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„Problemlos ist das alles nicht, aber eine Frage der Priorität.“
Iman ist Zahnmedizinerin, in Köln geboren als Kind marokkanischer Eltern. Früh hat sie gelernt, dass Ehrgeiz und Fleiß sich auszahlen und man niemals aufgeben darf. Als in der Schule Klassen zusammengelegt wurden, machte sie zum ersten Mal die Erfahrung, dass sie irgendwie anders ist als die anderen Kinder. Doch das spornte sie an, noch mehr zu geben und mit einem „Einser-Abi“ abzuschließen.
Anschließend wollte sie Medizin studieren, doch der NC machte ihr einen Strich durch die Rechnung – wegen 0,1 Punkten. Kein Grund für Iman, deshalb aufzugeben und so schrieb sie sich für Zahnmedizin ein, im Nachhinein die beste Entscheidung die sie treffen konnte. Denn wie sie im Studium feststellen durfte, ist es die für sie perfekte Kombination aus Naturwissenschaften und Kunst.
Iman ist ein sehr gläubiger Mensch. Deshalb entschied sie sich auch bereits in der 5. Klasse, dass sie ein Kopftuch tragen möchte und zog dies entgegen des Rats ihrer Eltern und Brüder durch. Im Laufe der Jahre hat sich das Kopftuch zwar mit ihr entwickelt und heute trägt sie es als Turban, dennoch ist es ihr wichtig, sich als muslimische Frau zu zeigen.
Auch, und auch davon erzählt sie uns eindrücklich, wenn sie damit nicht nur gute Erfahrungen gemacht hat, wobei Pöbeleien für sie noch weniger schlimm sind als das Gefühl, sich immer noch einmal mehr beweisen zu müssen, nur weil frau ein Kopftuch trägt.
Das Gespräch mit Iman ging noch weiter, und weil es wieder länger und intensiver wurde, haben wir es auch diesmal in zwei Teile geteilt. Beim nächsten Mal hört ihr, wie Iman sich entschieden hat, ihre Doktorarbeit einfach hinzuschmeißen und einen „Systemneustart“ zu machen, von ihrer Weltreise mit ihrem Mann und ihren Erfahrungen im Spannungsfeld zwischen Mutterrolle und Beruf.
Wir freuen uns, wenn ihr auch in zwei Wochen wieder zuhört und bedanken uns bei dir, Iman, für deine Offenheit und dein Vertrauen!
Wir freuen uns auf dein Feedback - gerne direkt unter diesem Podcast oder via LinkedIn:
https://www.linkedin.com/in/anna-trunk/ oder www.annatrunk.de
https://www.linkedin.com/in/ilona-wichmann-5b70ba97/
Über diesen Podcast:
Mit unserem Podcast wollen wir vermeintlich „ganz normalen“ Menschen eine Stimme geben. Denn viele Menschen haben spannende Wege in ihrem Leben beschritten, Entscheidungen für Abzweigungen getroffen, Herausforderungen bewältigt - und genau das in ihrem Leben auch noch vor sich, oder sind sogar gerade mittendrin.
Die Idee zu diesem Podcast kam uns, weil wir das Gefühl hatten, dass in den meisten Interviewformaten vor allem die Menschen zu Wort kommen, die sehr erfolgreich sind und oft in Positionen, die es in unserer Gesellschaft selten gibt – und damit auch die Lebensrealität selten ist (z.B. Politiker:innen, Geschäftsführer:innen, Gründer:innen). Oft fällt es schwer, daraus konkret etwas für sich selbst abzuleiten, da der eigene Alltag zu verschieden ist.
Und doch sind gerade Vorbilder (oder neudeutsch: Role Models) so wichtig für die persönliche Entwicklung und (nochmal neudeutsch) self empowerment.
Wir sind der Meinung: Viele Menschen können Vorbild sein und Denkanstöße geben, gerade diejenigen, die an ähnlichen Punkten im Leben stehen wie man oder frau selbst.
By Anna Trunk und Ilona Wichmann„Problemlos ist das alles nicht, aber eine Frage der Priorität.“
Iman ist Zahnmedizinerin, in Köln geboren als Kind marokkanischer Eltern. Früh hat sie gelernt, dass Ehrgeiz und Fleiß sich auszahlen und man niemals aufgeben darf. Als in der Schule Klassen zusammengelegt wurden, machte sie zum ersten Mal die Erfahrung, dass sie irgendwie anders ist als die anderen Kinder. Doch das spornte sie an, noch mehr zu geben und mit einem „Einser-Abi“ abzuschließen.
Anschließend wollte sie Medizin studieren, doch der NC machte ihr einen Strich durch die Rechnung – wegen 0,1 Punkten. Kein Grund für Iman, deshalb aufzugeben und so schrieb sie sich für Zahnmedizin ein, im Nachhinein die beste Entscheidung die sie treffen konnte. Denn wie sie im Studium feststellen durfte, ist es die für sie perfekte Kombination aus Naturwissenschaften und Kunst.
Iman ist ein sehr gläubiger Mensch. Deshalb entschied sie sich auch bereits in der 5. Klasse, dass sie ein Kopftuch tragen möchte und zog dies entgegen des Rats ihrer Eltern und Brüder durch. Im Laufe der Jahre hat sich das Kopftuch zwar mit ihr entwickelt und heute trägt sie es als Turban, dennoch ist es ihr wichtig, sich als muslimische Frau zu zeigen.
Auch, und auch davon erzählt sie uns eindrücklich, wenn sie damit nicht nur gute Erfahrungen gemacht hat, wobei Pöbeleien für sie noch weniger schlimm sind als das Gefühl, sich immer noch einmal mehr beweisen zu müssen, nur weil frau ein Kopftuch trägt.
Das Gespräch mit Iman ging noch weiter, und weil es wieder länger und intensiver wurde, haben wir es auch diesmal in zwei Teile geteilt. Beim nächsten Mal hört ihr, wie Iman sich entschieden hat, ihre Doktorarbeit einfach hinzuschmeißen und einen „Systemneustart“ zu machen, von ihrer Weltreise mit ihrem Mann und ihren Erfahrungen im Spannungsfeld zwischen Mutterrolle und Beruf.
Wir freuen uns, wenn ihr auch in zwei Wochen wieder zuhört und bedanken uns bei dir, Iman, für deine Offenheit und dein Vertrauen!
Wir freuen uns auf dein Feedback - gerne direkt unter diesem Podcast oder via LinkedIn:
https://www.linkedin.com/in/anna-trunk/ oder www.annatrunk.de
https://www.linkedin.com/in/ilona-wichmann-5b70ba97/
Über diesen Podcast:
Mit unserem Podcast wollen wir vermeintlich „ganz normalen“ Menschen eine Stimme geben. Denn viele Menschen haben spannende Wege in ihrem Leben beschritten, Entscheidungen für Abzweigungen getroffen, Herausforderungen bewältigt - und genau das in ihrem Leben auch noch vor sich, oder sind sogar gerade mittendrin.
Die Idee zu diesem Podcast kam uns, weil wir das Gefühl hatten, dass in den meisten Interviewformaten vor allem die Menschen zu Wort kommen, die sehr erfolgreich sind und oft in Positionen, die es in unserer Gesellschaft selten gibt – und damit auch die Lebensrealität selten ist (z.B. Politiker:innen, Geschäftsführer:innen, Gründer:innen). Oft fällt es schwer, daraus konkret etwas für sich selbst abzuleiten, da der eigene Alltag zu verschieden ist.
Und doch sind gerade Vorbilder (oder neudeutsch: Role Models) so wichtig für die persönliche Entwicklung und (nochmal neudeutsch) self empowerment.
Wir sind der Meinung: Viele Menschen können Vorbild sein und Denkanstöße geben, gerade diejenigen, die an ähnlichen Punkten im Leben stehen wie man oder frau selbst.