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Veröffentlicht am: 29.06.2026 Aufgenommen am: 31.05.2026
Zur Episode auf unserer Webseite: https://smenschelt.de/robin-zieger-aus-moenau/
Robin Zieger ist Mönauer „von Geburt an, aber auch erst seit zwanzig Jahren“ – sein Wissen über Mönau, den Park und die Geschichte rund um Gut Mönau-Rauden hat er sich vor allem durch Gespräche mit den Älteren und das halbe Archiv in seinem Ortsvorsteherbüro in Uhyst erarbeitet. Romy trifft ihn mitten im Park, den er gemeinsam mit dem Mönauer Park- und Ortschaftspflegeverein seit 2018 in reiner Ehrenamtsarbeit pflegt – gegründet damals als Dorfjugend, weil sich sonst niemand kümmerte.
Der Spaziergang führt vorbei an der Ruine des alten Gutshauses: einst dreiflügelig mit Glockenturm, 1945 Mädellager des Reichsarbeitsdienstes, nach dem Krieg größtenteils abgerissen und 1994 von der Gemeinde für wenig Geld an einen Privateigentümer verkauft, der seitdem unauffindbar ist und das Gebäude verfallen lässt. Eine Enteignung kommt für den Verein trotzdem nicht in Frage – das Beispiel Uhyst zeigt, wohin das führen kann, wenn am Ende doch nur jemand mit „drei Euro fünfzig mehr in der Tasche“ mitbietet.
Daneben geht’s um die größte Platane östlich der Elbe (Stammumfang: rund sieben Meter), um Sommerkino mit einer neun mal sieben Meter großen Leinwand, Glühweinabend und Parkfest – und um die größeren Fragen dahinter: Warum die Lebensmittelversorgung auf dem Dorf fehlt, warum junge Leute wegen der Dresdner Zweitwohnungssteuer ihren Hauptwohnsitz in Mönau behalten, und warum ehrenamtliches Engagement Aufgaben übernimmt, die der überlastete Bauhof der Gemeinde Boxberg längst nicht mehr schafft.
Den größten Raum nimmt am Ende die Frage nach der Identität der Großgemeinde ein. „Ich bin kein Boxberger, ich bin nicht mal Uhyster, ich bin Mönauer“, sagt Robin – und bringt damit ein Problem auf den Punkt, das die Gemeinde seit der Eingemeindung wegen leerer Kassen begleitet: ein fehlendes gemeinsames Leitbild, eine Fehlerkultur, die das Ausprobieren neuer Ideen erschwert, und ein See, der eher trennt als verbindet. Zum Schluss wird’s privat: Robin mäht am liebsten selbst den Rasen zur Entspannung, lebt mit seinem Vater im Mehrgenerationenhaus – und erklärt noch, warum die Apollo-Statue im Park ganz ohne Vorbild entstanden ist und woher der Mönauer Rodelberg eigentlich seinen Namen hat.
Romy
Robin
Zu dieser Episode von „'s menschelt“ gibt es ein vollständiges Transkript mit Zeitmarken und Sprecherzuordnung.
Bitte beachten: das Transkript wurde automatisiert erzeugt. Bei den Hauptfolgen werden wir so gut wie möglich versuchen, das Transkript nachzubearbeiten. Es kann aber auch immer sein, dass wir dafür keine Zeit hatten.
Zum Transkript: Hier klicken.
Hier gehts zum Impressum
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Soziales Netzwerk Lausitz
Gefördert durch Deutsche Stiftung für Engagement und Ehrenamt
By Romy Ganer & Mario DamianVeröffentlicht am: 29.06.2026 Aufgenommen am: 31.05.2026
Zur Episode auf unserer Webseite: https://smenschelt.de/robin-zieger-aus-moenau/
Robin Zieger ist Mönauer „von Geburt an, aber auch erst seit zwanzig Jahren“ – sein Wissen über Mönau, den Park und die Geschichte rund um Gut Mönau-Rauden hat er sich vor allem durch Gespräche mit den Älteren und das halbe Archiv in seinem Ortsvorsteherbüro in Uhyst erarbeitet. Romy trifft ihn mitten im Park, den er gemeinsam mit dem Mönauer Park- und Ortschaftspflegeverein seit 2018 in reiner Ehrenamtsarbeit pflegt – gegründet damals als Dorfjugend, weil sich sonst niemand kümmerte.
Der Spaziergang führt vorbei an der Ruine des alten Gutshauses: einst dreiflügelig mit Glockenturm, 1945 Mädellager des Reichsarbeitsdienstes, nach dem Krieg größtenteils abgerissen und 1994 von der Gemeinde für wenig Geld an einen Privateigentümer verkauft, der seitdem unauffindbar ist und das Gebäude verfallen lässt. Eine Enteignung kommt für den Verein trotzdem nicht in Frage – das Beispiel Uhyst zeigt, wohin das führen kann, wenn am Ende doch nur jemand mit „drei Euro fünfzig mehr in der Tasche“ mitbietet.
Daneben geht’s um die größte Platane östlich der Elbe (Stammumfang: rund sieben Meter), um Sommerkino mit einer neun mal sieben Meter großen Leinwand, Glühweinabend und Parkfest – und um die größeren Fragen dahinter: Warum die Lebensmittelversorgung auf dem Dorf fehlt, warum junge Leute wegen der Dresdner Zweitwohnungssteuer ihren Hauptwohnsitz in Mönau behalten, und warum ehrenamtliches Engagement Aufgaben übernimmt, die der überlastete Bauhof der Gemeinde Boxberg längst nicht mehr schafft.
Den größten Raum nimmt am Ende die Frage nach der Identität der Großgemeinde ein. „Ich bin kein Boxberger, ich bin nicht mal Uhyster, ich bin Mönauer“, sagt Robin – und bringt damit ein Problem auf den Punkt, das die Gemeinde seit der Eingemeindung wegen leerer Kassen begleitet: ein fehlendes gemeinsames Leitbild, eine Fehlerkultur, die das Ausprobieren neuer Ideen erschwert, und ein See, der eher trennt als verbindet. Zum Schluss wird’s privat: Robin mäht am liebsten selbst den Rasen zur Entspannung, lebt mit seinem Vater im Mehrgenerationenhaus – und erklärt noch, warum die Apollo-Statue im Park ganz ohne Vorbild entstanden ist und woher der Mönauer Rodelberg eigentlich seinen Namen hat.
Romy
Robin
Zu dieser Episode von „'s menschelt“ gibt es ein vollständiges Transkript mit Zeitmarken und Sprecherzuordnung.
Bitte beachten: das Transkript wurde automatisiert erzeugt. Bei den Hauptfolgen werden wir so gut wie möglich versuchen, das Transkript nachzubearbeiten. Es kann aber auch immer sein, dass wir dafür keine Zeit hatten.
Zum Transkript: Hier klicken.
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