Die Predigt behandelt das Leben von König Hiskia mit Fokus auf sein Vertrauen auf Gott und Gottes Rettung.
Prediger: Walter Feckinghaus
Serie: Könige und Gott
In dieser Predigt wird das Leben von König Hiskia anhand mehrerer Bibelstellen aus 2. Könige, 2. Chronik und Jesaja behandelt. Zunächst wird Hiskia als König vorgestellt, der tat, was dem Herrn gefiel, und sich auf Gott verließ. Er entfernte Götzen, zerstörte Kultstätten und erneuerte den Gottesdienst in Juda.
Dann wird die Vorgeschichte durch seinen Vater Ahas beschrieben. Ahas handelte nach dem Bericht des Predigers entgegengesetzt, förderte Götzendienst, verschloss den Zugang zum Tempel und trug dazu bei, dass die Erinnerung an den lebendigen Gott verdrängt wurde. Dem wird gegenübergestellt, dass Hiskia offenbar durch seine Mutter, seinen Großvater und durch das Weitergeben des Glaubens geprägt wurde.
Anschließend wird die Bedeutung des Glaubens an die nächste Generation hervorgehoben. An einem Beispiel aus Brasilien wird erzählt, wie ältere Menschen ein Kind aus schwierigen Verhältnissen in die Gemeinde mitnahmen, wodurch es Jesus kennenlernte und im Glauben blieb. Daraus wird die Aufgabe von Eltern, Großeltern und anderen Erwachsenen abgeleitet, von Gott weiter zu erzählen.
Danach folgt Hiskias Konflikt mit dem assyrischen König Sanherib. Zunächst versucht Hiskia, sich durch Tribut zu entlasten, doch der assyrische Angriff geht weiter. Der Prediger betont, dass Kompromisse mit dem Bösen nicht helfen, sondern auf lange Sicht in die Irre führen.
Im Mittelpunkt steht dann Hiskias Gebet im Tempel. Er legt den Brief des Feindes vor Gott und bittet um Rettung, damit alle erkennen, dass Gott allein Herr ist. Als Antwort wird durch Jesaja zugesagt, dass Jerusalem bewahrt wird, und die Befreiung wird als Gottes Handeln beschrieben.
Zum Schluss wird Hiskias Krankheit, seine Heilung und seine Verlängerung des Lebens um 15 Jahre erwähnt. Danach wird sein Hochmut angesprochen, als er Besuchern aus Babylon seine Schätze zeigt. Abschließend wird Hiskia dennoch als jemand dargestellt, der Korrektur annimmt, und die Predigt schließt mit drei Lernpunkten: Glauben weitergeben, Nöte Gott anvertrauen und bereit sein, sich korrigieren zu lassen.