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Warum ein Klavier Kompromisse brauchtWas haben musikalische Stimmung, digitale Farbräume und politische Entscheidungen gemeinsam?In Folge 43 von Schallwelten gehen wir der Frage nach, wie aus einer kontinuierlichen Welt ein System aus festen Regeln und Grenzen wird. Wir reisen von der mitteltönigen Stimmung über historische wohltemperierte Stimmungen bis zur gleichstufigen Stimmung und hören, warum derselbe Akkord je nach Stimmung ganz unterschiedlich wirken kann.Dabei begegnen uns das pythagoreische Komma, die Wolfsquinte und die Frage, warum Bachs Wohltemperiertes Klavier nicht einfach bedeutet, dass alle Halbtöne gleich groß sind.Von dort schlagen wir die Brücke zur digitalen Bildwelt: Rec.709, Log und LUTs zeigen, wie auch Farben und Helligkeiten nach mathematischen Regeln interpretiert werden.Und am Ende landen wir bei der Politik: Denn überall dort, wo unterschiedliche Interessen innerhalb eines gemeinsamen Systems zusammenkommen, stellt sich dieselbe Frage:Wie viel Kompromiss braucht ein System – und wer entscheidet, wo er gemacht wird?🎧 Jetzt anhören, abonnieren und Schallwelten folgen. Wenn dir die Folge gefällt, teile sie mit jemandem, mit dem du über Musik, Film oder Politik diskutieren möchtest.
Die Reise geht weiter! Wann ändert sich das magische Denken? Gibt es eine genaue zeitliche Grenze zwischen magischem und empirischem Denken? Und wer hat den Anstoß zur wirklich "modernen" Medizin gegeben ?
Katrin, Ralf und Alfred gehen der Geschichte der Medizin nach, die ja auch ein Teil der europäischen Ideengeschichte ist. Was unterscheidet einen Covid Schwurbler von heute von einem spekulierenden Leonardo oder Descartes? Mehr als den heutigen Welterklärern lieb sein dürfte.Wie in Schallwelten üblich, werden wir auch eine Hand am Puls des musikalischen Zeitgeists haben.
In Folge 40 gehen Johannes und Alfred der Frage nach, was denn Filmmusik nun wirklich von Klassischer Musik unterscheidet. Daneben gibt es sozusagen als kleinen Aufbaukurs in musikalische Formenlehre eine kurze Einführung in die Sonatensatzform. Was Mozart und Schubert und Konsorten damit wohl bezweckt haben?
Christopher Nolans „Odyssee“ sorgt für hitzige Debatten – von Blackwashing bis historischer Genauigkeit. In dieser Solofolge von Schallwelten analysiert Johannes den Film, ordnet die öffentliche Kritik ein und erklärt, warum für ihn nicht Ideologien, sondern die Geschichte und ihre Inszenierung über die Qualität eines Films entscheiden.
Eine Analyse der manchmal schrägen Benimmregeln im Konzertsaal. Was macht ein Dirigent? Ist er wirklich der "Herrscher der Welt", solang das Musikstück in Gang ist? Aber was unterscheidet einen klassichen Satz von einem Lied auf Spotify? Johannes und Alfred nehmen, unterstützt von Benedikt, einem weiteren musikalischen Mitglied unserer Familie, eine Analyse des Wordings in klassischen Konzerten vor.
Wo liegt in der Musik die Grenze zur Bequemlichkeit? Wie sehr sind wir geneigt, einfachen Lösungen den Vorzug zu geben? Liegen wir nicht alle im Einflussbereich von Populisten und Faschisten? Warum ist das so? Gedanken zum Faschismus von Alfred Huber.
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Warum hat der Kommunismus die Gemüter so bewegt? Und was hat er am Ende mit den abhängigen Seelen gemacht? Johannes und Alfred gehen einem Menschheitstraum nach, der sich zum Albtraum entwickelte.
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In dieser Solo-Folge von Schallwelten begibt sich Johannes auf die Spuren seines musikalischen Idols Dmitri Schostakowitsch. Ausgehend von einer persönlichen Kindheitserinnerung erzählt er die bewegende Geschichte des russischen Komponisten zwischen künstlerischem Genie, politischer Repression und persönlichem Überlebenskampf unter Stalin. Dabei geht es um berühmte Werke wie das 1. Cellokonzert, sowie um die Frage, wie Kunst in Zeiten von Ideologie und Unterdrückung bestehen kann. Eine Folge über Musik, Geschichte und die zeitlose Kraft ehrlicher Kunst.
Warum ist die Zeit seit 1945 so übervoll mit Ideen? Grundsätzlich eine tolle Entwicklung, wenn sie nicht zu Ideologien eskalieren würden. Ein kurzer Abriß über die Entwicklung unserer Geistesgeschichte in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhundersts bis heute. Können wir noch miteinander kommunizieren?
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