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Die Blockchain-Firmen Ethereum und Bitcoin Suisse waren die Ersten, die sich in der Region niederliessen. Schon bald klingelten Hunderte Gründer und Projektentwickler, um im «Crypto Valley» im Kanton Zug ansässig zu werden und Geld für ihre Web3-Ideen einzusammeln. «Da habe ich festgestellt: Da passiert etwas!», erzählt Mathias Ruch. Und er gründete CV VC und CV Labs, eine Investmentfirma mit Ecosystem-Hubs. Mit seinen Unternehmen stellt Ruch Risikokapital und Geschäfts-Know-how für Blockchain-Start-ups zur Verfügung. Heute beherbergt das «Crypto Valley» bereits mehr als 1000 Firmen, die ganz neue Geschäftsmodelle entwickeln. «Zukünftig werden Werte nicht mehr im Tresor aufbewahrt, sondern digital und dezentral auf mehreren Computern», ist Mathias Ruch überzeugt. Er weiss um das Potenzial der Web3-Anwendungen und wieso gerade Zug und die Schweiz weltweite Anziehungskraft auf Blockchain-Pioniere haben.
«Das Klimaproblem lässt sich lösen», findet Renat Heuberger. Der CEO und Mitgründer von South Pole in Zürich entwickelt Klima-Strategien, um die CO2-Emissionen und den Impact seiner Kunden, beispielsweise grösseren Unternehmen aus den unterschiedlichsten Branchen sowie Regierungen, zu reduzieren. South Pole ermöglicht zudem die Finanzierung von Klimaschutz, indem Unternehmen etwa Klimabeiträge für jene Emissionen leisten, die sie noch nicht vermeiden oder reduzieren können. Diese fliessen in Klimaschutz-Projekte. Eines davon steht derzeit in der Kritik. Doch Renat Heuberger ist überzeugt: «Wir sind auf dem richtigen Weg. CO2 hat heute einen Preis, und die Umwelt hat als Gut einen Wert bekommen.» Was braucht es noch, um das Netto-Null-Ziel zu erreichen? «Die Chemiebranche ist eine Schlüsselindustrie», so Heuberger. «Sie besitzt viele Technologien, die uns weit bringen können.» Und die Schweiz sowie die Menschen in der Schweiz seien bereit, etwas gegen den Klimawandel zu tun. «Jetzt geht es darum, dass Umweltorganisationen, Staaten und die Wirtschaft gemeinsame Lösungen finden», so der Appell des Klimaschutz-Pioniers.
«Ein Leuchtturm für neue Materialien und Technologien» soll die Empa unter Tanja Zimmermann werden. Sie ist seit einem Jahr Chefin des Instituts, will es als Brücke zwischen Wissenschaft und Wirtschaft weiter ausbauen und damit eine noch grössere Wirkung für Industrie und Gesellschaft entfalten. Bereits heute gilt die Empa als Keimzelle erfolgreicher Innovationen für eine nachhaltige Welt. Bei der Direktorin steht deshalb ein «CO2-Staubsauger» ganz oben auf der Wunschliste zukünftiger Erfindungen. Die Voraussetzungen für diese bahnbrechende Neuerung stimmen: Tanja Zimmermann weiss, was es braucht, um aus Science-Fiction funktionierende, im industriellen Massstab einsetzbare Technologien zu entwickeln.
Sie ist eine der erfolgreichsten Geschäftsfrauen der Schweiz: Suzanne Thoma. In ihrer beruflichen Karriere hat sie sich in verschiedenen Industrien und als Mutter zweier Töchter behauptet. Heute leitet sie den Maschinenbaukonzern Sulzer, den sie neu ausrichten will. Es warten Chancen und Herausforderungen. Suzanne Thoma kennt die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen: Was braucht es, damit das Industrieland Schweiz erfolgreich und zukunftsfähig bleibt?
Nachdem Myke Näf den Online-Terminplaner Doodle zu internationalem Erfolg geführt und gewinnbringend verkauft hat, investiert er heute mit Übermorgen Ventures in Start-ups, die den Klimawandel aufhalten wollen. Über 30 Neugründungen hat er in seiner Rolle als Partner und Coach schon unterstützt. Er kennt die Triebfedern und Hürden für Jungunternehmen und weiss: Was macht die Schweiz zum Innovation Valley?
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