Drei Monate vor dem Saisonhöhepunkt mit den Ruderfinals an den Olympischen Spielen in Tokio setzt sich Ruderprofi Roman Röösli in der Rhyschüür im Schupfen Diessenhofen an den Jasstisch und stellt sich der Jass-Konkurrenz. Musikalisch unterstützt wird der Luzerner vom Trio Örgeliwirbel.
Seit gut zehn Jahren setzt Roman Röösli alles auf eine Karte. Und das mit Erfolg. Solo im Skiff oder mit Bootspartner Barnabé Delarze im Doppelzweier gewinnt der Luzerner Student einen Wettkampf nach dem anderen und rudert an Welt- und Europameisterschaften etliche Medaillen für die Schweiz heraus. Bestes Ergebnis: eine Silbermedaille an den Weltmeisterschaften 2018 in Bulgarien. Nun will er sich endlich auch an Olympischen Spielen eine Medaille erkämpfen.
Mitten in den Olympiavorbereitungen wechselt Roman Röösli für einmal das Arbeitsgerät. Statt Boot und Ruder nimmt der Luzerner Ruderprofi die Jasskarten in die Hand und möchte auch am berühmten Jasstisch gut abschneiden. Die Konkurrenz ist aber nicht nur auf dem Wasser, sondern auch am Jasstisch gross – auch der Telefonjasser sowie zwei weitere Tischjasser wollen ein Wörtchen mitreden.
Auf grosse Unterstützung zählen kann der sympathische Ruderer auf die Innerschweizer Marcel Zumbrunn und Remo Gwerder, die zusammen mit dem Toggenburger Christian Grob als «Trio Örgeliwirbel» im «Samschtig-Jass» den Takt angeben werden. Aus ihrem aktuellen Album «rundum urchig» präsentiert das Trio aus der Rhyschüür im Schupfen Diessenhofen den Titel «Nimm’s doch endlich locker».