemeinsam Verantwortung tragen. Zugleich wird der Sündenfall als Beginn eines Kampfes um Herrschaft und Verletzung in Beziehungen beschrieben.
    An einem Alltagsbeispiel mit einem Kissen wird gezeigt, wie aus einer kleinen Sache ein Streit entstehen kann, wenn beide sich nicht gesehen fühlen. Daraus wird abgeleitet, dass Ehen gefährdet sind, wenn Gott nicht als Herr über das Leben und die Beziehung anerkannt wird.
    Im nächsten Teil wird Epheser 5 ausgelegt. Für Männer steht im Mittelpunkt, die Frau so zu lieben wie Christus die Gemeinde liebt. Dazu werden mehrere Eigenschaften Jesu genannt: Er liebt zuerst, dient, liebt vorbehaltlos, ist geduldig, treu und nimmt Verantwortung auf sich.
    Für Frauen wird die biblische Idee der „Gehilfin“ erklärt, wobei dieser Begriff nicht abwertend verstanden werden soll. Anhand von Sprüche 31 wird die Frau als aktiv, mitdenkend, handelnd und verantwortungsbewusst beschrieben. Auch Unterordnung wird nicht als Unterlegenheit erklärt, sondern als Vertrauen und Bereitschaft, dem Mann Verantwortung zuzutrauen.
    Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf Achtung und Respekt. Frauen werden dazu ermutigt, ihre Männer nicht herabzusetzen oder lächerlich zu machen, sondern wertschätzend mit ihnen umzugehen. Männer wiederum sollen nicht passiv werden, sondern in Liebe und Verantwortung leben. Abschließend wird betont, dass Liebe und Achtung allgemein christliche Grundhaltungen sind, die in Gemeinde und Ehe sichtbar werden sollen.
    27 min
  • Single=Allein?
    Die Predigt ordnet das Single-Sein biblisch ein und betont: Der Wert eines Menschen hängt nicht von einer Beziehung ab.
    Predigt: Lisa Krebs & Denis Wiens
    In dieser Predigt wird die Spannung zwischen dem Wunsch nach Beziehung und dem Leben als Single behandelt. Zunächst werden Sätze kritisiert, die Singles unter Druck setzen und Zweifel an ihrem Wert auslösen können. Dabei wird betont, dass ein fehlender Partner nicht bedeutet, dass mit dem eigenen Leben etwas nicht stimmt.
    Anhand von Bibelstellen wird gezeigt, dass Single-Sein in der Bibel kein zweitrangiger Zustand ist. Der Mensch ist nach Gottes Bild geschaffen, Jesus war unverheiratet, und Paulus beschreibt Ehe und Ehelosigkeit als unterschiedliche Gnadengaben. Deshalb beginnt ein erfülltes Leben nicht erst mit einer Hochzeit, sondern ist bereits jetzt möglich.
    Ein weiterer Schwerpunkt ist die Frage nach dem eigenen Wert. Es wird davor gewarnt, den Selbstwert von einer Beziehung abhängig zu machen, weil das zu Anpassung, Druck und auch zu ungesunden Beziehungen führen kann. Stattdessen wird betont, dass Gottes Liebe den Wert eines Menschen begründet.
    Danach wird erklärt, dass Sehnsucht nach Ehe oder Nähe berechtigt ist, aber nicht zum Lebensinhalt werden darf. Jesus wird als derjenige vorgestellt, der den tiefsten Hunger des Menschen stillt. Eine Beziehung kann Wünsche erfüllen, aber nicht die Rolle Gottes übernehmen.
    Zum Schluss geht es um praktische Konsequenzen für Gemeinde und Alltag. Es wird zu mehr Sensibilität gegenüber verletzenden Fragen aufgerufen und dazu, Singles nicht als Wartende, sondern als Menschen mit Zeit, Freiheit und Berufung zu sehen. Gemeinde soll ein Ort sein, an dem Zugehörigkeit gelebt wird, und jeder wird eingeladen, seine Sehnsucht Gott hinzulegen und aus der Beziehung zu ihm zu leben.
    24 min
  • Der Bund der Ehe
    Die Predigt beschreibt die Ehe als Bund der Treue. Außerdem wird betont, dass Gewalt nicht hingenommen werden muss.
    Prediger: Denis Wiens
    In dieser Predigt wird die Ehe anhand des Bildes einer TÜV-Prüfung beschrieben. Dabei wird gefragt, was geschieht, wenn wichtige Funktionen in einer Beziehung nicht mehr gut funktionieren und nur noch nach einem Ausweg gesucht wird.
    Anschließend wird die Frage der Pharisäer an Jesus über Scheidung aufgegriffen. Jesus geht nicht in eine juristische Detaildebatte, sondern verweist auf den Anfang der Schöpfung und darauf, dass Gott Mann und Frau als Einheit gedacht hat.
    Danach wird erklärt, dass Ehe in biblischem Verständnis ein Bund und kein bloßer Vertrag ist. Es wird betont, dass dieser Bund auf Verbindlichkeit, Treue und gegenseitiger Hingabe beruht und nicht vor allem auf gegenseitiger Leistung.
    Ein weiterer Abschnitt stellt klar, dass Ehe nicht bedeuten kann, Gewalt oder Missbrauch zu ertragen. Für solche Situationen wird gesagt, dass Schutz, Hilfe und auch räumliche Trennung notwendig sein können.
    Im Mittelpunkt steht außerdem die Frage nach der inneren Haltung. Maßstab für Liebe ist das Verhalten Jesu, der Menschen bedingungslos annimmt, vergibt und treu bleibt. Ehe wird als gemeinsames Lernen zweier unvollkommener Menschen aus dieser Liebe beschrieben.
    Zum Schluss wird die Reaktion der Jünger erwähnt, die Ehe als große Verpflichtung verstehen. Daraus wird abgeleitet, dass Heiraten eine bewusste Entscheidung ist und auch ein Leben ohne Ehe möglich und wertvoll ist. Für bestehende Ehen wird ermutigt, das eigene Versprechen neu ernst zu nehmen, miteinander ins Gespräch zu kommen und sich an der Liebe Jesu auszurichten.
    21 min
  • Wozu Heiraten? | Ehe
    Die Predigt behandelt Ehe, den Sündenfall und die Versöhnung durch Jesus. Dabei wird der Zusammenhang zwischen menschlichem Fehlverhalten und der Möglichkeit zur Versöhnung thematisiert.
    Prediger: Manuel Hipke
    Serie: Ehe
    In dieser Predigt wird das Thema Ehe in mehreren Schritten entfaltet. Zunächst wird gefragt, warum Ehe überhaupt noch behandelt werden soll, obwohl sie oft als schwierig, unmodern oder belastet gilt. Gleichzeitig wird betont, dass viele Menschen sich nach Nähe, Verbindlichkeit und Sicherheit sehnen.
    Anhand von 1. Mose 1 und 2 wird gezeigt, dass Ehe von Gott her gedacht ist. Der Mensch ist als Ebenbild Gottes geschaffen und auf Beziehung angelegt. Gott wird als dreieiniger Gott beschrieben, der selbst in Beziehung lebt und den Menschen zur Gemeinschaft mit sich und mit anderen beruft.
    Im nächsten Abschnitt wird Gottes ursprünglicher Plan für die Ehe beschrieben: verlassen, anhängen und ein Fleisch werden. Dabei geht es darum, die Herkunftsfamilie zu verlassen, dem Ehepartner verbindlich anzugehören und in der Ehe eine umfassende Einheit zu leben. Sexualität wird als Teil dieser von Gott gesetzten Ordnung dargestellt.
    Danach wird der Bruch durch den Sündenfall erklärt. Adam und Eva vertrauen Gottes Gebot nicht, essen von der Frucht und übernehmen keine Verantwortung. Stattdessen geben sie Schuld weiter, wodurch die Beziehung zu Gott und zueinander beschädigt wird.
    Die Predigt wendet diese Beobachtung auf heutige Beziehungen an. Auch in Ehen zeige sich oft, dass Menschen dem Partner oder Gott die Schuld geben. Der Ehepartner werde dabei zum Spiegel eigener Schwächen.
    Abschließend wird auf Versöhnung durch Jesus hingewiesen. Gott bietet Vergebung und Heilung des Herzens an. Daraus werden praktische Grundsätze für Ehe abgeleitet: zuerst Gott, dann der Partner, eheliche Verbindlichkeit, Sexualität im Rahmen der Ehe und die richtige Reihenfolge dieser Schritte.
    28 min
  • König Josia | Könige und Gott
    Die Predigt behandelt König Josia und stellt anschließend Jesus als Erfüllung des Gesetzes dar.
    Predigt: Anna Kaatz
    Serie: Könige und Gott
    In dieser Predigt wird die Geschichte von König Josia aus 2. Könige 22–24 und 2. Chronik 34–35 behandelt. Josia wird als Urenkel Hiskias beschrieben, der bereits mit acht Jahren König wurde und im Südreich Juda herrschte. Er wird als der letzte gottesfürchtige König aus dem Haus David vor der babylonischen Gefangenschaft vorgestellt.
    Zunächst wird die religiöse Situation seiner Zeit geschildert. Das Land war von fremden Göttern, Mischformen des Glaubens, Altären, Götzenbildern und Kultpraktiken geprägt, auch in Jerusalem und sogar im Tempel. Josia begann mit sechzehn Jahren, Gott zu suchen, und leitete später religiöse Säuberungen ein, indem er Kultstätten, Aschera-Pfeiler und Götzenbilder zerstören ließ.
    Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf dem Fund einer Gesetzesrolle bei Tempelreparaturen. Als Josia daraus vorlesen ließ, erschrak er über den Verstoß des Volkes gegen Gottes Gebote. Die Prophetin Hulda bestätigte die Echtheit des Buches und kündigte das Gericht über Juda an, sagte Josia aber auch, dass es nicht zu seinen Lebzeiten eintreffen werde.
    Daraufhin versammelte Josia das Volk, ließ das Gesetz vorlesen und erneuerte den Bund mit Gott. Es folgt die Feier eines großen Passafestes in Jerusalem. Danach verschärfte Josia seine Reformen und ging gegen weitere Kultstätten und Priester vor.
    Im zweiten Teil wird die Bedeutung dieser Geschichte für Christen ausgelegt. Das Gesetz wird als Maßstab des Bundes beschrieben, den niemand vollkommen erfüllen kann. Deshalb wird Jesus als die Lösung dargestellt: Er erfüllt das Gesetz, nimmt den Fluch auf sich und begründet den neuen Bund, den Jeremia angekündigt hatte.
    Abschließend wird betont, dass Gottes Ziel nicht bloß Regelgehorsam, sondern Beziehung ist. Der neue Bund wird als Werk des Heiligen Geistes beschrieben, der das Herz verändert. Die Zuhörer werden eingeladen, ihre eigene Beziehung zu Gott, ihr Vertrauen auf Leistung und mögliche „falsche Götter“ zu prüfen.
    20 min
  • König Hiskia | Könige und Gott
    Die Predigt behandelt das Leben von König Hiskia mit Fokus auf sein Vertrauen auf Gott und Gottes Rettung.
    Prediger: Walter Feckinghaus
    Serie: Könige und Gott
    In dieser Predigt wird das Leben von König Hiskia anhand mehrerer Bibelstellen aus 2. Könige, 2. Chronik und Jesaja behandelt. Zunächst wird Hiskia als König vorgestellt, der tat, was dem Herrn gefiel, und sich auf Gott verließ. Er entfernte Götzen, zerstörte Kultstätten und erneuerte den Gottesdienst in Juda.
    Dann wird die Vorgeschichte durch seinen Vater Ahas beschrieben. Ahas handelte nach dem Bericht des Predigers entgegengesetzt, förderte Götzendienst, verschloss den Zugang zum Tempel und trug dazu bei, dass die Erinnerung an den lebendigen Gott verdrängt wurde. Dem wird gegenübergestellt, dass Hiskia offenbar durch seine Mutter, seinen Großvater und durch das Weitergeben des Glaubens geprägt wurde.
    Anschließend wird die Bedeutung des Glaubens an die nächste Generation hervorgehoben. An einem Beispiel aus Brasilien wird erzählt, wie ältere Menschen ein Kind aus schwierigen Verhältnissen in die Gemeinde mitnahmen, wodurch es Jesus kennenlernte und im Glauben blieb. Daraus wird die Aufgabe von Eltern, Großeltern und anderen Erwachsenen abgeleitet, von Gott weiter zu erzählen.
    Danach folgt Hiskias Konflikt mit dem assyrischen König Sanherib. Zunächst versucht Hiskia, sich durch Tribut zu entlasten, doch der assyrische Angriff geht weiter. Der Prediger betont, dass Kompromisse mit dem Bösen nicht helfen, sondern auf lange Sicht in die Irre führen.
    Im Mittelpunkt steht dann Hiskias Gebet im Tempel. Er legt den Brief des Feindes vor Gott und bittet um Rettung, damit alle erkennen, dass Gott allein Herr ist. Als Antwort wird durch Jesaja zugesagt, dass Jerusalem bewahrt wird, und die Befreiung wird als Gottes Handeln beschrieben.
    Zum Schluss wird Hiskias Krankheit, seine Heilung und seine Verlängerung des Lebens um 15 Jahre erwähnt. Danach wird sein Hochmut angesprochen, als er Besuchern aus Babylon seine Schätze zeigt. Abschließend wird Hiskia dennoch als jemand dargestellt, der Korrektur annimmt, und die Predigt schließt mit drei Lernpunkten: Glauben weitergeben, Nöte Gott anvertrauen und bereit sein, sich korrigieren zu lassen.
    45 min
  • König Asa | Könige und Gott
    Die Predigt stellt König Asa vor und beschreibt abschließend kritisch, wie sein Vertrauen auf Gott eingeordnet wird.
    Prediger: Klaus-Dieter Gerdsmeyer
    Serie: Könige und Gott
    In dieser Predigt wird der König Asa als wenig bekannter, aber theologisch wichtiger König aus dem Südreich Juda vorgestellt. Zunächst wird der geschichtliche Rahmen nach dem Tod Salomos erklärt: Rehabeam und Abija regieren vor Asa, das Reich ist in Nord- und Südreich geteilt, und Juda hat Jerusalem als religiöses Zentrum.
    Anhand der biblischen Texte aus 1. Könige und 2. Chronik wird gezeigt, dass Asa „tat, was dem Herrn gefiel“ und sein Herz ungeteilt bei Gott war. Dazu wird der Begriff Sünde erläutert: Er beschreibt nicht nur moralisches Fehlverhalten, sondern ein Leben, das das Ziel der Gemeinschaft mit Gott verfehlt.
    Ein Schwerpunkt liegt auf der Reform Asas. Er lässt fremde Altäre und Götzen entfernen, ruft das Volk zur Hingabe an Gott auf und erneuert den Altar des Herrn. Unter dem Eindruck des Propheten Asarja versammeln sich die Menschen in Jerusalem, opfern und verpflichten sich gemeinsam, dem Herrn von ganzem Herzen zu dienen.
    Danach wird der Angriff der Kuschiter behandelt. Asa steht einer zahlenmäßig überlegenen Armee gegenüber, betet aber um Hilfe und bekennt, dass niemand Gott aufhalten kann. Der Text beschreibt den Sieg Judas als Antwort auf dieses Vertrauen und zieht Bezüge zu Erfahrungen von Not, Angst und Gebet im eigenen Leben.
    Abschließend geht es um Asas Bündnis mit Aram gegen das Nordreich Israel. Zwar ist der militärische Erfolg strategisch erfolgreich, doch der Seher Hanani kritisiert, dass Asa auf Menschen statt auf Gott vertraut. Asa reagiert mit Zorn und lässt Hanani festnehmen. Die Predigt endet mit der Frage, ob das eigene Herz ungeteilt bei Gott ist, in Not wie im Erfolg.
    28 min

About Predigtpodcast der FeG Rheinbach

From the publisher's feed

Willkommen beim Predigtpodcast der Freien Evangelischen Gemeinde Rheinbach. In unseren Gottesdiensten steht Jesus Christus im Mittelpunkt. Die Predigten greifen biblische Texte auf, laden zum…