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Was ist für dich so selbstverständlich, dass du es gar nicht mehr bemerkst?
Katia Lübbert begleitet als Mitgründerin und Geschäftsführerin von Memovida Familien, die gerade einen Menschen verloren haben. Was das mit ihr macht, beschreibt sie so.
„Ich merke bei mir selber, dass ich eine größere Dankbarkeit habe für die Dinge, die vorher eigentlich immer selbstverständlich waren.“
Und sie sagt dazu: „Kann uns allen nicht schaden, mal darüber nachzudenken.“
Mit Memovida baut sie Bestattungen zum Festpreis auf, bundesweit, transparent und menschlich, in einer Branche, in der wenig Vertrauen herrscht. Vorher hat sie über 20 Jahre Marken aufgebaut, unter anderem bei Coca-Cola und PayPal. Schöne, teure Werbefilme kann sie gut, und es gibt viel Geld dafür. Ihr Schluss: „Das braucht die Welt halt nicht.“
- Warum geht es im Konzern immer darum, gesehen zu werden?
- Warum war im Konzern ihre erste Frage bei jedem Fehler „Bin ich schuld?“, und warum spielt das heute keine Rolle mehr?
- Warum steht sie manchmal nachts auf, um nachzusehen, ob ein Auftrag wirklich rausgegangen ist?
- Was gibt ihr die Arbeit mit den Familien, das sie im Konzern nie hatte?
Die Antworten gibt es in der Folge.
00:00 Intro
01:55 Die Glitzerwelt der Werbung
03:02 Was eine Marke von einem Produkt unterscheidet
04:59 Wie aus stillem Wasser eine Marke wird
07:13 Wofür Memovida stehen soll
08:27 Karriere im Konzern: Up or Out
12:24 Im Konzern überleben
13:59 Zurück in den Konzern?
15:08 Der Abschied von PayPal
18:43 Ikigai und die Frage, was die Welt braucht
20:09 Warum ausgerechnet Bestattung
22:45 Zwei Absagen und eine Anzeige
26:07 Selbst Familien begleiten
28:29 Was sie antreibt
31:54 Die Rolle als Geschäftsführerin
33:41 Bin ich schuld?
37:45 Zahlenmensch und Bauchmensch
40:17 Plötzlich Kontrollfreak
43:56 Wenn die Arbeit mit nach Hause kommt
44:50 Größere Dankbarkeit
47:28 Was ihr die Arbeit gibt
50:21 „Da ist meine Bestatterin!“
51:43 Raus aus der Komfortzone
ÜBER DEN GAST
Katia Lübbert ist Mitgründerin und Geschäftsführerin von Memovida in Berlin. Memovida bietet Bestattungen zum Festpreis an, bundesweit und online buchbar, mit Büros in mehreren Städten. Vorher hat sie über 20 Jahre Marken aufgebaut: bei Storck, bei Coca-Cola, wo sie die Wassermarke ViO mit aufgebaut hat, und bei PayPal, zuletzt als Head of Creative Lab Europe. Im Oktober 2026 hat Memovida den Berliner Marketingpreis in der Kategorie Startup gewonnen.
Memovida: https://www.memovida.de
LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/katia-luebbert-13aa55b7/
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Reflections on Success. Warum streben wir so hartnäckig nach Erfolg? Was gibt er uns wirklich und was nicht? Jede Woche ein neues Gespräch.
Mehr vom Podcast auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/company/reflections-on-success/
Du bist Unternehmerin oder Unternehmer und möchtest selbst Gast sein? Buche ein Vorgespräch: https://cal.com/felix-steinhauser-i3xa0w/15min
Würdest du die Angst vor dem Misserfolg abgeben, wenn du könntest?
Simon Biela verneint nach kurzem Überlegen.
„Du erlebst das da oben nicht so intensiv, wenn du das da unten nicht kennst.“
Erfolg macht ihm Spaß, und davon hätte er gern mehr. Nur funktionieren die Erfolgsgefühle für ihn nicht ohne die Gefahr des Misserfolgs. Deshalb würde er gar nichts ändern.
Und was wäre ganz unten? Im schlimmsten Fall wäre die Firma weg. Er bliebe dieselbe Person, mit denselben Fähigkeiten. Doch es wäre mehr als ein finanzieller Verlust: Die Mitarbeitenden haben die Firma mit aufgebaut, ihre Arbeitsplätze und Perspektiven hängen daran. Dazu kommt die persönliche Frage: Habe ich versagt? Denn die Firma ist auch Teil seiner Identität. Davon nimmt er sich nicht aus.
- Was treibt ihn nach über 25 Jahren an, wenn das Geld nur noch ein Nebeneffekt ist?
- Warum nennt er Erfolg auch ein Glücksspiel?
- Wie geht er damit um, dass er nach eigenen Worten jeden Tag verliert?
- Warum ist er nicht sicher, ob das Ziel Wachstum ewig trägt?
Die Antworten gibt es in der Folge.
00:00 Intro
01:50 Die Nerds aus dem Computerraum
04:40 Was ihn mit Anfang 20 angetrieben hat
07:58 8.000 Mark für ein Schulprojekt
10:04 Kein Moment, an dem es zu viel war
13:05 Führung damals und heute
16:22 Warum Geld zum Nebeneffekt wird
19:17 Finanzielle Sicherheit und das Grundgefühl
21:49 Die Firma weg, die Person bleibt
23:58 Erfolg ist auch ein Glücksspiel
27:00 Jeden Tag verlieren, wieder bei 0:0
29:43 Freiheit als Unternehmer
32:11 Verantwortung abgeben
34:14 Ist Wachstum immer das Ziel?
37:19 Inneres Wachstum ohne Firmenwachstum
38:49 Was ihm der Erfolg gibt
41:31 Die Angst vor dem Misserfolg und die gute Fee
44:16 Ausgleich durch Sport
48:37 Resilienz in der richtigen Dosis
53:03 KI verändert Führung
58:26 Woran er gerade wachsen will
ÜBER DEN GAST
Simon Biela ist seit über 25 Jahren Unternehmer. Mit 18 hat er noch aus der Schule heraus mit seinem Schulfreund Matthias Steinforth gegründet. Heute führen die beiden in Köln die inhabergeführte E113 Gruppe mit über 150 Mitarbeitenden. Dazu gehören die Digital-Commerce-Agentur kernpunkt, die Daten- und KI-Beratung taod, die er als Geschäftsführer leitet, und die HR-Beratung runHR. Im Podcast „AI & Why“ spricht er mit Entscheidern darüber, was sich durch KI verändert.
E113 Gruppe: https://www.e113.de/
kernpunkt: https://www.kernpunkt.de/
taod: https://www.taod.de/
Podcast „AI & Why“: https://www.ai-why.de/
LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/simonbiela/
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Du erreichst, was du wolltest, und es fehlt immer noch etwas. Was dann?
Matthias Walter Eser kennt den Moment. Er wollte nach eigenen Worten einfach nur Geld und glaubte, materieller Erfolg würde eine innere Leere ausgleichen. „Ich habe mich getäuscht“, sagt er heute. Einen Vorwurf macht er niemandem, getäuscht habe er sich selbst.
Vom Gas gegangen ist er deshalb nicht. Er berät als externer Finanzchef Unternehmen bis zum Verkauf, hat über 200 Podcast-Folgen aufgenommen, ein Buch geschrieben und fährt rund 25.000 Kilometer im Jahr auf dem Rad. Am Morgen unserer Aufnahme waren es 150. Er wolle heute so wenig wie nie zuvor, sagt er, dafür sei sein Motiv so ehrlich wie wohl nie.
Aus dem Ausdauersport nimmt er mit, was er auch im Unternehmen für selbstverständlich hält: Schmerz gehört zu jeder Entwicklung. Sein Satz dazu lautet „Leid ist eine Entscheidung“. Leid ist für ihn nur das Etikett, das man dem Schmerz gibt. Ignorieren will er den Schmerz dabei nicht. Er fragt zuerst, ob er aufbaut oder schadet.
Welcher eine Gegenstand bedeutet ihm bis heute etwas, obwohl ihm Uhren und Autos nichts gegeben haben?
Warum hält er auch die Erwartung eines ruhigen Lebens für eine Täuschung?
Warum wird man seiner Ansicht nach mit wachsendem Erfolg unfreier?
Und warum ist es für ihn Erfolg, sagen zu können, dass man sich geirrt hat?
Die Antworten gibt es in der Folge.
00:00 Intro
02:42 Die Poster im Kinderzimmer
04:18 Selbstsicher und unsicher zugleich
05:16 Philosophie mit 16 und 700 Bücher
08:10 Woher der Antrieb zum Unternehmertum kam
11:03 Schmerz als Teil jeder Entwicklung
12:49 Leid ist eine Entscheidung
16:26 Am Anfang ging es nur ums Geld
18:27 Was der materielle Erfolg nicht gegeben hat
21:09 Uhren, Autos und eine Kreditkarte
26:08 Was ihn heute antreibt
27:44 Was hinter den Zahlen steht
32:40 Was ihm die Arbeit gibt
35:04 Tiefs, Druck und der Preis des Erfolgs
37:42 Zugspitze oder Mount Everest
41:54 Was ihm eine Ziellinie beweist
45:33 Ziele, die sich ändern dürfen
50:27 Was Erfolg heute für ihn ist
53:57 Bedeutsamkeit und Anerkennung
56:42 Je erfolgreicher, desto unfreier
01:00:41 Das innere Team
ÜBER DEN GAST
Matthias Walter Eser ist externer Finanzchef und M&A-Berater. Mit ESER Capital in Garmisch-Partenkirchen begleitet er E-Commerce-Marken, Agenturen und digitale Dienstleister im Tagesgeschäft und beim Unternehmensverkauf, nach eigenen Angaben in über 50 Transaktionen. Er hat am MCI in Innsbruck studiert, mehrere Unternehmen gegründet, übernommen und wieder verkauft und spricht im Digital Business Podcast in über 200 Folgen über Finanzen und Unternehmensverkäufe. Sein Buch „Wohlstandsarmut“ handelt von der Zukunft des deutschen Mittelstands. Als Ausdauersportler will er 2027 das Race Across Germany fahren, 1.100 Kilometer quer durch Deutschland.
ESER Capital: https://eser.capital/
Digital Business Podcast: https://eser.capital/digital-business-podcast/
Instagram: https://www.instagram.com/matthiaswaltereser/
LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/matthias-walter-eser-mba-880174237
Wann hast du dich zuletzt über einen Mitarbeiter geärgert?
Felix Anrich hat dazu einen Satz, der erst mal wehtut: „Du hast die Mitarbeiter in deinem Unternehmen, die du verdienst." Das klingt nach Vorwurf. Er meint etwas anderes: Die Verantwortung liegt beim Unternehmer, und sie fängt bei ihm selbst an.
Wer steht in deinem Unternehmen an erster Stelle? Bei ihm ist die Reihenfolge klar: erst der Unternehmer, dann das Unternehmen, dann die Mitarbeiter. Bei den meisten läuft es andersrum, sagt er. Sie wollen es allen recht machen und führen irgendwann nicht mehr so, wie sie eigentlich sind. Er kennt das von sich selbst: Früher wollte er der beste Arbeitgeber für alle sein.
An erster Stelle zu stehen heißt für ihn, die Voraussetzungen selbst zu erfüllen. Körperlich, mental und sozial gesund sein, klar und empathisch zugleich führen. Und einen Rahmen schaffen: klare Erwartungen, klare Verantwortlichkeiten, klare Regeln und die richtigen Leute an Bord. Wer das erfüllt, bekommt auch die Mitarbeiter, die er verdient.
Was tut er selbst dafür, diese Voraussetzungen zu erfüllen?
Warum hält er 90 Prozent der Mitarbeiter-Benefits für Nonsens, obwohl er selbst damit arbeitet?
Welche Regel ist in seiner Firma fast ein Abmahnungsgrund?
Und warum war die Zeit, in der sein Geschäft nach Corona bei null stand, im Rückblick seine wertvollste?
Die Antworten gibt es in der Folge.
00:00 Intro
01:52 Was ihm im Fußball gefehlt hat
04:09 Im Jahrgang mit Kimmich, Gnabry und Werner
05:59 Mit 17 in die Selbstständigkeit
10:50 Sein Antrieb: dass ihm zugehört wird
12:13 Keine Ahnung von Führung
14:18 Acht Events, acht Städte, dann Corona
18:12 Warum diese Zeit so wertvoll war
21:40 Warum 90 Prozent der Benefits Nonsens sind
25:44 Gesundheit ist erst mal Mitarbeiterpflicht
26:37 Die Mitarbeiter, die du verdienst
28:51 Warum 60 Leute entspannter sind als zehn
33:07 Warum der Unternehmer an erster Stelle steht
38:16 Was ihn erdrücken würde
39:21 Sein Preis, und warum er ihn Gewinn nennt
41:34 Was für ihn Freiheit ist
42:47 Was Erfolg heute für ihn ist
47:27 Das Thema, das er noch angehen will
52:11 Der Preis, den er am Ende nachträgt
ÜBER DEN GAST
Felix Anrich ist bei Reutlingen aufgewachsen und wurde mit 17 Unternehmer, zuerst in der Finanzbranche, ab 2016 mit Mitarbeiter-Benefits. 2020 lernte er in Hamburg Randolph Moreno Sommer kennen, erst als Laufpartner, dann als seinen Coach für Führung. Ein Jahr später wurde aus beiden Firmen die FAIRFAMILY GmbH. Heute berät sie mit rund 60 Mitarbeitenden Mittelständler im DACH-Raum. Im FT1000-Ranking 2025 der Financial Times stand FAIRFAMILY auf Platz 4 der wachstumsstärksten Unternehmen Deutschlands. Der TOP Arbeitgeber Kongress der beiden bringt jährlich über 1.000 Geschäftsführer zusammen. Felix Anrich ist Autor eines Fachbuchs bei Springer Gabler und spricht im TOP Arbeitgeber Podcast über Führung und Unternehmenskultur.
FAIRFAMILY: https://www.fairfamily.de/
TOP Arbeitgeber Kongress: https://www.toparbeitgeberkongress.de/
LinkedIn: https://de.linkedin.com/in/felix-anrich-024944120
Wie oft liegst du nachts wach wegen einer Entscheidung, die längst getroffen ist?
Lorenz Tüshaus kennt das nicht. In der Fünf-Sterne-Hotellerie hat er gelernt, dass man Zufälle nicht zulassen darf. Wer einen Abend für hunderte Gäste verantwortet, sieht die Gefahr, bevor sie eintritt, und hat für alles einen Plan. Für alles, was in seiner Macht steht.
Für den Rest hat er eine zweite Regel, und die ist die interessantere. Als Corona kam, standen vier Städte fertig geplant, mit Verträgen, Hotels und gebuchten Terminen. Geblieben ist nichts. Er hat den Plan nie wieder aufgenommen und bereut das bis heute nicht.
Wie lässt man einen Plan los, in dem Jahre Arbeit stecken?
Wann darf man zweifeln, und wann nicht mehr?
Und was gibt einem ein Abend mit hunderten Gästen, wenn nicht Ansehen?
Die Antworten gibt es in der Folge.
00:00 Intro
01:48 Warum man in die Gastronomie geht, und nicht wegen des Geldes
06:58 Von Lausanne ins Hotel Imperial
09:22 Fünfzehn Stunden am Tag, sieben Tage die Woche
10:49 Gefahren erkennen, bevor sie eintreten
12:35 Es gibt keine Zufälle
15:17 Was er tut, um über Jahre durchzuhalten
17:25 Wie aus einer Projektarbeit das Hotelbar-Hopping wurde
28:55 Der Punkt, an dem er sich selbstständig macht
30:44 Warum er keine schlaflosen Nächte hatte
36:22 Was ein guter Gastgeber sieht, bevor der Gast etwas sagt
37:40 Was ihm die Abende gegeben haben
41:32 Corona, und vier Städte, die fertig geplant waren
47:23 Der Plan, den er nicht wieder aufgenommen hat
50:02 Warum er nichts nachtrauert
55:31 Warum Vertrauen für ihn über dem Vertrag steht
01:05:07 Wie er das alles unter einen Hut bringt
ÜBER DEN GAST
Lorenz Tüshaus hat an der Hotelfachschule Lausanne studiert und in Spitzenhotels in Wien, München und Asien gearbeitet. Aus einer Projektarbeit für den Young Hotelier Award wurde 2013 das erste Hotelbar-Hopping in Wien, 2015 folgte Sparkling Munich. Über die Jahre hat er tausenden Gästen die Türen von Häusern geöffnet, die viele von außen für unzugänglich halten. Heute ist er zweifacher Vater und wieder in der Hotellerie zu Hause.
Instagram: https://www.instagram.com/sparkling.munich/
LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/lorenztueshaus/
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#ReflectionsOnSuccess #Unternehmertum #WertDesErfolgs #PreisDesErfolgs #Hotellerie #Eventbranche
Wächst deine Firma nicht, weil der Markt nicht mitspielt, oder weil du selbst nicht mitwächst?
„Dein Unternehmen wird nicht wachsen, wenn du nicht persönlich wächst.“ Damian Zielinski meint das nicht als Merksatz. An mehreren Stellen seines Weges war er selbst die Grenze. Woran merkt man das? Und wie arbeitet er daran?
Der Partner, den er nicht gebraucht hätte. Er kündigte Jobs, ohne einen neuen zu haben, und sein Vater ist dabei durchgedreht. Unsicherheit reizt ihn. Seine GmbH gründete er trotzdem nicht allein, und es wurde die stressigste Zeit seines Lebens. Was hat ihn gebremst? Und was rät er heute jedem, der vor derselben Entscheidung steht?
Das günstige Team. Zeitweise hatte er acht Werkstudenten. Günstig, dachte er, der Schlüssel zum Wachstum. Heraus kamen Chaos und eine Software für 200 Euro im Monat, nur um zu planen, wer wann arbeitet. Heute zahlt er weit mehr als der Wettbewerb. Was hat ihn so lange davon abgehalten? Und was hat sein Budget für Schuhe damit zu tun?
Das Hobby, das zum Business wurde. Beim ersten Google-Training war er sofort gepackt. Er machte sich damit selbstständig und hatte kurz darauf kaum noch mit Google Ads zu tun. Was ist dazwischen passiert? Und was heißt das für alle, die ihr Lieblingsthema zum Beruf machen wollen?
Die Freiheit, die anders aussieht. Er schaut null auf die Stunden und arbeitet sieben Tage die Woche. Gleichzeitig waren in den letzten Monaten rund 90 Prozent seiner Arbeit Aufgaben, auf die er keine Lust hat. Wie passt das zusammen? Und was ist dann die Freiheit, für die er das alles macht?
Warum lässt ihn das Ziel für 2027 schon heute nicht los, obwohl seine Agentur jedes Jahr wächst? Wann saß er zum ersten Mal selbst in einem Google-Ads-Konto? Und was würde ihm sein zukünftiges Ich raten?
Die Antworten gibt es in der Folge.
00:00 Intro
02:17 Was er von den Eltern mitnahm
09:11 Der Job als bezahltes Lernen
13:18 Wie er zu Google Ads kam
20:41 Die stressigste Zeit seines Lebens
23:12 Was er Gründern heute rät
27:34 Warum Unsicherheit ihn reizt
29:18 Acht Werkstudenten und viel Chaos
31:44 Mehr zahlen als der Wettbewerb
33:43 Die Sache mit den Schuhen
35:30 Warum wachsen?
39:25 Was ihn schon heute wachhält
42:15 Was ihm der Erfolg heute gibt
44:26 Was am schwersten wiegt
46:52 Die Illusion vom Unternehmertum
49:49 Hobby oder Business
52:59 Was Freiheit für ihn heißt
56:53 Persönlich wachsen
59:43 Was sein zukünftiges Ich ihm rät
Über den Gast
Damian Zielinski ist Gründer von searchperts, einer Google-Ads-Agentur für E-Commerce und Mittelstand in Düsseldorf. Nach Jahren im Vertrieb, unter anderem bei ReachLocal und Indeed, startete er 2015 nebenberuflich mit Google Ads und machte sich 2019 ganz selbstständig. Heute betreut searchperts achtstellige Werbebudgets im Jahr, ist dreifacher Google Premier Partner und wurde mehrfach als Arbeitgeber ausgezeichnet. Damian ist Mentor bei Scale-up.NRW, stand als Speaker unter anderem auf der OMR und finanziert mit searchperts Brunnen für sauberes Wasser.
Website: https://searchperts.de/
LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/zielinskidamian/
YouTube: https://www.youtube.com/@DamianZielinskiSearchperts
Erfolg bedeutet für Markus Kellermann Verantwortung, Unternehmertum und Wachstum. Mit den Jahren ist eine weitere Dimension hinzugekommen: die Freiheit, selbstbestimmt zu entscheiden, worauf es im Leben wirklich ankommt.
Dazwischen liegen 30 Jahre, drei Unternehmen und ein paar Erkenntnisse, die er selbst erst spät sortiert hat.
Der Druck, den niemand verlangt hat. Als Angestellter baute er aus drei Kunden eine Abteilung mit 30 Mitarbeitenden auf. Gefordert hatte das niemand, die Erwartung kam von ihm selbst. Manche Wochen hatten 100 Arbeitsstunden. Sein Satz dazu: Je erfolgreicher die Karriere wurde, desto fremdbestimmter wurde er. Woran merkt man eigentlich, dass der selbstgemachte Druck kippt?
Der Zufall, der alles entschied. Ein Chef legte ihm einen Zeitungsartikel auf den Schreibtisch. Daraus wurde eine 25-jährige Laufbahn. Er sagt: Karrieren sind viel weniger planbar, als wir glauben. Wie viel Zufall steckt also in dem, was wir Erfolg nennen? Und was muss man mitbringen, damit ein Zufall überhaupt etwas auslöst?
Das Wachstum, das nicht überrollen sollte. In seinem eigenen Unternehmen zog er Strukturen ein, bevor das Wachstum sie erzwingen konnte. Eine Abteilung bekam eine Leitung, als sie noch aus einer Person bestand. Wie organisiert man Wachstum so, dass die Schmerzen gar nicht erst entstehen?
Und die Freiheit, die sich verändert hat. 2013 veröffentlichte er seinen Ratgeber „Vom Job in die Freiheit“. Heute weiß er, dass Freiheit nicht allein durch Selbstständigkeit oder unternehmerischen Erfolg entsteht. Je mehr Verantwortung man übernimmt, desto wichtiger wird die Fähigkeit, bewusst zu entscheiden, wofür man seine Zeit und Energie einsetzt. Was Freiheit für ihn heute heißt und warum er das für die wichtigste Erkenntnis seines Lebens hält, erzählt er am Ende der Folge.
Über den Gast
Markus Kellermann, CMO der MAI Group und Mitgründer der Digitalagentur MAI xpose360 in Augsburg. Einer der führenden Köpfe im Performance- und Affiliate- Marketing in Deutschland, Autor, Dozent, Business Angel und Betreiber des Fachportals affiliateblog.de. 2023 brachte er die von ihm mitgegründete Agentur mit rund 100 Mitarbeitenden in die MAI Group ein.
Ratgeber "Vom Job in die Freiheit": https://www.amazon.de/Vom-JOB-die-FREIHEIT-Ratgeber/dp/1482609088/
Persönliche Homepage: https://www.markus-kellermann.de
LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/mkellermann/
Instagram: https://www.instagram.com/markus.kellermann.official/
Agentur: https://www.xpose360.de
Fachportal: https://www.affiliateblog.de
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Was passiert mit einem Unternehmen, wenn der Mensch an der Spitze sich nicht um sich selbst kümmert?
Lorenz Strasser hat darauf eine unbequeme Antwort. Ein Unternehmen, sagt er, ist die Verlängerung der Person, die es führt. Seine eigene Laune überträgt sich auf die Geschäftsführung, von dort auf die Teams, und so kaskadiert sie nach unten. Bei über 500 Mitarbeitern hat er genau das erlebt. Am Ende, sagt er, wird dann keiner mehr glücklich.
Privat läuft dieselbe Kette. Fehlen ihm Familie, Sport oder ein Abend mit einem Buch, wird er grummelig. Irgendwann sagt seine Frau, er solle sich mal wieder einkriegen.
Deshalb steht bei ihm zuerst die Familie, dann er selbst, und erst danach das Unternehmen. Nicht aus Bequemlichkeit, sondern weil er es für eine Führungsfrage hält.
Warum steigt das Herzinfarkt-Risiko ausgerechnet Anfang 40, wenn beruflich alles läuft? Wieso hält er seine Neigung zum Aufschieben für eine Stärke? Weshalb hat er sein Unternehmen bewusst ohne einen einzigen Investor aufgebaut? Und was hat ihn nach 45 Jahren und drei Berufen zu dieser Überzeugung gebracht?
Die Antworten gibt es in der Folge.
00:00 Intro: 45 Jahre, drei Berufe
02:11 Der Film, der alles ausgelöst hat
03:13 Informatikstudium bis zum Vordiplom, dann Schluss
05:02 Der Test mit dem Bruder in Paris
07:46 Von Anfang an skalierbar gedacht, nie nur eine Kneipe
09:35 Der Vater als Bauunternehmer
11:32 Anders sein in den 90ern, und die Anzeige, die folgte
16:32 Im Juli wussten sie nicht, wie sie die Miete zahlen sollen
17:31 Warum Aufgeben keine Option war
19:25 Unternehmertum ist ein Marathon, kein Sprint
20:25 16 Stunden am Tag, erster freier Tag nach sieben Monaten
21:30 Was ihm damals gefehlt hat
24:26 Nach 15 Jahren raus aus der Gastronomie
28:58 Wie aus einem allgemeinen Problem Pentacode wurde
30:54 Warum kein Investor: der Preis, den man dafür zahlt
39:19 Prokrastination als Stärke
42:19 Zehn Stunden fokussiert, dann ist Schluss
45:36 Abstand gewinnen statt im Dauerstress bleiben
48:35 Was ihn der Aufbau heute kostet
51:15 Warum das Herzinfarkt-Risiko Anfang 40 steigt
55:46 Familie, dann er selbst, dann das Unternehmen
59:48 Die KI-Assistenz Yna und was ihn daran packt
01:03:11 Geld als Ausdruck des Gelingens
Über den Gast
Lorenz Strasser, Gründer, CEO und Alleinvorstand der Pentacode AG in München. Pentacode ist eine HR- und Workforce-Management-Software für Betriebe mit komplexen Schichtsystemen, komplett ohne Investoren aufgebaut. Über 60.000 verwaltete Mitarbeitende und mehr als 15 Millionen geplante Schichten. Davor baute er mit seinem Bruder eine Gastronomiegruppe mit 13 Filialen und über 500 Mitarbeitern auf.
Webseite: https://pentacode.app
LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/lorenz-strasser-0060ab23b/
Pentacode auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/company/pentacode-app
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#ReflectionsOnSuccess #Unternehmertum #WertDesErfolgs #PreisDesErfolgs #Bootstrapping #Führung
Was treibt einen Menschen an, der seit fast drei Jahren jede Woche liefert? Jeden Sonntag, auch an Weihnachten, auch im Sommer.
Es ist nicht das Geld. Und es ist auch nicht das Streben nach Glück.
Ausgerechnet einer der bekanntesten KI-Erklärer im deutschsprachigen Raum sagt: Niemand kennt die Wahrheit. Wer sie verkauft, verkauft Schlangenöl. Deshalb holt Leonard Schmedding auch Kritiker vor die Kamera, obwohl ihm das geschäftlich eher schadet.
Was ihn antreibt, hat er öffentlich noch nie erzählt. Hier tut er es zum ersten Mal.
00:00 Intro: der Weg in fünf Jahren
02:04 Aufgewachsen beim Großvater, Sommerferien im Gerüstbau
04:27 Einser-Abitur und trotzdem kein Studium
06:44 Mit 18 nebenbei Social Media, autodidaktisch gelernt
08:53 Der Geschäftspartner und die Gründung von Everlast
10:49 Der Großvater als Vorbild und die Mission Mittelstand
17:47 Warum Menschen KI ablehnen
19:22 Warum er selbst nie Angst davor hatte
21:07 Unternehmer denken in Zielen, Angestellte in Aufgaben
24:36 Ideen als eine der letzten knappen Ressourcen
27:50 Warum er keine Ziellisten mehr führt
29:16 Sein Leben ist die Firma
32:07 Warum er keinen Ausgleich braucht
34:05 Kaltakquise, Ablehnung und der introvertierte Mensch dahinter
38:01 Eigenverantwortung statt Schuld im Außen
39:20 Der Druck, jede Woche zu liefern
41:41 Ein Sparringspartner als Ausweg
49:42 AGI bis 2030 und was das für Arbeit bedeutet
54:19 Aufmerksamkeit als knappste Ressource
59:03 Die dunklen Szenarien und der Umgang damit
01:05:35 Seine Philosophie: nicht Glück, sondern Wahrheit
Über den Gast
Leonard Schmedding, Mitgründer und Chief AI Officer der Everlast Consulting GmbH aus Neu-Ulm. Mit Everlast AI betreibt er den größten deutschsprachigen YouTube-Kanal für KI im Unternehmenskontext, begleitet mit seinem Team mittelständische Unternehmen bei der Umsetzung von KI-Projekten und bildet als zertifizierter Bildungsträger AI Automations Manager aus.
KI-Beratung: https://www.kiberatung.de
Weiterbildung: https://www.kilernen.de
YouTube (Everlast AI): https://www.youtube.com/@everlastai
YouTube (persönlich): https://www.youtube.com/@LeonardSchmedding
Instagram: https://www.instagram.com/derleomartin/
LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/leonard-martin-schmedding-415bba1a4/
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Ab wann fühlt man sich eigentlich erfolgreich?
Dominik Equit hat mit Stefanie Biberger aus einem losen Austausch unter Beratern grandega geformt. Heute, zehn Jahre später, ist daraus eine Transformationsberatung mit knapp 100 Menschen geworden, die Financial Times zählt sie zu den am stärksten wachsenden Unternehmen Europas. Auf das Gefühl, erfolgreich zu sein, wartet er trotzdem bis heute.
Genauso deutlich widerspricht er der Vorstellung von unternehmerischer Freiheit. Wer tun und lassen will, was er möchte, sollte nach seiner Erfahrung angestellt bleiben. Er erzählt vom Heiligabend, den er in einem rumänischen Rechenzentrum verbracht hat, ohne dort etwas beitragen zu können, aber er sah sich in der Verantwortung vor Ort zu sein.
Wir sprechen über seine vier Dimensionen von Erfolg und warum die persönliche fast immer zuletzt kommt. Darüber, was ihn nach zehn Jahren wirklich überrascht hat, und warum er Sinnmaximierung über Gewinnmaximierung stellt.
00:00 Intro: aus einem Berater-Netzwerk wird grandega
01:30 Die Serie hinter der Berufswahl
04:47 Selbstständig schon vor dem Studium
06:33 Warum Unternehmer weniger frei sind als Angestellte
10:11 Heiligabend im Rechenzentrum in Rumänien
11:25 Steuerprüfung zum Geburtstermin der Mitgründerin
12:33 Drei Beratungen als Angestellter, dann die Gründung
18:08 Auf das Gefühl von Erfolg wartet er bis heute
18:34 Seine vier Dimensionen von Erfolg
20:55 Warum das Private immer zuletzt kommt
22:50 Routinen als Schutz gegen das Weglassen
27:23 Ist es wichtig und dringend, ist es schon zu spät
29:52 Was ihn überrascht hat: Wertschätzung statt Prestige
33:49 Warum Unternehmer selten so reich sind, wie man denkt
35:13 Sinnmaximierung vor Gewinnmaximierung
40:03 Warum ihn die Firma weniger stolz macht als das Team
43:15 Die Vision: keine gescheiterte Transformation mehr
49:31 KI und Change: der dritte Schritt vor dem ersten
51:37 Ängste in der Veränderung: zuhören und Transparenz
59:31 Der Rat ans jüngere Ich
Über den Gast
Dominik Equit, Gründer und Managing Partner der Transformationsberatung grandega in Eschborn bei Frankfurt. grandega begleitet Mittelstand und Industrie im Spannungsfeld von Fachbereich und IT, mit dem Anspruch, Veränderung nicht auf Folien zu beschreiben, sondern umzusetzen.
Webseite: https://www.grandega.de
Beraterprofil: https://www.grandega.de/beraterportraits/dominik-equit/
LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/dominik-equit-642b75150/
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Reflections on Success. Der Podcast über den Preis des Erfolgs und wie er sich senken lässt. Jede Woche neu.
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Warum streben wir so hartnäckig nach Erfolg? Was gibt er dir wirklich? Und was sind die Schattenseiten, über die kaum jemand spricht?
Um das herauszufinden, sprechen wir mit denen, die es…
Aber wir stellen auch die eine Frage, die sonst kaum jemand stellt: Was ist der Preis, den viele dafür zahlen? Nicht Wochenstunden, nicht verpasste Abende, das gehört dazu. Sondern das, worüber geschwiegen wird. Der Druck, der innere Stress, die Sorgen, die einen unterschwellig immer begleiten.
Alle behandeln das als Eintrittsgeld. Wir fragen, woher es kommt und ob es sein muss.
Denn es bleibt selten bei einem faden Beigeschmack. Wenn der mentale Ballast überhandnimmt, kostet er erst die Leistung, dann die Freude, am Ende die Gesundheit. Darunter leiden auch die Familie und das gesamte Unternehmen.
Damit es gar nicht so weit kommt, sprechen wir darüber. Über Erfahrungen, Erkenntnisse und Wege, wie sich diese Kehrseite klein halten oder manchmal sogar komplett auflösen lässt.
Damit der hart erarbeitete Erfolg auch bei dir ankommt.